EILMELDUNG zu Medtronic

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Medtronic verlegt Firmensitz nach Irland

ACHTUNG:
Bestandsbesteuerung der kompletten Depotposition

In dem Zusammenhang mit der Verlegung des Firmensitzes nach Irland, werden die “alten” Medtronic-Aktien von den Märkten genommen und durch “neue” Aktien ersetzt. Die neuen Aktien heißen demnach nun Medtronic PLC.

Seit diesem Donnerstag bekommen viele Medtronic-Aktionäre Informationen von Ihren Banken geschickt, das ihre Medtronic-Aktien mit 30% besteuert werden. Und zwar nicht nur der Gewinn, sondern der komplette Bestand!

Der Vorgang des Aktienaustausches ist einfach (aber teuer):

  1. Die alten Aktien werden ausgebucht (steuerrechtlich verkauft)
  2. Die gleiche Anzahl an neuen Aktien werden eingebucht
  3. Der Wert der neuen Aktien, sinkt durch die komplette Bestandsbesteuerung aber um 30%

Grund für die Besteuerung ist ein zeitliches Versäumnis der Mectronic Inc. gewesen. Ursprünglich sollten nicht nur US-Aktionäre, sondern auch ausländische Aktionäre von der Steuer verschont bleiben. Aber durch “anscheinend” zu spät abgegebene Informationen durch die Medtronic Inc. werden die ausländischen Nicht-US-Aktionäre nun doch am Bestand besteuert!

Die Belastung könnte jetzt direkt am Montag erfolgen! Wer also einen sehr großen Bestand hat, sollte schauen, dass sein Konto gedeckt ist!

Durch das “Steuern sparen wollen” des Medtronic Konzerns haben nun alle Nicht-US-Aktionäre eine fette Steuerbelastung an der Backe! Das ging mächtig in die Hose! :negative:

Möglicherweise wird es Formulare geben, welche man in die USA schicken muss, um die Steuer wieder zurückholen zu können. Allerdings gibt es wahrscheinlich eine Frist, welche zwingend eingehalten werden muss. Der 27. März steht als Endtermin in der Luft – ist aber nicht sicher!

Weitere Informationen direkt auf Medtronic- Investors

Wer von uns hier ist Medtronic-Aktionär? Und wer hat weitere Informationen über diesen ungeheuerlichen Vorgang?

305 thoughts on “EILMELDUNG zu Medtronic”

  1. Hi zusammen, das würde mich auch interessieren. Konnte hierzu auch nichts finden.

    Viele Grüße
    Dividend Rocket

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  2. Ich habe eine solche Information nicht von der depotführenden Bank erhalten. Ich habe dort gestern aufgrund des Einstandskurses der eingebuchten Papiere angerufen, allerdings war u.a. die Rede von “steuerneutraler” Einbuchung.

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  3. Hallo zusammen!

    Hier, in den ‘Medtronic – Covidien Tax FAQ’ vom 3.2.2015, insbes. Frage 18, gibt’s Näheres.
    Da ich es nicht zu 100% verstehe, lasse ich es unkommentiert.

    Grüße,
    ds-leser

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  4. Hm, bei der Causa Vodafone/Verizon wurden die Aktionäre ja zuvor lange genug auf entspr. steuerliche Schwierigkeiten vorbereitet. Dass in Deutschland Spin-Offs (bisher) und ggf. Aktiendividenden (z. B. Air Liquide oder Google) seitens der Steuerverwaltung so unglücklich behandelt werden, dafür können die ausländischen Unternehmen nichts. Aber im konkreten Fall hat Medtronic möglicherweise grob geschlampt. Mal schauen, ob und was für Konsequenzen das zur Folge hat. Als Kleinaktionär kommt das einem Kampf gegen Windmühlen nahe. Aber institutionelle Anleger aus dem Ausland dürften sich das nicht so einfach gefallen lassen.

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  5. Dies würde ja bedeuten Black Rock und Vanguard zahlen jeweils über 3Mrd. an Steuern???
    Ich habe am Freitag von meiner Bank ein Schreiben erhalten das bei mir Steuerneutral umgebucht wurde….

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  6. Am oben beschriebenen Vorgang möchte ich übrigens folgendes bezweifeln:

    1. “die alten Aktien werden ausgebucht (steuerrechtlich verkauft)”
    –> letzteres würde eine sofortige Belastung mit Abgeltungssteuer bedeuten, sofern nach 2008 gekauft wurde.
    War nicht der Fall.

    2. “Der Wert der neuen Aktien, sinkt durch die komplette Bestandsbesteuerung aber um 30%”.
    –> angeblich muss man zwar 30% Steuern zahlen, aber am Wert der Aktien ändert das deshalb noch lange nichts.
    Soll doch eine cashwirksame Belastung sein.

    Hast Du, Michael, diese Infos telefonisch erhalten ?
    Wenn ja, warum eigentlich – ich meine, Du hast wohl kaum explizit nachgefragt.

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  7. Ich kann die Schreckensmeldung nicht bestaetigen.
    Habe die Aktien im Altbestand bei der dab bank.
    Erhielt Mitteilung am 29.01. ueber die Reorginisation der Mdt.
    Ausbuchung ex 27.01. Mit alter ISIN
    Einbuchung Medtronic plc statt inc mit neuer Kennung.
    Keine weitere Miteilung.
    Eine steuerliche Belastung macht eigentlich auch keinen Sinn.

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  8. @schinderhannes:

    Die Worte sind vielleicht unklar gewählt…

    Der Wert sinkt um 30%” kann jetzt folgendes heißen:
    a) Die neuen Medtronic PLC Aktien wurden mit einem 30% höheren Kaufkurs eingebucht – damit wurden die 30% abgegolten
    b) Alle Kurse bleiben identisch, dann werden die 30% vom Girokonto/Verrechnungskonto abgebucht

    Es gibt eine Telefonhotline vom Stuttgarter Börsenbrief.
    Es ist eine Bandansage, die täglich gewechselt wird, also Mo-FR, und am WE
    Tel.: 0711 / 61414222 (nur Telefonkosten)
    Da müsste noch die Meldung über Medtronic bis Sonntag Abend drauf sein…

    Ich ruf da hin und wieder mal an und höre dort rein…
    Hab eine Telefonflatrate (wegen meiner Frau :yahoo: ) – deswegen kosten mich die Anrufe nichts.

    Beste Grüße
    Michael

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  9. Habe auch ein paar Medtronic (nun plc)
    Sollte mir nun morgen 30% US Quellensteuer belastet werden, und ich diese mittels der Quellensteuerrückerstattung wieder zurückerhalten, und sollte sich der US Dollar zwischenzeitlich aufwerten, muss ich den Währungsgewinn dann in Deutschland versteuern?

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  10. Hast Du ein Schreiben bekommen ?
    Wäre es Quellensteuer, müsste die nicht vollumfänglich in den Verrechnungstopf wandern ?

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  11. Dividenden-Sammler:
    Der Wert sinkt um 30%” kann jetzt folgendes heißen:
    a) Die neuen Medtronic PLC Aktien wurden mit einem 30% höheren Kaufkurs eingebucht – damit wurden die 30% abgegolten

    Wenn die neuen Aktien mit einem um 30% höheren Kaufkurs eingebucht würden, dann wären die entsprechenden 30% Kursgewinn auch noch steuerfrei!
    Wenn überhaupt, dann müssten sie also mit einem um 30% niedrigeren Kaufkurs eingebucht werden.

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  12. Medtronic wurden auf € Basis 1:1 eingebucht bzw umgebucht. Alte Papiere wurden als gelöscht angezeigt. Der ausgewiesenene Gewinn seit Urkauf wird ebenso korrekt angezeigt wie das Kaufdatum was den Status des Altbestandes wahren sollte. Was sich geändert hat ist die Wertpapiernummer. Mir wurde steuerneutralität mitgeteilt, jedoch mit Vorbehalt. Die Steuermitteilung steht noch aus.

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  13. Darf ich fragen welche Bank ?
    Ich frage mich wer diese steuerlichen Dinge auslöst, die Banken handeln nur nach Weisung.
    Ist dafür Clearstream als Lagerstelle verantwortlich ? Dann müsste aber jeder Aktionär (unabhängig von der depotführenden Bank) die gleiche Mitteilung erhalten.

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  14. Comdirect
    Ich habe/hatte keine Covidien Aktien
    Siehe FAQ von Medtronic:
    18. I am a non-U.S. holder. Will I be subject to U.S. federal income tax in respect of this transaction?

    A non-U.S. holder of Medtronic, Inc. generally should not be subject to U.S. federal income or withholding tax in respect of the proceeds received in the transaction (assuming the holder is not otherwise subject to U.S. tax on a net income basis in respect of his or her holding of Medtronic, Inc. common stock).
    However, if you are a non-U.S. holder who owned both Covidien ordinary shares and Medtronic, Inc. common stock, you may be subject to U.S. tax.

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  15. Wie soll das überhaupt gehen? Bei einer Cash Dividende können die Amis einen Teil als Quellensteuer einbehalten so das nur der verminderte Teil überhaupt weitergeleitet wird. Aber hier ist ja kein Geld geflossen. Was machen sie wenn wer nicht zahlt? Mal abwarten vielleicht hat einfach nur eine Bank irgendein Dokument falsch interpretiert… die Ausführung “Wert der Aktien sinkt dadurch” scheint ja zB schon sehr verwirrt.

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  16. schinderhannes:
    Darf ich fragen welche Bank ?
    Ich frage mich wer diese steuerlichen Dinge auslöst, die Banken handeln nur nach Weisung.
    Ist dafür Clearstream als Lagerstelle verantwortlich ? Dann müsste aber jeder Aktionär (unabhängig von der depotführenden Bank) die gleiche Mitteilung erhalten.

    Ich habe eine aehnliche Mitteilung wie Andre von der Dab bank siehe oben.
    Ich werde heute aber die Bank kontaktieren, um Genaueres zu erfahren.
    Gruss

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  17. Hi Folks, nette Überraschung am Montagmorgen: mein Konto ist mit 20.000 EUR in den Miesen! Übrigens mit Buchungsdatum 9.2., aber Wertstellung 6.2.! Auf den Überziehungszinsen bleibe ich also auf jeden Fall sitzen .. Tipp: guckt Euch umgehend Euer Konto an!

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  18. Hallo zusammen,
    mich hat es heute dann auch erwischt.
    Bin bei der DKB.
    Schöne Scheiße!!!!! 🙁

    vg
    Dividend Rocket

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  19. Meine Bank ist die Pax-Bank, gehört zum Verband der Volks- und Riffeisenbanken, ein Bekannter von mir hat ein Konto bei der Kreissparkasse München – dasselbe! Ein anderer Bekannter hat ein Konto bei der Deutschen Bank – da ist nichts einbehalten worden, sondern es ist ganz neutral als “Tausch” abgewickelt worden!

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  20. Bei mir wurde heute bei einer Bank auch die Steuer abgebucht (Schreiben am Samstag erhalten, am Montag abgebucht mit Wert 6.2.!, VR-Bank)
    Von der Consors-Bank ist bisher noch nichts mitgeteilt/gebucht worden.

    Ich habe keine Covidien-Aktien.

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  21. Wer die Medtronic Aktie vor dem 1.1.2009 gekauft hat, dürfte keine Steur bezahlen müssen, verliert aber den Bestandsschutz durch den Umtausch -nach meinem Wissen, bin aber kein Steuerberater-

    Hugo

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  22. Laut Information meiner Bank wird per Heute ein Anschreiben rausgehen, in welchem die Möglichkeit der Rückerstattung dieser belasteten 30% Quellensteuer erläutert wird.

    Eine Anrechnung der Quellensteuer im Verrechungstopf ist nicht möglich, da es sich nicht um die Quellensteuer aus Ertragszahlung handelt.

    An den Steuerdaten der Ursprungsaktie ändert sich übrigens nichts. Anschaffungswert und Kaufdatum bleibn auch nach Umtausch gleich.

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  23. Danke für die Info.Würdest Du den Wortlaut des Schreibens hier einstellen, wenn Du es erhalten hast ?

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  24. bei meinen Medtronic Aktien(vor 2009 gekauft) hat sich nichts geändert.Ansage von ingdiba:alles steuerneutral geleistet,altbestand bleibt altbestand

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  25. meine Aktien wurden 1999 gekauft. Entdeckte gestern auf dem Girokonto eine Abbuchung in vierstelliger Höhe. Bank sagt: “wir können nichts machen”

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  26. Diesen Text dürften heute einige von Ihrer Bank erhalten :

    …die Einbuchung der Aktien der MEDTRONIC INC. aus der Reorganisation infolge der
    Fusion mit COVIDIEN PLC wurde mit einem Steuereinbehalt von 30% belastet.

    Diese Zahlung unterliegt der Vorschrift “Section 302 IRC” der US-amerikanischen
    Steuerbehörden (IRS). Sie haben die Möglichkeit, mit Einreichung entsprechende
    r Formulare anzugeben, ob die Zahlung nach amerikanischem Recht als Dividendene
    rtrag (“dividend payment”) oder als Veräußerungsgewinn (“capital gain”) zu bewe
    rten ist.

    Wurde Ihre Beteiligung an dem Unternehmen wesentlich verringert (“meaningfully
    reduced”) oder vollständig veräußert (“completely terminated”), gilt die Zahlun
    g als Verkauf (Veräußerungsgewinn) und die Quellensteuer entfällt. Ansonsten is
    t nur eine Steuerminderung zu den Sätzen der jeweiligen Doppelbesteuerungsabkom
    men möglich (Deutschland: 15%).

    Bitte reichen Sie die Formulare, die wir Ihnen auf Anfrage gern zur Verfügung s
    tellen, bis spätestens 26.02.2015 bei uns ein.

    Sobald wir die Quellensteuererstattung von der ausländischen Depotbank erhalten
    haben, werden wir die entsprechende Abrechnung erstellen.

    Ohne Einreichung der Formulare erfolgt die Abrechnung bzw. Buchung zum individu
    ellen Steuersatz mit nicht anrechenbarer Quellensteuer.

    Ausfüllhinweis für das Formular:

    Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien
    vor der Reorganisation : 986.202.187

    Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien
    nach der Reorganisation : 1.423.061.872

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  27. schinderhannes:
    Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien vor der Reorganisation : 986.202.187
    Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien nach der Reorganisation :1.423.061.872

    Reicht diese Verwässerung (durch die Fusion zwischen Coviden und Medtronic) für den Tatbestand einer (quellensteuer-neutralen) “wesentlichen Verringerung des Anteils” aus?

    Wer definiert das wie und wo? (Steuerberater mit Kenntnissen in US-Aktienrecht?)

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  28. Der restliche Text ist ebenso schwammig. Da ist von Veräußerung de Rede, die als Veräußerungsgewinn behandelt weden. Gilt das auch für Altbestände ?
    Ich habe gestern verkauft – bin ich grundsätzlich raus aus der Geschichte ?
    Wie kommt eine deutsche Bank überhaupt dazu irgendwelche dubiosen US-Steuern, die KEINE “normalen” Quellensteuern sind, abzuführen ?
    Sehr unbefriedigende Situation.

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  29. schinderhannes: Der restliche Text ist ebenso schwammig. Da ist von Veräußerung de Rede, die als Veräußerungsgewinn behandelt weden. Gilt das auch für Altbestände ?

    Die Amerikaner interessieren sich nicht für deutsche Steuergesetze; hier geht es um eine Steuer, die in den USA anfällt (oder eben auch nicht, sofern Du den entsprechenden Nachweis führen kannst).

    Wie kommt eine deutsche Bank überhaupt dazu irgendwelche dubiosen US-Steuern, die KEINE “normalen” Quellensteuern sind, abzuführen ?

    Quellensteuern werden an der Quelle erhoben; die Depotbank reicht die Anweisung nur durch.
    (Und die “Quelle” ist in diesem Falle der Ort, von dem aus Medtronic seinen Status als amerikanisches Unternehmen ändert und ein irisches Unternehmen wird, also die USA.)

    Wenn Du über eine deutsche Depotbank an einer deutschen Börse eine französische Aktie kaufst, dann bezahlst Du ja auch 0,2% französische Finanztransaktionssteuer; die Franzosen können diese Steuer vermutlich deshalb erheben, weil die Aktie in Frankreich gelagert ist und die Lagerstelle von der Veränderung des Besitzers erfährt.

    Ich halte den “Ausfüllhinweis” für eine explizite Hilfe, den Antrag auf “Verwässerung” zu formulieren.
    Ob das dann funktioniert, weiß der Himmel (oder eben ein Steuerberater mit Spezialgebiet USA), aber einen Versuch dürfte die Sache wert sein.

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  30. Ich würde (als NICHT-Covidien-Altaktionär) Part A ankreuzen, Anzahl Aktien vorher/nachher eintragen, prozentualen Anteil vorher/nachher ausrechnen, unterschreiben und ab zur depotführenden Bank.
    Jemand eine bessere Idee ?

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  31. Hallo,
    ich habe mich einmal an der Übersetzung der Frage 18 der Medtronic FAQs versucht.
    Natürlich ohne Gewähr.

    “18. Ich bin kein US-Aktionär. Werde ich Gegenstand einer US-Bundeseinkommensteuer in Bezug auf diese Transaktion sein?

    Ein nicht US-Aktionär der Medtronic, Inc. sollte in der Regel nicht von der US Einkommens- oder Quellensteuer in Bezug auf die Erlöse der Transaktion betroffen sein (vorausgesetzt, der Inhaber unterliegt nicht in anderer Form der US-Steuer auf Nettoertragsbasis in Bezug auf seine Beteiligung an Medtronic, Inc. in Form von Stammaktien).”

    Ich vermute, einige Aktionäre sind namentlich bei Medtronic registriert (eine Art Stammaktie) und erhalten aus diesem Grund eine steuerliche Belastung. Diese müssen selbst aktiv werden und benötigen dann das Formular zur Rückerstattung.
    Ich habe die neuen Aktien letzte Woche Donnerstag eingebucht bekommen. Eine Kontobelastung mit Steuern fand (bisher) nicht statt und sollte gemäß der Frage 18 wohl auch nicht erfolgen. Hoffentlich behalte ich Recht.

    Gruß Andreas

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  32. Kann es sein, dass die Leute, die mit diesem finanziellen Fiasko dieser Kapitalmaßnahme belegt wurden, dass die bei Ihrer Bank/Broker kein Formular W–8BEN ausgefüllt haben? Hier noch ein Text dazu.

    Ich habe bei meinem Flatex-Konto jetzt keine Ahnung, ob ich das dort gemacht habe. Ich vermeide ja ausländische Dividenden-Werte wegen deren abstrusen Abzocke bei den Auslands-Dividenden.
    Dafür habe ich Lynx (IB).
    Dort weiß ich aber genau, dass ich rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit (im 3. vollendeten Jahr nach Beantragung) eine Benachrichtigung bekommen, und das Formular online erneuern muss. Damit ist es dann wieder erledigt.

    Viel Glück
    MS

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  33. Ich habe heute einen Brief von meiner Depotbank erhalten, der den gleichen Text enthält, wie ihn Schinderhannes gestern erhalten hat. Auch telefonisch hat man mir versichert, daß die Quellensteuer im Laufe weniger Wochen erstattet werde. Allerdings befürchte ich, damit in den USA einkommensteuerpflichtig zu werden; auch darauf hat Schinderhannes ja im Grunde schon hingewiesen. In meinem Fall handelt es sich wohl um eine “beschränkte” Steuerpflicht, vorausgesetzt ich halte mich dieses Jahr nicht mehr als 182 Tage in den USA auf. Konsequenz daraus: Nur das in den USA erzielte Einkommen ist zu versteuern, und Einkommen scheint hier die Differenz zwischen Medtronic-Kurs am 26.1.2015 und dem Kaufkurs (in meinem Fall vom Juli 1997) zu sein; das sind also die “gross proceeds”, wie es im Formular genannt wird. Wegen der langen Haltefrist gelten reduzierte Steuersätze, was nach meinem bisherigen Verständnis wohl dazu führt, daß ich am Ende keine “federal tax” zu zahlen habe. Anders scheint es mit der Minnesota state tax auszusehen; dieser Bundesstaat, in dem Medtronic vor dem Wechsel nach Irland beheimatet war, will wohl etwas mehr als 5% vom Einkommen im obigen Sinne vereinnahmen. – So jedenfall mein bisheriges Verständnis, soweit es meine persönliche Situation betrifft. Unklar ist mir, ob ich wegen der US-Steuern selbst intiativ werden und irgendwann eine Steuererklärung für 2015 abgeben muß oder ob der IRS sich bei mir melden wird; offenbar weiß er ja einiges über mich, z.B. daß ich Medtronic-Aktien besitze. Ich fürchte, ohne Steuerberater, der sich im US-Steuerrecht auskennt, wird das nicht mehr zu machen sein. Um die US-Steuern für “gross proceeds” zu berechnen, hier eine vielleicht nützliche URL: http://www.moneychimp.com/features/capgain.htm

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  34. Ich habe das Schreiben selbst nicht erhalten, dafür aber eines von der Consorsbank – die strecken die Quellensteuer vor, belasten die Kunden aber nur bei fehlender Formulareinreichung bis 25.02.
    Ausfüllanleitung ist auch dabei.

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  35. Hallo “schinderhannes”,

    kannst Du uns bzw. mir die “Ausfüllanleitung” zukommen lassen!? Ich selbst bin bei der Volksbank! Dort musste ich auf die Schnelle die 30 % aufbringen! Warum und wieso konnte mir zu dem Zeitpunkt keiner so richtig sagen! Heute bekam ich den klärenden Anruf!? Den Antrag schicken sie mir per per Mail ! Ich soll mir einen Steuerberater suchen, helfen können sie nicht und das Internet gibt es ja auch noch! Ich glaube da wird es nicht nur mir so gehen!!!

    Vielen Dank im voraus

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  36. Darf ich mich anschließen und Sie auch um die entsprechenden Unterlagen bitten. “Meine” VoBa steht leider ebenfalls auf dem Schlauch.
    Danke!
    Klausi

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  37. Hallo,
    unter dem unten stehenden Link findet Ihr das bewusste Formular (nur als Muster, in mäßiger aber gut lesbarer Fax – Qualität) in deutscher Sprache.
    Ich habe zwar auch das englischsprachige Formular von der Medtronic Website, dieses ist aber ebenfalls nur ein “Sample”
    Das tatsächlich erforderliche Formular muss laut Medtronic jeder selbst von seinem Broker (Depotführende Bank) anfordern und auch dort wieder zur Weiterleitung einreichen. Meine Sparkasse ist bislang eher ratlos und will sich beizeiten melden und mir das Formular zusenden. Hoffentlich rechtzeitig…
    Auf jeden Fall ist die verlinkte deutsche Version des Formulars sehr hilfreich zum Verständnis, was hier überhaupt gefordert wird und entspricht inhaltlich zimlich exakt dem Medtronic Sample, außer, dass die Fa. Medtronic hier nicht voreingetragen ist.

    Frank Link

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  38. Hallo Herr Link,
    kann es sein, daß Sie den angegebenen Link zu dem deutschsprachigen Musterformular nicht mit eingesetzt haben?

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  39. Renato:
    Hallo “schinderhannes”,

    kannst Du uns bzw. mir die “Ausfüllanleitung” zukommen lassen!? Ich selbst bin bei der Volksbank! Dort musste ich auf die Schnelle die 30 % aufbringen! Warum und wieso konnte mir zu dem Zeitpunkt keiner so richtig sagen! Heute bekam ich den klärenden Anruf!? Den Antrag schicken sie mir per per Mail ! Ich soll mir einen Steuerberater suchen, helfen können sie nicht und das Internet gibt es ja auch noch! Ich glaube da wird es nicht nur mir so gehen!!!

    Vielen Dank im voraus

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  40. Geht auf die Medtronic Investor Relations-Seite und ladet hier folgendes PDF vom 09.02.15.
    Das relevante Dokument ist auf Seite 20.

    http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=76126&p=irol-IRHome&cmpid=mdt_plc_2015_Germany_top_menu_link_nav_5_investors

    Folgende Weisung habe ich erhalten:
    ————————————————
    Um Ihnen das Ausfüllen des beiliegenden Formulars zu vereinfachen, bitten wir Sie die notwendigen
    unten genannten Daten einzutragen.
    Name of the benefical owner: Max Mustermann (Depotinhaber)
    Account Number: 4711

    Part A ankreuzen und unter
    ihre Gesamtstückzahl der Aktien der
    MEDTRONIC PLC DL-,10, WKN 858486 (auch bei Drittbanken) eintragen, die Sie vor dem
    Umtausch unmittelbar hielten. Beispiel: Consorsbank 100 Stück, XY-Bank 50 Stück => sie
    tragen ein 150 Stück.
    Subsequent Interest ) ihre Gesamtstückzahl der Aktien der
    MEDTRONIC PLC DL-,0001, WKN A14M2J (auch bei Drittbanken) eintragen, die Sie nach
    dem Umtausch unmittelbar hielten. Beispiel: Consorsbank 100 Stück, XY-Bank 50 Stück =>
    sie tragen ein 150 Stück.

    Falls Sie keine Aktien der COVIDIEN (P.CONS.)DL -,20 (WKN A1H7XB) hielten, kreuzen Sie bitte
    nur den folgenden Part auf dem Formular an.
    Or, in lieu of the calculations above….
    ——————————————————————–

    Nach Rückfrage bei der Bank reicht angeblich der Haken bei “or, in lieu…”.
    Man muss nicht die Anzahl der Aktien eintragen oder sonstwas ankreuzen.
    Name, Depotnummer, Datum und Unterschrift, dann zurück zur Depotbank.

    -> das gilt nur wenn man NICHT Covidien-Shareholder war !

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  41. Guten Abend die Herren,

    vielen Dank für die Tips und den regen Austausch. Das war ja ne aufregende Geschichte.

    Verstehe ich es richtig, dass der Haken bei PART A unabhängig vom Haken bei “Or, in lieu…” ist?

    Ich hatte lediglich Medtronic Inc. Positionen, die zu Medtronic plc umgebucht wurden und es wurden 30 Prozent Quellensteuer abgeführt. Die Aktien halte ich nach wie vor.

    Würde nun bedeuten, dass die 30 Prozent voll erstattet würden wenn ich wie beschrieben vorgehen würde, korrekt?

    Besten Dank und einen schönen Abend!

    Mr. Wholelife

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  42. Es gibt 3 Haken, setzen muss man gemäß meiner Bank nur den einen bei “or, in lieu…” (solange man nicht Covidien-Aktien hatte).
    Die 30% sollten voll erstattet werden.

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  43. schinderhannes:
    Es gibt 3 Haken, setzen muss man gemäß meiner Bank nur den einen bei “or, in lieu…” (solange man nicht Covidien-Aktien hatte).
    Die 30% sollten voll erstattet werden.

    Schinderhannes, danke für Ihre ausführliche Hilfe!! Nun wollen wir hoffen, daß diese Aktion erfolgreich abgeschlossen wird.

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  44. Gern geschehen. Hoffe, dass jeder sein Geld erstattet bekommt und die Kreuzchen jetzt alle da sind wo sie sein sollen.
    Mein Brief geht auch heute raus.

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  45. Hallo zusammen,

    @ Schinderhannes & Renato: Vielen Dank für das Dokument und die Hilfe.

    Ist folgende Vorgehensweise nun korrekt?

    Vorname und Name
    Depot Nummer
    Kreuz bei “Part A”
    Kreuz bei “or, in lieu of the……..”
    Unterschrift und Datum

    Muss noch mehr angegeben werden? Anzahl er Aktien oder sonstiges?

    Vielen Dank schonmal für eure Rückmeldungen.

    Viele Grüße
    Dividend Rocket

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  46. Zunächst mal kann ich nur weitergeben, was ich von der Bank gehört habe (deckt sich aber mit meinen Annahmen).
    Garantie kann ich keine geben.

    Bin auch so vorgegangen @Dividend Rocket, aber kein Kreuz bei Part A oben, nur bei “or, in lieu”.

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  47. Hab heute bei der sparkasse mein Formular und eine schriftliche veranlassung zur zurückbuchung des Betrags mit der Begründung das es sich hier um keine Abgeltungssteuer handelt abgegeben.

      (Zitieren)

     
  48. Meine Bank hat mir drei Formulare zugeschickt, das, wovon aktuell hier immer die Rede ist und noch zwei, eines nennt sich
    Form W-8BEN (Certificate of Foreign Status of Beneficial Owner for United States Tax Withholding and Reporting (Individuals) und das weitere Form W-9 (Request for Taxpayer Identification Number and Certification).
    Sind nun alle diese Formulare auszufüllen oder nur das eine mit der Stückzahl der Aktien und entsprechender prozentualer Berechnung – und wer unterschreibt dann auf diesem Formblatt unten rechts bei “Capacity in which acting”??

    Wer kann mir weiterhelfen, damit nicht nachher jemand sagt, ja, da hätten wir noch das und das gebraucht??

      (Zitieren)

     
  49. schnuff48: eines nennt sich Form W-8BEN (Certificate of Foreign Status of Beneficial Owner for United States Tax Withholding and Reporting (Individuals) und das weitere Form W-9 (Request for Taxpayer Identification Number and Certification).

    Wikipedia meint:

    The Form W-8BEN, Certificate of Foreign Status of Beneficial Owner for United States Tax Withholding, is used by foreign persons (including corporations) to certify their non-U.S. status. The form establishes that one is a non-resident alien or foreign corporation, to avoid or reduce tax withholding from U.S. source income, such as rents from U.S. property, interest on U.S. bank deposits or dividends paid by U.S. corporations

    Das ist also das Formular, das den US-Behörden gegenüber klärt, dass Dir bei Zinsen und Dividenden keine amerikanische Quellensteuer in voller Höhe von 30% abgezogen werden soll (von der in Deutschland nur 15% anrechenbar sind).
    Wurden bei Dir bisher 30% einbehalten? Wenn ja, dann ist das eine gute Gelegenheit, dies abzustellen.

    das weitere Form W-9 (Request for Taxpayer Identification Number and Certification).

    Wikipedia meint:

    The Form W-9, Request for Taxpayer Identification Number and Certification, serves two purposes.

    The second purpose is to help the payee avoid backup withholding. The payer must collect withholding taxes on certain reportable payments for the IRS. However, if the payee certifies on the W-9 they are not subject to backup withholding they generally receive the full payment due them from the payer.

    Diese amerikanische Steuernummer scheint also für das Vermeiden der 30%-Quellensteuer ebenfalls notwendig zu sein. Wenn Du W-8BEN brauchst, dann dürftest Du W-9 auch brauchen.

    Inwiefern beide direkt etwas mit dem Medtronic-Fall zu tun haben, kann ich nicht beurteilen.
    Aber wenn Du nicht als US-Steuerpflichtiger behandelt werden willst, dann solltest Du den US-Behörden gegenüber nachweisen, dass Du keiner bist.

    Ich kenne beide Formulare nicht (bei unseren Depots war das nie nötig, das hat die Depotbank irgendwie von selbst geklärt); wird da irgendwo ein Nachweis Deines Wohnsitzes verlangt? Dann bräuchtest Du vermutlich den entsprechenden Stempel vom Finanzamt.

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  50. schinderhannes:
    Geht auf die Medtronic Investor Relations-Seite und ladet hier folgendes PDF vom 09.02.15.
    Das relevante Dokument ist auf Seite 20.

    http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=76126&p=irol-IRHome&cmpid=mdt_plc_2015_Germany_top_menu_link_nav_5_investors

    Folgende Weisung habe ich erhalten:
    ————————————————
    Um Ihnen das Ausfüllen des beiliegenden Formulars zu vereinfachen, bitten wir Sie die notwendigen
    unten genannten Daten einzutragen.
    Name of the benefical owner: Max Mustermann (Depotinhaber)
    Account Number: 4711

    Part A ankreuzen und unter
    ihre Gesamtstückzahl der Aktien der
    MEDTRONIC PLC DL-,10, WKN 858486 (auch bei Drittbanken) eintragen, die Sie vor dem
    Umtausch unmittelbar hielten. Beispiel: Consorsbank 100 Stück, XY-Bank 50 Stück => sie
    tragen ein 150 Stück.
    Subsequent Interest ) ihre Gesamtstückzahl der Aktien der
    MEDTRONIC PLC DL-,0001, WKN A14M2J (auch bei Drittbanken) eintragen, die Sie nach
    dem Umtausch unmittelbar hielten. Beispiel: Consorsbank 100 Stück, XY-Bank 50 Stück =>
    sie tragen ein 150 Stück.

    Falls Sie keine Aktien der COVIDIEN (P.CONS.)DL -,20 (WKN A1H7XB) hielten, kreuzen Sie bitte
    nur den folgenden Part auf dem Formular an.
    Or, in lieu of the calculations above….
    ——————————————————————–

    Nach Rückfrage bei der Bank reicht angeblich der Haken bei “or, in lieu…”.
    Ganz herzlichen DANK!!! Das war eine große Hilfe!!!

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  51. Mir fehlt ebenfalls noch die Info, was bei dem Punkt “Capacity in which acting” anzugeben ist, außerdem wäre vlt. noch interessant zu wissen, ob oben im Formular Unter dem Punkt “Account Number” nur die Depotnummer oder auch der Name der Bank bzw. das Girokonto, von dem die Steuern abgebucht wurden anzugeben sind. Ich steh sicher nicht allein mit dieser Frage, da hier vielleicht ein kleiner Fehler viel Geld kosten könnte…
    Die Banken selbst können hier offenbar aus Unkenntnis nicht helfen und lassen ihre Kunden ganz schön hängen.
    Ich hoffe wenigstens, dass die Banken nach Rückgabe des ausgefüllten Formulars wissen, an wen sie es weiterleiten müssen.
    Frank

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  52. Nochmal: lt. meiner Bank ist die Account-Nr. = Depotnummer.

    Capacity in which acting = als wer unterschreibt Du? (Geschäftsführer,Vorstand, was auch immer).

    Habe as Privatperson nichts hingeschrieben, manche schreiben wohl einfach “Individual”.

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  53. Consors hat eben noch ein ausgefülltes Musterexemplar nachgereicht (vorbildlich!).
    Dieses deckt sich 100% mit meiner eben angegebenen Vorgehensweise.

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  54. Hallo Schinderhannes,

    könntest du das Musterbeispiel evtl. zur Verfügung stellen? Das wäre echt super.

    Mit bestem Dank du vielen Grüßen
    Dividend Rocket

    schinderhannes:
    Consors hat eben noch ein ausgefülltes Musterexemplar nachgereicht (vorbildlich!).
    Dieses deckt sich 100% mit meiner eben angegebenen Vorgehensweise.

      (Zitieren)

     
  55. Hallo Schinderhannes,

    wie oder unter welcher Adresse kann das Musterbeispiel heruntergeladen werden???
    Danke Gerhard
    evtl. zur Verfügung stellen? Das wäre echt super.

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  56. “Frank” und “Dolores”,

    bitte keine Werbung mehr für die “Landesbank Baden-Württemberg”.
    Auch wenn “ihr” dort arbeitet – jeder kann sich die Bank raus suchen, die ihm gefällt!
    Ich muss schon sagen, die “Werbetexte” waren äußerst plump verfasst!

    Herzliche Grüße nach Stuttgart!
    D-S

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  57. Moin,

    bei der Comdirect wurde bisher auch nichts abgezogen. Allerdings scheint dort auch noch etwas Unklarheit zu herschen zwecks Umgang mit der Geschichte. Hatten schon mehrere Kunden angerufen 😀 sagte man mir. Hoffe nicht dass das daneben geht *g* ..

    Micha

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  58. Neben dem von Nuschi am 12.02.2015 13:25 erwähnten Formular schickt mir meine Bank heute zusätzlich eine “Einveständniserklärung zur Offenlegung der Ertrags- und Kundendaten gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) bzw. dem Internal Revenue Service (IRS)”, ein Formular englisches W-8BEN (nebst Ausfüllhilfe) und ein englisches W-9 Formular ohne Ausfüllhilfe. Ich bin damit überfordert. Wer weiß Rat?

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  59. Nuschi:

    Nuschi:

    Nuschi:

    Nuschi:

    Nuschi:

    Nuschi:

    Nuschi:
    Hallo Schinderhannes,
    danke für die ausführlichen Erklärungen. Ich denke die haben uns allen sehr geholfen und uns ein ganzes Stück weitergebracht. Nochmals ein dickes DANKE für die Mühe. Wie heißt es so schön? – gemeinsam sind wir stark-! Ich werde Deine vorgeschlagene Vorgehensweise wählen und bin überzeugt, das funktioniert.

    Nuschi:

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  60. Die Spardabank-West hat bislang ebenfalls nichts abgezogen (und weis auch von nichts…)
    Ich habe trotzdem mit dem Kundenberater (nicht Wertpapierabteilung, sondern “normaler” Berater) abgesprochen, dass ich ihm morgen das von der Sparkasse per Mail übermittelte Medtronic-Formular ausgefüllt zur Weiterleitung an die WP-Abteilung einreiche.

    @schinderhannes: Vielen Dank für Deine freundliche Hilfe !

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  61. Hallo Schinderhannes,
    auch ich würd mich über das Musterbeispiel freuen!!!!

    Kannst du mir das evtl. zukommen lassen, wär echt ne Erleichterung.

    Mit bestem Dank Schnuff48

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  62. schinderhannes:
    Ich habe das Schreiben selbst nicht erhalten, dafür aber eines von der Consorsbank– die strecken die Quellensteuer vor, belasten die Kunden aber nur bei fehlender Formulareinreichung bis 25.02.
    Ausfüllanleitung ist auch dabei.

    wie lautet die ausfüllanleitung, die habe ich nicht bekommen

    Anonymous:

    wie lautet die ausfüllanleitung, die habe ich nicht bekommen

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  63. Teetrinker: Neben dem von Nuschi am 12.02.2015 13:25 erwähnten Formular schickt mir meine Bank heute zusätzlich eine “Einveständniserklärung zur Offenlegung der Ertrags- und Kundendaten gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) bzw. dem Internal Revenue Service (IRS)”, ein Formular englisches W-8BEN (nebst Ausfüllhilfe) und ein englisches W-9 Formular ohne Ausfüllhilfe. Ich bin damit überfordert. Wer weiß Rat?

    Das IRS ist die Bundessteuerbehörde der USA.
    Wenn Du willst, dass die US-Behörden Dich nicht wie einen amerikanischen Steuerflüchtling behandeln (30% Quellensteuer auf Zinsen und Dividenden), dann musst Du ihnen (einmalig) nachweisen (mit Hilfe des deutschen Finanzamtes, das Deine Steuerpflicht in Deutschland bescheinigt), dass Du keiner bist (und nur 15% Quellensteuer abgezogen bekommen sollst, die in Deutschland mit der Abgeltungssteuer verrechnet werden können).
    Und dafür müssten die US-Behörden Deine Kundendaten kennen – denn bisher wissen sie ja nicht, wer der Besitzer dieser Medtronic-Aktien ist (nur, an welche Lagerstelle bzw. Depotbank die Dividenden überwiesen werden).
    Wobei gerade Medtronic seinen steuerlichen Sitz im Zuge der Fusion mit Covidien nach Irland verlagert hat – für Medtronic-Dividenden selbst werden diese Dokumente in Zukunft wohl nichts mehr bewirken.

    Falls die mitgelieferte Ausfüllhilfe nicht ausreichen sollte, solltest Du in erster Näherung die Service-Hotline Deiner Depotbank anrufen.

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  64. klausi: Schinderhannes, danke für Ihre ausführliche Hilfe!!Nun wollen wir hoffen, daß diese Aktion erfolgreich abgeschlossen wird.

    Anonymous:

    Anonymous: Das war eine Aufregung, Bank weiss nichts, Rechtsanwälte ebenso,
    müssen sich erst einlesen und da kostet die ‘Brüh mehr wie die Fisch’ – ein Urlaub wäre futsch. Danke für die tolle Unterstützung
    Hoffentlich klappts bei allen – zumindest die im Netz sind. Das war ein Schock am Montag – ohne jede Ankündigung – eine
    Frechheit – auch von den Banken!! Die stellen sich dümmer als sie sind. Schönes Wochenende! Marlis

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  65. Ich würde die Schuld eher Medtronic geben wollen.
    Die interessieren sich einfach einen Dreck für ihre Auslandsaktionäre.
    Ich wette, dass ein ganzer Haufen Leute das Geld nicht zurückfordern wird.
    Einfach aufgrund Unwissenheit.

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  66. Super. Insbesondere dir, Schinderhannes, ganz großen Dank für deine Unterstützung.

    Habe ich das jetzt richtig verstanden … das Formular W-8BEN ist ein generelles Formular, das mit der jetzt speziellen Medtronic-Geschichte nichts zu tun hat unsd somit nicht medtronic-spezifisch benötigt wird? Ich benötige einzig und allein das FORM FOR CERTIFICATION OF TREATMENT OF MERGER CONSIDERATION ?

    Und damit ich selbst auch etwas beitragen kann: Der Anlage-Berater eines Kollegen hatte heute empfohlen, den Formularen auch eine Kopie des Personalausweises beizufügen. Nicht, dass die Rückzahlung gerade daran scheitert …

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  67. Vielen Dank für die vielen informationen, denn weder Bank noch Steuerberater können einem sagen welches Formular nötig ist, oder nicht. Um so mehr man liest umso unsicherer wird man. Ich weiß auch nicht, ob man das Formula W-8BEN ausfüllen muß und seiner Bank zurückgeben muss. Lieber Schinderhannes, bitte gib uns noch einmal genau Bescheid ob ja ode nein.

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  68. Ich habe kein W8-BEN mitgeschickt, wurde auch nicht dazu aufgefordert.
    Dieses Dokument habe ich vor ca. 8 Jahren aber mal bei der Bank eingereicht, habe es damals aber nur zur Sicherheit gemacht um auf jeden Fall zu vermeiden, dass bei US-Dividenden 30% Quellensteuer belastet werden.
    Mir wurden von Anfang an 15% belastet (voll anrechenbar auf die deutsche Steuer), d.h. ich habe keinerlei Quellensteuer verschenkt.
    Wie ist es denn bei euch wenn ihr das noch nie eingereicht habt, bisher 15% oder 30% auf Dividenden ?
    Falls 30% würde ich das Dokument unabhängig von der Medtronic-Geschichte mal einreichen, sonst verschenkt ihr Geld.

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  69. Bei mir Einbehaltene = Anrechenbare Quellensteuer = 15%
    Habe W-8BEN nie zuvor gesehen.
    Bei FORM FOR CERTIFICATION … oben die Depot-Nummer oder die Kontonummer, von der abgebucht wurde? Außerdem müsste ja wohl auch der BIC-Code rein – oder?

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  70. Betrifft W8-BEN,

    wenn man 15% Quellensteuer aus US-Dividenden zahlt, dann ist alles i.O. Normalerweise muss man bei Depoteröffnung irgendwo bestätigen, dass man kein US-Steuerbürger ist. Dass ist im Prinzip das W8-BEN, der Broker/Bank leitet das dann so weiter. Normalerweise muss das dann alle 3 Jahre erneuert werden. Entweder der Broker macht das von sich aus, weil sich keine Daten geändert haben, oder man wird direkt aufgefordert, dass man die Bestätigung, kein US-Steuerbürger zu sein, erneuert. Ob dann in einem Onlineformular wie bei z.B. Lynx, oder sonst irgendwie, ist ja egal.
    Man liest ja ab und zu, dass manche Leute tatsächlich 30% abgezogen bekommen. Die sollten dann unbedingt das W8-BEN ausgefüllt dem Broker schicken. Eigentlich würde ich dann den Broker wechseln.

    MS

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  71. Guten Abend zusammen!

    Bei mir werden auch 15 % Quellensteuer einbehalten. Ich habe das Dokument W8-BEN einmalig vor ca. 7 Jahren bei meiner Bank in Deutschland eingereicht. Früher lagerten meine Medtronic-Aktien in USA, dort mußte alle 3 Jahre erneut eingereicht werden. So, jetzt sind wir doch alle etwas erleichtert, dank ALLER krätigen Hilfe.

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  72. Bei mir wurden auch 15 % Quellensteuer berechnet, aber ich habe nie das Formula W8-BEN ausgefüllt und abgegeben Ich habe vor neun jahren die Aktien geerbt. 🙂

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  73. Ich habe seit dem Jahr 1999 US -Aktien in diversen Depots bei der DAB-Bank, bei Consors, bei der Spardabank-West und der Sparkasse Essen und wurde nie aufgefordert, das Formular W8-BEN auszufüllen. Stets wurden aber immer nur 15% Quellensteuer abgezogen.

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  74. Hallo,

    ich bin bei der ING Diba und bei mir wurden die Medtronic Aktien 1:1 umgewandelt. Das ganze Steuerneutral. Bisher erfolgte auch kein Abzug. Ich habe die Aktien im Januar dieses Jahr erworben. Sollte ich nun rein prophylaktisch dieses Formular an die Diba schicken oder gehör ich dann nicht zu dem Personenkreis, die belastet werden.

    Für einen Antwort wäre ich dankbar. Ich bin sehr unerfahren auf dem Gebiet des Aktienhandels.

    Danke

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  75. Hallo Zusammen,
    das sind ja wichtige Infos. Danke für die Arbeit die dahinter steckt. Meine Mutter 83) ist gerade von dieser Situation betroffen, und die Sparkanns weiß nichts. Laut Aussage das Sparkassenleiters kann sie nicht damit rechnen alles Geld wieder zu bekommen. Ich frage mich, wie können die einfach das Geld vom Konto abbuchen?? Haben die das Recht dazu?
    Ist es möglich das Geld wieder zurück zu holen? Man hat ja das recht Abgebuchte Beträge wieder zu holen. Ich finde es ist einfacher zu bezahlen, wenn es nicht unumgänglich ist, das ist ja dann auch ok, wenn es Steuern sind die anfallen, aber so finde ich es wie Wegelagerei auf dem Konto.
    Die Anträge habe ich ausgedruckt und hoffe sie ausfüllen zu können nachdem ich jetzt so viele gute Infos bekommen habe.
    Rapunzel hat geschrieben, dass sie es mit einer schriftlichen Anweisung an die Bank so gehandhabt hat. Kann mir dazu noch jemand etwas sagen?
    Macht das sinn oder ist es besser zu warten, dass das Geld alleine wieder den Weg “nach Hause” findet?
    Nochmal Danke an Alle für die vielen Informationen und Anregungen.
    Minze

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  76. Minze: aber so finde ich es wie Wegelagerei auf dem Konto.

    Das Thema zu emotionalisieren hilft niemandem weiter.

    Wieso ist es “Wegelagerei”, wenn der amerikanische Staat eine Sondersteuer erhebt, um die Aktionäre eines Unternehmens dafür zur Kasse zu bitten, dass dieses Unternehmen gerade Steuerflucht in Richtung Irland begeht?
    Die anschließend höheren Dividenden zu kassieren, die aus dieser niedrigen Besteuerung resultieren, fändest Du ja auch nicht ungerecht.

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  77. Hallo,

    nochmal eine Frage zum Formular!
    Was muß ich jetzt unten Unterschreiben???
    Signature of Beneficial Owner or Person authorized to sign for Beneficial Owner
    oder
    Capacity in which acting
    oder
    beides???

    Bitte um Hilfe
    Danke
    Gruß Clemens

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  78. Hallo Ihr Betroffenen – wenn der Schinderhannes nicht wäre…. Danke danke.!!!!
    Er hat es doch deutlich gesagt wenn man nur Medtronic-Aktien hat, sollte man alles zurückbekommen.
    Lest halt alles durch was er schreibt – die Mühe muss man sich machen. Man braucht keinen Steuerberater und
    unterschreibt als Besitzer der Aktien selbst. Gut finde ich den Vorschlag Copie des Personal-Ausweises
    beizulegen – doppelt hält vielleicht besser – obwohl ….
    Nochmals allen viel Glück und das Geld zurück auf unseren Konten.
    Es stimmt schon Medtronic ist der Sünder, der irgendwas vergessen hat bei US-Steuer. Absicht oder nicht –
    wem nützt es – ich weiss es nicht.. toi toi toi marlis – schöne neue Woche 15.2.15 gebe ich das Formular ab und
    lasse es mir bestätigen. VR hat keinen Finger gekrümmt…. nur ihr hier- danke!!

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  79. Ich will ja kein Spielverderber sein, aber ein bißchen Skepsis treibt mich schon noch um. Im “Form for certification of treatment of merger consideration”, wo wir ja nun offenbar alle den “Part A” ankreuzen, ist zunächst mal von einer bedingungslosen oder gar schnellen Rückerstattung der einbehaltenen Quellensteuer nirgendwo die Rede. Was ich da ankreuze, bedeutet nur, daß ich beantrage, für die Zwecke der US-Einkommensteuer (“U.S. federal income tax”) den Wert der in die Transaktion eingebrachten (alten) Aktien der Medtronic Inc. als Zahlung (an mich) zu behandeln. Soweit der Text des Formulars. Und meine Interpretation: Dieses “payment” (wahrscheinlich abzüglich des Preises für den Kauf der Aktien) ist nach US-Einkommensteuerrecht zu versteuern! – Ich würde mich nicht wundern, wenn der IRS vor einer Rückerstattung der Quellensteuer zunächst mal wissen will – und entsprechende Formulare und Belege dafür anfordert -, wie hoch der zu versteuernde Kursgewinn denn im einzelnen ist. Vielleicht ist das der Grund, warum die Quellensteuer letzte Woche so überfallartig eingezogen worden ist: Meine Bereitschaft, alle vom IRS künftig noch angeforderten Daten bereitzustellen, ist dadurch jedenfalls enorm gestiegen.

    In ihrem Schreiben an mich hat meine Bank im übrigen keineswegs versprochen, die Steuer zurückzuzahlen. Sie stellt das zwar in Aussicht und schreibt: “Sobald wir die Quellensteuererstattung von der ausländischen Depotbank erhalten haben, werden wir die entsprechende Abrechnung erstellen.” Der schwarze Peter liegt damit bei der ausländischen Depotbank (die ich nicht kenne), und die wird kaum nur einen Cent erstatten, wenn der IRS sich querstellt.

    Vielleicht denke ich zu pessimistisch; ich hoffe ja auch, die 30% Quellensteuer zurückzuerhalten – zumindest aber 15%, denn mehr sind laut deutsch-amerikanischem Doppelbesteuerungsabkommen nicht zulässig, wenn ich es richtig lese. Oder hätte ich dafür besser “Part B” ankreuzen müssen?

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  80. Hallo Zusammen,
    konnte gestern einsicht in die Unteralgen meiner Mutter nehemen.
    Die Bank schreibt von Umschreiben der Aktien.
    Das bedeutet für mich, es fallen keine Quellensteuer an. Da es sich nicht um einen Verkauf oder Kauf handelt?? Stimmt das?
    Was geschiet, wenn wir das Geld zurückbuchen lassen, bis klar ist was da überhaupt geschieht. Ich denke, wenn das Geld weg ist komme wir nicht wieder dran, wenn klar ist, dass es rechtens ist diese Steuern zu zahlen, dann ok, aber erst finde ich sollte geklärt werden was ist. Manche Banke ziehen das Geld ein andere nicht????
    Kann jemand dazu etwas sagen??
    LG
    Minze

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  81. Hab am Freitag das Formular und ausserdem eine Schriftliche Veranlassung zur
    Zurückbuchung des Betrages mit der Begründung das es sich hier nicht um eine Abgeltungssteuer handelt und dies mit Paragraph 14 GG ( Eingriff in das Eigentmsrecht )
    nicht zulässig ist abgegeben.
    Heute bei der Bank nochmal nachgefragt , die erkläten bis Donnerstag sei der Betrag
    wieder auf mein Konto.
    Grüße

      (Zitieren)

     
  82. schinderhannes:
    Hier für Euch das Muster :
    http://workupload.com/file/CSRUTAYy

    Damit sollte nun jeder klar kommen.

    Und wo wir gerade dabei sind: Macht Euch schonmal auf irische Quellensteuer gefasst, auch dazu habe ich Informationen im wertpapier-forum.de gepostet.

    Wenn ich mir das Beispiel in dem Link von schinderhannes ansehen verstehe ich die Ausfüllanleitung wie folgt:

    Die ehemalige COVIDIEN Aktie mit WKN A1H7XB wurde ja auch in die neue WKN A14M2J umgetauscht.

    Nur wer zum 27.01.2015 Covidien Aktien mit der WKN A1H7XB besaß muss den Part A ankreuzen und ausfüllen.
    Er setzt dann kein Häkchen bei “Or, in lieu…”.

    Besaß man zum 27.01.2015 keine Covidien Aktien mit der WKN A1H7XB dann wird der Part A nicht angekreuzt sondern nur ein Häkchen bei “Or, in lieu…” gesetzt.

    Soweit verstehe ich die Muster hinter dem Link von schinderhannes.
    Kannst du (schinderhannes) das noch einmal kurz bestätigen.

    Nicht vergessen eine Ausweiskopie mitzuliefern (auch die Empfehlung meiner Bank) und auf die richtige Schreibweise des Datums achten.

    Übrigens nochmals vielen Dank an alle für die Infos zu diesem Thema hier im Forum. Allen voran schinderhannes!

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  83. Ich helfe gerne, soweit mir das möglich ist. Ich bitte aber dennoch JEDEN hier darum (gerade im eigenen Interesse) meine Aussagen kritisch zu hinterfragen !
    Ich kann nur MEINE Sicht der Dinge aufzeigen und die Unterlagen, die meine Bank mir zur Verfügung stellt veröffentlichen.
    Ob am Ende jeder sein Geld wiederbekommt, das kann ich auch nur hoffen!

    @muggel : So wie Du es beschreibst habe auch ich es verstanden

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  84. bei mir lassen sich die Mitarbeiter der Wertpapierabteilung am Telefon verleugnen, d.h. ich werde nicht zu ihnen durchgestellt. Degussa Bank. Begründung: sie sind nicht befugt, steuerliche Fragen zu beantworten. Dabei wollte ich nur wissen, was bei Account Number und Capacity in which acting einzutragen ist, ob ich eine Kopie meines Personalausweises dazulegen soll und was es mit dem Formular W-8BEN auf sich hat.
    Schätze, da ist ein Bankwechsel überfällig.

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  85. Elisabeth:
    bei mir lassen sich die Mitarbeiter der Wertpapierabteilung am Telefon verleugnen, d.h. ich werde nicht zu ihnen durchgestellt. Degussa Bank. Begründung: sie sind nicht befugt, steuerliche Fragen zu beantworten. Dabei wollte ich nur wissen, was bei Account Number und Capacity in which acting einzutragen ist, ob ich eine Kopie meines Personalausweises dazulegen soll und was es mit dem Formular W-8BEN auf sich hat.
    Schätze, da ist ein Bankwechsel überfällig.

    Tu das ,…und suche dir eine ortsansässige Bank bei der du in solchen Fällen direkt antreten und den zuständigen Mann bzw. Frau sprechen kannst ,..nur telefonieren bringt nichts…ich frage mich sowieso , was mancher macht , wenn er bei Online Banken lediglich eine Hotline zur Verfügung hat…ich würde mich dabei nicht wohl fühlen….

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  86. die Bank hat eine Filiale auf dem Gelände meines Arbeitgebers. Allerdings sind die beiden Berater vor Ort mit dieser komplexen Sachlage überfordert, so kompetent sie in anderen Fällen auch sind.
    Aber das gehört nicht hierher.

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  87. Ich werde vorsichtshalb das Formular auch in doppelter Ausfertigung abgeben. Sollte kaum schaden, aber vielleicht wichtig sein.

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  88. Hallo nochmal,
    die Aktien die meine Mutter hat haben ganz andere WKN Zeichen als Ihr angebt, sie sind aber in WKN A14M2J umgewandelt worden.
    Die Covidien PLC hatten die WKN Nummer 858486.
    Welches Formular müssen wir den jetzt ausfüllen?
    LG Minze

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  89. Ich habe für mich den Schluss aus einer ähnlichen, nicht nachvollziehbaren Substanzbesteuerung bei einer Firmendrittelung von ITT die Konsequenz gezogen, sofort alle Aktien an der Börse zu verkaufen, wenn derartige Unternehmensaktivtäten bekannt werden.

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  90. Alois:
    Ich habe für mich den Schluss aus einer ähnlichen, nicht nachvollziehbaren Substanzbesteuerung bei einer Firmendrittelung von ITT die Konsequenz gezogen, sofort alle Aktien an der Börse zu verkaufen, wenn derartige Unternehmensaktivtäten bekannt werden.

    Genau das habe ich für mich auch schon in Erwägung gezogen. Siehe auch Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln bei der Air Liquide

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  91. Die 30 prozentige Steuer wurde abgebucht!
    Hoher 4-Stelliger Betrag , man sollte es doch Rückbuchen lassen können und anschliessend die Aktien verkaufen?!
    Wenn dann noch jemand was an Steuern möchte, soll sich “USA” halt melden und vernünfig begründen wieso …weshalb..

    Was meint Ihr?
    Danke.

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  92. schinderhannes:
    Woher stammen diese Informationen ?

    Hilfe für das Formular: Account lt. VR-Bank die Konto-Nummer des Besitzers der Aktie – lt.
    Internet-Nutzer soll man unter aaccount die Depotnummer schreiben. Wie können die 30 % durch die Depotnummer
    an den Depotbesitzer zurückkommen???? Musss man da nicht die Konten-Nr. und BLZ angeben und wie geht die von USA
    aus – gibt es da andere Vornummern? Oder wirklich nur die Depotnummer? Danke – eilt – Marlis

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  93. Bitte an Schinderhannes – Account ist wirklich die Depotnummer???
    Banken sagen Konto-Nr. des Besitzers.
    Frage – wie kann Geld zurück kommen nur mit Depotnummer?
    Bei Angabe der Kontonummer muß man aus USA etwas dazu angeben?
    Würde ja gernenur die Depotnummer angeben

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  94. Hallo zusammen,

    also ich habe meine Depotnummer angegeben. Die Verrechnung sollte schließlich über das Bankinstitut erfolgen.
    Der Steuerabzug wurde ja auch über die Bank verbucht.

    Nachdem am Freitag meine Bank noch sagte, dass die Einreichung des Formulars per E-Mail ausreichen würde, durfte ich heute nochmal alles per Post schicken. Was ein Chaos!!!!

    Wünsche einen schönen Abend und hoffe das bei allen die Rückerstattung funktioniert.

    Viele Grüße
    Dividend Rocket

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  95. Keine Ahnung. Meine Bank will die Depot Nr. Meine Vermutung ist,dass Erstattungen an die Depotbank bzw. eine zwischengeschaltete Stelle gehen. Glaube kaum, dass die US Steuerbehörde an jeden Auslandsaktionär einzeln auszahlt.

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  96. schinderhannes: Keine Ahnung. Meine Bank will die Depot Nr. Meine Vermutung ist,dass Erstattungen an die Depotbank bzw. eine zwischengeschaltete Stelle gehen. Glaube kaum, dass die US Steuerbehörde an jeden Auslandsaktionär einzeln auszahlt.

    Die Behörde prüft aber doch auch jeden einzelnen Fall individuell.
    Was hätte sie davon, die Depotbank dazwischen zu schalten?

    Wenn sie zur Depotbank einen Sammelüberweisung tätigen würde, dann müsste sie dieser ja eine Liste mitschicken, welcher Kunde wie viel von diesem Sammelbetrag zu erhalten hat.
    Dann kann sie aber auch gleich alle berechtigten Erstattungen selbst überweisen – denn in diesem Fall hat sie selbst die Kontrolle darüber, was sie erstattet hat, und kann im Falle einer eventuellen Reklamation des Depotkunden (“bei mir ist kein Geld angekommen”) nachweisen, dass sie Geld überwiesen hat. Die Depotbank dazwischen zu schalten macht alles nur komplizierter (und intransparenter für alle Beteiligten).

    Ich sehe das ähnlich wie bei der normalen Erstattung von ausländischer Quellensteuer, die man ggf. über seine Depotbank beauftragt hat.
    Wir haben das einmal versucht, und die Depotbank (DAB-Bank) hat damals eines ihrer eigenen Konten (bei einer fremden Geschäftsbank!) in das Formular eingetragen – vermutlich, weil sie dadurch die Kontrolle hat, ob tatsächlich etwas erstattet wurde, und dann die von ihr erbrachte Dienstleistung dem Kunden in Rechnung stellen kann (weil sie dann ja nachweisen kann, dass sie den Auftrag des Kunden erfolgreich bearbeitet hat), und möglicherweise auch, weil diese fremde Bank (Trinkaus&Burkhard) die Erstattung in Fremdwährung (es ging um Schwedische Kronen) selbst in Euros umtauschen (und daran zusätzlich noch etwas verdienen) wollte.

    In unserem Fall führte das Eintragen dieses “fremden” Kunden letztlich sogar dazu, dass der gesamte Erstattungsprozess scheiterte, weil die (damals schwedische) Steuerbehörde versuchte, unter unserem Namen Geld auf dieses fremde Konto zu überweisen und diese Überweisung von der Zielbank abgelehnt wurde.
    Die Steuerbehörde meldete sich dann direkt bei uns (via E-Mail – diese Adresse war damals auf dem Formular anzugeben) und bat um Angabe eines anderen Kontos, was wir dann auch taten (bei einer Sparkasse, nicht bei der Depotbank!), woraufhin die Überweisung innerhalb weniger Tage klappte (das schwedische Finanzamt kann die Erstattung nämlich auch direkt in Euros durchführen – diese Option war auf dem Formular vorhanden, aber von unserer Depotbank aus unerfindlichen Gründen nicht angekreuzt worden).

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  97. Ich bin totol verunsichert,
    Hilfe was mache ich, wenn die WKN Nummer nicht mit der WKN Nummer meiner Mutter übereinstimmen? Die Aktinen sind aber in WKN A14M2J ungewandelt worden:
    Hat jemand eine Erklärung dafür??

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  98. Minze: Hilfe was mache ich, wenn dieWKN Nummer nicht mit der WKN Nummer meiner Mutter übereinstimmen? Die Aktinen sind aber in WKN A14M2J ungewandelt worden: Hat jemand eine Erklärung dafür??

    Welche WKN war es denn vorher?
    (Noch besser wäre die ISIN, die eignet sich besser als Suchbegriff.)
    Vielleicht war das gar keine Aktie, sondern ein ADR oder irgendwas in diese Richtung.

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  99. ich erlaube mir (hoffentlich im Interesse aller) nochmal zusammenzufassen:
    – “FORM FOR CERTIFICATION …” -> oben Depotnummer, “Or, in lieu …” ankreuzen, unten Unterschrift, Datum im richtigen Format, “Capacitiy in which acting” = individual
    – W-8BEN -> nicht erforderlich, wenn bislang in den USA 15% Quellensteuer gezahlt wurden (was für die meisten wohl zutreffen dürfte)
    – vorsichtshalber Kopie des Personalausweises beifügen

    Wenn ich hier etwas falsch dargestellt habe, bitte korrigieren.
    Hat jemand noch andere Einwände/Ergänzungen?

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  100. Oje Leute, jetzt soll nochmal Quellensteuer nachbelastet werden:
    “Wie jetzt von unserer ausländischen Depotbank veröffentlicht, wurde die Bewertungsgrundlage für die Berechnung der Quellensteuer von USD 75,115 um USD 1,835 auf USD 76,95 erhöht. Die nachträgliche Belastung von USD 0,5505 … erfolgt in den nächsten Tagen …”

    Aber keine Panik: wer schon seinen Antrag eingereicht hat, kriegt automatisch den (neuen) Gesamtbetrag zurück.

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  101. Der IRS maßt sich Hoheitsrechte an und plündert nach vorgeblichem “amerikanischem Recht” unsere Konten; hier wurde ohne nachvollziehbare Begründung und ohne einen nachweislichen Anspruch oder Titel quasi vollstreckt!

    Für deutsche Staatsbürger mit Konten in Deutschland gilt DEUTSCHES Recht (schaut mal in Eure AGBen!). Die Umbuchung von einer Aktie in eine andere erfolgt nach deutschem Recht steuerneutral. Dennoch wurden 30 % eines fingierten Wertes abgebucht, in meinem Fall waren dies rund 4000,- Euro. Die Aktien sind nach der Fusion nicht mehr wert als vorher, und selbst im Falle einer Veräußerung wäre ich für diesen Altbestand (Kauf im Jahr 2006) als deutsche Staatsbürgerin nicht steuerpflichtig. In meinem Fall wurde dubios “Questzahlung Medtronic” angegeben. – ein Begriff, der in keinem Glossar definiert wird.

    Diese Abbuchung ist ein Eingriff in Eigentum, der eine deutsche gesetzliche Grundlage zwingend voraussetzt. Die BBBank beruft sich auf ‘Section 302 IRC’ und eine Absprache zwischen hiesigen Banken und der amerikanischen Steuerbehörde. Amerikanisches Recht und derartige Verträge können aber einen Zugriff auf Eigentum nicht rechtfertigen, da sie keine Gesetze i. S. d. Art. 14 Abs. 3 Satz 2 GG sind. Es handelt sich auch nicht um Dividenden oder Zinszahlungen – also echte Einkünfte des Anteilseigners -, sondern um die schlichte Umbenennung und Umbuchung einer Aktie.

    Es kann doch wohl nicht angehen, dass sich amerikanische Behörden mit Hilfe deutscher Banken von den Konten deutscher Staatsbürger bedienen und diese dann komplizierte englischsprachige Schriftstücke ausfüllen müssen, um ihr Geld zurückbekommen! Zumal: Wer kommt für etwaige Kursnachteile auf? Was wäre, wenn jemand die Ausschlussfrist zur Geltendmachung einer Rückerstattung von voraussichtlich zwei Wochen nicht wahrnehmen kann? Wer ersetzt die Kosten für einen spezialisierten Steuerberater?

    Meines Erachtens durften die Banken dies nicht tun, und sie müssen für etwaige Schäden der Betroffenen aufkommen!
    Ich werde voraussichtlich auf Feststellung der Rechtswidrigkeit und Unterlassung künftiger solcher Abbuchung klagen. Ich halte noch andere amerikanische Aktien und möchte so etwas nicht noch einmal erleben. Wer schließt sich an?

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  102. Ungeheuerlich!!!: Der IRS maßt sich Hoheitsrechte an und plündert nach vorgeblichem “amerikanischem Recht” unsere Konten; hier wurde ohne nachvollziehbare Begründung und ohne einen nachweislichen Anspruch oder Titel quasi vollstreckt!

    Wo ist der Lagerort der Medtronic-Aktien? In Deutschland oder in den USA?
    Quellensteuer wird an der Quelle erhoben, da nützt Dir das deutsche Rechtssystem nichts.

    Würden die deutschen Depotbanken nicht so handeln, wie sie es gerade tun, dann würden die amerikanischen Behörden ggf. am Lagerort gleich 10 alte Medtronic-Aktien in 7 neue Medtronic-Aktien tauschen – würde Dir das besser gefallen?

    Es handelt sich auch nicht um Dividenden oder Zinszahlungen – also echte Einkünfte des Anteilseigners -, sondern um die schlichte Umbenennung und Umbuchung einer Aktie.

    Es handelt sich um eine Verlagerung des Unternehmenssitzes von den USA nach Irland, der in den USA zu einer Sonderbesteuerung führt.
    Dies ist seit September 2014 bekannt – und es unterscheidet die Medtronic-Fusion mit Covidien von fast allen anderen Fusionen.

    Es kann doch wohl nicht angehen, dass sich amerikanische Behörden mit Hilfe deutscher Banken von den Konten deutscher Staatsbürger bedienen und diese dann komplizierte englischsprachige Schriftstücke ausfüllen müssen, um ihr Geld zurückbekommen!

    Hat irgendjemand diese deutschen Staatsbürger dazu gezwungen, ihr Geld in den USA zu investieren, ohne die dafür dringend erforderlichen Fähigkeiten zu besitzen?
    (Vielleicht wäre für solche Investoren doch ein Nordamerika-ETF die bessere Lösung…)

    Die Fusion (inklusive des Inversions-Plans!) war seit über einem halben Jahr bekannt; dass die deutschen Steuerbehörden bei der Ausgabe neuer Aktien von US-Konzernen teilweise “interessante” Effekte verursachen, war spätestens seit den Google-C-Aktien ebenfalls bekannt.
    Du hättest Deine Aktien verkaufen können. Das hast Du nicht getan – und suchst jetzt einen Schuldigen für Dein Versäumnis.

    Ich habe in ein paar Monaten auch einen “Fall” vor mir (Spin-Off eines US-Unternehmens).
    Aber ich denke jetzt darüber nach, was ich tun will, und nicht erst, nachdem das Kind in den Steuerbrunnen gefallen ist.

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  103. Lieber Karl Napf,
    der IRS macht nach meinen Informationen keine Quellensteuer (“withholding tax”) geltend – wo er in der Tat einen Teil des Gewinns “zurückhalten” dürfte -, sondern einen nicht näher bezeichneten Anspruch. Wenn er sich zu Zahlungen aufgrund einer Fusion berechtigt glaubt (aus “Section 302 IRC” kann ich dies trotz guter Englischkenntnisse nicht ersehen), so müsste er diesen gesondert und im Falle des Bestreitens gerichtlich geltend machen. Erst nach Erwirken eines Titels dürfte in Guthaben auf meiner Bank vollstreckt werden.
    Deutsche Banken sind keine Hilfssheriffs des IRS und dürfen daher nicht ohne Gerichtsentscheidung und ohne deutsche Rechtsgrundlage in Form eines formellen deutschen Gesetzes quasi zwangsvollstrecken. Mein Ziel war es, auf die rechtliche Problematik dieses Vorgehens deutscher Banken hinzuweisen, dessen Brisanz hoffentlich auch andere Betroffene erkennen… vor allem auf dem Hintergrund eines gewissen “Rechtsimperialismus” in den TTIP-Verhandlungen!

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  104. Hallo Karl Napf,
    danke für Deine klaren Worte, das es ja eine freiwillige Investition war als die Aktien gekauft wurden. Leider haben ich keinen Überblick und mich nicht gekümmret. Wie schon erwähnt, sind das Papiere (Aktien) die meiner MUtter gehören.
    ( Meine Mutte sich nicht kümmern kann.83 Jahre )
    Die ISIN : US5850551061 WKN 858486.
    Was ist eine ARD?
    Danke für die tolle Unterstützung.

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  105. Minze:
    Was ist ein ( eine) ADR?

    Hallo Minze,

    Zitat aus der FAZ:
    ADRs (American Depository Receipts) werden an einer Börse stellvertretend für eine Aktie gehandelt. Es handelt sich um Zertifikate, die von amerikanischen Kreditinstituten ausgestellt werden, die die zugrunde liegenden Aktie in Verwahrung genommen haben. Ein ADR kann sich auf eine, mehrere oder auch nur auf einen Bruchteil einer Aktie beziehen. ADRs werden häufig stellvertretend für ausländische Aktien gehandelt, die an der inländischen Börse nicht notiert sind. Die Aktiengesellschaft muss sich auf diese Weise nicht dem vollständigen Zulassungsverfahren unterziehen, das ansonsten für eine Börsennotierung notwendig wäre.

    Des weiteren zur Info:
    a) http://www.anlegerplus.de/home/20140630adr-ist-nicht-gleich-aktie/

    b) http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/gastkommentar-adr-programme-sind-mit-vorsicht-zu-geniessen-1191508.html

    Beste Grüße
    Michael

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  106. Jetzt bleibt mal cool, Leute. Es wurde ja nicht “vollstreckt”, sondern nur eine Pauschale einbehalten für den Fall, dass für irgendeinen Medtronic-Aktionär diese Fusion tatsächlich steuerpflichtig ist.

    Für die meisten, die in einem DBA-Land wohnen (welches mit den Amis ein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen hat), ist das Geld ja nicht verloren

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  107. T-Leiter:
    ich erlaube mir (hoffentlich im Interesse aller) nochmal zusammenzufassen:
    – “FORM FOR CERTIFICATION …”-> oben Depotnummer, “Or, in lieu …” ankreuzen, unten Unterschrift, Datum im richtigen Format, “Capacitiy in which acting” = individual
    – W-8BEN -> nicht erforderlich, wenn bislang in den USA 15% Quellensteuer gezahlt wurden (was für die meisten wohl zutreffen dürfte)
    – vorsichtshalber Kopie des Personalausweises beifügen

    Wenn ich hier etwas falsch dargestellt habe, bitte korrigieren.
    Hat jemand noch andere Einwände/Ergänzungen?

    Soweit stimme ich überein. Ich werde das soweit auch ausfüllen.
    Zumal mir nun im zweiten Anlauf eine verständliche Übersetzung von meinem Broker zugesendet wurde.
    Jedoch habe ich noch das gleiche Problem wie T-Leiter mit der account number
    (wird in der Übersetzung nicht erwähnt jedoch in dem dazugehörigen übersetzten Formblatt als “Kontonummer” aufgeführt).
    Schaut man mal nach der Übersetzung stellt sich das ganze so dar:

    nach google, Bing ist ähnlich…
    Kontonummer = account number
    Depotnummer = Deposit number
    Depot Nummer = custodian number

    Da die Account number gefragt ist bin ich der Meinung dass die Kontonummer eingetragen werden soll.
    Ich habe gerade meinen Broker noch einmal angeschrieben und ihm die Frage gestellt.
    Vor allem wie es dann (im Falle der Kontonummer) mit der Bankleitzahl aussieht bzw. ob man gleich die IBAN angeben soll (sofern die Amis damit etwas anfangen können.)

    Vielleicht überbewerte ich diesen Punkt auch nur.

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  108. Ungeheuerlich!!!: Wenn er sich zu Zahlungen aufgrund einer Fusion berechtigt glaubt (aus “Section 302 IRC” kann ich dies trotz guter Englischkenntnisse nicht ersehen),

    Noch einmal: Es geht nicht um die Fusion (die ist im vorliegenden Fall nur “Mittel zum Zweck”), es geht um die Verlagerung des Unternehmenssitzes.

    “A 2004 federal law designed to discourage deals that seek better tax rates abroad imposed a special 15 percent excise tax on stock-based compensation to company insiders—a tax that is separate from capital gains taxes.”

    Und weil das IRS nicht weiß, ob der betreffende Fall vorliegt, behält sie diese Steuer zunächst mal bei allen Besitzern der Aktie ein und wartet auf entsprechende Rückforderungen (die beispielsweise bei Schwarzgeld möglicherweise schwierig zu stellen sind…).
    Das ist bei der deutschen Quellensteuer für deutsche Anleger (die ja möglicherweise einen deutlich niedrigeren Steuersatz als 25% haben und die Differenz über ihre Steuererklärung zurückfordern können) nicht anders: Auch in diesem Fall zieht die Depotbank Steuern ein, von denen der Depotinhaber weiß, dass er sie ein paar Monate später zurückfordern wird.

    Ich verstehe nicht, was man daran “ungeheuerlich” finden kann – man muss nicht gleich aus allem ein Drama machen und mit dem Rechtsanwalt drohen (ohne sich vorher überhaupt sachkundig über die die Rechtslage in den USA gemacht zu haben).
    Ich würde es eher “lästig” nennen, weil die Beweislast beim Anleger liegt – aber das ist nun mal so.
    Und die steuerliche Behandlung zwischen den USA und Deutschland funktioniert m. E. viel reibungsloser als diejenige zwischen verschiedenen Staaten Eurolands (etwa Italien, Spanien und Portugal, um nur mal die besonders “lästigen” Kandidaten in Sachen Erstattung zu nennen – ein Formular auf Portugiesisch auszufüllen ist noch mal erheblich lästiger als eines auf Englisch, kann ich Dir sagen).

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  109. Muggel-online:
    nach google, Bing ist ähnlich…
    Kontonummer = account number
    Depotnummer = Deposit number
    Depot Nummer = custodian number

    Was soll der IRS mit der Depotnummer anfangen? (Die versteht außerhalb der Depotbank niemand.)
    Die Kontonummer braucht er, um sie als Ziel der Überweisung bei der Erstattung zu verwenden.

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  110. Hallo Karl,

    also bei mir wurde die Steuer über meine Bank eingezogen. Da hat die IRS auch nicht meine Kontonummer gekannt.
    Daher erwarte ich auch, dass die Rückerstattung ebenso über die Bank abgewickelt wird.

    Viele Grüße
    Dividend Rocket

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  111. Also meine Bank hat als Mustervorgabe “Depotnummer” geschrieben.
    Ich glaube auch nicht, dass der IRS auf mein Konto zugegriffen hat und ggf. dorthin zurücküberweist.
    Auf dem Kontoauszug steht nicht, dass irgendjemand “von außen” abgebucht hat. Die Bank hat sich dort selber das Geld geholt, weil es für das Depot gefordert wurde. Das Schreiben der Bank bzgl. “Quellensteuerbelastung in Folge einer Kapitalmaßnahme” sagt dazu u.a. (Hervorhebungen von mir):
    “… für den obigen Depotbestand … hat die Lagerstelle für die Quellensteuerberechnung einen Betrag von 75,115 USD pro Stück zugrunde gelegt.”
    und weiter:
    “Den Gegenwert buchen wir … zu Lasten des Kontos xxxxx (IBAN ….”

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  112. Halloo – Mitbetroffene –
    Ich schreibe jetzt bei account die Bank, die Kontonummer und die BLZ, daneben noch:
    Deposit-No. 12345 – lieber zuviel als zu wenig.
    Grüße vom Faschingsmuffel Marlis am Faschingsdienstag
    Gebe morgen mit Passkopie ab – Achtung US-Datum

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  113. Hallo,
    sind eigentlich ausnahmslos ALLE Medtronic-Aktionäre in Deutschland betroffen oder gibt es eine Differenzierung- bankenseitig z.B. ? Ich habe diese Aktien bei der comdirect liegen und dort ist alles ruhig bisher. Kann gerne auch so bleiben, mur traue ich dem Frieden nicht so wirklich.
    Wenn der Abzug denn noch kommen sollte- im Voraus auch von mir danke für die wertvollen Tipps hier

    Gruß

    Tom

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  114. toempsken:
    sind eigentlich ausnahmslos ALLE Medtronic-Aktionäre in Deutschland betroffen oder gibt es eine Differenzierung- bankenseitig z.B.

    Zwar nicht Deutschland, aber mein österreichischen Broker hat bisher nix abgebucht. Die sind aber auch sonst manchmal Schnarchnasen… Wäre jedenfalls interessant den Faden auf dem Laufenden zu halten. Alleine schon um für zukünftige Kapitalmaßnahmen besser vorbereitet zu sein.

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  115. Was da an Informationen zwischen den einzelnen Stellen und den Banken gelaufen ist, wissen wir nicht.
    In dem Medtronic-Dokument
    http://phx.corporate-ir.net/External.File?item=UGFyZW50SUQ9MjcwMzMyfENoaWxkSUQ9LTF8VHlwZT0z&t=1
    steht unter Frage 18, dass Nicht-US-Besitzer der Medtronic-Aktien generell in den USA weder Einkommen- noch Quellensteuer in dieser Angelegenheit zu zahlen hätten.
    Dann geht es aber einschränkend weiter mit “vorausgesetzt, dass”, “allerdings” und “unter bestimmten Umständen”.
    Evtl. ist das von den verschiedenen Banken unterschiedlich interpretiert worden: die einen haben “in vorauseilendem Gehorsam” vorsichtshalber erst mal abgebucht und die anderen vertrauen darauf, dass hier wohl der Regelfall ohne Einschränkungen vorliegt.
    (Aber vielleicht ist das alles auch ganz anders.)
    Könnte natürlich passieren, dass dort, wo noch nichts abgebucht wurde, kurz vor der Deadline (wann auch immer) noch Hektik aufkommt.
    Für den Fall wäre es ja nicht schlecht, man hätte die Unterlagen schon vorbereitet und bräuchte sie nur noch einzureichen.
    Der Link für das spezielle Medtronic-Formular findet sich weiter oben (Renato, 12.2.15 um 9:19).
    Das W-8BEN-Formular habe ich von der Originalquelle geladen:
    http://www.irs.gov/pub/irs-pdf/fw8ben.pdf
    Das kann man dann auch z.B. mit dem Acrobat-Reader sehr gut am PC ausfüllen (- außer Unterschrift und Datum)!
    Verschiedene Anleitungen zum Ausfüllen findet man mittels der Suchbegriffe: w-8ben anleitung

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  116. Egon Omy:
    “… für den obigen Depotbestand … hat die Lagerstelle für die Quellensteuerberechnung einen Betrag von 75,115 USD pro Stück zugrunde gelegt.”
    und weiter:
    “Den Gegenwert buchen wir … zu Lasten des Kontos xxxxx (IBAN ….”

    Das klingt für mich völlig logisch. Danke für diesen Hinweis :good:

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  117. Es soll ja nochmals ein Betrag einbehalten werden. Gibt es eigentlich die Möglichkeit, meiner
    Bank das zu untersagen. Es ist doch schließlich unser Geld, dass da einbehalten wird. Und
    keiner weiß, was denen noch so alles einfällt.

    Wenn manche Banken bzw. Depotverwalter kein Geld überweisen bzw. die Konten der Kunden nicht belasten und das
    auch ohne Widerstand der anderen Seite geht, warum geht das dann mit Widerspruch eigentlich nicht bei den Banken,
    die das Geld ohne zu Fragen weiterleiten???
    Für jeden SCHE….. ist eine Abbuchungsermächtigung erforderlich, warum ausgerechnet hier nicht??????

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  118. @schnuff48 Es soll ja nochmals ein Betrag einbehalten werden. Gibt es eigentlich die Möglichkeit, meiner
    Bank das zu untersagen. Es ist doch schließlich unser Geld, dass da einbehalten wird. Und
    keiner weiß, was denen noch so alles einfällt.

    es freut mich sehr dass es noch jemanden gibt, der sich diese Frage stellt. Habe hier http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1034767-231-240/medtronic-auf-allzeithoch darüber geschrieben.

    Um es auf eine ganz einfache Formel zu bringen:
    Eine Bank, die Kundenkonten belastet, muss auch die rechtliche Grundlage dazu angeben!

    Diese Rechtsgrundlage muss natürlich Bestandteil deutschen Rechts sein, also zB §43 Einkommenssteuergesetz für die an den deutschen Staat abzuführende Abgeltungssteuer. Eine entsprechende Grundlage für die Eintreibung von Steuern im Auftrag der USA konnte mir bisher noch niemand nennen. Auch im Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und USA konnte ich nichts finden. Aber selbst wenn es doch irgendeine gut versteckte Vertragsklausel geben sollte, dann dürfte sie in Deutschland nicht angewandt werden, denn die Erhebung von Bestandssteuern ist hier verfassungswidrig.

    Im Grunde geht es hier um 2 Fragen:
    1. Wieso begründet eine nur im amerikanischen Steuerrecht vorhandene Vorschrift Ansprüche gegen deutsche Aktionäre?

    und noch wichtiger

    2. Woraus leiten einige deutsche Banken (vornehmlich Volksbanken und Sparkassen) das Recht und sogar die Pflicht ab entsprechende Beträge (ohne Vorwarnung und mit rückdatierter Wertstellung) von Kundenkonten abzubuchen?

    Also löchert eure Banken immer wieder mit der Frage nach der Rechtsgrundlage und postet etwaige Antworten!

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  119. Nein das kannst du der Bank nicht untersagen, die Berechtigung ergibt sich aus dem mit dir geschlossenen Depotvertrag.

    Ein Teil der Banken belastet die Kunden halt nicht direkt mit dem Steuerinbehalt sondern wartet bis zum Ende der Frist und führt dann nur die kundenindividuelle Belastung , unter Berücksichtigung der Klassifizierung ( Formular) und des anwendbaren DBAs, durch.
    Das mag zwar für viele Kunden die schöne Variante sein, hat allerdings einen unschönen Beigeschmack.
    Sehr viele Kunden werden nicht tätig wenn nur das Formular zu dieser Kapitalmaßnahme kommt ohne jegliche Belastung. Der Kunde versäumt dann die Frist zum Einreichen und danach erfolgt ein Steuereinbehalt den der Kunde hätte vermeiden können. Und so agiert nunmal leider ein Großteil der Anleger.
    Sobald aber Geld vom Konto einbehalten wird, werden wesentlich mehr Anleger aktiv und füllen die Formulare aus.

    Zum eigentlichen Formular und Prozedere:

    Auf dem Formular gibt es 2 allgemeine Klassifizierungsmöglichkeiten.
    Part A wesentliche Verringerung
    Part B Dividende

    Part A bewirkt eine komplette Ersttung der Quellensteuer.
    Part B eine Belastung nach DBA ( für Deutsche = 15% )
    Sollte kein Formular eingereicht werden erfolgt ebenfalls ein Abzug nach DBA ( Deutsche = 15%) allerdings wird diese Quellensteuer dann vom deutschen Fiskus nicht als anrechenbar akzeptiert.

    Zu Part A) (Der wird auf 99% der Anleger zutreffen)
    Der US Fiskus geht von einer wesentlichen Verringerung ab 80% der ursprünglichen Beteiligung aus, sofern unter 50% der Anteile gehalten werden.

    Die Banken können aber keine Klassifizierung für die Kunden vornehmen, da hierbei sowohl direkt als auch indirekt gehaltene Aktien eine Rolle spielen.
    Indirekt sind z.B. von Ehegatten, Eltern , Kindern über Firmenbeteiligungen etc.

    Beim Ankreuzen von Part A gibts dann noch zwei Möglichkeiten.
    Ausrechnen wie die Beteiligung vor und nach der Kapitalmaßnahme war oder das untere Kästchen ankreuzen ( “or, in lieu” )

    Die Erstattung läuft im Anschluss über die Depotbank. Das wird dann vorraussichtlich Anfang März der Fall sein.

    Da hier noch das Therma W8Ben und W9 aufgekommen ist:
    Ein Kunde mit deutscher Staatsangehörigkeit(ohne zusätzliche US-Staatsangehörigkeit) mit Wohnsitz in Deutschland braucht in der Regel ( hängt vom QI-Agreement ab) das Formular garnicht einreichen. Die Kunden werden nach dem KYC-Verfahren automatisch klassifiziert.
    Weichen Staatsangehörigkeit und Wohnsitz voneinander ab, erklärt der Kunde mit dem W8-Ben das keine Steuerpflicht in den USA gegeben ist.
    Das W9 ist für Kunden mit US-Steuerpflicht. Die ist bereits durch eine US-Staatsangehörigkeitgegeben.

    Dazu mal am Rande da so ja so fleißig immer über die USA mit Ihren komplizierten Regeln gemekert wird.
    Die USA haben damit das einfachste Verfahren für einen deutsche Anleger.
    Das W8-Ben bzw KYC ist vom Sinn her nichts anderes als eine Quellensteuervorabbefreiung.
    Die bieten viele Länder garnicht erst an oder haben hier wesentliche Anforderungen wie Wohnsitzbescheinigung etc.

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  120. @Benhei
    “die Berechtigung ergibt sich aus dem mit dir geschlossenen Depotvertrag.”

    kennst du unserer Depotverträge und welche Vorschrift darin gibt der Bank das Recht gegen unsreren Willen unsere Konten zu belasten um das Geld in die USA abzuführen?

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  121. Mit dem Depotvertrag akzeptierst du die AGB sowie Vertrags und ggfs Sonderbedingungen.
    Die sind vom Wortlaut und der Aufteilung bei den Banken zwar unterschiedlich aber von den wesentlichen Punkten gleich.

    Hier gibts es dann auch Punkte zur Verwahrung von ausländischen Wertpapieren und den bezug zu ausländischen Rechtsvorschriften.

    Es ist aber schön das du so fleißig über Banken meckerst und netmal weißt was du unterschrieben hast.

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  122. Was auch immer in den Depotverträgen steht darf nicht verfassungswidrig sein.
    Eine Bestandssteuer darf also in Deutschland nicht erhoben werden.

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  123. Du kannst ja gerne den Rechtsweg einschreiten, damit dir ein Richter die Sache dann erklärt. Das Recht steht dir zu.
    Aber nur weil die hier immer wieder Bestandssteuer und Verfassung schreist wird deine Aussage dadurch nicht richtig.
    Und nur einmal so am Rande zum Aufschrei wegen Bestandssteuer. Nach US-Recht wird bei der Kapitalmaßnahme erstmal eine Dividende unterstellt. Durch das Ausfüllen des Formulares kann der Anleger dann die Erklärung entsprechend korrigieren oder bestätigen.

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  124. etwas mehr Sachargumente und dafür weniger Mutmaßungen über Lautstärken und voraussichtliche Richtermeinungen wären sicher auch für andere Leser interessanter.

    So z.B. welche Bestimmung z.B. deines dir sicher präsenten Depotvertrags deine Bank berechtigen könnte als Zahlungseintreiber für die USA zu fungieren.

    Warum meinst du, dass die amerikanische Steuerbehörde festlegt, was in Deutschland als Dividende oder verfassungswidrige Bestandsteuer angesehen wird. Sind die deutschen Steuerbehörden nicht verpflichtet sich an die Gesellschaftsbeschlüsse von Medtronic zu halten?

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  125. Die Regelung zu ausländischem Recht ergeben sich bei meinem Depotvertrag aus den Sonderbedingungen für das Wertpapiergeschäft die mit der Unterzeichnung des Depotvertrages zum Vertragsbestandteil werden.

    Du beschwerst dich hier laufend über die Banken und unterstellst Ihnen hierbei schon fast kriminelle Handlungen ohne jegliche Sachargumente, sondern rein mit Schlagwörtern.
    Eine Mutmaßung über eine gerichtliche Entscheidung traue ich mir hier durchaus zu da ich mich auch beruflich mit derartigen Gerichtsentscheidungen beschäftigen darf.

    Im letzten Absatz wirfst du wieder Sachen vollkommen durcheinander.
    Du hast eine US-Aktie erworben. Hier gilt dann neben dem deutschen Recht auch das US-Recht.
    Die USA erklären diese Kapitalmaßnahme auch nicht nach deutschem Recht als Dividende sondern nach US-Recht und das nur solange wie der Anleger dies nicht klarstellt.

    Denkst du für die Banken ist das von Vorteil hier Steuern einzubehalten oder das Sie das gerne machen ?
    Das ist ein gewaltiger administrativer Aufwand, auf den die Banken auch gerne verzichten würden.
    Alleine die neuen FATCA regeln haben die Banken weltweit Millarden gekostet zum Umsetzen.
    Die Alternative ist halt keine Regelungen mit den USA zu treffen, dann können halt aber auch keine US-Aktien erworben werden.

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  126. Das war natürlich und verständlicherweise ein ziemlicher Aufstand.
    – Medtronic hat einen Bock geschossen.
    – Wir wurden unerwartet und kräftig zur Kasse gebeten.
    – Die Unterstützung der Kreditinstitute hat sich beim Ausfüllen der Formulare – wenn überhaupt – auf ein absolutes Minimum beschränkt.
    – Die englischsprachigen Formulare waren den meisten von uns unbekannt.
    – Das finanz-englische Fach-Chinesisch trägt auch seinen Teil dazu bei.
    – Die US-Steuerbehörden nehmen es recht genau.

    Aber insgesamt beim Zurücklehnen und Betrachten möchte ich sagen … hier musste unsererseits die Depotnummer angegeben, ein Kreuz gesetzt und unterschrieben werden. Bei deutschen Behörden hätten wir wahrscheinlich in so einem Falle acht Seiten ausfüllen müssen.

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  127. Wie hätte diese Hilfe von den Kreditinstituten denn aussehen sollen ?

    Eine rechtlich zuverlässige Übersetzung ist schon sehr teuer und bei rund 2 Wochen Einreichungsfrist kaum durchführbar. Selbst übersetzen und das Haftungsrisko tragen ?
    Ein qualifizierter Steuerberater für derartige Fälle hat auch entsprechend hohe Stundenhonorare. Aber vom Kreditinstitut wird das als Teil eines Abwicklungs und Verwahrungsvertrages gefordert ?
    Einige Kreditinstitute bieten so einen Service auch durchaus an, verlangen dann hierfür aber auch entsprechende Gebühren.

      (Zitieren)

     
  128. BenHei:
    Wie hätte diese Hilfe von den Kreditinstituten denn aussehen sollen ?

    Eine rechtlich zuverlässige Übersetzung ist schon sehr teuer und beirund 2 Wochen Einreichungsfrist kaum durchführbar.Selbst übersetzen und das Haftungsrisko tragen ?
    Ein qualifizierter Steuerberater für derartige Fälle hat auch entsprechend hohe Stundenhonorare. Aber vom Kreditinstitut wird das als Teil eines Abwicklungs und Verwahrungsvertrages gefordert ?
    Einige Kreditinstitute bieten so einen Service auch durchaus an, verlangen dann hierfür aber auch entsprechende Gebühren.

    Die Formulare über den Zaun werfen und sagen “Lieber Kunde, sieh selber zu, wie du klar kommst” ist eindeutig zu wenig und entspricht leider der in Deutschland noch ziemlich ausgeprägten Service-Wüste. Wo sitzen denn die sog. “Fachleute” in Wertpapierdingen? Vor dem Kontoauszug? Oder bei der Bank?

      (Zitieren)

     
  129. Weki behauptet Folgendes:

    “Nach US-Recht wird bei der Kapitalmaßnahme erstmal eine Dividende unterstellt. Durch das Ausfüllen des Formulares kann der Anleger dann die Erklärung entsprechend korrigieren oder bestätigen.”

    Genau das ist der Knackpunkt: Es gibt eine international übliche Terminologie, die man in allen Wirtschafts- und Finanzglossaren nachlesen kann, und die gilt gleichermaßen für die USA. Danach sind Umtausch und Umbenennung einer Aktie kein “capital gain” und keine “dividend” und auch kein “interest” und rechtfertigen daher auch nicht die Einbehaltung einer Quellensteuer (withholding tax). Mir hat die Bank bei Abbuchung “Questzahlung” angegeben – ein Begriff, der nirgendwo auftaucht und definiert ist.

    In meinem Depotvertrag jedenfalls befindet sich keine Klausel, die die Bank zu einer “Questzahlung” ermächtigt.

    VORSICHT!!! Es kursieren verschiedene Versionen des unsäglichen “Merger”-Formulars – in dem mir übersandten ist NICHT Teil A anzustreichen, sondern Teil B (keine wesentliche Verringerung, sondern kompletter Umtausch). Es gibt auch noch einen Teil C, der für Zahlung als Dividende zur Anwendung kommen soll, wobei dann wohl die US-Quellensteuer anfiele. Das Formular kann eigentlich gar nicht “korrekt” ausgefüllt werden, weil die Umbuchung keinen der genannten Tatbestände erfüllt…

    Wenn ich das Geld nicht komplett wieder sehe, ziehe ich meine Bank zur Verantwortung!

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  130. Und diese Fachleute die bei Banken und Steuerkanzleien sitzen sollen dir diesen Service umsonst anbieten ?
    Nochmal du hast mit deiner Bank einen Vertrag darüber geschlossen das sie für dich die Wertpapiere Verwahrt und die Geschäftsvorfälle abwickelt. Woraus ergibt sich hier für dich die Verpflichtigung der Bank dir dann noch eine Steuerberatung nach ausländischem Recht anzubieten, da DU dich entschieden hast ein ausländisches Wertpapier zu erwerben ?
    Du kannst diesen Service ja bei einige Banken oder über Steuerkanzleien in Anspruch nehmen. Die verlangen hierfür dann aber nunmal Geld.

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  131. Da es sich um Formulare für amerikanische Behörden handelt, habe ich mich an den Vorgaben für US-Einreiseformulare orientiert.
    Muster findet man hier:
    http://www.womo-welt.de/usa/downloads/i-94w_und_customform
    und hier:
    http://www.nyc-guide.de/_media/anreise/6059b_f_large.gif
    (da besonders schön unter Punkt 6 Beispiele für alle 10 Ziffern!)

    Also habe ich GROSSBUCHSTABEN verwendet, handschriftlich besonders auf die Schreibweisen für 1, 7 (und wohl auch 4 (oben offen)) geachtet,
    und Umlaute und ß sollte man wohl “auflösen”: MÜLLER –> MUELLER, ß –> doppel-S (bei den Namensangaben kann man sich an der maschinenlesbaren Zeile unten auf dem Personalausweis orientieren)
    Das Datumsformat ist ja mit MM-DD-YYYY vorgegeben: 17.2.15 = 02-17-2015
    und bei der Prozentangabe (z.B. 0,000003) habe ich das Komma durch den amerikanischen Dezimalpunkt ersetzt: 0.000003 (Ich habe Part A oben angekreuzt und gerechnet :mail: )

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  132. Egon Omy:
    Da es sich um Formulare für amerikanische Behörden handelt, habe ich mich an den Vorgaben für US-Einreiseformulare orientiert.
    Muster findet man hier:
    http://www.womo-welt.de/usa/downloads/i-94w_und_customform
    und hier:
    http://www.nyc-guide.de/_media/anreise/6059b_f_large.gif
    (da besonders schön unter Punkt 6 Beispiele für alle 10 Ziffern!)

    Also habe ich GROSSBUCHSTABEN verwendet, handschriftlich besonders auf die Schreibweisen für 1, 7 (und wohl auch 4 (oben offen)) geachtet,
    und Umlaute und ß sollte man wohl “auflösen”: MÜLLER –> MUELLER, ß –> doppel-S (bei den Namensangaben kann man sich an der maschinenlesbaren Zeile unten auf dem Personalausweis orientieren)
    Das Datumsformat ist ja mit MM-DD-YYYY vorgegeben: 17.2.15 = 02-17-2015
    und bei der Prozentangabe (z.B. 0,000003) habe ich das Komma durch den amerikanischen Dezimalpunkt ersetzt: 0.000003 (Ich habe Part A oben angekreuzt und gerechnet )

    Herzlichen Dank, dann verfahre ich ebenfalls so.

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  133. Obwohl zum Ausfüllen des ‘Form for Certification of Treatment …’ Formulars alles gesagt ist, habe ich noch eine Frage:
    Unser Depotkonto läuft auf den Namen meiner Frau und mich. Kann der Erstattungsantrag auf beider Namen erfolgen oder müssen zwei Anträge gestellt werden?

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  134. Müller, Gerhard:
    Obwohl zum Ausfüllen des ‘Form for Certification of Treatment …’ Formulars alles gesagt ist, habe ich noch eine Frage:
    Unser Depotkonto läuft auf den Namen meiner Frau und mich. Kann der Erstattungsantrag auf beider Namen erfolgen oder müssen zwei Anträge gestellt werden?

    Auch unser Depot läuft auf beide Namen. Nach meiner Ansicht muss der Antrag pro Depot gestellt werden, nicht pro Name. Ich habe auf einem Formular beide Namen angegeben. Wir haben beide unterschrieben. Ich gehe davon aus, dass das so auch richtig ist.

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  135. Mein Kundenbetreuer der PSD Bank (im VR-Verbund, mit DZ-Bank) hat mir vorhin mitgeteilt, daß ich die Depotnummer eintragen soll. Von Großbuchstaben und Zahlen in amerikanischer Schreibweise oder Personalausweiskopie hat er nichts erwähnt. Ich habe aber auch nicht gefragt, da ich diese Seite da noch nicht kannte.
    In meinem Formular gibt es die Punkte A (Reduction) und B (Dividend). Ich solle A ankreuzen und auch das Kästchen bei “Or, in lieu …” Enspricht also meiner Meinung nach den Angaben von BenHei vom 18. Februar 2015 um 19:58.
    Aber ich soll auch die Stückzahlen unter A eintragen. Und “Or, in lieu of the calculation above” bedeutet doch “Oder, anstatt der obigen Berechnung”. Widerspricht sich das dann oder ist es ok, weil es ja “Oder” heißt ?

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  136. Die Regelung zu ausländischem Recht ergeben sich bei meinem Depotvertrag aus den Sonderbedingungen für das Wertpapiergeschäft die mit der Unterzeichnung des Depotvertrages zum Vertragsbestandteil werden.
    BenHei: BenHei
    18. Februar 2015 um 22:08

    Diese Aussage erschien mir jedenfalls nicht offensichtlich falsch, verglichen mit anderen Aussagen dort (wie Bedauern für die armen und absolut nie kriminellen Bänker) worauf ich einiges sagen könnte, was aber hier nicht direkt weiterhilft .

    Was möglicherweise weiterhilft ist das Ergebnis meines mühsamen Durchforstens der Geschäftsbedingungen einer typischen Kreissparkasse in der neuesten Fassung vom Januar 2015.
    Eine Berechtigung (oder gar Verpflichtung) zur Belastung eines Kundenkontos zum Zwecke des Abführens ausländischer Steuern ist hieraus nicht ersichtlich! (also ganz im Gegensatz zu dem obigen Zitat von BenHei)

    Dies lässt also nur 2 Möglichkeiten zu:

    1. Entweder ist die angebliche Verpflichtung zur Belastung von Kundenkonten zu Gunsten ausländischer Staaten irgendwo anders (sehr gut) versteckt, oder

    2. die hier diskutierten Belastungen sind unautorisierte Zahlungsaufträge und die Banken sind verpflichtet die Zahlungen zurückzuerstatten und auch Schadensersatz zu leisten.

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  137. Weki meint:
    Dies lässt also nur 2 Möglichkeiten zu:
    1. Entweder ist die angebliche Verpflichtung zur Belastung von Kundenkonten zu Gunsten ausländischer Staaten irgendwo anders (sehr gut) versteckt, oder
    2. die hier diskutierten Belastungen sind unautorisierte Zahlungsaufträgeund die Banken sind verpflichtet die Zahlungen zurückzuerstatten und auch Schadensersatz zu leisten.

    Da mir die Bank trotz mehrfacher Anfrage keine deutsche Rechtsgrundlage nennen konnte, gehe ich von der zweiten Alternative aus und ziehe entsprechende Konsequenzen!

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  138. Habe eben nochmal bei meiner PSD Bank nachgefragt.
    – Depotnummer paßt, da die Bank damit was anzufangen weiß.
    – Großbuchstaben sind nicht nötig
    – Zahlenschreibweise normal
    – A (Reduction) ankreuzen und Stückzahl und Prozente eintragen
    – “Or, in lieu…” ankreuzen, ist wegen des Oder kein Problem
    – Datumschreibweise egal und Eintrag “individual” nicht nötig
    – Ausweiskopie nicht nötig
    – Geht weiter an die DZ Bank

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  139. Die Postbank belastete heute nach Information von gestern, datiert der Info vom 16.02.2015 erneut!!!
    Nachdem mein Konto anfänglich mit einer 5-stelligen Zahl belastet wurde, heute erneut mit einer 3-stelligen!
    Ich bin ratlos und momentan auch noch hilflos! Ich hoffe nur wir bekommen das gemeinsam geregelt! Das geht doch gar nicht!

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  140. Ich möchte hiermit im Prinzip bestätigen, was vorhin gepostet wurde …

    Soeben war ich bei meiner kontoführenden Stelle, um die Formulare entsprechend einzureichen. Meine wirklich hervorragende Kundenbetreuerin hat vorsichtshalber nochmals bei der dahinter stehenden Abwicklungsbank angerufen und jetzt auch kompetente Auskunft erhalten. Wahrscheinlich mussten auch diese sich erst kundig machen, was wohl zwischenzeitlich geschehen ist. Das FORM FOR CERTIFICATION … oben Name des Depotinhabers eintragen, bei z. B. Eheleuten beide Namen. Darunter die Depotnummer. Je Depot ein Formular.
    Dieses Formular gibt es in verschiedenen Varianten. Ich habe die Variante, bei der der Kreuzchen-Passus „Or, in Lieu …“ gegenüber dem Kreuzchen-Feld „Part A“ etwas eingerückt dargestellt ist. Hier muss „Part A“ und „Or, in lieu“ angekreuzt werden, also beides!
    Unten Unterschrift (ggf. beide Ehepartner), Datum. Fertig! Für die Ziffern sollte die amerikanische Schreibvariante verwendet werden.

    Ebenso ist erforderlich eine Kopie des/der Personalausweise/s.

    Nicht erforderlich ist W-8BEN.

    Das Formular FORM FOR CERTIFICATION verbleibt (erstaunlicherweise) bei der Zweigstelle. Die Einreichung des FORM FOR CERTIFICATION hat die Kundenbetreuerin in der EDV der Abwicklungsbank erfasst und mir eine Bestätigung darüber ausgedruckt und unterzeichnet. Sie reicht nur noch die Kopie der Ausweise ein, versehen mit der Depotnummer.

    Mit der Rückzahlung ist in etwa ein bis zwei Monaten zu rechnen.

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  141. Habe das ausgefüllte Formular am 16.02. bei meiner VB mit folgenden Angaben abgegeben.
    Als Account Number, meine Depotnummer.
    Part A, nur “Or, in lieu” angekreuzt.
    Unterschrift, amerikanisches Datumsformat, individual bei Capacity in which acting.
    Alles in normaler Druckschrift und mit normalen Zahlen ausgefüllt.

    Gestern, am 19.02. habe ich von der Bank eine “Änderung Auftragsbestätigung” per Post erhalten.
    Im Schreiben heisst es.
    “Sie haben sich gemäß des von Ihnen eingereichten US-Quellensteuerformulars mit XXX Stück als capital gain (Veräußerungserlös) klassifiziert”.

    Im Part A unter “Or, in lieu” handelt es sich doch nicht um die Angabe einer Veräußerung!

    Habe telefonisch mit meinem Bankberater darüber gesprochen. Er teilte mir nach Rücksprache mit der DZ Bank mit, dass es so in Ordnung sei und ich die Angaben noch ändern und ein geändertes Formular einreichen könnte. Außerdem sei das ein Fall für einen Steuerberater.

    Kann mir jemand sagen, was die Angabe capital gain in diesem Fall zu bedeuten hat?
    Ich hoffe das dadurch die Steuererstattung nicht unmöglich wird.

    Für eine Antwort schon mal vielen Dank im voraus!

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  142. HI , meine Rückbuchung ,die ich letzten Freitag schriflich einreichte wurde nicht bearbeitet.
    Bin morgen beim Anwalt .

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  143. Liebe Mitleser,
    am Fr. Mittag letzte Woche kam die Post über den Merger, am Mo morgen war schon das Geld vom Kto abgebucht.
    Das Gefühl eines legalen Überfalls, des abgezockt werdens, der modernen Wegelagerei und Frust kam bei mir hoch.
    Mein Kto war natürlich nicht in dieser Höhe gedeckt und ich mußte daher einige Positionen verkaufen!

    Mein Bankberater und die Sparkasse waren hoffnungslos überfordert meine Fragen zu beantworten. Nach deren Auskunft ist das Thema beim FM vorgetragen worden; leider hat es keine Antwort für die Kunden bis jetzt gegeben und dabei wird es wohl bleiben. Am Ende hat die die SK auf die Minimalpos. eines Depotverwalters zurück gezogen, das Formular geliefert und wieder entgegengenommen. Für alles andere möge ich mich an meinen Steuerberater wenden. Ich denke den werde ich damit auch überfordern!

    Wie Ihr alle bin ich richtig angep…! Sorry für die vulg. Sprache!

    Ich habe auch versucht die deutsche Investor Rel. der Medtronic mit meinen Fragen zu löchern, doch die haben mich nur an ihre Zentrale in den USA weitergeleitet.
    Meine Fragen:
    1. Wie ist der Deal aus deutscher Sicht steuerlich zu betrachten?
    2. Erhalte ich mein Geld 100% zurück?
    3. Wo liegt der Benefit für den deutschen Shareholder?
    4. Warum hat sich der Wert der Aktie nicht wie bei einer deutschen Div. entsprechend verändert?

    Wahrscheinlich gibt es keine Antwort: das Thema Kundenzufriedenheit und Kommunikation mit den Shareholdern scheint für MED ein Fremdwort zu sein.

    Was mich erstaunt hat bei dem Deal:
    85% der Shares liegen bei institutionellen Anlegern. Die haben den Deal im letzten Jahr durchgewinkt. Das muss denen ja richtig Geld gekostet haben, die waren ja nicht wie die Executives ausgenommen. Was wissen die mehr als wir das sie ohne zu meckern JA gesagt haben als das Thema letztes Jahr zur Debatte stand?

    Steuerberatung:
    Ich denke, dass der normale SB mit dem Thema überfordert ist. Ich schlage daher vor gemeinsam sich einen Fachmann zu gegebener Zeit zu suchen und beauftragen. Bitte schaut schon mal in eurem Umfeld euch um ob da jemand für dieses Thema der Richtige sein könnte.

    Viele Grüße vom NDRH.

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  144. Hallo Dreistein,
    dieses Schreiben habe ich in gleicher Form erhalten. Mir wurde nach telefonischer Rücksprache mit meiner Bank auch erklärt, daß das so in Ordnung sei, ich wurde mit xxxxx Stück als capital gain (Veräußerungserlös) klassifiziert. Ich habe aber keinen Erlös erzielt, lediglich wurde getauscht und zwar nur Medtronic-Aktien und mein Bestand war und ist der Gleiche. Also wurde der Betrag fälschlicherweise abgebucht und müßte komplett rückerstattet werden. Ich hoffe das das so ist, und möchte mich nicht eines besseren belehren lassen. Laut meines und meines Bankers Wissens wird ein nicht US-Bürger in USA, ob Erlös, Zuwachs, oder was auch immer, nicht mit Steuern belastet, lediglich auf Dividenden mit 15% Quellensteuer.
    Allen trotzdem ein schönes Wochenende

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  145. Hallo Funelse,
    ich habe nach einem Steuerberater Ausschauh gehalten, der über das amerikanische Konsulat spezialisiert ist in Bezug auf das amerikansche Steuerrecht. Mit wenig Erfolg. Kein Einsatz und man muß sich erst belesen.

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  146. H i l f e !!!!!
    Hallo Ihr Wissenden – nun bin ich total verunsichert, ob ich das Formular richtig
    ausgefüllt habe. Es ist schon abgegeben.!
    Als nur Medtronic-Aktien-Besitzerin (80 Stück) habe ich nur das kleine Kästchen
    Or, in lieu of…. angekreuzt und nicht A und nichts bei der Anzahl etc. unter A -Prior interest.
    subsequent interest. Wie wissen die IRS was sie zurücküberweisen sollen?
    Ich könnte das bis zum 26.2. nochmal berichtigt abgeben, vermutlich habe ich
    den Schinderhannes falsch verstanden, dass bei nicht Convidien-Akten-Besitzern
    nicht A, soindern nur Or, in lieu of.. angekreuzt werden soll. Das habe ich wörtlich
    genommen. Aber jetzt bin ich unsicher, wie man dort weiss, was zurücküberwiesen
    werden soll. Ausserdem habe ich keine Ahnung, was die 0.00000.3 % bedeuten und
    wo ich was ich hinschreiben soll – danke danke danke – hoffentlich beldige Antwort –
    – Marlis die Verzweifelte-

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  147. Marlis:
    Wie wissen die IRS was sie zurücküberweisen sollen?

    Mach dir darum keine Sorgen. Die wussten ja auch, was sie abbuchen mussten.

    Ich könnte das bis zum 26.2. nochmal berichtigt abgeben, vermutlich habe ich
    den Schinderhannes falsch verstanden, dass bei nicht Convidien-Akten-Besitzern
    nicht A, soindern nur Or, in lieu of.. angekreuzt werden soll. Das habe ich wörtlich
    genommen.

    Bitte lesen, was ich am 20. um 11:20 gepostet habe.
    Ich gehe mal davon aus, dass für den “Rest der Welt” das Gleiche gilt, was für mich gegolten hat.

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  148. T-Leiter:
    Vielen Dank – das war schon ein Chaos mit den VR-Banken etc. Ich hab noch ein
    Blanco-Blatt und werde morgen noch das ‘A’ ankreuzen. Schön, dass Deine Bank rückgefragt hat. So eine ‘Betreuerin’ muß man mit Gold aufwiegen heutzutage.
    Bin gespannt, wenn der erste postet, dass sein Konto wieder aufgefüllt ist
    Nochmals Danke und ein schönes Wochenende – Marlis

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  149. @Marlis
    Nachdem auch die VR meines Wissens über die dwp abwickwelt, müsste die Vorgehensweise 1:1 sein. Auch für deinen Kundenbetreuer bei der VR.

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  150. T-Leiter:
    @Marlis
    Nachdem auch die VR meines Wissens über die dwp abwickwelt (wie auch bei mir), müsste die Vorgehensweise 1:1 sein. Auch für deinen Kundenbetreuer bei der VR.

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  151. Ungeheuerlich!!!:
    Weki behauptet Folgendes:

    “Nach US-Recht wird bei der Kapitalmaßnahme erstmal eine Dividende unterstellt. Durch das Ausfüllen des Formulares kann der Anleger dann die Erklärung entsprechend korrigieren oder bestätigen.”

    Genau das ist der Knackpunkt: Es gibt eine international übliche Terminologie, die man in allen Wirtschafts- und Finanzglossaren nachlesen kann, und die gilt gleichermaßen für die USA. Danach sind Umtausch und Umbenennung einer Aktie kein “capital gain” und keine “dividend” und auch kein “interest” und rechtfertigen daher auch nicht die Einbehaltung einer Quellensteuer (withholding tax). Mir hat die Bank bei Abbuchung “Questzahlung” angegeben – ein Begriff, der nirgendwo auftaucht und definiert ist.

    In meinem Depotvertrag jedenfalls befindet sich keine Klausel, die die Bank zu einer “Questzahlung” ermächtigt.

    VORSICHT!!! Es kursieren verschiedene Versionen des unsäglichen “Merger”-Formulars – in dem mir übersandten ist NICHT TeilA anzustreichen, sondern Teil B (keine wesentliche Verringerung, sondern kompletter Umtausch).Es gibt auch noch einen Teil C, der für Zahlung als Dividende zur Anwendung kommen soll, wobei dann wohl die US-Quellensteuer anfiele. Das Formular kann eigentlich gar nicht “korrekt” ausgefüllt werden, weil die Umbuchung keinen der genannten Tatbestände erfüllt…

    Wenn ich das Geld nicht komplett wieder sehe, ziehe ich meine Bank zur Verantwortung!

    War heute beim Anwalt , die Sache läuft .verstehe nur nicht wieso sich die Geprellten so eine Sauerei gefallen lassen.

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  152. Achtung! Es gibt verschiedene Formulare. Ich habe folgendes:
    PART A [] …
                  [] Or, in lieu …
    PART B [] …
    In-lieu ist hier also ein Unterpunkt von A. Hier muss A und In-lieu angekreuzt werden.

    Bei
    PART A [] …
    PART B [] Or in lieu …
    PART C [] …
    muss natürlich B angekreuzt werden.

    Und was die rechtliche Bewertung angeht … wer sind die Aktionäre? Wir oder die Banken? Also werden wir belastet, nicht die Banken. Diese Denke ist nicht nur nachvollziehbar, wir würden an Stelle der Banken genauso handeln. Somit bleibt nur die Klage gegen die amerikanische Steuerbehörde oder Medtronic als Verursacher. Viel Vergnügen!

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  153. Steuerknecht: War heute beim Anwalt , die Sache läuft .verstehe nur nicht wieso sich dieGeprellten so eine Sauerei gefallen lassen.

    Nomen est omen…Steuerknecht..aber wo du recht hast , hast du recht ….wäre eine umfassende Sammelklage ,..ich gehe mal davon aus , dass auch Rechtsschutzversicherungen so etwas übernehmen…

      (Zitieren)

     
  154. Da soll sich nun noch einer auskennen, viele haben geschrieben, dass auf dem Formular, wenn man keine Covidien-Aktien besitzt/besaß, nur das Kreuz bei …Or, in lieu… gemacht werden muss. Das sollte ausreichen.

    Nun schreibt T-Leiter, dass trotzdem das Kreuz auch bei Part A zu setzen ist, ohne danach aber die Berechnung ausfüllen zu müssen.
    Wenn ich nur das Kreuzchen bei Or, in lieu mache, ist das ja auch ein Teil unter Part A. der Beinhaltet doch die Möglichkeit, entweder zu rechnen o d e r das Kreuz bei “Or, in lieu…” zu setzen. Oder sehe ich das tatsächlich falsch und man müsste dann zwingend nochmals das selbe Formular abgegeben werden mit den beiden Kreuzen????????

    Was ist denn eurer Meinung nach richtig??

    Und zu der von Steuerknecht geschilderten Feststellung, keine Erklärung für Questzahlung zu finden………..

    Kann das nicht einfach die Abkürzung für “Quellensteuerzahlung” sein???

      (Zitieren)

     
  155. @schnuff48
    Das kommt drauf an, ob “Or, in lieu” einer Unterpunkt von PART A ist oder nicht. Wenn ja, beides ankreuzen. Bei mir steht oben auf dem Blatt “Shares before” und “Shares after”. Damit ist die Aufteilung festgelegt. Dann brauchst du deine Anteile nicht angeben. Nimm auf jeden Fall genau das Formular, das du von deiner Bank erhalten hats und kein anderes.

      (Zitieren)

     
  156. O.k., also, “Shares before” und “Shares after” steht auf meinem Formular nicht. Zum Befüllen des mir von meiner Sparkasse vorliegenden Formulares hat der, ich glaube, es war Schinderhannes, ein Muster für Kunden seiner Bank eingestellt.
    Und da ist genau beschrieben, dass, wer die WKN A1H7XB im Bestand hat/hatte, unter Part A das Kreuz bei “Meaningful Reduction in Proportionate Interest in Issuer” zu machen ist.
    Dort in dem Teil wäre auch die Berechnung zu erstellen.

    Wer k e i n e Covidien in seinem Depot hatte, für den reicht das Kreuzchen im Part A dann bei “Or, in lieu fo the….”

    Möglicherweise hast du ein anderes Formular von deiner Bank, kann das sein???

      (Zitieren)

     
  157. Auch ich habe mein Formular von der Spk, also der dwp-Bank im Hintergrund. Dort steht oben drüber:
    Effective Date of Reorganization: January 26, 2015
    Description of Pre-Transaction Stock: Medtronic Inc. Common
    Outstanding Shares of Medtronic Inc. Common Stock Before Reorganization: 986,202,187 (W)
    Description of Post-Transaction Stock: Medtronic plc Ordinary
    Outstanding Shares of Medtronic plc Ordinary Stock After Reorganization: 1,423,061,872 (X)

      (Zitieren)

     
  158. O.K., wenn du nun unter dem nachfolgenden Link, den Schinderhannes eingestellt hat, die Anleitung von Consors liest, deckt sich diese genau mit unserem Antrag von der Sparkasse – und die gehen bei einem Nichtbesitz von Covidien-Aktien davon aus, dass unter Part A nur das Kreuz bei “or………” zu setzen ist.

    Ich hab`s jetzt so weitergegeben, warten wir mal ab………..

    Schönen Abend noch – trotzdem !!

    Halt mich auf dem Laufenden.

    schinderhannes

    12. Februar 2015 um 19:22

    Hier für Euch das Muster :
    http://workupload.com/file/CSRUTAYy

    Damit sollte nun jeder klar kommen.

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  159. Steuerknecht: Steuerknecht
    20. Februar 2015 um 15:49
    HI , meine Rückbuchung ,die ich letzten Freitag schriflich einreichte wurde nicht bearbeitet.
    Bin morgen beim Anwalt .

    Ja ich hatte auch schon vergeblich (zusammen mit dem ratlosen Bankberater) versucht die Belastung zurückzubuchen. Wurde vom System mit einem unbekannten Fehlercode verweigert. Sei wohl eine nicht rückbuchbare Buchung, hieß es!

    Einen Anwalt habe ich ebenfalls konsultiert. Hoffe heute etwas weiterzukommen.

    Sammelklagen gibt es in Deutschland normalerweise nicht. Aber im Fall der Telekomaktie /Prospekthaftung gab es das doch schon mal. Wie auch immer, wer sich mit mir direkt bezüglich Rechtsweg abstimmen will hat hier e31416(at)arcor.de eine Möglichkeit. Man muss das Rad ja nicht jedesmal neu erfinden!

    Über das Ausfüllen des Steuerformulars steht hier und in anderen Foren schon genug. Leider steht wenig darüber wie lange es dauert und welche Aussichten die Rückerstattung hat.
    Mir geht es nur darum zu klären, für wen und mit welchem Recht meine Bank (vorzugsweise ohne Vorwarnung und ohne Deckung) mit hohen Beträgen mein Konto belasten darf.

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  160. Das Quellensteuervorabreduzierungsformular heisst meiner Meinung nach “Irland – Non-Resident Form V2A
    = Antrag auf Freistellung der irischen Abzugsteuer auf Dividenden natürlicher Personen”.

    Das Quellensteuerrückerstattungsformular für Irland ist, denke ich, dieses Formular “Irland – Erstattung Dividenden = Antrag auf Erstattung der irischen Abzugsteuer nicht ansässiger Personen”

    Beide Formularen befinden sich im Link http://www.steuerliches-info-center.de/DE/AufgabenDesBZSt/AuslaendischeFormulare/Quellensteuer/quellensteuer_node.html

      (Zitieren)

     
  161. weki: Ja ich hatte auch schon vergeblich (zusammen mit dem ratlosen Bankberater)versucht die Belastung zurückzubuchen.Wurde vom System mit einem unbekannten Fehlercode verweigert. Sei wohl eine nicht rückbuchbare Buchung, hieß es!

    Einen Anwalt habe ich ebenfalls konsultiert. Hoffe heute etwas weiterzukommen.

    Sei so gut und informiere bitte über die Einschätzung des Anwalts ,..m.E. gibt es nur die Möglichkeit, dass eine Bank ohne Auftrag bzw. Einverständnis des Kunden “Überweisungen” ausführen kann, wenn entweder Ansprüche auf Auszahlung des Guthabens eines Kontos vorher abgetreten wurden oder dass ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss vorliegt. ….

      (Zitieren)

     
  162. minpeng: Meine Bank (1822direkt) bietet es leider nicht an, weil die DWP es für Irland nicht anbietet.

    Ich habe aber diesen Link gefunden:
    http://www.dwpbank.de/neuer-service-erleichtert-quellensteuerrueckerstattung/

    Du bist lustig. Im Link steht doch, dass die dwpbank diesen Service seinen WP2-Kunden anbietet, die dann wiederum bei ihrer Kundschaft glänzen zu können.
    WP2-Kunden sind die Banken. In Deinem Fall die 1822. Wenn die 1822 bei der dwpbank diesen Service nicht einkauft, kann sie ihn auch nicht in Anspruch nehmen. Es würde also an der 1822 und nicht an der dwpbank liegen, dass Du als Endkunde diesen Service nicht in Anspruch nehmen kannst.

      (Zitieren)

     
  163. Ja so sehe ich es auch. Mir ist aber nicht klar ob diesen DWP Service bereits bei den Banken angeboten wird, oder ob dieser Service erst wie es im Link steht “in kürze” kommt. Deswegen wollte ich gerne wissen ob andere Banken Quellensteuervorabreduzierungsformulare für Irland anbietet und bearbeitet. Es gibt ja offenbar bei der Bundeszentralamt für Steuern ein Formular dafür, nur meine Bank kann das Formular nicht bearbeiten und das liegt wohl wiederum daran, dass die DWP das Verfahren für Irland nicht anbietet.
    Für andere Länder wie z.B. Frankreich, Kanada und Finnland habe ich schon Quellensteuervorabreduzierungsformularen bei meiner Bank eingereicht und sie wurden akzeptiert und bearbeitet.

      (Zitieren)

     
  164. Schönen Nachmttag, jetzt seid ihr schon beim quellensteuervorabrückvergütungsformular – wau….
    Da werde ich mich demnächst kümmern. Unter ‘Quellensteuer’ Ausland steht, dass in Irland für
    Deutchland keine Quellensteuer anfällt, ebenso wie Südafrika, England etc. Doch das muss erst
    noch geprüft werden….
    Erst heute!!!! habe ich eine deutsche Übersetzung und Anweisung zum Ausfüllen von der VR-Bank
    erhalten. Ganz verwundert war unsere Beraterin, dass wir das mit dem Englischen nicht erhalten
    hatten. Nun, es ist richtig wie Schinderhannes es beschrieben hat.
    Heute kam noch ein Brief, dass wir einem Verkauf der Aktien getätigt hätten – der alten Aktien –
    wie ich feststellte – aber erschrocken ist man schon als Laie. Wollte nicht ve rkaufen. Man hat mich
    beruhigt, das ist nur eine Formsache – da müsste man Bänker sein – – aber die wissen auch nix…
    Also, gebt mal bekannt, wenn das Geld auf euren Konten ist…. In USA ist der Abgabetermin ja erst
    im März für die deutschen Banken, also warten, warten warten – manche sagen sogar 1-2 Jahre.
    Das wollen wir nicht hoffen – Grüße an alle Betroffenen von Marlis und nochmals Danke – ohne
    euch wäre ich aufgeschmissen gewesen!!!

      (Zitieren)

     
  165. minpeng: Ja so sehe ich es auch. Mir ist aber nicht klar ob diesen DWP Service bereits bei den Banken angeboten wird

    Was siehts Du auch so? Noch mal, die dwpbank bietet seinen Kunden, den Banken, bei dir die 1822, verschiedene Services an. U.a. die Bearbeitung der Rückerstattung von ausl. Quellensteuer. Es obligt jetzt den einzelnen Banken diesen Service bei der dwpbank einzukaufen. Wenn die 1822 diesen Service nicht bei der dwpbank einkauft, kann sie das ihren Kunden nicht anbieten oder muss es selber machen. Es gilt also herauszufinden, ob die 1822 diesen Service bei der dwpbank eingekauft hat. Die Kundenbetreuer wissen meist gar nicht richtig Bescheid und faseln irgendwas. Schau mal im Gebührenverzeichnis der 1822 nach, was die für die Quellensteuerrückerstattung verlangen.
    Die dwpbank bearbeitet eine Quellensteuerrückerstattung. Das Schreiben ist übrigens von 2012. Und Irland wird benannt.
    Jetzt zu Irland. Bisher wurden auf Dividenden keine Quellensteuer erhoben. Das soll jetzt erst kommen. 20 % sollen das glaub ich sein. 15 % wären anrechenbar. 5 % müsste man zurückfordern. Wenn ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht. Den Service der Rückforderung der 5 % würde die dwpbank erbringen. Die wollen aber Kohle dafür sehen. Als groben Richtwert kannst Du von 100 Euro ausgehen. Wenn Du aber nur 20 Euro zurückfordern kannst wäre es nun blöd, wenn Du 100 Euro Gebühren bezahlen müsstest. so dass sich es für viele Kleinanleger meist nicht lohnt.
    Was Du willst ist eine Vorabbefreiung. Ich habe das Formular auch gesehen. Hier wäre es echt interessant zu wissen, ob das geht. Und wie lange es schon dieses Formular gibt. Wie gesagt. Vorher wurde keine Quellensteuer auf Dividende erhoben.
    Ich warte jetzt erst mal ab, was da tatsächlich an Quellensteuer anfällt. Hier wird die nationale Quellensteuer auf Dividenden noch mit 0 ausgewiesen.

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  166. ZaVodou: Jetzt zu Irland. Bisher wurden auf Dividenden keine Quellensteuer erhoben. Das soll jetzt erst kommen. 20 % sollen das glaub ich sein. 15 % wären anrechenbar. 5 % müsste man zurückfordern. Wenn ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht.

    Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Irland zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung bei den Steuern vom Einkommen und vom Vermögen sowie der Gewerbesteuer (01.04.1964)

    Merkblatt über die irische “Dividend Withholding Tax” (irisches Finanzministerium)

    Wikipedia: “Taxation in the Republic of Ireland” / “Dividend Withholding Tax”

    “Dividend Withholding Tax is deducted at the rate of 20% from dividends paid by Irish companies. It can be set off against income tax due, or reclaimed where the recipient of the dividend is not liable to tax.”

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  167. Günter Paul: .m.E. gibt es nur die Möglichkeit, dass eine Bank ohne Auftrag bzw. Einverständnis des Kunden “Überweisungen” ausführen kann, wenn entweder Ansprüche auf Auszahlung des Guthabens eines Kontos vorher abgetreten wurden oder dass ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss vorliegt.

    dazu kommt allerdings auch die Möglichkeit einer Belastung in Folge des Einkommensteuergesetzes
    § 43 Kapitalerträge mit Steuerabzug
    Eine vorläufige Einschätzung eines Bankenrechtlers ergab, dass die hier diskutierte Belastung unzulässig war. Die Einschätzung eines Fachanwalts für ausländisches Steuerrecht steht noch aus.

    M.E. kann man im Fall Medtronic belegen, dass (jedenfalls nach deutschem Recht) gar kein Kapitalertrag vorliegt und somit § 43 irrelevant ist und die Kontobelastung nicht rechtfertigen kann.

    Ich bin aber nur Laie und eine einigermaßen zuverlässige Auskunft von einem Fachmann bekommt man leider nicht umsonst.

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  168. noch immer nichts bei comdirect.
    haben die keine papierprobleme?( veräußerungsgewinn)
    oder kommt dort das dicke ende noch?
    diewissen dort noch von nix-
    auf der medtronic seite steht einreichung bis 27. märz. 2015

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  169. Habe heute (nach 4 Tagen) von der PSD Bank auch eine “Änderung Auftragsbestätigung” per Post erhalten.

    “Sie haben sich gemäß des von Ihnen eingereichten US-Quellensteuerformulars … mit Stück … als capital gain (Veräußerungserlös) klassifiziert.
    Bei Eingang der Steuererstattung bzw. Steuerminderung erhalten Sie eine separate Ausführungsanzeige.”

    In dem Formular “Form for Certification …” stand zwar nichts von “capital gain”, aber in einem früheren Bankschreiben stand:

    “Die Einbuchung der Aktien der Medtronic Inc. aus der Reorganisation infolge der Fusion mit Covidien Plc wurde mit einem Steuereinbehalt von 30% belastet.
    Diese Zahlung unterliegt der Vorschrift “Section 302 IRC” der US-amerikanischen Steuerbehörden (IRS). Sie haben die Möglichkeit mit Einreichung entsprechender Formulare anzugeben, ob die Zahlung nach amerikanischem Recht als Dividendenertrag (“dividend payment”) oder als Veräußerungsgewinn (“capital gain”) zu bewerten ist.
    Wurde Ihre Beteiligung … wesentlich veringert (“meaningfully reduced”) oder vollständig veräußert (“completely terminated”), gilt die Zahlung als Verkauf (Veräußerungsgewinn) und die Quellensteuer entfällt. Ansonsten ist nur eine Steuerminderung zu den Sätzen der jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommen möglich (Deutschland 15%).”

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  170. Danke Karl. Dann wird wohl eine Quellensteuer von 20 % bei der nächsten Dividendenzahlung fällig, wovon man 5 % zurückfordern kann.
    Wie ist das mit der Vorabbefreiung? Wurdest Du da schon tätig?

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  171. Hallo,laut Anwalt war die Abbuchung in diesen Fall Medtronic bei der Sparkasse unzulässig .
    Andere Banken waren cleverer.
    Fazit ,Vertrauensbruch, Bankenwechsel zu einen der cleveren ,Schadenersatz Forderung.
    Ich verstehe nicht wieso sich so viele dies gefallen lassen .

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  172. Steuerknecht:
    Hallo,laut Anwalt war die Abbuchung in diesen Fall Medtronic bei der Sparkasse unzulässig .
    Andere Banken waren cleverer.
    Fazit ,Vertrauensbruch, Bankenwechsel zu einen der cleveren ,Schadenersatz Forderung.
    Ich verstehe nicht wieso sich so viele dies gefallen lassen .

    Na , das wird ja interessant , Steuerknecht ,….welche anderen Banken haben das denn nicht zugelassen ?

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  173. Steuerknecht: Hallo,laut Anwalt war die Abbuchung in diesen Fall Medtronic bei der Sparkasse unzulässig.

    Die Rechtsprechung in Deutschland erfolgt allerdings nicht durch Anwälte, sondern durch Gerichte.
    Dass der Anwalt die Chancen für einen Prozess (an dem er ggf. etwas verdienen könnte) positiv darstellt, überrascht mich nicht wirklich.

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  174. Ohne betroffen zu sein, verfolge ich das Thema mit Interesse. Mir ist der Eindruck entstanden, dass die Auswirkungen und Maßnahmen sich unter den einzelnen Depotbanken unterscheiden. Falls dem so ist, wäre es sehr erkenntnisreich, diese Informationen zu aggregieren, denn ob eine Order nun x oder x+1 Euro kostet gerät vor dem Hintergrund des Steuerschlamassels zurecht in den Hintergrund. Mein Eindruck ist, dass Kunden von Großbanken weniger Ärger zu haben scheinen als von Sparkassen, VR etc.

    Ist das so, oder ist mein Eindruck dem Zufall, das heißt, den in den Kommentaren versammelten Depotbanken, geschuldet- und hier niemand bei z.B. der Deutschen Bank ist?

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  175. Saccard:
    Ohne betroffen zu sein, verfolge ich das Thema mit Interesse. Mir ist der Eindruck entstanden, dass die Auswirkungen und Maßnahmen sich unter den einzelnen Depotbanken unterscheiden. Falls dem so ist, wäre es sehr erkenntnisreich, diese Informationen zu aggregieren, denn ob eine Order nun x oder x+1 Euro kostet gerät vor dem Hintergrund des Steuerschlamassels zurecht in den Hintergrund. Mein Eindruck ist, dass Kunden von Großbanken weniger Ärger zu haben scheinen als von Sparkassen, VR etc.

    Ist das so, oder ist mein Eindruck dem Zufall, das heißt, den in den Kommentaren versammelten Depotbanken, geschuldet- und hier niemand bei z.B. der Deutschen Bank ist?

    Saccard…ich bin auch kein Betroffener ..aber mich interessiert ebenfalls sehr , welche Banken das sind ..allerdings darfst du nicht annehmen , dass Orderstellungen bei Sparkassen besonders preiswert sind…. ,..die haben auch schon X+1…. 🙂

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  176. Karl Napf: Die Rechtsprechung in Deutschland erfolgt allerdings nicht durch Anwälte, sondern durch Gerichte.
    Dass der Anwalt die Chancen für einen Prozess (an dem er ggf. etwas verdienen könnte) positiv darstellt, überrascht mich nicht wirklich.

    Na ja, dann könnte man gleich alle Streitigkeiten so beenden, dass die Anwälte nur ihren finanziellen Vorteil sehen.
    Die dwpbank und auch alle anderen Abwickler handeln als QI (Qualified Intermediary) und haben sich gegenüber dem IRS (amerikanische Steuerbehörde) verpflichtet die US-Quellensteuer an den IRS abzuführen. Die QI’s wollen da keine Fehler machen. Könnte im schlimmsten Fall dazu führen, dass sie keine Geschäfte mehr mit US-Papieren tätigen dürften. Lieber Ärger mit ein paar Kunden als mit dem IRS. Ihr müsst auch mal die Vorteile sehen. Ihr habt nämlich keinen Ärger mit der Rückerstattung wie im europäischen Geschäft. Dadurch das die Bank direkt an die Steuerbehörde zahlt, weil sie ja ihren Kunden kennt und weiß, was für Steuer einbehalten werden muss.
    Als Deutscher muss ich als Eigentümer von irischen Aktien jetzt umständlich meine zuviel gezahlte Steuer beim irischen Finanzamt zurückholen. Also mir wäre es lieber, wenn alles so wie in den USA läuft und die Banken direkt an die einzelnen Finanzämter überweisen. Aber nur die IRS hat solche Macht.
    Trotzdem ist das rechtlich vielleicht gar nicht so einfach. Weil deutsches auf amerikanisches Recht trifft. Und Medtronic immerhin ein amerikanische Unternehmen war.
    Ich sehe da aber wenig Erfolgsaussichten. Dem IRS mussten selbst die schweizer Banken klein beigeben.
    Die Banken wollen halt alle mit amerikanischen Aktien handeln, weil sie gut an den Provisionen verdienen.

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  177. die comdirect wollte ursprünglich
    über commerzbank die sache für die kunden regeln.
    dort ist alles noch in der schwebe.
    verhaltensmassnahmen sind angefragt.
    das merger formular angefordert.
    keine abbbuchung bisher. keine hinweise. keine fristangabe.
    habe versucht mich durch den kontakt schuldenfrei zu machen.
    Am Montag schicke ich den merger meiner wahl per einschreiben trotzdem.
    die zeit rennt, wir haben märz.
    ich hoffe ja, das comdirect die sache für die kunden löst, vor dem hintergrund
    no1 broker werden zu wollen.

    hörte das die deutsche bank doch die sache regelt und selbst in vorleistung für die kunden geht….

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  178. Meine Bank sagt Frist versäumt! Für die ist die Sache gegessen. Ich soll mich an meinen Steuerberater wenden- nur der weiß gar nicht was Sache ist. Es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, diese Steuer zurück zu bekommen. Habe beim googeln ein W-8BEN Formular gefunden auf der Seite vom Bundeszentralamt für Steuern unter “ausländische Quellensteuer” Kann mich das eventuell weiterbringen?

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  179. ..,. also bei Medtronic unter Investors FAQ findet sich auch der 27 3. als Termin. Hab aber nicht genau erforscht wie der Zusammenhang ist. Unter Pkt 3.

    Gruss

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  180. stieli:
    Meine Bank sagt Frist versäumt! Für die ist die Sache gegessen. Ich soll mich an meinen Steuerberater wenden- nur der weiß gar nicht was Sache ist. Es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, diese Steuer zurück zu bekommen. Habe beim googeln ein W-8BEN Formular gefunden auf der Seite vom Bundeszentralamt für Steuern unter “ausländische Quellensteuer” Kann mich das eventuell weiterbringen?

    Wenn ich die Kommentare hier und andernorts richtig deute, dann herrscht wohl allgemein große Unsicherheit. Die Berater in den Filialen wissen offenbar auch nicht genau Bescheid, müssen sich auf mehr oder weniger aussagekräftige Verlautbarungen der Zentrale stützen, und verfahren dann nach “Schema F”.
    Für alles was darüber hinausgeht, soll man seinen Steuerberater fragen.
    (Kennt irgendjemand hier einen Steuerberater, dem die “Vorschrift “Section 302 IRC” der US-amerikanischen Steuerbehörden (IRS)” geläufig ist?)
    Was das Ganze für uns als Aktienbesitzer so schwierig macht,
    ist einerseits, dass – mir zumindest – nicht klar ist, warum die Steuer überhaupt und warum in dieser Höhe erhoben wurde,
    und andererseits, dass die Abläufe nicht transparent sind und die Banken das auch unterschiedlich handhaben: wer bekommt welches Formular?, was wird an den IRS übermittelt?, wann?, wo ist die eigezogene Steuer derzeit (offenbar haben nicht alle Banken sofort bzw. überhaupt eingezogen)?
    Am verlässlichsten (aber für den Laien auch nicht unbedingt verständlich) scheinen mir da noch die Informationen von Medtronic selbst zu sein.
    In den Medtronic FAQ:
    http://phx.corporate-ir.net/External.File?item=UGFyZW50SUQ9MjcwMzMyfENoaWxkSUQ9LTF8VHlwZT0z&t=1
    steht als Termin für die Einreichung der 27.3.2015 (Seite 3, Zeile 4: “March 27, 2015”).
    Die Banken brauchen natürlich einen gewissen Vorlauf und haben deshalb ihre Frist einen Monat vorverlegt. Wenn das jetzt den Ablauf nicht vollkommen durcheinander bringt, könnte es im Einzelfall aber vielleicht doch noch Möglichkeiten geben.
    Da das sicher mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist, wäre wohl auch eine Extra-Gebühr fällig.

    Wenn alles nichts hilft, bleibt nur das, was das Beispiel-Formular von Medtronic kundtut:
    http://phx.corporate-ir.net/External.File?item=UGFyZW50SUQ9MjcwMzMzfENoaWxkSUQ9LTF8VHlwZT0z&t=1
    “NON-U.S. BENEFICIAL OWNERS (AND ANY U.S. SHAREHOLDERS THAT HAVE NOT ESTABLISHED THEY ARE U.S. PERSONS ON IRS FORM W-9 (OR SUBSTITUTE FORM): IF THIS FORM IS NOT RECEIVED BY YOUR BROKER BY THE DEADLINE ABOVE, FOR INFORMATION REPORTING AND U.S. WITHHOLDING TAX PURPOSES, THE OWNER WILL BE TREATED AS HAVING RECEIVED A DIVIDEND UP TO THE AMOUNT OF THE FAIR MARKET VALUE OF THE PARENT SHARES RECEIVED IN THE MERGER, REGARDLESS OF WHETHER SUCH OWNER COULD HAVE MADE THE CERTIFICATION IN PART A BELOW. IN ACCORDANCE WITH THIS TREATMENT, NON-U.S. OWNERS FAILING TO SUBMIT THIS FORM BY THE APPLICABLE DEADLINE GENERALLY WILL BE SUBJECT TO U.S. WITHHOLDING TAX AT A 30% RATE (OR LOWER RATE UNDER AN APPLICABLE TAX TREATY). SUCH NON-U.S. OWNERS MAY SEEK A REFUND FROM THE IRS OF AMOUNTS WITHHELD TO THE EXTENT SUCH AMOUNTS ARE NOT OTHERWISE SUBJECT TO U.S. FEDERAL INCOME TAX.”

    Nach meinem Verständnis steht da, dass Nicht-US-Besitzer im Fall der Terminüberschreitung mit 30% Quellensteuer auf “Dividende” belastet werden (also wie gehabt) bzw. weniger – je nach Steuerabkommen (für uns müssten das wohl 15% sein – vgl. Medtronic-Dividenzahlungen).
    Ob in diesem Zusammenhang das Formular W-8BEN nötig ist? (Schaden dürfte es aber wohl nicht.)
    Und weiter, dass man sich beim IRS um eine Erstattung bemühen könne … ??? (Kennt irgendjemand hier einen Steuerberater, … s.o.)

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  181. … leider hat die Abtlg Investor Relations von M. bis heute meine Fragen noch nicht beantwortet. Die haben uns den Schlamassel eingebrockt, in unser Portemonai gegriffen und ich finde jetzt könnten wir zumindest Infotrmationen erwarten wie und wieviel Geld wir zurück bekommen.

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  182. Guten Abend,

    in letzter Instanz gibt es die Möglichkeit einen 1099-NR Return zu filen für den Fall dass man weder US Citizen noch tax resident ist. Setzt aber alles gute Kenntnisse im US Steuerrecht Voraus.

    Gruß

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  183. Verlangt das Geld doch einfach von eurer Bank zurück. Erklärt ihnen dass ihr kein Einverständnis zu der Belastung gegeben hat und verweist auf das BGB, nach dem unautorisierte Buchungen von der Bank zurückzuerstatten sind.

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  184. Vielleicht hilft dieser Link:
    https://books.google.de/books?id=mLEuBAAAQBAJ&pg=PA146&lpg=PA146&dq=5.8.4.3+Aktienr%C3%BCckk%C3%A4ufe+nach+IRC+Section+302&source=bl&ots=WyTyon0Yxq&sig=Uo1fcy8ndL-KXlSE__iVZ2dB6gY&hl=de&sa=X&ei=N9f-VK38JIGzUqDhgYgM&ved=0CCEQ6AEwAA#v=onepage&q=5.8.4.3%20Aktienr%C3%BCckk%C3%A4ufe%20nach%20IRC%20Section%20302&f=false

    Das USA Finanzamt fordert die 30% Steuer, weil die alte Aktie verkauft wurde. Wegen des Doppelsteuerabkommens Deutschland-USA bekommt man aber 15% (die Hälfte) zurück, auch wenn man nicht unternimmt! Das für den Erlös die gleiche (neue) Aktie gekauft wurde ist dem US Finanzamt nicht unbedingt bekannt. Wenn man das Nachweist (IRC Section 302) bekommt man alles wieder zurück. Der Nachweis muss spätestens (siehe Text oben) 50 Tage nach der Transaktion erfolgen. Die Transaktion erfolgte am 26. Januar. 50 Tage danach ist der 16. oder 17. März! ALSO SPUTEN!!!!!

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  185. Das zitierte Buch über amerikanisches Steuerrecht ist sicher interessant.
    Da das in Deutschland geltende Recht kein Thema dieses Buches ist, enthält es natürlich auch keinen Hinweis auf die Legalität der von einigen deutschen Banken in Wild-West-Manier durchgezogenen Belastungen ihrer Kundenkonten.

    Jeder von uns hat schon erlebt, dass Forderungen gegen ihn erhoben wurden. Des öfteren auch zu Unrecht. Wo würden wir hinkommen wenn unsere Bank diese Forderungen alle gleich durchbuchen würde ohne uns die Möglichkeit zu geben die Lastschrift zurückbuchen zu lassen?

    Der IRS kann bestimmen wie viel Quellensteuer er von der Zahlung einer amerikanischen Kapitalgesellschaft einbehält. Er hat aber kein Recht den Zahlungsfluss umzukehren und mein Girokonto zu belasten. Auch die tollsten Vereinbarung zwischen IRS und ihm unterwürfigen Banken können daran nichts ändern, jedenfalls solange ich diesen Vereinbarungen nicht ausdrücklich zustimme.

    Außerdem habe ich mir die Aktien solider amerikanischer Firmen gekauft um auch mal in Ruhe in Urlaub gehen zu können und nicht jederzeit auf der Matte stehen zu müssen um in Rekordzeit und unter Androhung schlimmer Sanktionen unübersichtliche Formulare auszufüllen und nachts aufzuwachen, weil mir einfällt, dass ich ein Datum statt in amerikanischer in deutscher Schreibweise ausgefüllt habe.

    Mein Vermögensberater hat mich bei der Auswahl der Aktien auch nicht darüber aufgeklärt, dass hier, ähnlich wie bei den riskantesten Optionsscheinen, im ungünstigsten Fall nicht nur 100% des eingesetzten Kapitals futsch sein kann, sondern dass darüber hinaus noch einiges zusätzliches Kapital nachgeschossen werden muss.

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  186. weki: Mein Vermögensberater hat mich bei der Auswahl der Aktien auch nicht darüber aufgeklärt, dass hier, ähnlich wie bei den riskantesten Optionsscheinen, im ungünstigsten Fall nicht nur 100% des eingesetzten Kapitals futsch sein kann, sondern dass darüber hinaus noch einiges zusätzliches Kapital nachgeschossen werden muss.

    Dann solltest Du Deinen Vermögensverwalter verklagen.
    Das amerikanische Finanzamt kann jedenfalls nichts dafür, dass Deine Erwartungshaltung sich nicht mit der Realität deckt.

    Außerdem ist Deine Behauptung, im vorliegenden Falle könnten “mehr als 100% futsch” sein, natürlich Unfug.
    Denn würde Medtronic “platt gehen”, dann könntest Du den daraus resultierenden Verlust bei der Steuer absetzen. d. h. gegen die Steuer auf Gewinne anderer Aktien verrechnen lassen – die Beteiligung des Staates an Deinem Anlageerfolg findet in beide Richtungen gleichermaßen statt.

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  187. .. nach meinem Verständnis zahlen wir
    – 30% oder
    – 15 % oder
    – gar keine Steuer!!

    In den FAQ von M. hab ich keinen Verweis zum IRC 302 gefunden.
    Haben wir den Pkt nicht mit unserm Kreuzl auf dem Formular abgedeckt?

    hat zwischenzeitlich schon jemand einen fitten Steuerberater für das Thema aufgetan oder gab es bei irgendeiner Bank einen fitten Berater. Meine SK hat sich auf die Depotverwalterrolle zurück gezogen und hält es mit den 3 Affen!

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  188. Karl Napf: Dann solltest Du Deinen Vermögensverwalter verklagen.
    Das amerikanische Finanzamt kann jedenfalls nichts dafür, dass Deine Erwartungshaltung sich nicht mit der Realität deckt.

    Zum Verklagen ist die Bank aufgrund der unautorisierte Buchung erstmal der besserer Kandidat. Auf den Vermögensberater kann ich ja dann immer noch zurückkommen. Habe die Medtronic Aktien allerdings schon sehr lange.

    Meine Erwartungshaltung besteht einfach darin mittels der gekauften Aktien und deren mehr oder weniger hohen Kapitalerträgen meinen Kontostand zu erhöhen. Keinesfalls möchte ich allein wegen dem Besitz der Aktien unerwartet und unveranlasst oder gar durch grundgesetzwidrige Bestandsssteuern den Kontostand ins tiefrote gebucht bekommen.

    Sollte sich diese Erwartung nicht aufrecht erhalten lassen, dann wäre ich garantiert nicht der einzige, der sich sehr genau überlegen würde ob überhaupt und wenn ja im Depot welcher Bank er noch US-Aktien halten würde.

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  189. weki: Keinesfalls möchte ich allein wegen dem Besitz der Aktien unerwartet und unveranlasst oder gar durch grundgesetzwidrige Bestandsssteuernden Kontostand ins tiefrote gebucht bekommen.

    Das deutsche Grundgesetz gilt aber nicht für amerikanische Quellensteuern, die bereits in den USA einbehalten werden (bei den Dividenden Deiner US-Aktien ja ebenfalls).

    Und “unerwartet” kam die Aktion auch nicht – dass die Fusion mit Wechsel des Geschäftssitzes nach Irland einen extremen Sonderfall darstellt, gegen den die US-Behörden gezielt vorgehen würden, war seit Monaten bekannt.

    Dass Dich die Unterdeckung Deines Kontos ärgert, dafür habe ich durchaus Verständnis – ich halte lediglich Deine Argumentation für nur mäßig stichhaltig.
    Insbesondere bin ich mir keineswegs sicher, dass Du der Depotbank wirklich nicht erlaubt hast, diese Aktion durchzuführen – hast Du den mit der Bank geschlossenen Depotvertrag in dieser Hinsicht gründlich durchgelesen?

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  190. Karl Napf: Das deutsche Grundgesetz gilt aber nicht für amerikanische Quellensteuern, die bereits in den USA einbehalten werden (bei den Dividenden Deiner US-Aktien ja ebenfalls).

    Dem deutschen Grundgesetz ist es natürlich völlig egal wieviel Quellensteuern der IRS in USA einbehält. Falls aber in Deutschland in deutschen Konten Enteignungen durchgeführt werden dann bestimmt §14 (3)

    Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt.

    Der Stichhaltigkeit deiner Argumentation könntest du zu Höhenflügen verhelfen wenn du aus den üblichen Bedingungen für das Wertpapiergeschäft und Depotverträgen Klauseln nennen würdest, die einen Eingriff in das Konto in der hier diskutierten Größenordnung, also weit oberhalb zu erwartender Gebühren, erlauben könnten.

    Was das unerwartet anbelangt: Ich hatte von meiner Bank noch 3 Tage vor der Belastung, also sogar am gleichen Tag der dann zurückdatierten Wertstellung, die Auskunft erhalten, dass die Medtronic Kapitalmassnahme steuerneutral sei!

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  191. Servus aus Bayern an alle Medtronic-Leidenden,

    ich habe das Problem mit meiner Sparkasse ausgiebig diskutiert und um Stellungnahme gebeten. Heute habe ich folgende Antwort erhalten. Wie sieht die Betroffenengemeinschaft die Antwort. Korrekt oder ……………

    “Wir haben Ihr Anliegen an unsere Abwicklungsbank dwpbank weitergeleitet und haben folgende Stellungnahme erhalten:

    Die Verwahrung von Aktien erfolgt auf mehreren Stufen. Neben der Verwahrung in Ihrem Depot sind Aktien immer auch bei einer Lagerstelle hinterlegt. Über diese Lagerstellen erfolgen etwa auch die Dividendenzahlungen für Aktien zunächst an die Banken, die Ihnen die Dividenden dann weiter vergüten. Um nicht bei sämtlichen Ertragszahlungen aus den USA mit einer 30%-igen Strafsteuer belegt zu werden, haben die meisten Banken und auch Lagerstellen mit dem US-Fiskus einen Vertrag abgeschlossen (sog. Qualified Intermediary Vertrag, kurz QI-Vertrag genannt).

    Dieser Vertrag verpflichtet die Lagerstellen und Kreditinstitute zur Anwendung des amerikanischen Steuerrechts und zum Steuerabzug in bestimmten Fällen. Die Durchführung der Kapitalmaßnahme durch die Medtronic hat dazu geführt, dass nach den Regeln des amerikanischen Steuerrechts ein Steuereinbehalt nach der Regelung der Section 302 des amerikanischen Internal Revenue Code (IRC) greift.
    Als Folge hat die Lagerstelle bei den Kreditinstituten den Steuerbetrag eingezogen und an den US-Fiskus abgeführt. Da dies im ersten Schritt leider in fehlerhafter Höhe erfolgt ist (die steuerliche Bewertungsgrundlage für den Steuereinbehalt nach Section 302 wurde nachträglich von USD 75,115 auf USD 76,95 geändert) erfolgte die Weiterbelastung der 30%igen Steuer auf diesen Betrag Ihnen gegenüber ebenfalls in zwei Schritten.

    Wir möchten darauf hinweisen, dass allein das Vorgehen der Medtronic den Steuerabzug ausgelöst hat. Eine Möglichkeit der Einflussnahme seitens der Kreditinstitute bestand zu keinem Zeitpunkt.

    Nach den Regelungen des amerikanischen Steuerrechts hat der wirtschaftlich Berechtigte die Steuer zu tragen, so dass eine Weiterbelastung der Steuer an die Kunden erfolgte. Man kann jedoch gegenüber dem US-Fiskus einen Erstattungsantrag hinsichtlich des erfolgten Steuereinbehalts stellen. Hierzu verlangt der US-Fiskus u.a. die Offenlegung der Eigentümerstellung an den Aktien sowie die Klassifizierung der Kapitalmaßnahme bei Ihnen gemäß dem US-Steuerrecht („capital gain“ oder „dividend payment“).

    Die dwpbank leitet die von der Lagerstelle bzw. dem Bundesanzeiger veröffentlichten Informationen zeitnah weiter. Hierbei werden i. d. R. taggleich die Endkunden informiert. Es ist auch in Zukunft nicht auszuschließen, dass eine Geldbuchung auf den Konten der Kunden sehr kurzfristig oder zeitlich ggf. sogar vor dem Erhalt der dazu gehörigen Anschreiben erfolgt. Insbesondere bei kurzfristigen, ausländischen Kapitalmaßnahmen kann die dwpbank dies nicht sicherstellen.

    Diese von der dwpbank gelebte und implementierte Abwicklungsweise wurde seitens des IRS in einem Private Letter Ruling von 2005 auch überprüft und so bestätigt.

    Zum Hinweis im von Ihnen beigefügten Artikel, dass andere Banken die Kapitalmaßnahme „ohne Abzug“ abgewickelt haben, erhielten wir folgende Aussage. Insbesondere hat die Commerzbank keinen Quellensteuereinbehalt vorgenommen, da dieser ihrer Meinung nach nicht rechtens wäre. Diesbezüglich gab es bereits bei Google und Vodafone unterschiedliche Vorgehensweisen, welche sich im Nachgang bei der Commerzbank als fehlerhaft erwiesen haben.

    Es kann mehrere Gründe haben, warum unterschiedlich vorgegangen wird – zum einen könnte die Lagerstelle – aufgrund einer anderen Rechtsstellung zum IRS (kein US Withholding agent) – keine Belastung erhalten und daher wird auch keine Belastung an die Banken weiter gereicht (Bsp. BBH, JP Morgan).

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  192. schnuff48: Um nicht bei sämtlichen Ertragszahlungen aus den USA mit einer 30%-igen Strafsteuer belegt zu werden, haben die meisten Banken und auch Lagerstellen mit dem US-Fiskus einen Vertrag abgeschlossen (sog. Qualified Intermediary Vertrag, kurz QI-Vertrag genannt).

    Die spannende Frage lautet deshalb meiner Meinung nach: Ist dieser QI-Vertrag im Depotvertrag zwischen Bank und Depotinhaber explizit erwähnt?
    Wenn ja, dann hat der Depotinhaber mit seiner Unterschrift unter diesen Vertrag die Bank zum Einzug dieser Steuer ermächtigt.

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  193. schnuff48: ich habe das Problem mit meiner Sparkasse ausgiebig diskutiert und um Stellungnahme gebeten. Heute habe ich folgende Antwort erhalten. Wie sieht die Betroffenengemeinschaft die Antwort. Korrekt oder ……………

    Auf jeden Fall danke für die interessanten Informationen.
    Vielleicht hat dieses Forum dazu beigetragen, die Mauer des Schweigens der dwpbank ein wenig bröckeln zu lassen. Dafür spricht auch die Denunziation der Commerzbank, die sich m.E. sowohl im Fall Google als auch jetzt nicht nur kundenfreundlich sondern vor allem auch korrekt verhalten hat. Dass dies im Fall Google dem Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbands, Dr. Michael Kemmler, nicht recht war, ist aus dessen Sicht verständlich. (übrigens hatte er sich erst kurz vorher durch Zahlen einer Geldauflage aus der strafrechtlichen Verfolgung wegen Untreue gerettet) So ist die WM-Datenbank, die mit der Anmerkung steuerrelevant beim Googlesplit das Fehlverhalten vieler “gehorsamer” Banken auslöste, vom Bankenverband abhängig und damit hatte Dr. Kemmler jedenfalls die Möglichkeit seinen vorher schon öffentlich geäußerten Vorbehalt gegen Google auch umzusetzen. In unserem aktuellen Fall haben wir es anscheinend auch wieder mit einer Bestrafung einer Firma für ihr angebliches Fehlverhalten zu tun. Diesmal war der Grund kein Streben nach einer Banklizenz sondern das Verlassen der USA, und der Empörte war nicht der Bankenverband sondern der IRS und sein Macht versucht er durch die in deinem Beitrag erwähnte QI-Verträge auszuüben.

    Um jetzt -entschuldige die lange Vorrede- auf die Frage was von der Erklärung der dwpbank zu halten ist.
    Knapp gesagt: Thema verfehlt!

    Sie hätte doch eigentlich erklären müssen, weshalb sie sich berechtigt sah uns durch Belastung unserer Konten zu enteignen. Dass sie hier in Konflikt mit höherwertigen Recht liegt, siehe mein letzter Beitrag, hat sie anscheinend übersehen. Die Verträge, auf die sie sich bezieht erfüllen jedenfalls nicht die §14 GG genannten Voraussetzungen. (Leider sind die Verträge selbst ja anscheinend nicht öffentlich)

    Dann hätte noch erklärt gehört warum wir, die wir weder mit dem IRS noch mit der dwpbank selbst Verträge haben, überhaupt daran gebunden sind. Wenn ich finanzielle Risiken dafür tragen soll, dass die dwpbank Vorteile in den USA hat, dann wäre ich doch gern vorher gefragt worden, ob ich mit dieser Risiko-Nutzen-Verteilung einverstanden bin.

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  194. Karl Napf: Ist dieser QI-Vertrag im Depotvertrag zwischen Bank und Depotinhaber explizit erwähnt?

    Schau doch mal in deinen Depotvertrag. In meinem ist jedenfalls keine Rede davon. Wie soll da auch etwas erwähnt sein, was bisher noch unter Verschluss liegt. Oder wie kann man einem Vertrag zugestimmt haben, bei dem man noch nie die Chance eines Einblicks hatte. Andernfalls wäre eine Bank doch auch verpflichtet gewesen auf die damit verbundenen Risiken hinzuweisen!

    Das “wenn ja” in deinem letzten Satz kann man also mit einiger Sicherheit ausschließen, womit die von dir gestellte spannende Frage beantwortet ist.

    Es ist also davon auszugehen, dass die Bank zum Einzug dieser Steuer vom Depotinhaber nicht ermächtigt war.

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  195. weki: Schau doch mal in deinen Depotvertrag.

    Warum sollte ich?
    Ich habe weder Medtronic-Aktien, noch schreie ich pausenlos nach dem Anwalt.

    Mit Schäuble hast Du auch keinen “Vertrag unterschrieben” und musst trotzdem Deine Kapitalerträge versteuern.
    Ist das im Depotvertrag explizit erwähnt?
    Oder setzt die Bank einfach voraus, dass Du Dich an geltende Gesetze hältst?

    Niemand hat Dich dazu gezwungen, in den USA zu investieren.

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  196. Karl Napf: Warum sollte ich?
    Ich habe weder Medtronic-Aktien, noch schreie ich pausenlos nach dem Anwalt.

    Dich hat niemand dazu gezwungen an einer Diskussion teilzunehmen, die dich weder betrifft noch interessiert

    Mit Schäuble verbindet mich die Möglichkeit ihn zu wählen oder nicht zu wählen und daher auch die Pflicht die in diesem Land geltenden Gesetze, insbesondere das Einkommenssteuergesetz zu beachten.
    Dafür darf ich aber auch verlangen dass sich andere, insbesondere Banken, ebenfalls an diese Gesetze halten.

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  197. weki: Dafür darf ich aber auch verlangen dass sich andere, insbesondere Banken, ebenfalls an diese Gesetze halten

    Das kann man auch verlangen…ich hab`in meinem Depotvertrag auch keine Klausel , die auf so etwas hinweisen könnte…
    Auch , wenn ich nicht betroffen bin, interessiert mich das alles schon sehr , insbesondere ob geklagt wird und inwiefern Rechtsschutzversicherungen so etwas übernehmen…

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  198. Guten Morgen an alle Leid tragenden,
    was tut sich denn aktuell in Sachen Medtronic. Die angebliche Frist16.03.15 ist ja vorbei. Oder gibt’s Fristverlängerung?
    Hat vielleicht schon jemand von euch Kohle zurück bekommen?
    Was ist denn bei euch bzgl. der anderen Banken (Deutsche Bank/Commerzbank etc.) bekannt. Haben die zwischenzeitlich auch bei ihren Kunden abgebucht oder waren wir, blos weil die meisten bei der Sparkasse oder einer sonst. Genossenschaftsbank sind, wirklich die Dummen?
    Ich habe auch beim Stuttgarter Aktienclub mal nachgefragt. Die Aktien im Fond blieben bislang auch unberührt.
    Wo ist da der Gleichheitsgrundsatz?

    Wer weiß was Neues???

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  199. …. bei mir als SK Kunde hat sich nix getan. Auch hat mir die Investors Relations Abtlg. von M. bis jetzt nicht auf meine Frargen geantwortet.

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  200. Hallo zusammen,
    bei mir gibt es auch nicht als “Schweigen”. Nächster Termin ist meines Wissens auch der 27.03.2015.

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  201. Heute bekam ich Post von der comdirect. Ein erklärendes Anschreiben, Formular zum Ausfüllen in Engisch, das gleiche übersetzt ins Deutsche sowie eine verständliche Ausfüllanleitung. Die Bank benötigt das ausgefüllte englische Formular bis zum 17.04.2015 zurück, ansonsten wird unwiderruflich abgebucht.

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  202. Hallo toempsken,

    bin auch comdirect-Kunde und habe heute einen ganzen Stapel bzgl. Medtronic zugeschickt bekommen. Die Beschreibung ist für mich ein wenig irreführend. Im Anschreiben steht, dass der Tausch im Regelfall quellensteuerfrei ist, wenn im Vordruck Fall A zutrifft und angekreuzt wird bzw. wenn einige Punkte gelten die bei “or…in lieu” stehen.

    In der dt. Anleitung zum Ausfüllen des Formulars steht dann ganz klar, dass man bei “or…in lieu” ein Kreuzchen machen soll sofern die Punkte dort zutreffen (bei mir tun sie dies). Falls dies getan ist, ist wohl ein Kreuz bei “Part A” entbehrlich. Nur noch die Unterschrift drunter setzen und fertig.

    Sehe ich das richtig oder begehe ich jetzt einen schwerwiegenden Fehler?

    Danke & Grüße

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  203. Ja, das sehe ich auch so. Da in der Erläuterung (1) zutrifft; ist bei „Or in lieu…“ ein Kreuz zu setzten und Schritte (2) – (6) entfallen.
    Dann unterschreiben, amerikanisches Datum einsetzten sowie „Benifical Owner“ ergänzen.
    Zurücksenden.
    Hoffen 😉
    Ich werde sicherheitshalber in comdirect-Forum noch die Frage nach einer Art Bestätigung nach Rücksendung stellen. Zu hoffen, dass alles richtig ist und vor allem auch rechtzeitig in die richtige Fachstelle gelangt , ist das Eine. Es zu wissen, das (beruhigendere) Andere.

    Im Übrigen ist das für mich eine absolut korrekte Vorgehensweise. Erst mal nicht belasten, dem Kunden die Möglichkeit geben, den administrativen Part, den ein Aktionär nun mal selber machen muss, durchzuführen und dazu Unterlagen in notwendiger und zusätzlich auch in hilfreicher erläuternder Form mit bereit zu stellen. Schon seltsam, wie bankenunterschiedlich hier vorgegangen wird/wurde

    Gruß

    Tom

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  204. Vielen Dank.

    Ja, das ist schon krass, wie unterschiedlich hier das Prozedere ausschaut. Bis jetzt bin ich noch zufrieden mit comdirect.

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  205. Die Targobank macht es besonders kundenunfreundlich. Während sonst jede (noch so unwichtige) Mitteilung per Post erfolgt, wurde diese Meldung nur ins “elektronische Postfach” gestellt, wo man – wenn man Postversand gewohnt ist – nicht immer hineinschaut. Nach Ablauf der knapp 14-tägigen Frist will man nun auch nichts mehr bearbeiten und belastet dem Kunden die 30 %.
    So geht TARGOBANK heute.

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  206. Hallo Leute,
    da öfters nachgefragt wurde: Die Deutsche Bank hat mir gestern Quellensteuer abgezogen, weil ich das Formular nicht gesehen hatte. Ich war längere Zeit auf Dienstreise und schwupp war die gesetzte Deadline 4. März abgelaufen. Das Formular hatte mir die Deutsche Bank erst am 18. Februar zugeschickt! Gestern habe ich mich bei der Bank erkundigt und die freche Antwort erhalten, ich sei ja nur “Maxblue”-Kunde und hätte keinen Anspruch auf Beratung. Die Quellensteuer wurde mir abgezogen, obwohl ich Medtronic am 17. März verkauft hatte. Da waren die “neuen” Medtronic noch gar nicht eingebucht und auf dem Verkaufsbescheid steht auch nichts von Medtronic PLC Interims, sondern nur Medtronic PLC. Am Donnerstag, also 17. März habe ich dann die Mitteilung bekommen, dass meine Medtronic umgetauscht worden wären in Medtronic PLC Interims, also just an dem Tag, an dem ich sie verkauft hatte! Dank Eurer zahlreiche Infos habe ich gesehen, dass es wohl eine zweite Deadline gibt, nämlich den 27. März.
    Die Deadline 4. März betrifft laut Medtronic nur Leute, die Medtronic und Convigien besessen haben. Leider finde ich die Textstelle nicht wieder.

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  207. Ich habe mal weiter im Internet recherchiert: weder in Österreich noch in der Schweiz gibt es eine Diskussion über die Quellensteuerabgabe bei Medtronic. Auch im englischsprachigen Raum gibt es keine Aufregung. Ich habe den Eindruck, dass die Quellensteuer nur von deutschen Banken eingetrieben wird. Könnte es sein, dass die deutschen Banken den englischsprachigen Text gar nicht verstanden haben? Ich kann jedenfalls im Englischen keinen Satz finden, dass Medtronic Nicht-US-Bürgern mit der Steuer belasten will. Im Gegenteil: es steht doch explizit im englischen Original der Bescheinigung, dass Nicht-US-Bürger nicht belastet werden sollen. Nirgendwo steht geschrieben, dass sie zunächst belastet werden und dann die Steuer zurückverlangen müssen.
    Es steht im englischsprachigen Text, dass nur die Leute zunächst eine Quellensteuer abführen müssen, die sich gar nicht oder zu spät bei ihrer Bank gemeldet haben. Das steht so eindeutig in der original englischsprachigen Fassung der Bescheinigung. In der deutschsprachigen Fassung und auch in der Fassung, die die Banken ihren Kunden vorgelegt haben, fehlt dieser Hinweis.
    Hier der entsprechende Absatz im englische Original:
    NON-U.S. BENEFICIAL OWNERS (……): IF THIS FORM IS NOT RECEIVED BY YOUR BROKER BY THE DEADLINE ABOVE, FOR INFORMATION REPORTING AND U.S. WITHHOLDING TAX PURPOSES, THE OWNER WILL BE TREATED AS HAVING RECEIVED A DIVIDEND UP TO THE AMOUNT OF THE FAIR MARKET VALUE OF THE PARENT SHARES RECEIVED IN THE MERGER, REGARDLESS OF WHETHER SUCH OWNER COULD HAVE MADE THE CERTIFICATION IN PART A BELOW. IN
    ACCORDANCE WITH THIS TREATMENT, NON-U.S. OWNERS FAILING TO SUBMIT THIS FORM BY THE APPLICABLE DEADLINE GENERALLY WILL BE SUBJECT TO U.S. WITHHOLDING TAX AT A 30% RATE (OR LOWER RATE UNDER AN APPLICABLE TAX TREATY). SUCH NON-U.S. OWNERS MAY SEEK A REFUND FROM THE
    IRS OF AMOUNTS WITHHELD TO THE EXTENT SUCH AMOUNTS ARE NOT OTHERWISE SUBJECT TO U.S. FEDERAL INCOME TAX.
    Der letzte Satz (Such Non-US-Owners….) besagt ausdrücklicht, dass nur diejenigen steuerlich zunächst belastet werden und dann die Steuer zurückfordern können, bei denen der Umtausch als Dividende betrachtet wurde!

    Das heitß: Alle anderen, die die Bescheinigung rechtzeitig ausgefüllt haben, dürften mit der Steuer erst gar nicht belastet werden.

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  208. Die ganze Aktion erfolgte total überhastet. Schließlich wollte die dwpBank sich lieb Kind bei den amerikanischen Steuerbehörden machen. Als braver Banker wissen die was sich gehört: Nach oben buckeln, nach unten treten.
    Die oben, die IRS, darf man nicht warten lassen. Unten waren in diesem Fall leider wir.

    Die Sache hat aber noch einen weiteren interessanten Aspekt, der darüber entscheidet, wieviel Geld wir zurückbekommen werden. Zum Zeitpunkt der Wertstellung der ersten (der größeren) Kontobelastung am 6. Februar betrug der Wechselkurs 1,14.
    Angesichts der rasanten Kursschwankungen zwischen Dollar und Euro wird zum Zeitpunkt der Rückerstattung der Wechselkurs ein anderer sein. Die Rückerstattung des IRS wird naturgemäß aber in Dollar erfolgen.

    Ich möchte jetzt mal 2 Fälle des Verhaltens der Bank (unfair, fair) und des Wechselkurses (niedriger, höher) also insgesamt 4 Fälle untersuchen. Die wahrscheinlicheren Fälle habe ich zuerst aufgeführt.
    Beginnen wir also mit der wahrscheinlichsten Kombination

    1. unfair , niedriger
    der Wechselkurs liegt, wie heute mit 1,09 ca. 5% niedriger als der Kurs bei Belastung . Der Tausch der von der IRS erhalten Dollars zurück in Euro ergibt also einen um ca. 5% höheren Eurobetrag als der am 6. Februar uns belastete Eurobetrag. Sollte die dwpBank also 100 Mio Euro von allen Kunden eingezogen haben, dann wird sie von den jetzt erlösten 105 Mio € den Kunden ihre 100 Mio Euro zurückerstatten und kann sich über einen Gewinn von 5 Mio Euro freuen.

    2. unfair, höher
    Die dwpBank wird darauf aufmerksam machen dass sich der Wechselkurs zu unseren Ungunsten verschoben hat und unsere Rückerstattung um den entsprechenden Prozentsatz kürzen.

    Die anderen beiden, leider eher unwahrscheinlichen Fälle zu behandeln überlasse ich angesichts der späten Stunde den geneigten Lesern

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  209. Guten Morgen,

    auf einer anderen Internetseite habe ich folgenden Eintrag gefunden:

    “In Deutschland gelten deutsche Gesetze.
    Die Ing-Diba und die meisten anderen Banken berücksichtigen deutsche Gesetze.
    Andere Banken brauchen dringend eure Nachhilfe.

    Einfach mal die Suchworte BGB und unautorisierte Buchung bei Google eingeben.
    Daraus ein nettes Schreiben mit einer knappen Frist entwerfen, die der Bank die Chance gibt das ohne Rechtsstreit wieder in Ordnung zu bringen.”

    Ich hab da dann gestern an meine Sparkasse eine Mail geschrieben und gg. die von mir nicht autorisierte Abbuchung Widerspruch eingelegt.
    Noch am selben Tag sagte mir dann mein Bankberater nach Rücksprache mit der Hauptstelle der SPK, daß er mir aufgrund des Widerspruchs den Gesamtbetrag auf mein Konto zurück buchen könnte.
    Das habe ich zwar am Anfang, als die Abbuchung erfolgte, auch schon versucht. Da wurde mir gesagt, eine Rückbuchung sei im vorliegenden Fall nicht möglich. Mit dem Wort “Widerspruch” aber anscheinend doch.

    Er wies mich jedoch auch darauf hin, dass dann die dwp-Bank mit den Rücklastgebühren belastet wird und von dort dann ggf. der Betrag bei mir abermals abgebucht werden könnte und ich die Kosten (sind ja wohl dann auch nicht die Welt) zu tragen hätte. So genau weiß das aber niemand, zumal ja offenbar die Frist zur Abgabe des Formulars abgelaufen ist und doch in Kürze eine Rücküberweisung erwartet wird. Aber wird auch überwiesen??
    Nun, den Widerspruch kann man nach meinen Infos bei der Art der Abbuchung bis -8- Wochen nach Wertstellung einlegen. Ich habe mir deshalb selber bis Montag noch Bedenkzeit eingeräumt und wollt euch mal fragen, was ihr von dem Widerspruchsverfahren haltet und ob das vielleicht auch schon mal einer oder eine von euch praktiziert hat.

    Wie schaut’s sonst in der Sache aus, hat schon jemand sein Geld zurückerhalten, ist die Frist tatsächlich schon abgelaufen,
    hat schon mal jemand mit der dwp-Bank Kontakt gehabt, wie deren Info-Stand dazu ist?
    Das möchte übrigens mein Berater machen, er hält mich da echt auf dem Laufenden, soweit ihm das möglich ist.

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  210. .. also meine SK macht nix – sind ja auch NUR die Aufbewahrer meines Geldes und der Wertpapiere.
    Ich habe mir überlegt die Herrschaften einmal zu bitten mir genau mitzuteilen wer auf mein Kto zugegriffen hat und mit welcher Berechtigung. Und dann natürlich die Frage aufgrund welcher Rechtslage zw. der SK und mir die mein Geld rausgerückt haben.
    Ansonsten werde ich mal vorsichtshalber Widerspruch gegen die Buchung einleiten und Schadenersatz anfordern. Zur Deckung meines Ktos mußte ich einige Aktienpositionen mit erheblichen Kosten auflösen.

    Mal schaun was dann passiert.

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  211. schnuff48: Noch am selben Tag sagte mir dann mein Bankberater nach Rücksprache mit der Hauptstelle der SPK, daß er mir aufgrund des Widerspruchs den Gesamtbetrag auf mein Konto zurück buchen könnte.

    Sehr gut, dann solltest du dir das Geld auf jeden Fall zurückbuchen lassen. Eine weiteren Abbuchung der dwpbank brauchst du m.E. nicht zu fürchten, denn die wäre noch fragwürdiger als es die ersten beiden schon waren. Dir ist ja vermutlich auch keine Rechtsgrundlage für die Belastungen genannt worden genauso wenig wie genauere Angaben zur Verpflichtung, die die Bank da angeblich in deinem Namen erfüllt. (Gäbe es eine solche, müsste die dann nicht für alle Banken gelten?)

    Entsprechend meinem letzte Beitrag frag die Bank doch auch gleich mal nach den (ca. 5% oder mehr) Währungsgewinn, die sie mit deinem Geld seit dem 6.Februar gemacht haben. Angeblich wurde es doch zu diesem Zeitpunkt für die amerikanische Steuerbehörde in Dollar umgetauscht. Und prüfe ob dir nicht Überziehungszinsen und sonstiger Schaden bei der Aktion entstanden ist.

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  212. Mir ist am Freitag das ganze Geld zurücküberwiesen worden.Incl.zwischenzeitl. Währungsgewinn.
    Habe Depot bei Uni Credit Bank.
    Joggi

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  213. Nach meinem Widerspruch hat mir mein Kundenbetreuer bei der SPK gestern den Gesamtbetrag auf mein Konto zurückgebucht. Die dwp-bank wird zwar mit 3,– Euro Rücklastgebühr belastet, aber wenn`s nur um diesen Betrag
    geht, den ich draufzahlen müsste, ……………sei`s drum.
    Ich war noch innerhalb der 8 Wochen Widerspruchsfrist
    :good:
    Und dir Joggi gratulier ich, daß du deine Kohle wieder hast.

    Hat zwischenzeitlich noch jemand so ein Erfolgserlebnis haben dürfen???????

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  214. Mich wundert , warum nicht mehr von Rückbuchungen gebrauch machen….eine Rückbuchungsmöglichkeit besteht auch dann innerhalb der 8 Wochenfrist , wenn der Kontoinhaber eine Abbuchungsgenehmigung erteilt hat..
    Mir ist so etwas vor Jahren passiert , ich habe zurückbuchen lassen und wollte gleichzeitig die Abbuchungsgenehmigung aufheben lassen…zurückgebucht wurde ,…aber das mit der Aufhebung hat nicht geklappt ,..die Bank interessiert so etwas nicht , sie ist verpflichtet innerhalb der 8 Wochen auf Verlangen des Kontoinhabers zurückzubuchen ,..alles andere wird dann Privatrechtlich ausgetragen .
    Jetzt bin ich gespannt , wie es weitergeht ,…

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  215. Günter Paul: Mich wundert , warum nicht mehr von Rückbuchungen gebrauch machen

    Das Rückbuchen war das erste was ich versucht hatte als ich von der Belastung erfahren hatte.
    Es wurde verweigert. Angeblich vom Computer. (der ja häufig als Sündenbock herhalten muss)
    Inzwischen hat die dwpBank wohl selbst gemerkt, dass sie riesigen Mist gebaut hat und ist zugänglicher geworden.

    Auch mein Glückwunsch an joggi und schnuffi48.
    Wieviel % Währungsgewinn oder Zinsen wurde euch denn erstattet?

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  216. Hallo, habe gerade mit der Wertpapierabteilung meiner Sparkasse telefoniert und folgende freudige Nachricht erhalten: Mit Wertstellung zum 01.04.2015 wird mir die 30% Quellensteuer bezüglich Medtronic zurückerstattet.

    Bin mal gespannt, ob bei mir auch zusätzlich ein Währungsgewinn berücksichtigt wurde…
    LG
    Groppi

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  217. Also, mir hat heute mein Kundenberater von der Sparkasse mitgeteilt, dass er nach einer Mail-Anfrage gestern (Rückbuchung bei mir nach Widerspruch, keinerlei Computerprobleme, war Sekundensache) von der dwp die Mitteilung erhalten hat, dass “in den nächsten Tagen” der Betrag wieder gut geschrieben werden soll.
    Ob mit oder ohne Zinsvorteil steht dahin……..ist mir persönlich auch echt wurscht nach dem ganzen Debakel. Es hätte ja auch ein Zinsnachteil werden können die -8- Wochen.
    Hauptsache ich hab mein zu Unrecht einbehaltenes Geld wieder….

    Ich werd euch aber noch mitteilen, wie letztendlich die Sache ausgegangen ist.

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  218. gerade habe ich online auf mein KSK Konto gesehen und ebenfalls eine Rückbuchung bezüglich Medtronic entdeckt. Eine Abrechnung liegt noch nicht vor. Wertstellung am 2. April.

    Als Währungsspekulant wider Willen schätze ich einen Gewinn von ca. 6% gemacht zu haben.
    (Genauer betrachtet hat unsere Währung durch Mario Draghis fleißiges Euro-Drucken seit dem 6.Februar wohl auch soviel an Wert verloren)

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  219. Hallo zusammen,

    eine erfreuliche Nachricht: Ich habe heute ebenfalls die Rückerstattung erhalten.

    Viele Grüße
    Dividend Rocket

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  220. Hallo zusammen,

    Ich habe jetzt auch die Rückerstattung bekommen und einen Währungsgewinn ? dazu 🙂
    Ausserdem wurden Überziehungszinsen belastet weil das Konto bei der Belastung nicht genug Deckung hatte 🙁
    Viele Grüße,
    Minpeng

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  221. Hallo Medtronic Leidtragene,

    bei mir wurde von der Targo Bank auch ein hoher Betrag am 19.03.2015 von meinem Girokonto für Medtronic abgebucht mit dem ich nicht einverstanden bin.
    Man hat mir zwar diesbezügich in mein Postfach am 19.02.2015 ein Mitteilung übersandt, die ich allerdings überlesen habe, weil sie so unscheinbar aussah. Demnach sollte ich eine Erklärung bzgl. der Medronic Aktien bis zum 04.03.2015 an die Targobank zurücksenden, was ich nicht gemacht habe da ich im Ausland war.
    Ich habe heute bei der Targo Bank mit einem Mitarbeiter den Sachverhalt besprochen und er ist der Auffassung, daß die Frist verstrichen ist und die Bank da nichts machen kann. Meinen Einwand die Lastschrift zu widerrufen, wollte er nicht gelten lassen, da ich angeblich mit der Depoteröffnung dem zugestimmt hätte.
    Ist das wirklich so? Ich habe gelesen einige Betroffene hätten genau das auch gemacht. Wie soll ich mich nun der Targobank gegenüber verhalten?

    Ich freue mich für die Betroffenen die ihr Geld bereits wieder bekommen haben. Das läßt mich jetzt noch hoffen.

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  222. Jollibee: Meinen Einwand die Lastschrift zu widerrufen, wollte er nicht gelten lassen, da ich angeblich mit der Depoteröffnung dem zugestimmt hätte.
    Ist das wirklich so?

    Vermutlich wirst du einen Anwalt brauchen. Aber die Erfolgschancen stehen gut, was ich aus eigener Erfahrung weiß. (in einer meiner früheren Beiträge hier steht meine Email) Du kannst es aber auch selbst versuchen und du musst vorsichtig sein dem Bankberater keine Munition gegen dich zu liefern.

    Fax an das Beschwerdemanagement der targobank 47023 Duisburg Telefax 0203 – 34 71 61 30 Telefon 0800 – 100 12 888
    zu den Belastungen meines Kontos am 6.2.2015 und am … habe ich Ihnen keine Erlaubnis gegeben. Es liegt daher der Fall des § 675u BGB vor.
    Ich fordere Sie dementsprechend auf mir bis zum 10.4.2015 den Betrag xxx zurückzuerstatten (oder eine deutschem Recht entsprechende Grundlage der Belastungen zu nennen).
    Den letzten Teilsatz kannst du weglassen weil sie dir ohnehin einen Punkt der AGB’s mitteilen, nachdem sie Kosten, die ihnen bei Erledigung deiner Aufträge entstehen, belasten können.
    Da kannst du aber dann in der zweiten Runde nachhaken und dir im Einzelnen nachweisen lassen (worauf du einen Anspruch hast) welchen Auftrag sie da erfüllen und woraus die Zahlungsverpflichtungen kommen (Verträge zeigen lassen) und ebenfalls nachweisen lassen, dass sie den Betrag für dich auch wirklich bezahlt haben.

    An diesem Punkt wird die Targobank vermutlich aufgeben. Wenn wider Erwarten nicht dann brauchst du unbedingt einen Anwalt , was vermutlich auch gleich der einfachere Weg ist.

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  223. Jollibee:
    Ich habe heute bei der Targo Bank mit einem Mitarbeiter den Sachverhalt besprochen und er ist der Auffassung, daß die Frist verstrichen ist und die Bank da nichts machen kann.

    Vielleicht sind die folgenden Beiträge weiter oben von Interesse:
    stieli 5. März 2015 um 10:52
    Benjamin 6. März 2015 um 19:48
    Joern 10. März 2015 um 15:05
    schnuff48 11. März 2015 um 20:50
    toempsken 17. März 2015 um 12:57
    Bienchen 21. März 2015 um 13:03
    Bienchen 24. März 2015 um 17:52

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  224. @ weki….
    vielen Dank für den Hinweis. Mich wundert nur warum die Targo Bank bei mir so spät am 19.03.15 abgebucht hat und bei dir bereits 06.02.15. Ich nehme an du hattest dann Zeit um zu reagieren und diese geforderte IRC Section 302) Bestätigung einzureichen.

    @Egon Omy… danke für die Hinweise, ich habe diese auch schon im Vorfeld gelesen. Es muß ja einen Weg geben um dem US Fiskus nachträglich zu beweisen, daß man gleichgestellt wird mit den deutschen Medtronic Aktieninhaber die die IRX Section 302 planmäßig abgegeben haben.
    Es geht ja hier nicht um ein paar hundert Euro, da wurden ja Tausende abgebucht.
    Der Ansatz vom Benjamin mit dem 1099 NR Return mag ja gut setzt aber auch gute Englisch und Steuer Kenntnisse vor raus.
    Ob ein auf diesem Gebiet unbedarfter Anwalt einem weiterhelfen ist zweifelhaft. Wo findet man einen Anwalt der sich mit der Materie wirklich auskennt.
    Bin weiterhin für jede Hilfe dankbar.

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  225. Hallo Medtronic Quellensteuergeplagte!

    Habe heute mein Konto bei der VB online kontrolliert. Mir wurde der gesamte Betrag mit Valuta 02.04.15 zurück gebucht.
    Kursgewinn 6,05% abzüglich Sollzinsen, da das Konto bei der Abbuchung dick im Minus war und ich das Geld zum Kontoausgleich erst zusammentragen musste.

    Wünsche allen Mitbetroffenen, dass ihr euer Geld ebenfalls zürück erhaltet.

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  226. Hallo Dreistein,

    hast du denn das geforderte Formular IRC Section 302 abgegeben bei deiner Bank oder hat deine Bank dir das Geld erstattet ohne das du etwas unternommen hast?

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  227. Hallo Jollibee,

    ich habe gerade genau das gleiche Affentheater mit der Targobank. Das ganze Programm. Habe auch die “verschlüsselte” Mitteilung nicht gelesen, weil unter der nichtssagenden Bezeichnung eigentlich nur unwichtige Dinge mitgeteilt werden.
    Die Targobank scheint besonders “kundenfreundlich” zu sein.

    Falls ich Erfolg habe, teile ich das hier mit.

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  228. Jollibee:
    Hallo Dreistein,

    hast du denn das geforderte FormularIRC Section 302 abgegeben bei deiner Bank oder hat deine Bank dir das Geld erstattet ohne das du etwas unternommen hast?

    Hallo jollibee,

    habe das englische Formular ‘Form for Certification of Treatment of merger Consideration’ wie von mir am 20.02.15 beschrieben ausgefüllt und bei meiner Bank persönlich abgegeben.

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  229. Hi Dreistein,

    du hast alles richtig gemacht und deswegen bekommst du deine Quellensteuer zurück. Ich habe leider wie bereits in meinem Posting geschrieben die fristgerechte Abgabe des Vordruckes versäumt. Es stellt sich nun die Frage wie komme ich mein Geld zurück? Es muß doch einen Weg geben um im Nachhinein dem US Fiskus zu beweisen, daß ich von der Quellensteuer ebenso zu befreien bin wie die Aktieninhaber die diese Erklärung rechtzeitig abgegeben haben. Das sind doch hier keine Warentermingeschäfte wo nach dem Stichtag nichts mehr geht. Im übrigen habe die Banken unterschiedliche death line zur Abgabe dieser Erklärung. Bei der Comdirect läuft die Frist erst am 17.04.2015 ab.
    Es wird doch wohl noch mehr Betroffene geben die nicht Fristgerecht diese Erklärung abgegeben haben und nun ihr Geld auch wieder haben wollen.
    Ich bin wirklich für jede Hilfe und Ratschläge danbar.
    @sauron…. wir sollten uns austauschen und unsere Kräfte bündeln. Allerdings liest der Feind hier mit.

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  230. Servus zusammen,
    nochmals abschließend in Bezug auf meinen Beitrag vom 31.03.15/19.25 Uhr und zur ganzen “Medtronic Thematik”.
    Ich hatte ja am 30.03.15 Widerspruch eingelegt und mein Kundenberater konnte technisch den Betrag auf mein Konto zurückbuchen.
    Der Betrag schwirrte dann irgendwo rum, konnte aber im praktischen von der dwp-Bank nicht zurückgeholt werden. Nach einem Tag suche, wo der Betrag bei der Rückgabe abgeblieben ist, wurde mein Konto abermals mit dem Betrag belastet.
    Zwischenzeitlich aber, nämlich am Do., 02.04.2015 erhielt ich jedoch von der dwp-Bank den gesamten ursprünglichen Abzugsbetrag + so ca. 6 % Währungsgewinn wieder gutgeschrieben.

    Also, Widerspruch ist zwar technisch möglich, der Betrag wird dann aber nach einer kurzfristigen Gutschrift wieder
    abgezogen. Die Kohle bekommt man nur zurück, wenn man rechtzeitig das richtige Formular ausgefüllt hat.

    Ich denke, und so geht`s wohl vielen anderen “Medtronicern” auch, wir haben aus der Sache gelernt und sollte es nochmals bei einer US-Aktie zu so einem Wirrwarr kommen, können wir gelassener sein.
    Mir haben das Forum und die Beiträge sehr gut geholfen und ich möchte mich auf diesem Weg nochmals bei allen, die mit ihren Beiträgen zum Gelingen beigetragen haben, recht herzlich bedanken. Schöne Feiertage. :yahoo:

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  231. Mein Dank gilt auch nochmals allen die mit Rat, Tat und mit viel Mühe zur Seite standen. Ohne unsere gegenseitige Hilfe wäre es für uns alle sehr viel schwieriger gewesen. Dieses Forum hat auch mir sehr geholfen. Danke und an alle frohe Ostern!!!

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  232. Guten Abend die Herrschaften,

    ich sehe tatsächlich lediglich über die Abgabe eines 1099 NR returns die Möglichkeit, jetzt noch in den Genuss zu kommen, die einbehaltene QSt wieder erstattet zu erhalten (für diejenigen, die Fristen versäumt haben).

    Fehlen hierzu die nötigen Kenntnisse, sollte man einen kundigen Fachberater für U.S. Steuerrecht/int. Steuerrecht aufsuchen.

    Mir persönlich stellt sich die Frage, ob der realisierte Gewinn aufgrund des Devisenkurses steuerbar ist und ggf. der Kapitalertragsteuer unterworfen werden muss. Einschlägige Hinweise sind gerne willkommen. Mir ist bis dato keine gesetzliche Grundlage aus dem EStG bekannt, was nicht zwingend heißt dass es keine gibt. Hier laufen wir ggf. Gefahr Steuern zu verkürzen…

    So long.

    Frohe Ostertage!

    Benjamin

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  233. Hi Benjamin und alle die diese Frist versäumt haben,

    nach meinen ersten Infos ist das ist unser abgebuchtes Geld erst einmal beim US Fiskus. Die Rückforderung soll über die Behörde International Revenue Service laufen. Hierzu ist soll das Formular IRS 1040 NR erforderlich sein NON RESIDENT INDIVIDUAL INCOME TAX RETURN. Leider soll man das aber erst im Jahr 2016 mit der Steuerklärungbeantragen können, da ja erst in 2015 die Belastung erfolgte.

    Ich glaube man muß dann auch eine ITIN (individual tax identification number) beantragen.
    Vielleicht weiß da jemand hier im Blog noch mehr dazu ?

    Weiß jemand wie man mit der Behörde IRS International Revenue Service in Verbindung treten kann?

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  234. Hallo Ihr Leidengenossen. Als auch Betroffener weiß ich jetzt nicht, wie ich mich verhalten soll. Trotz üppiger Depotgebühren hat sich bei der VR Bank niemand gekümmert. Kurz vor Ostern bekam ich die Hälfte, also 15% gutgeschrieben.
    Ist das alles rechtens? Was meint Ihr, was soll ich machen? Für hilfreiche Tipps wäre ich Dankbar!

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  235. Das mit den 15% deutet für mich darauf hin, dass die Kreuze nicht richtig gesetzt waren. Jedenfalls ging es jemandem aus meinem Bekanntenkreis mit falschem Kreuz genauso.
    Und der Währungsgewinn muss m. W. nach nicht der Kapitalertragssteuer unterzogen werden, sondern muss in der Einkommensteuererklärung dem persönlichen und somit individuellen Steuersatz unterzogen werden. Allerdings bin ich darin kein Spezialist.
    Auch meinerseits herzlichen Dank an alle, die sich hier engagiert und eingebracht haben.

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  236. Das mit dem persönlichen Steuersatz ist Quatsch. Entweder es ist steuerbar oder nicht, das gilt es zu erörtern. Sofern ja, den Kapitaleinkünften in der EStE hinzuzurechnen. Bin im Steuerrecht (D und int. tätig) und habe noch keine abschließende Antwort darauf gefunden.

    Beste Grüße

      (Zitieren)

     
  237. Zum Beitrag von T-Leiter:
    komischerweise habe ich überhaupt kein Formular ausgefüllt. Ist die Frist schon abgelaufen?
    Ich weiß nicht so recht wie ich mich verhalten soll.

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  238. T-Leiter:
    Das mit den 15% deutet für mich darauf hin, dass die Kreuze nicht richtig gesetzt waren. Jedenfalls ging es jemandem aus meinem Bekanntenkreis mit falschem Kreuz genauso.
    Und der Währungsgewinn muss m. W. nach nicht der Kapitalertragssteuer unterzogen werden, sondern muss in der Einkommensteuererklärung dem persönlichen und somit individuellen Steuersatz unterzogen werden. Allerdings bin ich darin kein Spezialist.
    Auch meinerseits herzlichen Dank an alle, die sich hier engagiert und eingebracht haben.

    Hallo zusammen.

    Ich habe meiner 90-jährigen Schwiegermutter in der Angelegenheit geholfen und die Diskussion hier aufmerksam verfolgt.

    Gestern teilte die VR-Bank per Brief mit, dass die eingezogenen Beträge in vollem Umfang erstattet werden.
    Zur Info: ein Kreuz wurde auf dem “Form for Certification…” bei Part A in dem Kästchen vor “Or in lieu….” gesetzt, und sonst nirgendwo.

    Jetzt bin ich gespannt, wie die Deutsche Bank sich verhält. Meine Schwägerin habe ich ebenfalls in der Sache unterstützt mit auf gleiche Weise ausgefülltem Formular.

    Vielen Dank an alle für die hilfreichen Beiträge.

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  239. @Weki: ich habe Dir auf wallstreet-online eine Nachricht gesendet und würde mich über Antwort freuen.

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  240. T:Leiter:

    Vielen Dank für den Hinweis. Achtung: Die abgebildete Passage hat in keinerlei steuerrechtlicher Hinsicht etwas mit dem vorliegenden MDT Sachverhalt der QSt-Rückerstattung zu tun.

    Hier liegt m.E.n. nach dt. Steuerrecht kein steuerbarer Sachverhalt vor. Man bemühe das EStG. Dies liegt schon allein darin begründet das keinerlei Veräußerung vorlag, die nach dem EStG steuerbar wäre, auch kein privates Veräußerungsgeschäft.

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  241. Die Unicreditbank hat die Steuer vor einer Woche in voller Höhe zurückerstattet und auch die bisher angefallenen Überziehungszinsen des Dollarkontos erstattet. Also chapo Hypobank

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  242. Habe die Abgabefrist auch versäumt. Bin Kunde bei Consorsbank. Werde morgen mal einen Berater anrufen und fragen wie ich diese Quellensteuer zurückholen kann…

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  243. Von der ersten Medtronic-Dividendenabrechnung, seit dem Transfer nach Irland, wurden 20% Quellensteuer einbehalten.
    Meine Frage: Wie und mit welchem Formular kann die 20% Quellensteuer von Irland zurückgefordert werden?
    Bedanke mich im Voraus für eine zielführend Antwort.
    Gerhard
    Ausgefüllte Beispielformulare wäre sehr hilfreich!

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  244. … ich denke das macht man über die normale Steuererklärung.

    Was mich wundert: Es handelt sich um ein irisches Unternehmen, die Div ist aber in USD und in Euro umgerechnet. Versteht das jemand??

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  245. Klaus van Elsbergen: Was mich wundert: Es handelt sich um ein irisches Unternehmen, die Div ist aber in USD undin Euro umgerechnet. Versteht das jemand??

    Jedes Unternehmen kann sich seine Bilanzierungswährung aussuchen.
    Fresenius Medical Care (im DAX) bilanziert in Dollar und zahlt Dollar-Dividenden, Novartis (Schweiz) ebenfalls.
    Medtronic war bis vor wenigen Monaten ein US-amerikanisches Unternehmen, und die Mehrheit der heutigen Aktionäre dürfte immer noch aus den USA stammen.

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  246. Hier noch ein Kommentar aus der Schweiz. Meine Onlinebank hat mir am 28. Januar eine Anzeige über den erfolgten Aktientausch geschickt. Ohne jeden Abzug von Quellensteuern. Am 4. Juni kann dann die grosse Überraschung mit einer Abrechnung, das heisst mit Abzug von 30% Quellensteuern. Auf dieser Abrechnung: “Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Steuerberater”. Erst zu diesem Zeitpunkt habe ich also erfahren, dass mir 30% als Quellensteuern abgezogen wurden, also längstens nach dem Ablauf der Frist für die Einreichung des Rückerstattungsformulars. Ich bin der Meinung, dass der Fehler klar bei der Bank liegt und diese verpflichtet ist, mir den gesamten Betrag (rund Fr. 3’200.-) zu erstatten. Was meint Ihr dazu?

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  247. Mach es schriftlich ,..auf Fristen hinzuweisen sollte Sache der Bank sein , versuche sie unter Druck zu setzen , einen Anwalt , der bereit ist , die Bank bei einem Streitwert von 3.200 Franken zu verklagen dürfte schwierig sein…

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  248. Hallo Binswanger Roberto,

    ich habe zwar die Thematik um Medtronic nur etwas mit verfolgt (war / bin kein Aktionär von Medtronic), aber sehe es als Versäumnis der Bank an, wenn diese kein Schreiben, dass Quellensteuer abzuführen ist / mit Rückerstattungshinweis zugesendet hat. Bei den anderen Banken hat es ja auch geklappt, dass sie ihre Kunden darüber fristgerecht informiert haben.

    Wäre ich von dieser Situation betroffen, würde ich einen sachlichen, höflichen aber bestimmten Brief an die Vorstandschaft (der Kundenservice würde Dich sicherlich nur mit einem Standardschreiben versuchen abzuwimmeln) schreiben und diese darauf hinweisen, dass die Frist zur Rückerstattung der Quellensteuer aufgrund des Versäumnisses der Bank „mich“ zu informieren, verstrichen ist. Aktionäre von Medtronic wurden bei anderen Banken fristgerecht informiert und haben die daraufhin zurückgeforderte Quellensteuer mittlerweile zurückerhalten.
    Dann würde ich weiterschreiben: „Hätten Sie mich auch fristgerecht informiert, hätte ich das Geld ebenfalls zurückgefordert.
    Mein Vertrauen in „meine“ Bank wurde erschüttert. Fehler / Versäumnisse können allerdings immer passieren; deshalb gehe ich davon aus, dass es Ihnen persönlich wichtig ist, mein Vertrauen in „meine“ Bank, mit der ich bislang immer zufrieden war, wieder herzustellen und den mir durch das Versäumnis entstandenen Schaden wieder auszugleichen. Ich bedanke mich im Voraus für Ihr Verständnis und diese für mich zufriedenstellende Lösung.“

    Viel Erfolg & Grüße aus Deutschland ins schöne Nachbarland
    Kosto

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  249. Hallo zusammen, ich habe eine Frage in Bezug auf die einbehaltene Quellensteuer von 20% auf die Quartals-Dividende von Medtrinic-Aktien an Ireland.
    Hat jemand zwischenzeitlich Erfahrungen in Bezug auf die Rückerstattung gesammelt? Ich habe im Mai 2015 einen Antrag auf Rückerstattung bei DWT Unit Collector-General`s Division in Nenagh Ireland gestellt. Bisher ohne Reaktion.
    Mir wurden bisher die Quartals-Dividenden von Medtronic zwei mal um jeweils 20% über meine Bank gekürzt, mit dem Hinweis, daß es sich um rückforderbare Quellensteuer handelt. Auf meinen Antrag erfolgte bis dato keine Reaktion. Danke für eine kurze Information ob das bei anderen besser läuft.
    Einen schönen Abend
    Nuschi

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  250. Hallo Nuschi,
    Meine Bank sagt dass, die gesetzliche Einreichungsfrist des Rückerstattungsantrages endet zum 31.12. des vierten Jahres, das auf den Ertragstermin folgt. Die Dauer der Rückerstattung beträgt nach aktuellen Erfahrungen ca. 6-12 Monate.
    Viele Grüße,
    Minpeng

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  251. Gibt es keine Möglichkeit der Befreiung? Eigentlich sollten EU-Bürger doch überhaupt keine Quellensteuer auf Dividenden irischer Unternehmen abführen (Dividenden: keine Quellensteuer für EU-Bürger und für Ansässige in DBA-Staaten) sagt das BzsT

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  252. Ich habe meine C&C Group Aktien auch vor dem Hintergrund gekauft, dass die Iren keine Quellensteuer erheben. Dann auch bei mir der Schock, weil 20 Prozent Quellensteuer abgezogen werden. Comdirect mit dem Verweis des BzsT konfrontiert, da dort ja 0 Prozent steht, aber die könnten da auch nichts wirklich zu sagen. Nur, dass es irgendwie von dem ausschüttenden Unternehmen abhängen würde.

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  253. Maik 1-: dass die Iren keine Quellensteuer erheben. Dann auch bei mir der Schock, weil 20 Prozent Quellensteuer abgezogen werden.

    Ich bin bisher auch davon ausgegangen, das bei Irland keine Quellensteuer anfällt.
    Bin deshalb nun doch stark überrascht!

    Im Internet hat jemand seine Bank (DAB-Bank) gefragt und folgende Antwort erhalten:

    “Die DAB schreibt :
    Gemäß den bankenübergreifenden Informationssystem WM veröffentlichten Informationen beträgt die reguläre irische Quellensteuer 20%.
    Bei Zahlungen an EU-Bürger und an Ansässige in DBA-Staaten kann die Quellensteuer theoretisch vollständig vermieden werden, wenn eine Namensoffenlegung der Bestände erfolgt.
    Diese Namensoffenlegung wird von unserem Wertpapierabwickler nicht vorgenommen bzw. angeboten.
    In diesem Fall ist es für die auszahlende Stelle nicht ersichtlich, wo sich der Wohnsitz des Empfängers der Dividenden befindet.”

    Beste Grüße
    Michael

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  254. Hallo
    Es gibt ein Formular für die Befreiung aber meine Bank bietet dies nicht an und es muss ja durch die Bank gehen.

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  255. Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten und Empfehlungen. Ich habe Formulare von meiner Bank erhalten diese komplettiert und beim Finanzamt bestätigen lassen, daß ich permanent meinen Wohnsitz in Deutschland habe. Somit dürften zukünftig keine Quellensteuer mehr anfallen und bereits abgebuchte zurückgebucht werden. Das ganze ist im Mai 2015 erfolgt. Gemäß Schreiben von Minpeng beträgt die Dauer der Rückerstattung 6 – 12 Monate. Da würde es ja zeitlich noch im Rahmen liegen. Ich werde noch etwas abwarten und wieder berichten, ob und wie alles geklappt hat.
    Danke und Grüße
    Nuschi

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  256. Ich habe heute ein Schreiben der Deutschen Bank bekommen: demnach habe ich keinen Anspruch auf Erstattung der 30% Quellensteuer, da die Frist (4. März!) abgelaufen war. Ich hatte am 23. März den Antrag gestellt, also noch vor Ablauf der Frist, die Medtronic gesetzt hatte.
    Die Deutsche Bank gibt mir auch keinen Hinweis darauf, wie ich eventuell auf anderem Wede die Quellensteuer zurückerhalten könnte. Dreist auch, dass die Bank mir erst nach über 3 Monate eine Antwort mitteilt und das auch nur nach nochmaliger schriftlicher Anfrage!
    Wie soll ich in diesem Falle vorgehen? Anwalt einschalten? Hat jemadn ähnliche Erfahrungen gemacht? Hat mal irgendjemand eine Mitteilung von seiner Bank bekommen, ob man wirklich ein Anrecht hat, die Steuer über Irland zurückzufordern?

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  257. Husky:
    Habe die Abgabefrist auch versäumt. Bin Kunde bei Consorsbank. Werde morgen mal einen Berater anrufen und fragen wie ich diese Quellensteuer zurückholen kann…

    Wie lautete denn die Antwort der Consorsbank?

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  258. Rückforderbare Quellensteuer
    Zu dem Thema hat mir meine SPK mitgeteilt.
    1. Der Vorgang kostet in IRL ca 50 Euro
    2. in D bei der SPK ähnlich
    3. man kann bis zu 4 Jahre mit der Rückforderung warten und “sammeln”
    4. Die Abwicklung macht die SPK
    5. Wg. der hohen Kosten empfiehlt die SPK ca 3,5 Jahre abzuwarten und dann auf einmal die OS zurückzuholen.

    Also ich überlege angesichts der o.g. Punkte mich von meinen Medtronics zu verabschieden – andere Mütter haben auch schöne Töchter.
    Hat jemand ähnliche oder andere Informationen zu dem Thema?

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EILMELDUNG zu Medtronic

geschrieben von Dividenden-Sammler Lesezeit: 2 min
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