Dividendeneinkommen

Dividendenzahlung der “C”-Companies

Deutschland ist im Halbfinale

Nach einem fantastischen Fußballspiel gegen Frankreich hat Deutschland das Halbfinale bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 erreicht! :-)

Nach einem super Kopfballtor von Hummels in der 13. Minute ging Deutschland in der ersten Halbzeit recht früh in Führung und konnte den Vorsprung bis zum Ende der ersten 45 Minuten halten. Nicht problemlos, aber es ging… ;-)

In der zweiten Halbzeit wurde Frankreich stärker, Manuel Neuer konnte aber durch eine Spitzenparade in der 94. Minute den Ausgleich mit einer Hand verhindern!

Gelbe Karten wurden vergeben an Khedira (54. Minute) und Schweinsteiger (80. Minute).

Der Sieger des Spiels Brasilien : Kolumbien wird der nächste Gegner der deutschen Nationalelf werden. Das wird dann ein wirklich heißes Match geben…

 

Dividendenzahlung von Coach

Coach startet die “Dividenden-Sammler-Dividendensaison” im Juli 2014.

Die Dividendenzahlung von Coach beläuft sich auf 0,3375 USD pro Aktie. Damit wurde die Dividenden zum ersten Mal seit 2009 nicht erhöht!

Die amerikanischen Dividendenjäger sehen das bei Unternehmen überhaupt nicht gerne! Für manche Investoren ist eine gleichbleibende Dividende sogar ein Signal zum Verkauf dieser Aktien.

Ich persönlich habe das Unternehmen erworben, da ich von den starken Dividendensteigerungen begeistert war! Jetzt fällt mein Kaufargument haltlos in sich zusammen und ich muss überlegen, ob ich den Titel nicht glattstelle.

Aus steuertechnischen Gründen wäre es geschickt den Wert in 2015 zu verkaufen, um damit die wahrscheinlichen Kursgewinne aus dem geplanten Verkauf von Imperial Tobacco zu verringern.

Natürlich kann man argumentieren den Wert sofort zu verkaufen, bevor er noch stärker fällt. Oder ihn zu verkaufen, um das Geld in einen besser laufenden Wert zu stecken.

Aber ich selbst muss Coach erst noch genauer anschauen (das ist der versprochene Beitrag, der nächste Woche kommt), um entscheiden zu können, was das Beste wäre!

Dividendenabrechnung
Bestand: 20 Aktien
Bruttodividende: 6,75 USD
Quellensteuer: 1,01 USD
Betrag nach Quellensteuer: 5,74 USD = 4,20 EUR
Kapitalertragssteuer: 0,49 EUR
Solidaritätszuschlag: 0,02 EUR
Kirchensteuer: 0,00 EUR
Auszahlungsbetrag: 3,69 EUR

Die Kirchensteuer wurde nicht mehr abgezogen abgezogen! Ich bin wirklich überrascht, wie schnell die Comdirect-Bank mein Fax verarbeitet und wie reibungslos alles funktioniert hat! Wenn mich jemand nach einer Schulnote für die Comdirect-Bank fragen würde, eine 2+ wäre locker drin!

Im Dividenden-Depot liegt die Position von Coach (20 Aktien) Stand Freitagabend mit erschreckenden 34,87 Prozent im Minus. :-(

Ich erhielt nach Steuern eine Dividendenzahlung in Höhe von 3,69 EUR!

Dividendengutschrift Coach

Dividendengutschrift Coach

Steuerabrechnung Coach

Steuerabrechnung Coach

 

Dividendenzahlung von Coca-Cola

Coca-Cola bezahlt zum zweiten Mal eine Quartalsdividende in Höhe von 0,305 USD pro Aktie. Die Dividendenzahlung vor der Erhöhung betrug 0,28 USD.

Nach zwei weiteren Dividendenzahlungen zu 0,305 USD wird das Top-Unternehmen Coca-Cola seine Dividende sehr wahrscheinlich wieder erhöhen. Zu rechnen ist mit einer Erhöhung um erneut 8-9 Prozent.

Dividendenabrechnung
Bestand: 40 Aktien
Bruttodividende: 12,20 USD
Quellensteuer: 1,83 USD
Betrag nach Quellensteuer: 10,37 USD = 7,56 EUR
Kapitalertragssteuer: 0,89 EUR
Solidaritätszuschlag: 0,04 EUR
Kirchensteuer: 0,00 EUR
Auszahlungsbetrag: 6,63 EUR

Im Dividenden-Depot liegt die Position von Coca-Cola (40 Aktien) Stand Freitagabend mit guten 10,95 Prozent im Plus. :-)

Ich erhielt nach Steuern eine Dividendenzahlung in Höhe von 6,63 EUR!

Dividendengutschrift Coca-Cola

Dividendengutschrift Coca-Cola

Steuerabrechnung Coca-Cola

Steuerabrechnung Coca-Cola

 

Die insgesamt im Juli erhaltenen Dividenden belaufen sich nun auf 10,32 EUR.

Insgesamt erhöhen sich mit diesem Geldeingang die Dividendenerträge für das Jahr 2014 auf 709,60 EUR, was einer Zielerreichung von 71% entspricht.

 

Ertragsverlauf Dividenden

Hier die Grafik zu dem geplanten Dividendenertrag von 1.000 EUR für das Jahr 2014 und die bis jetzt erhaltenen Dividendenzahlungen.

Wenn am Ende die grüne Linie die braune, gestrichelte Linie wieder trifft oder sogar über ihr bleibt ist alles in Ordnung. Wird die braune Linie am Jahresende von der grünen Linie unterschritten, dann wurde die Planzahl nicht erfüllt und der Jahres-Dividendenertrag liegt unter den geplanten 1.000 EUR.

Dividendenzahlungen gesamt 2014

Dividendenzahlungen gesamt 2014

 

Wie würdet Ihr mit Coach zum jetzigen Zeitpunkt umgehen?

Vielen Dank fürs Lesen! D-S-Smilie-mit-gelbem-Hut

Euer
Dividenden-Sammler

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung von nuchylee / FreeDigitalPhotos.net

37 Gedanken zu „Dividendenzahlung der “C”-Companies

  1. 1

    Herzlichen Glückwunsch an Deutschland, ein tolles Spiel! :)
    Grüße
    DH

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    1. 1.1

      Hi DH,

      thank you very much!
      The Germans have played well.
      But now it really difficult …

      Argentina, Brazil, Holland – all that are damn tough opponents. :-(

      Best whishes
      D-S

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  2. 2
    Max sagt:

    Hallo DS,

    warum möchtest du Imperial Tobacco verkaufen?
    Und in welchen Wert möchtest du umschichten?
    Solange besitzt du den Wert ja noch nicht.

    Lg

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    1. 2.1

      Hallo Max,

      Kaffeetasse hat schon für mich geantwortet.

      Ich möchte nur noch die drei weltgrößten Tabakunternehmen im Depot haben.
      Das wären dann Philip Morris, Altria und British American Tobacco.

      Imperial Tobacco lasse ich noch eine Weile laufen da ich denke, das die Kurse noch weiter steigen werden in den nächsten 4-8 Monaten.

      Umschichten ist noch unklar. Es muss nicht zwingend ein Tabakwert sein.
      Möglicherweise einfach ein Wert, der beim Verkauf vom Imp. Tabacco gerade günstig steht… (und den ich so oder so haben will…)

      Beste Grüße
      D-S

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  3. 3
    Kaffeetasse sagt:

    @Max: siehe Bierdeckel :) (Altria, BAT und PMI)

    @D-S: Abgesehen davon, dass ich Coach nie gekauft hätte, sondern wenn dann LVMH:
    Wenn du jetzt rausgehst und auch Imperial Tobacco abgibst, kannst du doch Gewinn und Verlust verechnen. Warum musst du da bis 2015 warten?

    Die freie Kohle könnte doch – und das meine ich jetzt ohne Witz – in Nestle gehen.
    Ist allgemein schwer, jetzt irgendwas zu akzeptablem Preis zu kaufen, das ist klar.
    Aber wenn du J&J für 77€ kaufst, kannst du auch Nestle für 57€ kaufen.

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    1. 3.1
      Karl Napf sagt:

      Eine Verschiebung der Verrechnung nach 2015 würde m. E. nur dann Sinn ergeben, wenn in 2014 der Freibetrag für Kapitalerträge durch diesen Verkauf deutlich unterschritten, in 2015 jedoch überschritten (also durch das Vorziehen ein Teil des Freibetrags verschenkt) würde.

      Die entscheidende Frage sollte m. E. eher lauten, wieso Imperial Tobacco als so schlecht eingeschätzt wird, dass die Aktie verkauft werden soll, und gleichzeitig als so stark unterbewertet, dass sie unbedingt noch bis 2015 gehalten werden muss.
      Die Aktie ist nach dem deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr 2014 und den anschließend konsequenterweise deutlich gesenkten Gewinnprognosen für 2014 und 2015 bei einem aktuellen KGV2014 von 26,93 GBP / 1,52 GBP = 17,7 erheblich zu teuer (der KGV-Durchschnitt seit 2004 liegt bei 13, was einem aktuellen Kurs von 25 € entspräche); der operative Gewinn soll nun für jedes der Jahre 2014-2016 unterhalb des Niveaus aus 2011-2013 liegen, wodurch das EPS-Wachstum für 2006-2015e in Euro nunmehr bei mageren 1,3% p.a. liegt und seit 2010 sogar ins Minus gedreht hat.
      Aktienrückkäufe erfolgen seit der Verwässerung mitten in der Finanzkrise (zum mehrjährigen Kurs-Tiefstwert von 14,75 GBP) auch nur in homöopathischen Dosen – aus dieser Richtung ist ebenfalls kein Wachstum zu erwarten, weil seit 2012 weit mehr an Dividende ausgeschüttet wird, als das Unternehmen überhaupt an Gewinn erzielt hat (2012: 145%, 2013: 116%, 2014ttm: 163%) und daher für Aktienrückkäufe natürlich kein Geld übrig ist.

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      1. 3.1.1

        Hallo Karl,

        die Fakten sprechen für einen sofortigen Verkauf von Imperial Tobacco.
        Schließlich hat die Aktie den höchsten Stand seit 2007/2008 erreicht.
        Und der Wert liegt mit +35% (+305 EUR) gut im Depot.

        Aber ich denke einfach, dass die allgemeine Hausse noch bis ins Jahr 2015 läuft und auch solche Werte wie Imp. Tobacco mit der Welle noch oben getrieben werden.

        Kommen dann die Fakten an die Oberfläche ist der Einsturz in 2015 umso stärker.

        Deswegen würde ich gerne noch am Wert bis 2015 festhalten und evtl. mit einem Gewinn von +50% dann die Position glatt stellen.

        Beste Grüße und einen schönen Sonntag!
        Michael

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    2. 3.2

      Hallo Kaffeetasse,

      da Nestle einer der vier Kerne ist, wäre das durchaus ein denkbarer und auch gangbarer Weg – keine Frage!
      Dem wäre ich gar nicht mal so abgeneigt!

      Bei einem möglichen Ersatz für Coach würde wie Du schon sagtest evtl. LVMH in Frage kommen (wenn man die Luxusseite sieht).
      Sieht man nur grob den Bereich Kleidung (wobei das eigentlich nicht so ganz passt natürlich), dann wäre H&M eine Alternative.

      Beide liegen über der Marktkapitalisierung von 50 Mrd., wobei LVMN fast nochmal 50% größer als H&M ist.

      Aber die Zeit drängt zum Glück nicht, deswegen werde ich auf keinen Fall etwas überstürzen!

      Wünsche einen sonnigen Sonntag, KT!

      Beste Grüße
      D-S

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  4. 4
    albr sagt:

    verstehe ich jetzt nicht, warum es geschickt sein soll aus STEUERLICHEN Gründen COACH erst nächstes Jahr zu verkaufen, um mit Gewinnen, die erst nächstes Jahr beim Verkauf von Aktien anfallen, zu verrechnen ????

    Sollte in diesem Jahr Verluste aus dem Verkauf von Aktien entstehen und nicht mit Gewinnen aus dem Verkauf von Aktien in diesem Jahr verrechnet werden können, so wird Comdirekt einen Verlustvortrag in das Jahr 2015 vornehmen!!! Dieser kann dann in 2015 oder sogar noch später mit Aktiengewinnen verrechnet werden…
    ich schleppe schon seit Jahren Verlustvorträge mit mir herum, nur ich verkaufe zu wenige Aktien mit Gewinn ;)

    naja eine Handtaschenfirma wäre jetzt nix für mich… wenn, dann kauft meine Frau eine “richtige” Handtasche
    ich habe Dior, Hermes und BOSS in meinem Portfolio, LVMH und Richemont wären evtl. auch ok, aber ich habe die sog. Luxusanbieter nicht so auf meinem Schirm…

    Hermes Aktien habe ich seit etwa 4 Jahren deswegen, weil eine Bekannte meiner Frau bei einem Hermes Laden am Frankfurter Flughafen arbeitet und regelmässig davon berichtet, dass die asiatischen Crews den Laden leerkaufen ;) also gehe ich mal davon aus, dass die Asiaten auf den Krempel stehen und mich als Aktionär glücklich machen…

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  5. 5
    Schildkröte sagt:

    Hallo Michael,

    Deine Überlegungen zu Imperial Tobacco erinnern mich ein wenig an Deine Gedankengänge bei Daimler vor nicht allzu langer Zeit. Ich kann nur erneut auf André Kostolany verweisen: Wenn ich eine Aktie aus meinem Depot heute nicht mehr kaufen würde, dann muss ich mich sofort von ihr trennen. Den persönlichen Einstandskurs muss man dabei ausblenden. Der Markt nimmt darauf keine Rücksicht und die Marktstimmung kann sich innerhalb von 24 Stunden drehen. Zu den steuerlichen Aspekten haben sich bereits meine Vorredner geäußert.

    Die gegenwärtige Ruhe an den Märkten könnte trügerisch sein. Trotzdem gibt es nach wie vor Aktien, die imho nicht zu teuer sind, z. B. IBM, FMC und Wal*Mart. Letzteres Unternehmen habe ich mir diese Woche ins Depot gelegt. Die Quartalsdividende von Coke habe ich ebenfalls erhalten. Reinvestiert wird sie auch bald, und zwar in den Konkurrenten Pepsi. Allerdings nicht an der Börse, sondern im Getränkemarkt. :-D

    Gruß Stefan

    PS:
    Freue mich auch aufs Halbfinale gegen Brasilien. :-)

      (Zitieren)

    1. 5.1

      Hallo Stefan,

      ich denke einfach, das Imp. Tobacco durch die allgemeine Hausse noch weiter nach oben getrieben wird.
      Hierbei bin ich mir sicherer als bei Daimler.
      Deswegen lasse ich Imp. Tobacco noch weiter im Depot liegen.

      Ich selbst habe eigentlich nichts gegen Imp. Tobacco!
      Der Verkauf ist nur dazu da, die Anzahl an Tabakaktien zu reduzieren – auf die drei größsten der Welt.

      IBM habe ich ja jetzt schon im Depot, FMC bin ich mir unsicher und WalMart wird auf jeden Fall noch gekauft! :-)

      Einen sonnigen Sonntag wünsche ich Dir!
      Hier wird es heute fast 30°C ! :-) :-) :-)

      Michael

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      1. 5.1.1
        Karl Napf sagt:

        Spricht irgendwas dagegen, Imperial Tobacco sofort durch Philip Morris zu ersetzen?

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        1. 5.1.1.1

          Eigentlich nicht.
          Aber ich muss dieses Jahr auf den Verkauf von Imperial Tobacco Kapitalertragssteuer + Soli zahlen.
          Das muss ich in 2015 nicht.

          Deswegen warte ich lieber noch mit dem Verkauf…

          Beste Grüße
          Michael

            (Zitieren)

          1. 5.1.1.1.1
            Karl Napf sagt:

            Auch dann, wenn Du mit Coach verrechnen kannst?

              (Zitieren)

            1. 5.1.1.1.1.1

              Momentaner Stand GuV:

              Imperial Tobacco: +305,45 EUR
              Coach: -275,90 EUR

              Bis zum Anfang des Jahres 2015 erwarte ich, dass der Positionsgewinn von Imp. Tabacco weiter steigt und der Verlust von Coach sich verringert, da ich den Kursrückgang von 36 auf 26 EUR (-28%) in grade mal zwei Monate für leicht übertrieben halte. (https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/chart.html?timeSpan=6M&ID_NOTATION=1550694)

              Deswegen meine aktuelle Position an der Seitenlinie für diese zwei Werte.

              Viele Grüße
              Michael

                (Zitieren)

              1. 5.1.1.1.1.1.1
                Karl Napf sagt:

                Dividenden-Sammler: da ich den Kursrückgang von 36 auf 26 EUR (-28%) in grade mal zwei Monate für leicht übertrieben halte

                Ich nicht.

                  (Zitieren)

      2. 5.1.2
        Karl Napf sagt:

        Dividenden-Sammler: FMC bin ich mir unsicher

        Ich auch.

        Die steigenden Umsätze wurden zuletzt durch eine sinkende Marge komplett aufgefressen; der Gewinn stagniert seit 2011 (trotz heftig steigendem Cash Flow), weshalb die Aktie auch nach drei Jahren Seitwärtsbewegung einfach nicht billiger wird (das aktuelle KGV liegt bei 19).

        Für die kommenden Jahre sind die Analysten hoffnungsfroh – aber da steckt viel Politik drin, und bevor ich hier investieren wollte, müsste ich zuerst den Grund für die seit drei Jahren andauernde Flaute beim Gewinnwachstum verstanden haben.

        Zudem entwickelt sich der direkte Konkurrent DaVita
        (ein Buffett-Investment, das keine Dividende ausschüttet) erheblich besser (Umsatzverdoppelung seit 2009 bei konstanter Aktienzahl und allerdings ebenfalls schwächelnder Marge) und hat FMC nach Umsatz inzwischen fast eingeholt – woran liegt das?

          (Zitieren)

  6. 6

    albr: verstehe ich jetzt nicht, warum es geschickt sein soll aus STEUERLICHEN Gründen COACH erst nächstes Jahr zu verkaufen, um mit Gewinnen, die erst nächstes Jahr beim Verkauf von Aktien anfallen, zu verrechnen ????

    Die Idee war folgende:
    Da ich nächste Jahr wahrscheinlich durch die Dividendenerträge alleine den Freibetrag von 1.602 EUR nicht überschreiten werde, brauche ich noch Gewinne aus Aktien, um mit der Steuererklärung dann die Quellensteuer wieder zurückfordern zu können.

    Um die 1.602 EUR aber zu wenig wie möglich zu überschreiten, wollte ich den wahrscheinlichen Coach-Verlust deshalb auch in 2015 realisieren.

    Das waren die Gedanken, warum Coach und Imperial Tobacco in 2015 verkauft werden sollen.

    Beste Grüße
    Michael

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    1. 6.1
      Karl Napf sagt:

      Welche Quellensteuer willst Du zurückfordern, wenn Du gar keine gezahlt hast, weil Du den Freibetrag nicht überschritten hast?

      Und falls der steuerrelevante Gewinn bei Imperial Tobacco und der steuerrelevante Verlust bei Coach sich in etwa gegenseitig aufheben sollten, wäre es egal, in welchem Jahr sie dies tun.

        (Zitieren)

    2. 6.2
      albr sagt:

      tja hab ich immer noch nicht verstanden… QS über die DEUTSCHE Steuererklärung zurückfordern, wie soll das gehen ???

      im übrigen kann man realisierte Aktiengewinne nur mit dem Steuerfreibetrag ODER mit Aktienverluste verrechnen, wobei der Steuerfreibetrag ZUERST verrechnet wird, insofern spielt es KEINE Rolle, WANN du die Aktienverluste realisierst… wenn die Aktienverluste z.B. aus dem Jahr 2014 NICHT verrechnet werden (wann auch immer z.B. in 2015 oder 2016…) dann gibt es einen sogenannten VERLUSTVORTAG ins NEUE Jahr, der Aktienverlust geht also NICHT verloren, insofern macht es KEINEN Sinn aus STEUERLICHEN Gründen den Verkauf aufzuschieben….

        (Zitieren)

      1. 6.2.1
        Karl Napf sagt:

        Wenn man einen Grenzsteuersatz von weniger als 25% erreicht, dann funktioniert das mit der Rückforderung der Differenz zwischen (knapp mehr als) diesem Steuersatz und den automatisch abgeführten 25% durchaus (“Günstigerprüfung”).
        Was beim Dividenden-Sammler allerdings nicht der Fall zu sein scheint (sein Gehalt ist viel zu hoch dafür).

        Wenn man innerhalb eines Jahres einen Kapitalertrag unterhalb des Freibetrags erzielt, der auch eine Spekulationsgewinn-Komponente enthält, und diesen zudem mit einem Spekulationsverlust (in einer Höhe bis maximal zu diesem Spekulationsgewinn) sofort verrechnen lässt, dann geht der Verlust wirkungslos verloren (weil man mit wie ohne Verrechnung keine Steuern auf die Kapitalerträge gezahlt hätte).
        Im Folgejahr mit einem dann möglicherweise höheren Kapitalertrag oberhalb des Freibetrags würde der dann verrechnete Verlust hingegen etwas bewirken können.
        Und diese sofortige Verrechnung führt die Depotbank automatisch durch; die Idee, deswegen den Verkauf zu verschieben, macht also theoretisch schon Sinn, falls man im laufenden Jahr bereits einen steuerpflichtigen Spekulationsgewinn realisiert hat (was man ja nicht mehr rückgängig machen kann) und deswegen die Verrechnung bereits im laufenden Jahr nicht verhindern kann.

        Beispiel:
        * 1000 Euro erzielte Dividendenerträge im gesamten Jahr
        * 1000 Euro bereits realisierte Spekulationsgewinne
        *   800 Euro noch nicht realisierter Spekulationsverlust
        Ohne die Realisierung des Spekulationsverlustes werden von den 2000 Euro Kapitalerträgen 1600 mit dem Freibetrag verrechnet, die übrigen 400 sind steuerpflichtig; mit der Verrechnung fallen keine Steuern in diesem Jahr an, aber der realisierte Spekulationsverlust wird zuerst mit dem Spekulationsgewinn (auch rückwirkend!) verrechnet und in diesem Fall nicht in den Verlusttopf geschrieben.
        Die Hälfte des Spekulationsverlustes würde also in diesem Beispiel aus steuerlicher Perspektive wirkungslos verfallen.
        Nur wenn der Spekulationsverlust höher ausfällt als alle Gewinne, mit denen er verrechnet werden darf, überlebt der überschüssige Anteil als Inhalt des Verlusttopfes.

        Ein solches Szenario kann beim Dividenden-Sammler mit seiner aktuellen Depotgröße (und Kapitalerträge ungefähr in der Größenordnung des Freibetrags, die also durch zusätzliche Gewinnmitnahmen teilweise steuerpflichtig werden könnten) durchaus eintreten.
        Es schadet also zumindest nichts, die genauen Auswirkungen (basierend auf dem aktuellen Aktienkursen des Verkaufskandidaten) mal exakt durchzurechnen (z. B. in einem Spreadsheet) – wenngleich die entsprechende Zeit vermutlich beim Lesen von Bilanzen der bereits im Depot befindlichen Aktien besser investiert wäre.

        Ich bin grundsätzlich ein Gegner von Investmententscheidungen, die sich ausschließlich am steuerlichen Aspekt orientieren (rein technische Aktionen wie “wash sales” bei drohendem Komplettverfall der Ansprüche mal ausgenommen).
        Falls es beispielsweise mit Coach weiter bergab gehen sollte, würde der Inhaber der Aktie diesen fortgesetzten Verlust zu knapp 75% selbst tragen, um die Verrechnung eines Teils der restlichen gut 25% zu retten – das kann schon bei geringen zusätzlichen Verlusten ein Schuss in den Ofen sein.

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  7. 7
    make83 sagt:

    Hallo zusammen,

    gibts Meinungen zu Bed,Bath & Beyond? Relativ unspektakuläres saisonal unabhängiges Geschäftsmodell, stetig steigendes EPS, Aktienrückkäufe etc. Mittlerweile zu nem KGV von 11 und das bei ganz wenig Schulden. Problematisch ist wohl der verschlafene Onlineauftritt und die Angst Amazon könnte sich ein kräftiges Stück vom Kuchen abschneiden. Wobei ich im Bereich Möbel doch eher nen zumindest kleinen Burggraben zum Onlineversand sehe. 1. Sind die Teile meist sperrig und daher entweder hohe Versandkosten oder Amazon muss die Versandkosten in den Verkaufspreis einkalkulieren. 2. Möchte man sich Einrichtungsgegenstände doch eher live ansehen oder? Online werden doch hauptsächlich Sachen gekauft die klein und handlich sind (Handys,Bücher, CD´s, Elektronikartikel eben) und Kleidung in größerem Umfang. Wie seht ihr das? Die Firmenhistorie und Umsätze/Gewinne scheinen intakt.

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    1. 7.1
      Schildkröte sagt:

      Ich habe mir mal die Kennzahlen angesehen: http://www.finanzen.net/bilanz_guv/Bed_BathBeyond

      Auf den ersten Blick sieht die Ergebnissteigerung pro Aktie in den letzten Jahren beachtlich aus. Kann dieses Wachstum jedoch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden oder schwächt es sich zunehmend/vorerst ab? Der Kursrverfall und das gesunkene KGV könnten letztere Annahme bestätigen. IKEA veröffentlicht leider keine Zahlen. Die Schweden würde ich in dem Segment als einen der wichtigsten Wettbewerber ausmachen.

      Im Gegensatz zu Büchern und DVDs dürfte der stationäre Handel im Bereich Lebensmittel, Brillen/Hörgeräte, Baumärkte/Baustoffe und Möbel/Sanitär in der Tat über einen gewissen Burggraben gegenüber dem Online-Handel verfügen. Für die Inneneinrichtung der Wohnung bzw. vom Haus sollte man sich schon etwas Zeit nehmen und die Lieferung von Sesseln oder Kloschüsseln dürfte etwas teurer sowie umständlicher sein als bei Klamotten und Pizzen. Des Weiteren können Fachmärkte durch kompetente Beratung punkten.

      Wenn wir schon beim Thema Handel sind: Das eine (stationär) sollte das andere (online) meines Erachtens nicht ausschließen. Durch sog. Multichannel-Strategien könn(t)en sich Handelsunternehmen von einseitig aufgestellten Konkurrenten absetzen. So könnte man sich beispielsweise während der Arbeitszeit online seinen Lebensmitteleinkauf via Smartphone zusammenstellen und den entspr. zusammengestellten Packen dann nach dem Feierabend im Supermarkt abholen. So spart man sich im Vergleich zum “gewöhnlichen” Einkaufsbummel den Gang durch die Regale, hat aber im Gegensatz zur Lieferung an die Haustür leichter die Möglichkeit, die Ware ggf. zu reklamieren. Aus diesem Grunde würde ich auch nicht in Amazon investieren: http://www.derhandel.de/news/blog/pages/NRF-Kongress-2013-Amazon-plant-keine-stationaeren-Geschaefte-9378.html

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      1. 7.1.1
        make83 sagt:

        Bei dem Aktienpreis ist ja ein Nullwachstum quasi bereits eingepreist. Es wurden und werden weiterhin massiv Aktien zurückgekauft. Im Prinzip eine IBM nur in nem komplett anderen Bereich. Ausserdem führt die Finanzkrise und die fehlenden Anlagemöglichkeiten (Nullzins etc.) wohl auch eher dazu, dass die Leute ihr Erspartes in ihre bestehenden Häuser bzw. in neue Häuser investieren. Damit wird der Bereich eher gestützt werden in absehbarer Zeit. Blöderweise zählt das für Amerika nicht in dem Maße wie es in Deutschland bzw. Europa der Fall ist. Muss mal sehen ob es auch eine Umsatzaufschlüsselung ausserhalb Amerikas gibt.

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    2. 7.2
      Karl Napf sagt:

      Möbel sind größere Investitionen, die ein Konsument bei einer Bedrohung seines Arbeitsplatzes in einer Wirtschaftskrise lieber zurückstellen wird; deshalb ist die Nettomarge des Unternehmens im Krisenjahr 2009 von 10% auf 6% eingebrochen, um sich seitdem wieder zu erholen.
      Auch hier liegt also ein Zykliker vor (mit Kurshalbierung in 2009), dessen Wachstumsdaten der letzten fünf Jahre die wahre Entwicklung stark überzeichnen.

      Der Umsatz des Konzerns steigt (2012: 9500; 2017e: 12746 – das sind im Mittel +6,0% pro Jahr); dennoch stagniert der Nettogewinn (Mio. $):
      Jahr        Umsatz      Nettogewinn    Marge
      2012:   9500 (+ 8,46%)  990 (+25,16%) [10,42%]
      2013:  10915 (+14,89%) 1038 (+ 4,85%) [ 9,51%]
      2014:  11504 (+ 5,40%) 1022 (- 1,54%) [ 8,88%]
      2015e: 11861 (+ 3,10%) 1000 (- 2,15%) [ 8,69%]
      2016e: 12309 (+ 3,78%)  999 (- 0,10%) [ 8,12%]
      2017e: 12746 (+ 3,55%) 1007 (+ 0,80%) [ 7,90%]

      Das Sinken der Nettomarge frisst also den erwarteten (und ab 2015 abflachenden) Umsatzanstieg komplett auf – das ist kein gutes Zeichen für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, denn es sieht nach deutlich verschärfter Konkurrenzsituation und Preiskampf aus.

      Ein eventuelles EPS-Wachstum kann also bestenfalls auf Aktienrückkäufen basieren.
      Die Prognosen sehen ein EPS von $5,88 für 2017e nach $4,06 für 2012; das wäre eine mittlere jährliche Steigerung von +7,7% pro Jahr.
      Bei einem aktuellen KGV von 11,8 stehen 100 / 11,8 = 8,47% des Unternehmenswertes als Nettogewinn zur Verfügung; davon müssten jährlich 7,15% aller Aktien zurückgekauft werden, um das EPS um jährlich (100 / (100 – 7,15) – 1) = 7,7% zu steigern.
      Dies wäre also zumindest möglich, falls BBBY 7,15 / 8,47 = 84% seines Nettogewinns in Aktienrückkäufe steckt (Dividende wird ja schon mal keine ausgeschüttet).
      2012-2014 wurden durchschnittlich immerhin 6,2% pro Jahr der ausstehenden Aktien zurückgekauft, nachdem die Aktienzahl zuvor vier Jahre lang fast stagnierte; das reicht aber noch nicht, um die notwendigen 7,15% pro Jahr zu erreichen.
      Und natürlich darf das KGV nicht steigen, sonst werden die Rückkäufe teuer.

      Zudem können in diesem Szenario maximal 16% des Nettogewinns bzw. ca. 1,3% des Umsatzes dazu verwendet werden, um den erwarteten Umsatzanstieg von 6,0% pro Jahr Realität werden zu lassen – ob das reichen kann?

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      1. 7.2.1
        make83 sagt:

        Danke Karl,

        wie immer perfekt analysiert. Mir ist durchaus klar, dass das Unternehmen nicht perfekt ist. Angesichts des 11er KGV´s wird aber auch nicht viel erwartet werden. Selbst wenn das Szenario mit stagnierenden Gewinnen bis 2017 zutrifft wird durch Aktienrückkäufe selbst bei konservativer Rechnung noch eine EPS- Steigerung zwischen 5-8% drinnen sein. Und das Management hat die Anzahl der Aktien durch Rückkäufe zwischen 2004 -2014 von 300 Millionen auf 200 Millionen verringert. Es gibt ausserdem keine Nettoverschuldung. Das statt Dividendenauszahlung auf Aktienrückkäufe gesetzt wird ist mit aus steuerlicher Sicht sowieso lieber. Laut finanzen: http://www.finanzen.net/bilanz_guv/Bed_BathBeyond ist der Umsatz im Krisenjahr 2009 nicht gefallen, die Gewinne auch nicht komplett weggebrochen, was ich durchaus beachtlich finde. Auf ne Kurshalbierung gebe ich nichts, solange sie fundamental nicht gerechtfertig ist bzw. in nem Krisenszenario passierte in dem auch andere extrem konservative Aktien gut unter die Räder gekommen sind (Coca Cola hat auch über 30% verloren in dem Zeitraum)

        Momentan ist in dem Bereich eben keine wirkliche günstige Alternative da. Walmart habe ich schon evtl. sollte ich besser in dem Bereich aufsatteln, wobei das eben nicht genau die gleiche Branche ist. Mir gehts mehr darum möglichst gut diversifiziert zu sein und mit dem Wert würde ich einen weiteren Bereich abdecken, der auch in Krisenzeiten nicht völlig unter die Räder kommen wird. Mehr als ne 5% Rendite erwarte ich von so einem Wert auch nicht, die Alternative sind ja 0,75% aufm Tagesgeldkonto. Es ist mehr der Anlagenotstand der mich über solche Titel nachdenken lässt. Nestle zu nem KGV von 20 ist mir einfach zu riskant. Dafür passen deren Wachstumsaussichten eben auch nicht. Das ganze Depot mit IBM vollzuschaufeln ist auch nicht die Lösung für mich bzw. lässt mich dann nicht mehr ruhig schlafen

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        1. 7.2.1.1
          Tutti sagt:

          Hallo make83,

          ich verfolge Bed, Bath & Beyond auch schon einige Zeit und die Geschäftsentwicklung ist wirklich enttäuschend. Ich würde hier nicht investieren. Ganz anders ein Wert meiner neuen Watchlist: http://financials.morningstar.com/ratios/r.html?t=WSM

          W-S hat in dem Sektor den Multichannel-Ansatz erfolgreich umgesetzt und aktuell wohl zurecht eine viel höhere Bewertung verdient. Die Q1-Zahlen waren jedenfalls ausgesprochen gut. Negativ ist allerdings der hohe Gewinneinbruch in der Finanzkrise.

          Vielleicht dennoch ein Titel für deine Watchlist?!

          Viele Grüße
          Anja

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          1. 7.2.1.1.1
            Karl Napf sagt:

            Neben der auf Null gesunkenen Marge 2008/09 (und 20% Umsatzrückgang in der Krise!) halte ich auch das langfristige Wachstum für arg bescheiden (Umsatz 2006-2014: +2,7% p.a.).

            Bei 1,7% Dividende und 2% p. a. Aktienrückkäufen seit 2004 (zuletzt weniger – kein Wunder bei dieser Bewertung) pro Jahr kommen insgesamt 6-7% Performance beim Aktionär an.
            Dafür zahle ich bei so starker Zyklusabhängigkeit (fast so schlimm wie Daimler, die 2010 ebenfalls 20% des Umsatzes und 2009 die komplette Marge einbüßten) kein KGV von 23.

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  8. 8

    Die Hauptfrage ob man Coach verkaufen soll ist letztlich die Strategie dazu, warum man Coach gekauft hat.

    Es geht ja immer um Dividenden und Kursgewinne. Hat man Coach wegen einem Dividendenstrom gekauft der jetzt weg fällt, ist der Kaufgrund hinfällig. Frage wäre also ob das Geschäftsfeld wieder Gewinne und Dividenden in absehbarer Zeit zulässt und ob man darauf spekulieren will. Laut Analyse von Karl Napf wurden ja schon vor einiger Zeit mehr Dividenden ausgeschüttet, als Gewinne erwirtschaftet wurden. Zeigt also, dass dort schon was im Busch war…

    Und jetzt komme ich wieder zur Strategie zurück…Kursgewinne und/oder Dividenden…Das ist auch der Grund, warum ich Dividenden-Aktien akkumulieren von Trendaktien getrennt habe.

    Vorzugsweise bekommt man sogar ab und zu bei Trendaktien eine Kombination aus beidem und hat den Vorteil bei nachlaufenden Stopps, die Kursgewinne zu sichern und zusätzlich Dividenden zu akkumulieren. Würde natürlich auch bei einigen Dividendenaktien funktionieren, allerdings liegt hier ja häufig der Fokus auf den aufzubauenden Dividendenstrom…

    Gruß René

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    1. 8.1
      Elmar sagt:

      Hallo Michael,

      ich sehe das genau so wie “Schildkröte” oder “Dividendenhamster”. Fraglich ist doch nur, mit welchem Beweggrund bzw. welcher Strategie gekauft wurde. Ist diese jetzt nicht mehr existent – verkaufen. Und ein neues, passendes Investment suchen. Du hast ja reichlich zur Auswahl. ;-)

      Steuerliche Aspekte würde ich in diesem Fall auch gänzlich außer Acht lassen und mich nur auf fundamentale Daten stützen.

      Beste Grüße,
      Elmar

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      1. 8.1.1

        Hallo Elmar,

        hier die Begründung für den Kauf: http://dividenden-sammler.de/5862/dividendenzahlung-der-c-companies/#comment-28547

        Die sich jetzt allerdings in Luft aufgelöst hat…

        Beste Grüße
        D-S

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    2. 8.2

      Hallo René,

      der Hauptgrund für den Kauf von Coach waren die starken Dividendenanhebungen.
      Und das die Dividenden mehrere Jahre angehoben wurden (genauer gesagt 5 Jahre hintereinander).
      Zusätzlich überschritt Coach bei der Marktkapitalisierung die Grenze von 10 Mrd. EUR (meine Mindestanforderung).

      JETZT wurde die Dividenden NICHT angehoben und die Marktkap ist inzwischen auf 7 Mrd. EUR gefallen.
      Wenn ich das Unternehmen JETZT anschaue, würde es mir NICHT mehr ins Depot kommen!

      Beste Grüße
      D-S

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  9. 9

    albr: Hermes Aktien habe ich seit etwa 4 Jahren deswegen, weil eine Bekannte meiner Frau bei einem Hermes Laden am Frankfurter Flughafen arbeitet und regelmässig davon berichtet, dass die asiatischen Crews den Laden leerkaufen ;) also gehe ich mal davon aus, dass die Asiaten auf den Krempel stehen und mich als Aktionär glücklich machen…

    Das ist so eine typische Analyse, wie sie Peter Lynch immer gemacht hat!
    Augen auf im Leben – und man sieht eine Investmentchance nach der anderen!

    Viele Grüße
    Michael

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    1. 9.1
      albr sagt:

      ja das mach ich durchaus öfters ;) ich erwische mich immer mehr damit meine “Umwelt” mit den Augen eines Investors zu betrachten… z.B. Daimler, da hab ich mir die neue C und S Klasse angeschaut und dann entschieden Daimler Aktien NICHT zu verkaufen, ich halte das neue Volumenmodell (C) und die Cash Cow und Gewinnmaschine (S) als sehr gelungen und kommt mMn am Markt gut an…

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      1. 9.1.1
        Karl Napf sagt:

        Die operative Marge von Daimler ist derzeit höher als auf dem Gipfel der US-Immobilienblase, wo zahlreiche Investoren sich wegen des gestiegenen Preises ihrer auf Pump gekauften Immobilie “reich gerechnet” und gleich noch ein Auto dazu gekauft haben.

        Zudem liegt der Unternehmenssteuersatz von Daimler bei 14%.

        Hältst Du beides für nachhaltig?

        Ich halte es für “die beste aller Welten”.
        Ungefähr so waren im Jahr 2007 die Finanztitel bewertet.

          (Zitieren)

        1. 9.1.1.1
          albr sagt:

          DAS habe ich auch nicht behauptet, ich habe NUR geschrieben, dass die beiden obigen Modell MEINER bescheidenen Meinung nach am MARKT gut ankommen bzw. verkauft werden (das ist ja auch der Zweck eines Autoherstellers ;) ) !!!

          Aus diesem Grund KÖNNTE das Q2 bzw. 2014 Ergebnis ordentlich ausfallen… zumindest kann ja eine Firma, bei der es in den letzten Jahren nicht so gut gelaufen ist, zukünftig besser laufen, zumindest ist das NICHT ausgeschlossen ;)
          ich habs ja – glaub ich – schon geschrieben, dass ich in Daimler gewinnmässig gut dabei bin und der Kauf ja schon vor 2009 war, also insofern ebenfalls ein Kanditat für meine Erben, die sich dann überlegen können ob sie verkaufen oder nicht, darüber mach ich mir keine Gedanken mehr ;)

            (Zitieren)

          1. 9.1.1.1.1
            Karl Napf sagt:

            Für eine Entscheidung, Daimler zu halten, ist aber nicht (nur) wichtig, ob das neue Modell ankommt, sondern ob dies bereits im Aktienkurs eingepreist ist.

            Ich halte meinen subjektiven Tellerrand für viel zu hoch, um innerhalb desselben eine Bewertung des Geschäftsmodells eines Milliardenkonzerns durch einen Blick in sein Schaufenster vorzunehmen – da halte ich einen Blick in seine Bilanz für wesentlich aussagekräftiger.

              (Zitieren)

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