Watchlist 2014 – so wird sie aussehen…

Watchlist

Watchlist 2014

Am 18. April habe ich einen kurzen Artikel über die „neue“ Watchlist 2014 geschrieben.
Der Titel lautete: Auf der Zielgeraden zur Watchlist 2014.

In den letzten Tagen habe ich eine grobe Struktur dieser Watchlist erstellt, die aber – ich sage es gleich – noch lange nicht fertig und komplett ist.

Wie sie aber aussehen wird, das kann ich jetzt schon zeigen…

 

Watchlist 2014 – Screenshots

Die Watchlist 2014 ist wieder eine reine Excel-Tabelle, welche aus mehreren Blättern (oder „Tabs / Taben“) besteht.

Der erste Reiter heißt Stammdaten.

Die Liste ist alphabetisch nach Namen des Unternehmens sortiert.

Der Reiter enthält folgende Informationen:

  • Name des Unternehmens
  • Wertpapierkennnummer (WKN)
  • Land
  • Detail-Branche
  • Hauptbranche
  • Anzahl der Ausschüttungen pro Jahr
  • Zahlt Dividenden seit…
  • Erhöht Dividenden seit…
  • Markkapitalisierung
  • Streubesitz
  • Aktuelle Dividendenrendite
  • Aktuelles KGV
  • DWR (10) – Dividendenwachstumsrate 10 Jahre
  • GWR (10) – Gewinnwachstumsrate 10 Jahre
  • BWR (10) – Buchwertwachstumsrate 10 Jahre
  • Akt. Dividendenrendite + GWR (10)
  • Zwei Bewertungen
Watchlist 2014 - Stammdaten
Watchlist 2014 – Stammdaten

 

Der zweite Reiter heißt Branchenliste.

Hier sind die viele der Stammdaten erneut vorhanden. Die Sortierung ist aber nicht nach dem Unternehmensnamen. Hier geben die Detail-Branchen den Ton an.

So kann man die Kennzahlen ähnlicher Unternehmen miteinander auf einen Blick vergleichen.

Watchlist 2014 - Branchenliste
Watchlist 2014 – Branchenliste

 

Der dritte Reiter heißt Sortierungen.

Dieser Reiter enthält auch ein Makro, welches mir die Sortierung automatisch durchführt.

Das Beste daran ist, das ich alle wichtigen Werte auf einen Blick habe und jeweils die besten Unternehmen der jeweiligen Kennzahlen dann sofort zu sehen sind.

Es wird sortiert nach:

  • Aktuelle Dividendenrendite
  • Aktuelles KGV
  • Dividendenwachstumsrate 10 Jahre
  • Gewinnwachstumsrate 10 Jahre
  • Buchwertwachstumsrate 10 Jahre
  • Aktuelle Dividendenrendite + Gewinnwachstumsrate 10 Jahre
Watchlist 2014 - Sortierungen
Watchlist 2014 – Sortierungen

 

Der vierte Reiter heißt Auswertungen.

In diesem Reiter habe ich für mich interessante Rechnungen hinterlegt. Hier kann natürlich mit den vorhandenen Werten alles hin- und her geschoben und ausgewertet werden. Die Gedanken sind frei…

Aktuell lasse ich mir anzeigen:

  • Aktuelles KGV im Verhältnis zum höchsten KGV der letzten 5 Jahre
  • Dividendenwachstum – Vorgabe: 7% im Schnitt auf die letzten 10 Jahre
  • Gewinnwachstum – Vorgabe: 7% im Schnitt auf die letzten 10 Jahre
  • Maximal 2 Gewinnrückgänge mit maximal 5% in den letzten 10 Jahren (x)
  • Verhältnis von KGV zu Gewinnwachstum 10 Jahre
  • Eigenkapital-Quote – Vorgabe: Mindestens 30%
  • Eigenkapital-Rendite – Vorgabe: Mindestens 25%
  • Ausschüttungsquote – Vorgabe: Unter 50%
Watchlist 2014 - Auswertungen
Watchlist 2014 – Auswertungen

(x) – Bei diesem Punkt konnte ich bis jetzt noch keine automatisch Prüfung erstellen! Ich habe zwar in 10 Extra-Spalten die jeweiligen Gewinnerhöhungen oder Gewinnrückgänge, habe aber bis jetzt keine Formel erstellen können, welche diese Spalten überprüfen kann.

Ich muss zugeben, das ich hier mit meinem „Excel-Latein“ am Ende bin. Bis jetzt muss ich das manuell überprüfen und von Hand in die Tabelle eintragen.

Falls jemand eine Idee hat,

  1. wie man 10 Zellen auf maximal zwei Minuswerte
  2. mit einem Werte von mindestens -5 überprüfen kann
  3. und dann ein „Ja“ oder „Nein“ ausgibt
  4. und das alles mit nur einer Formel 😮

ich bin für jeden Hinweis wie so etwas geht dankbar!

 

Die Reiter 5 bis 12 enthalten die Daten zu den einzelnen Unternehmen.

  • Gewinn pro Aktie
  • Dividende pro Aktie
  • Buchwert pro Aktie
  • KGV
  • KBV
  • EK-Quote
  • EK-Rendite
  • Ausschüttungsquote

 

Die Reiter 13 und 14 enthalten die Importdaten aus dem Comdirect-Musterdepot für die 156 Werte.

 

Ich denke es ist verständlich wenn ich sage, dass die ganzen Werte noch nicht vorhanden sind, denn das ist wirklich ein Haufen Arbeit. Nach und nach wird ein Unternehmen nach dem anderen eingetragen.

Wie lange das dauern wird? Keine Ahnung! Wenn ich eine Schätzung abgeben müsste, würde ich auf 2-3 Wochen tippen. Da aber das Wetter ab Samstag / Sonntag schlechter werden soll, ist es auch möglich, dass ich am Wochenende ein wenig schneller voran kommen werde als geplant.

Auf jeden Fall werde ich euch – falls es gewünscht ist – die Excel-Tabelle (inkl. Makro) zur Verfügung stellen. Natürlich kostenlos – das ist doch wohl klar! 🙂

 

Zu viel Arbeit oder zu wenig Arbeit für die paar Euros Dividende? Wie ist Eure Einstellung dazu?

Vielen Dank fürs Lesen! smilie-gelb-mit-hut

Euer
Dividenden-Sammler

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung von pakorn / FreeDigitalPhotos.net

44 thoughts on “Watchlist 2014 – so wird sie aussehen…”

  1. Dein Kriterium

    maximal 2 Gewinnrückgänge mit maximal 5% in den letzten 10 Jahren

    beschreibt ziemlich genau das, was ich „super-robust“ nennen würde.

    Aber selbst wenn ich die Anzahl der Gewinnrückgänge vernachlässige und nur das schlechteste der letzten 10 Jahre ansehe, schaffen das keine 10% der Titel meiner Gesamtliste (45 von 538).

    Von Deinem eigenen Depot schaffen es übrigens gerade mal zwei Aktien, nämlich McDonald’s und British American Tobacco.
    Und diese beiden auch nur dann, wenn man in den tatsächlich schlechteren Jahren die betreffenden Sondereffekte (McDonald’s: 2007 Verkauf Südamerika-Geschäft, BAT: 2004 Sondererlös Reynolds) aus dem Gewinn herausrechnet (was ich auch erst nach entsprechenden Diskussionen hier in Deinem Blog getan habe).

    Was willst Du mit einem Kriterium, welches kein einziger Titel Deines Depots ohne Bilanzkosmetik erfüllt?

    Als „einigermaßen robust“ betrachte ich eine Aktie, die

    beliebig viele Gewinnrückgänge seit 2004 erlebt haben darf, aber keinen davon um mehr als -30%.

    Dies erfüllen immerhin 40% der Titel meiner Gesamtliste (nämlich die Nichtzykliker) und über die Hälfte der Titel Deines Depots, nicht aber
    –  51% BASF
    –  52% Royal Dutch Shell
    –  60% AstraZeneca
    –  61% Imperial Tobacco
    –  70% Münchener Rück
    –  77% HCP
    -147% Daimler und
    -344% Vodafone.
    Willst Du diese Aktien also alle verkaufen?

    Ich halte die Anzahl der Gewinnrückschläge nicht für wichtig.
    Mit dem maximalen Gewinnrückschlag erfasse ich die Robustheit gegenüber der nächsten Krise (man kann das Kriterium auch ein wenig schärfer ziehen – bei -20% als maximal toleriertem Gewinnrückgang bekomme ich immer noch 27% der erfassten Aktien angeboten, bei maximal -10% Gewinnrückgang sind es noch 15% der erfassten Aktien), und eine Aktie mit zahlreichen Gewinnrückschlägen wird ziemlich sicher am Kriterium für das durchschnittliche Langzeitwachstum scheitern.

    Womit wir beim zweiten Punkt wären:

    Gewinnwachstum – Vorgabe: 7% im Schnitt auf die letzten 10 Jahre

    Damit schließt Du praktisch sämtliche Dividendenaktien aus (mit Ausnahme der Tabakwerte).

    Von Deinem eigenen Depot schaffen dieses Kriterium 7 Aktien: British American Tobacco, Coca-Cola, Coach, Daimler, Lorillard, McDonald’s und Philip Morris International.
    Wenn ich zudem das „Lex Apple“ anwende, also den schlechteren der beiden Wachstumswerte 2006-2015e bzw. 2011-2015e verwende, dann bleibt genau eine einzige Aktie Deines Depots übrig! (Bei den anderen sechs Titeln flacht das Gewinnwachstum also gerade auf weniger als 7% ab.)

    Gescheitert wären (bereits am 2006-2015e-Wachstum):
    +6,9% BASF
    +6,8% Altria
    +5,1% BHP Billiton
    +4,9% Procter & Gamble
    +4,6% AT&T
    +3,0% Imperial Tobacco
    +2,7% Vodafone
    +2,6% SSE plc
    +2,5% Southern Company
    +2,2% National Grid
    +1,8% Münchener Rück
    +1,5% Centrica
    -0,8% GlaxoSmithkline
    -1,6% HCP
    -2,3% AstraZeneca
    -2,7% Royal Dutch Shell
    Auch hier die Frage: Willst Du die alle verkaufen?

    Es ist nicht etwa so, dass ich die Kriterien für sinnlos halten würde.
    Tatsächlich kommen sie meinem eigenen Anlagestil sogar recht nahe.
    Das Problem ist, dass allein schon die Kombination aus 7% Wachstum 2006-2015e und Super-Robustheit nur in einer Handvoll Fälle für ein KGV zu haben ist, das nicht höher als 20 liegt.
    Zu diesen „Wunderkindern“, von denen wir tatsächlich ein paar im Depot haben, gehören British American Tobacco (deren Wachstum allerdings 2011-2015e auf nur noch 5,8% sinkt) und Fresenius; unter den Kandidaten mit KGVs jenseits der 20 finden wir hier Aktien wie Biogen, Essilor, Fielmann, Fuchs Petrolub, Geberit, Hermes, Inditex, Lindt & Sprüngli, L’Oreal, Nike, Novo-Nordisk, SABMiller, Sonova und Visa. Das ist „super-robustes Wachstum um jeden Preis“.
    Um zu zeigen, wie klein diese Schnittmenge ist: Apple, Google, Monsanto und Starbucks gehören nicht dazu!

    Deshalb sind meine eigenen Kriterien viel weicher.
    Ich will ja neben Robustheit und Gewinnwachstum noch ein drittes Kriterium für die Schnittmenge heranziehen, nämlich das Verhältnis zwischen aktuellem KGV und historischem KGV-Durchschnitt; dadurch wird die Schnittmenge noch einmal erheblich verkleinert – und eine leere Schnittmenge nützt mir nicht viel bei der nächsten Kaufentscheidung.
    De facto habe ich eine ziemlich leere Schnittmenge, wenn ich derzeit dieselben Kriterien anwende, mit denen ich meine Datenerfassung vor einem Jahr begonnen habe: Der Aktienmarkt ist seitdem teurer geworden (die Kurse sind schneller gestiegen als die Gewinne pro Aktie, und bei vielen schwächer gelaufenen Aktien schwächeln auch die Unternehmenszahlen, siehe Coca-Cola und McDonald’s).

    Ich hatte diese Schnittmengenbildung übrigens tatsächlich mal so in meinen Spreadsheets implementiert: Drei Spalten mit jeweils einer 0 oder 1 als Ergebnis des Tests einer der drei Bedingungen und eine zusätzliche Spalte mit der Summe dieser drei Vergleiche, nach der ich dann sortiert habe.
    Inzwischen habe ich diese Vorgehensweise verworfen und durch die hier bereits beschriebene Methode mit Sortierung nach „modifizierter Performance“ („Gier“) abgelöst, u. a. weil ich dadurch nicht mehr dazu gezwungen bin, je nach aktueller Marktbewertung an meinen Filterbedingungen herumzuschrauben, um weder zu viele noch zu wenige Schnittmengenelemente zu erhalten.
    Der Hauptgrund für den Paradigmenwechsel war jedoch die Erkenntnis, dass ein geringfügiger Verstoß gegen eines der Filterkriterien bei gleichzeitiger souveräner Erfüllung der übrigen Kriterien nicht durch einen „Platzverweis“ geahndet werden sollte.

    Insbesondere zähle ich die Dividendenrendite bei der Performance mit:
    Ob 5% Gewinnwachstum plus 5% Rendite (AT&T) oder 7% Gewinnwachstum plus 3% Dividende (BASF) ist mir egal, weil bei konstanten KGVs (also Kursbewegung = Gewinnwachstum) beides den Depotwert um 10% (brutto) steigert.
    (Deshalb mag ich keine Aktien, deren KGV deutlich über ihrem eigenen Langzeitschnitt liegt: Deren Kurse haben das Gewinnwachstum kommender Jahre bereits eingepreist und entweder einen Rückschlag oder eine lange Seitwärtsbewegung vor sich, bevor sie wieder „historisch normal“ bewertet sind.)
    In der Summe verlange ich dann natürlich mehr als 7% pro Jahr aus diesen beiden Komponenten (einen super-robusten 6+2-Titel habe ich bewusst mit dabei, obwohl er den Schnitt leicht nach unten zieht):
    Der Durchschnittswert in unserem Depot liegt (inklusive „Lex Apple“) bei 6,6% Gewinnwachstum + 3,4% Dividendenrendite = 10,0% Performance, während in Deinem Depot derzeit +1,1% Gewinnwachstum und +4,4% Dividendenrendite = 5,5% Performance produziert werden.

    Immerhin ein Drittel der Aktien in unserem Depot schafft eine Dividendenrendite von mindestens 4%.
    Ich suche Dividendenaktien zwar nicht gezielt, aber ich meide sie auch nicht bewusst, falls alle übrigen Kriterien erfüllt sind.
    (Der einzige Dividendenriese mit 7% Ausschüttung kämpft gerade um das Vorzeichen seines Gewinnwachstums: 2006-2015e noch klar im Plus, 2011-2015e hauchdünn im Minus; mit ordentlicher Robustheit, aktuell klarer KGV-Unterbewertung und Wachstum seiner Emerging-Markets-Töchter bleibt er im Depot drin, denn besser als eine Anleihe ist das Papier immer noch.)

    Dennoch stammen zwei Drittel der Performance bei uns aus dem Gewinnwachstum, weil diese „5+5“- oder „6+4“-Aktien ziemlich rar gesät sind:
    Von 538 erfassten Aktien schaffen nur 53 eine Dividendenrendite von 5%, von diesen aber nur 8 Stück eine Performance von 10% und von diesen nur eine einzige zusätzlich einen maximalen Gewinnrückgang von weniger als 30%.
    (Und dieses ‚einmalige‘ Unternehmen hat ausgerechnet heute einen Gewinnrückgang vermelden müssen.)
    Es gibt eine (bereits in diesem Blog erwähnte) Aktie mit 5,0% Gewinnwachstum 2006-2015e, 5,4% Dividendenrendite und einem maximalen Gewinnrückgang von -31%; diese haben wir im Depot, weil sie mir vor einem halben Jahr für ein sehr faires KGV von 15 angeboten wurde (inzwischen ist sie etwas teurer).
    Auch eine Aktie mit 6,6% Gewinnwachstum 2006-2015e, 3,3% Dividendenrendite und einem maximalen Gewinnrückgang von -33% (eine Entdeckung von Tutti) ist uns erst neulich für ein KGV von 14 zugelaufen.
    Und auch AT&T mit seinen 4,6% Gewinnwachstum 2006-2015e, seiner Dividendenrendite von 5,2% (zusammen also minimal weniger als 10% Performance) und seinem maximalen Gewinnrückgang von -25% ist für sein attraktives KGV von 13 bei steigenden Kundenzahlen ein wertvoller Baustein in unserem Depot.

    Etwas Besseres als 10% Performance sollte man als „Dividendenjäger“ derzeit nicht erhoffen (alle nachfolgenden Daten mit „Lex Apple“):
    +4,7% Performance für KGV 19 = Danone
    +5,7% Performance für KGV 19 = Procter & Gamble
    +6,4% Performance für KGV 18 = Pepsico
    +6,6% Performance für KGV 19 = Sanofi
    +6,6% Performance für KGV 19 = Coca-Cola
    +6,7% Performance für KGV 20 = Clorox
    +6,8% Performance für KGV 19 = Reckitt-Benckiser
    +7,1% Performance für KGV 18 = Nestlé
    +7,2% Performance für KGV 18 = Kellogg’s
    +7,3% Performance für KGV 18 = Unilever N.V.
    +7,7% Performance für KGV 19 = Novartis
    +8,4% Performance für KGV 22 = Colgate-Palmolive
    +8,4% Performance für KGV 17 = Johnson & Johnson
    +8,7% Performance für KGV 17 = McDonald’s
    +8,8% Performance für KGV 18 = General Mills
    +9,3% Performance für KGV 18 = Kimberly-Clark
    +9,4% Performance für KGV 17 = Diageo
    +9,8% Performance für KGV 18 = LVMH
    und fast alle mit abflachendem Gewinnwachstum 2011-2015e gegenüber 2006-2015e.
    10% an robuster Performance (alles immer in Euro gerechnet) ist für eine Dividendenaktie schon sehr viel.

    Wenn man mehr Performance will, muss man reinrassige Wachstumsaktien nehmen:
    – 10% Gewinnwachstum 2006-2015e findet man durchaus häufiger (125 von 538 erfassten Aktien = 23%), und
    – 10% Performance inklusive „Lex Apple“ noch etwas öfter (146 von 538 erfassten Aktien = 27%).
    Dort hat man genügend Auswahl, um sich davon die Handvoll robuster Aktien zu fairen KGVs (Roche mit +12,4% Performance und maximalem Gewinnrückgang -12% für KGV 17!) herauszusuchen.

      (Zitieren)

     
  2. „Zu viel Arbeit oder zu wenig Arbeit für die paar Euros Dividende? Wie ist Eure Einstellung dazu?“

    Ja.

    BTW: Wo ist die Cash Flow – Betrachtung in Deiner Watchlist?

      (Zitieren)

     
  3. Moin,

    bevor hier weiter über viele Sachen diskutiert wird möchte ich noch einmal sagen wie toll die Seite geworden ist und wieviel Mühe du dir gibst. Mittlerweile bist du meine erste Seite morgens im Büro 🙂

    Ach die langen und tollen Artikel von Karl Napf sind klasse.

    Bitte weitermachen!

      (Zitieren)

     
  4. [a href=“http://dividenden-sammler.de/wp-content/uploads/2014/04/Beispiel.png“][img src=“http://dividenden-sammler.de/wp-content/uploads/2014/04/Beispiel-150×123.png“][/a]
    Probiers mal mit der beigefügten Formel, wobei noch die in der Ergebniszelle angezeigten Werte von Dir auf JA/NEIN angepasst werden müssten.

      (Zitieren)

     
  5. Karl Napf: Insbesondere zähle ich die Dividendenrendite bei der Performance mit:
    Ob 5% Gewinnwachstum plus 5% Rendite (AT&T) oder 7% Gewinnwachstum plus 3% Dividende (BASF) ist mir egal, weil bei konstanten KGVs (also Kursbewegung = Gewinnwachstum) beides den Depotwert um 10% (brutto) steigert.

    Hallo Karl,
    ich fände es gut, wenn Du zukünftig statt Gewinnwachstum hier Kurswachstum schreiben würdest. Das verwirrt sonst, da man in erster Linie bei Gewinnwachstum an die Gewinne des Unternehmens denkt. Nur durch den Nachsatz war es klar, was Du eigentlich meinst.
    Diese Vorgehensweise macht bei der Performancebetrachtung auch Sinn, weil ja bei jeder Dividendenausschüttung der Kurs um die Ausschüttung zurück geht und so dividendenzahlende Unternehmen gegenüber den nichtauschüttenden Unternhemen benachteiligt wären, wenn man die Dividendenauschüttung hier nicht mitberücksichtigen würde.

    Gruß
    ZaVodou

      (Zitieren)

     
  6. Ich finde deine Watchlist ist eine coole Sache. Auch die enthaltenen Kategorien finde ich sinnvoll ausgewählt. Um die von Karl Napf aufgezeigten Probleme in der Aktienauswahl zu umgehen, würde ich als Vorgabe um eine Aktie in die engere Auswahl zu nehmen erlauben, dass nur 5 (oder 6) von den 8 Kriterien erfüllt sein müssen. Das sollte die Auswahl schonmal extrem einschränken. Zur weiteren Bewertung können dann die Kriterien, die nicht erfüllt wurden näher angesehen werden. Also beispielsweise, warum ein Kriterium nicht erfüllt wurde, ob es einen Trend gibt, der erwarten lässt, dass das Kriterium in Zukunft erfüllt werden wird und wie weit weg die Aktie von einem Erfüllen des Kriteriums ist. Das heißt man kann in der weiteren Analyse für ausgewählte Titel die Kriterien manuell aufweichen, um einen Kaufkandidaten zu finden. Dabei kann man auch immer wieder überprüfen, ob die selbst gesetzten Kriterien noch korrekt sind, oder ob eine Änderung der Schwellenwerte erforderlich ist.

    Gruß

    ET

      (Zitieren)

     
  7. Danke Karl für den langen und hilfreichen Kommentar!
    Auch die Auflistung der Unternehmen in der entsprechenden Reihenfolge ist für mich und alle anderen sehr hilfreich!

    Die engen Kriterien werde ich durch ein Eingabefeld ersetzen.
    So kann dann jeder seinen „Lieblingswert“ einsetzen.
    Möglicherweise kann ich eine Anzeige mit einbauen, wo drin steht, wie viel Prozent der Werte den Vorgabewert von z.B. x% Gewinnwachstum erreichen…

    Beste Grüße
    D-S

      (Zitieren)

     
  8. Hallo BadBanker,

    „Cashflow pro Aktie“ wird in die Liste mit übernommen.
    Zusätzlich eine Bedingung: Cashflow-Wachstum über 10 Jahre mit x Prozent.

    —–

    Kleine Frage: Welches Insekt zahlt immer in bar?
    Antwort: der Cashfloh! 🙂

    —–

    Beste Grüße
    D-S

      (Zitieren)

     
  9. [a href=“http://dividenden-sammler.de/wp-content/uploads/2014/04/Klappt-perfekt-1024×52.jpg“][img src=“http://dividenden-sammler.de/wp-content/uploads/2014/04/Klappt-perfekt-150×85.jpg“][/a]
    Hallo Ludwig,

    Deine Formel ist absolut genial! 🙂

    Vielen herzlichen Dank!
    Es klappt perfekt!

    Beste Grüße
    D-S

      (Zitieren)

     
  10. Ich werde noch einen Tab mit Kurswachstum einfügen.
    Natürlich nur jeweils einen Kurs zum Jahresende – aber das sollte genügen.
    So kann man das Kurswachstum mit dem Gewinnwachstum vergleichen.

    Wobei man das eigentlich auch über das KGV machen kann.
    Aber dann sieht man den Kursgewinnwachstums als Prozentzahl.
    Ist vielleicht auch ganz interessant.

    Beste Grüße
    D-S

      (Zitieren)

     
  11. Hallo ET,

    einmal habe ich mir vorgestellt, dass die Kriterien (z.B. 7% Gewinnwachstum) über ein Eingabefeld selbst eingegeben werden können.
    Erreichen zu wenige Werte das Kriterium, so kann man den Werte erhöhen oder verringern.

    Die andere Möglichkeit ist eine Punktevergaben wie Du es sagst. 5 von 8 müssen erfüllt sein. Und dann folgt die nähere Untersuchung…
    Und dann evtl. wieder zurück zur Änderung des Wertes (Schwellenwerts).
    Gute Idee…! 🙂

    Beste Grüße
    D-S

      (Zitieren)

     
  12. Hallo Michael,

    ich verfolge Deine Seite nun schon seit einem halben Jahr und darum freut es mich um so mehr Dich auch einmal unterstützen zu können.

    Grüße
    Ludwig

      (Zitieren)

     
  13. Dividendeninvestor: Ich fände es gut, wenn Du zukünftig statt Gewinnwachstum hier Kurswachstum schreiben würdest. Das verwirrt sonst, da man in erster Linie bei Gewinnwachstum an die Gewinne des Unternehmens denkt.

    Ich meine aber wirklich „Gewinnwachstum“ (und zwar „pro Aktie“, weil Aktienrückkäufe ja einen ähnlich positiven Effekt auf mein Depot haben wie Dividenden), wenn ich „Gewinnwachstum“ schreibe.

    Ob daraus tatsächlich ein Kurswachstum resultiert, das hängt eben ziemlich stark vom KGV des Unternehmens ab – bei konstantem Gewinnwachstum und einer Bewertung nahe dem langjährigen KGV-Durchschnitt ist diese Äquivalenz wahrscheinlich gegeben, aber eben nicht immer und überall.
    Deshalb muss ich genau diese beiden Bedingungen prüfen, bevor ich mich für eine Aktie näher interessiere: Sowohl ein abflachendes Gewinnwachstum als auch eine deutliche KGV-Überbewertung sind Gründe, die gegen einen Aufenthalt des Papiers im Depot sprechen sollten, weil beide Effekte auf den Kurs der Aktie drücken können.

    Schau Dir den Langzeit-Chart von Coca-Cola an – und berücksichtige dabei, dass die Aktie in den Jahren 2004 und 2008 mit einem KGV von jeweils 25 bewertet war, ihr KGV-Schnitt (ohne diese beiden Ausreißer nach oben) aber bei 18 liegt.
    Erst nachdem diese knapp 40%ige Überbewertung durch weiter steigende Gewinne pro Aktie „abgearbeitet“ war, konnte der Kurs parallel zum Gewinn pro Aktie steigen (und aktuell liegt die Aktie mit einem KGV von 19 nahe an ihrem Durchschnittswert).

    Noch krasser siehst Du den Effekt bei der Microsoft-Aktie, deren Kurs in Euro 2004-2013 seitwärts lief, weil ihr KGV in dieser Zeit von 36 auf 10 sank (parallel zu ihrem Gewinnwachstum, das 2005 noch bei 35% lag und 2011-2015e nur noch bei 5% erwartet wird).
    Da ist dann auch die Dividende nur ein schwacher Trost für die um 70% abgestürzte Bewertung: 5+3 ist inzwischen „Massenware“, die Robustheit ist mit -23% (2012) auch nur guter Durchschnitt, und das KGV der Aktie hat derzeit den höchsten Wert seit 2008 (wobei ich als Durchschnittswert nur die KGVs ab 2009 anerkenne, weil sie dem heutigen Gewinnwachstum in etwa entsprechen).
    Das ergibt insgesamt eine Gesamtlisten-Position 184 von 538.

      (Zitieren)

     
  14. Mein Ansatz geht eher in die Richtung „anteilige Erfüllung des Kriteriums“.
    Dadurch komme ich mit viel weniger Kriterien aus (Robustheit, Performance, relative KGV-Bewertung sind gerade mal drei Stück).

      (Zitieren)

     
  15. Dann verstehe ich das Ganze nicht. Nehmen wir mal an Du hast zwei Unternhemen. Beide Unternehmen machen 10 % mehr Gewinn. Unternehmen A schüttet nicht aus. Unternhemen B schüttet einen Gewinn aus. Dann rechnest Du für Unternehmen A mit 10+0 und für Unternehmen B mit 10+x?

    Gruß
    ZaVodou

      (Zitieren)

     
  16. Ja, genau das tue ich.

    Für ein einzelnes Jahr mag das unzulässig erscheinen, weil Unternehmen A durch den einbehaltenen Gewinn sein Eigenkapital gestärkt, Schulden getilgt oder was auch immer unternommen haben könnte, um das Unternehmen besser aufzustellen.

    Aber wenn dieses unterschiedliche Verhalten nach 10 Jahren (und dafür bewerte ich das Gewinnwachstum in erster Linie!) nicht zu einem unterschiedlichen durchschnittlichen Gewinnwachstum pro Aktie geführt hat (also weder signifikant weniger Zinsbelastung feststellbar ist noch signifikante Aktienrückkäufe erfolgen, die beide einen positiven Effekt auf den Gewinn pro Aktie haben müssten), dann sind die Gewinne bei Unternehmen A augenscheinlich „versickert“, ohne einen positiven Effekt für den Aktionär (der auf 10-Jahres-Sicht mit der Aktie von Unternehmen B signifikant besser gefahren wäre) gehabt zu haben.

    Dieses „Versickern“ erkenne ich insbesondere bei Unternehmen mit einem KGV von etwa 10, aber einer Dividendenrendite von weniger als 5% und dennoch stagnierendem Gewinn pro Aktie.
    Was tut beispielsweise Royal Dutch Shell mit seinen enormen Gewinnen, von denen das Unternehmen bei einem KGV von 10 (d. h. 100 / 10 = 10% des Aktienkurses) weniger als die Hälfte ausschüttet? Ein Gewinnwachstum ist über die letzten 10 Jahre hinweg nicht zu erkennen, und die Schulden steigen etwa im selbem Tempo wie das Eigenkapital des Unternehmens.
    Die Hälfte des erzielten Gewinns hat den Aktionären in diesem Fall keinerlei Vorteile gebracht, denn der Kurs der Aktie läuft (aufgrund des relativ schwankungsarmen KGV) seit 10 Jahren seitwärts – meine Bewertung mit „-1+5“ beschreibt die Aktie also auch aus Sicht des Depotinhabers korrekt.
    Ich hätte für dieses Beispiel übrigens auch Pfizer oder die Münchener Rückversicherung nehmen können.

    Im krassen Gegensatz hierzu finden wir in den Bilanzen von IBM deutliche Spuren der Verwendung des erzielten Gewinns: Obwohl sowohl der Umsatz als auch die absolute Verschuldungshöhe des Unternehmens 2007-2013 stagnieren, hat sich der Gewinn pro Aktie des Unternehmens in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt.
    Einerseits hat IBM es irgendwie geschafft, in diesem Zeitraum seine Netto-Umsatzrendite von 10,5% auf 16,5% zu steigern (was ich auf gelungene Unternehmenszukäufe und das Abstoßen ineffizienter Geschäftsfelder zurückführe), und andererseits hat sich die Anzahl der Aktien (durch Rückkäufe in Milliardenhöhe) deutlich reduziert.
    IBM zaubert also bei stagnierendem Umsatz aus einem KGV von knapp über 12 (also einem Gewinn von 8% des Aktienkurses) ein Gewinnwachstum von durchschnittlich 11% und zahlt darüber hinaus auch noch eine Dividende von 2%!
    De facto kommen 160% des erzielten Gewinns beim Aktionär im Depot an.
    Das nenne ich effizienten Einsatz seiner Mittel für den Aktionär – und bei einem relativ konstanten KGV von 12 (seit 2008) muss diese Entwicklung langfristig 1:1 auf den Aktienkurs durchschlagen. Dies soll meine Bewertung von IBM als „11+2“ ausdrücken – mit einer Performance, die drei Mal so hoch ist wie diejenige von Royal Dutch Shell (bei ähnlichem KGV!).
    Dieses Verhältnis ist bei einer Aktie wie Fielmann (KGV 26 = 4% Gewinn) noch viel toller („7+3“ = 10% Performance, d. h. 250% des Gewinns kommen beim Aktionär an – Fielmann erzielt im Gegensatz zu IBM allerdings auch eine Menge operatives Wachstum), aber dafür muss ich eben einen KGV-Aufpreis von über 100% gegenüber IBM bezahlen.

    Mir ist bewusst, dass im Falle einer extremen Änderung in der Eigenkapitalquote meine obige Annahme erkennbar nicht zutrifft – deshalb funktioniert mein Bewertungsverfahren bei einigen wenigen Aktien mit genau dieser Ereignishistorie nicht (etwa bei Fuchs Petrolub, wo von 2007-2013 die Schulden leicht gesunken sind und das Eigenkapital gleichzeitig um 150% gestiegen ist – hier wurden substanzielle Werte über das Gewinnwachstum hinaus geschaffen).

    Mir ist auch bewusst, dass mein Verfahren ein Unternehmen aufgrund einer vorübergehenden Dividendenkürzung hart bestrafen würde, weil es ihm eine permanente Senkung der Dividendenrendite unterstellt.
    Wie ungerecht dies im Einzelfall auch sein mag, es sorgt insbesondere dafür, Dividenden-Aristokraten (denen so etwas nicht zustößt) gegenüber wackeligen Zyklikern aufzuwerten. Und dies ist ein gewollter Effekt.
    Ich könnte natürlich die Dividendenhistorie des Unternehmens bemühen und die durchschnittliche Ausschüttungsquote verwenden.
    Das muss ich aber gar nicht tun, weil die Zahlen des gerade abgeschlossenen Bilanzjahres bei meiner Bewertung praktisch kein Gewicht haben (sie fließen überhaupt nicht ins Gewinnwachstum 2006-2015e ein, lediglich in das KGV des betreffendes Jahres und dieses wiederum in den KGV-Durchschnitt).
    Ich schaue ja 365 Tage in die Zukunft und verwende dazu nicht reale Dividendenrenditen der Vergangenheit, sondern die Analysten-Konsensschätzungen für Gewinne und Dividenden des laufenden und des darauffolgenden Bilanzjahres. Und diese Schätzungen entstehen in der Regel bereits nach exakt diesem Verfahren, weil die Analysten Ausnahmesituationen in der Zukunft in den seltensten Fällen vorhersagen und in ihre Prognosen einpreisen können (es sei denn, die Senkung ist bereits vom Unternehmen offiziell verkündet worden wie z. B. im Fall von RWE oder K+S), sondern auch ihre Dividendenschätzungen normalerweise aus ihren Gewinnschätzungen und einer Tendenz für die Ausschüttungsquote des Unternehmens ableiten (was sollen sie auch anderes tun?).

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  17. Mir erschließt sich nicht allles, z.B. wie Du auf die 160 % bzw. 250 % kommst, die da beim Aktionär bei IBM bzw Fielmann ankommen sollen und warum die Performance von IBM drei mal so hoch ist wie die von Royal Dutch Shell. Du gibst als Performance von Shell 1+5 an und für IBM 11+2 an, was mathematisch gesehen etwa doppelt so hoch ist, aber nicht drei mal so hoch. Oder von welcher Perfomance sprichst Du?

    Aber bleiben wir mal bei Deiner Ranglistenerstellung. Den Performanceteil, wie Du ihn nennst, habe ich verstanden. Setzt sich aus Gewinnwachstum und Dividendenrendite zusammen. Dadurch erhälst Du eine Reihenfolge. Größter Wert gleich bester Wert.
    Wie spielt da jetzt das KGV rein? Teilst Du die Performance durch das KGV oder multiplizierst es mit dem Kehrwert des KGV, um dann eine neue Reihenfolge zu erhalten, indem Du nun auch den Preis miteinbeziehst, den Du für diese Performance bezahlen musst?
    Denn man muss ja nun entscheiden, was ist besser? Eine Performance von 9,8 % bei einem KGV von 18, wie bei LVMH oder eine Performance von 9,4 % bei einem KGV von 17, wie bei Diageo.
    Nun hättest Du zwar eine Rangliste erstellt, aber wann kaufst Du? Wenn das aktuelle KGV unter dem des historischen ist? Oder nach Rangliste?

    Gruß
    ZaVodou

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  18. Hallo Karl,

    danke für den tollen Beitrag.

    Nochmal abschließend für mich zusammengefasst.
    Deine Kriterien sind :

    1. Performance um die 10 % ( Wachstum + Dividenden-Rendite )
    2. KGV nicht höher als 20 und KGV liegt ungefähr am 10-Jahresdurchschnitt
    3. Gewinnrückgang der letzten 10 Jahre max. -30 %

    lieg ich damit richtig??

    Zur Performance habe ich noch eine Frage. Benutz du als Wachstumswert die Berechnung aus 2006-2015e oder 2011-2015e ? Oder Mittelwert / Schlechteren der beiden??

    Woher holst du dir die Daten ? Bei 4-Traders z.B gibt es nur Daten von 2011-2016e

    Des Weiteren habe ich den letzten Absatz nicht ganz verstanden, was meinst du mit reinrassigen Wachstumsaktien?

    lg und schönes Weekend

    fridayy

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  19. Royal Dutch Shell erzielt 100 / KGV 10 (= 10% seines Aktienkurses) an Gewinn nach Steuern und bewirkt damit eine Performance von „-1+5″ (= 4% des Aktienkurses).
    4 / 10 = 40% des Gewinns, die beim Aktionär ankommen.

    IBM erzielt 100 / KGV 12 (= 8% seines Aktienkurses) an Gewinn nach Steuern und bewirkt damit eine Performance von „11+2“ (= 13% des Aktienkurses, also 13 / 4 = 3,25 Mal so viel wie Royal Dutch).
    13 / 8 = 162,5% des Gewinns, die beim Aktionär ankommen.

    Fielmann erzielt 100 / KGV 25 (= 4% seines Aktienkurses) an Gewinn nach Steuern und bewirkt damit eine Performance von „7+3“ (= 10% des Aktienkurses).
    10 / 4 = 250% des Gewinns, die beim Aktionär ankommen.

    Die Art und Weise, wie die Modifikatoren auf den Performance-Wert angewendet werden, ist hier an einigen Rechenbeispielen erläutert und hier um den dritten Faktor ergänzt.
    (Dies plus „Lex Apple“, also den schlechteren der beiden Gewinnwachstumswerte 2006-2015e und 2011-2015e für die Performance verwenden, ist der aktuelle Stand meiner Berechnungsmethode.)

    Die Sortierung der Aktien liefert mir keine (zuverlässige) Information darüber, ob ich kaufen oder auf eine Korrektur des Gesamtmarktes warten sollte.
    Aktien mit negativem „Gier“-Wert kaufe ich derzeit nicht, aber das liegt eher daran, dass ich insgesamt 75 von 538 Aktien mit positivem „Gier“-Wert vorliegen habe, als dass meine Formel dies erzwingen würde – die absoluten „Gier“-Werte sind stark abhängig von meinen Malus-Formeln, wirklich wichtig ist mir aber nur die Reihenfolge der Aktien in der Gesamtliste.

    Ich bemühe mich auch, Aktien mit einer aktuellen KGV-Überbewertung nicht zu kaufen, denn wenn meine Idee, das KGV am eigenen historischen Durchschnitt dieser Aktie zu messen, korrekt ist, dann muss das KGV dieser Aktie irgendwann wieder bei diesem Durchschnittswert vorbeikommen.
    Deshalb warte ich bei Nestlé auf ein KGV von 16, statt die Aktie jetzt für ein KGV von 18,5 zu nehmen (was ihr aufgrund des 2011-2015e abflachenden Gewinnwachstums derzeit nur Gesamtlistenposition 182 beschert).
    Diese 2,5 KGV-Punkte sehen auf den ersten Blick nicht schlimm aus, aber bei einer Performance von nur noch 7%, von der die Hälfte aus der Dividende stammt, bedeuten sie vier Jahre Seitwärtsbewegung des Kurses, bis das „normale“ KGV wieder erreicht wäre.
    Und vier Jahre mit der Performance einer Anleihe, dafür brauche ich keine Nestlé-Aktie im Depot.

    Unter den Top 50-Aktien meiner Gesamtliste befinden sich derzeit sieben Aktien, deren KGV um knapp mehr als 10% über ihrem historischen Schnitt liegt.
    Da diese Aktien für diese Überbewertung einen Malus erhalten, müssen ihre sonstigen Werte (Performance und Robustheit) superstark sein, um sich so weit oben in der Liste zu halten (für Platz 5 der Liste braucht man ein super-robustes und nicht abflachendes Gewinnwachstum von 18% p.a. für ein aktuell faires KGV von 17! Dividenden spielen in dieser Liga keine Rolle mehr).
    Zwei dieser Aktien (darunter Fresenius; den anderen Wert haben wir zu Beginn der Krimkrise gekauft und er ist anschließend sofort durchgestartet) haben wir bereits im Depot (eine leichte Überbewertung einer sehr guten Aktie ist in der aktuellen Marktlage völlig normal).
    Die anderen fünf (darunter Altria mit ihren gerade veröffentlichten schwachen Zahlen) sind meine bevorzugten Beobachtungsobjekte, bei denen ich im Falle einer Kurskorrektur um diese 10% wahrscheinlich zuschlagen würde (falls kein Auslöser vorliegt, der ihre bisherige Bewertung zunichte macht).
    In de Spitzengruppe befinden sich auch diverse deutlich „historisch unterbewertete“ Aktien – aber in vielen Fällen liegt das am abflachenden Gewinnwachstum dieser Unternehmen, d. h. meine KGV-Bewertungsbasis für diesen Titel wird künftig womöglich nicht mehr aussagekräftig sein.
    Ebenfalls in der Spitzengruppe befinden sich „unterbewertete“ Titel, bei denen gerade der Gewinn massiv einbricht, was die Analysten jedoch noch nicht in ihre Schätzungen eingearbeitet haben (u. a. der britische Einzelhandelssektor). Das sind die „vergifteten Leckerli“ der Rangliste.

    Die Gesamtliste liefert mir insbesondere eine Information, ob ich einen bereits im Depot vorhandenen Titel durch einen in der Gesamtliste deutlich besser platzierten Titel ersetzen sollte, und das tue ich dann ggf. unabhängig von der aktuellen Marktlage.
    In dieser Woche traf es Reckitt Benckiser, die durch Roche ersetzt wurde.
    Beide Aktien erzielten +10% Kursbewegung in den vergangenen 12 Monaten, sind also jeweils schlechter gelaufen als der Gesamtmarkt.
    Aber Roche ist mit einem KGV von 17 historisch fair bewertet, zeigt ein von 9% (2006-2015e) auf 11% (2011-2015e) leicht zunehmendes Gewinnwachstum und glänzt in seiner Bilanz mit steigender Eigenkapitalquote und sinkender Verschuldung (die das gegenüber der Rekordschuldenphase 2009-2012 heute wieder deutlich höhere KGV zu rechtfertigen scheinen – KGV 17 für robuste „9+3“ ist durchaus angemessen).
    Die zuvor super-robuste (deshalb hatte ich sie 2013 für KGV 16 gekauft, als sie P&G im direkten Vergleich noch deutlich schlug) Reckitt Benckiser lieferte 2013 erstmals einen Gewinnrückgang um -9%, zeigt eine spürbare Abflachung des Gewinnwachstums von 9% (2006-2015e) auf 4% (2011-2015e und 2011-2016e) und ist mit einem KGV von 19 gegenüber seinem historischen Durchschnitt von 16,8 inzwischen um 17% zu teuer.
    Kurz gesagt: Roche mit Gesamtlistenposition 33 (Gier: +3%) ersetzt Reckitt Benckiser mit Gesamtlistenposition 196 (Gier: -8%).

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  20. Tendenziell hast Du die Kriterien recht gut zusammengefasst.

    Es gibt aber keine wirklich „harten“ Kriterien in den einzelnen Parametern.
    Ich beachte letztendlich immer das Zusammenspiel aller Faktoren.
    Deshalb habe ich ja auch das Konzept der Schnittmengenbildung aufgegeben und durch eine „modifizierte Performance“ ersetzt, wobei eine ausgeprägte Stärke im einen Parameter eine leichte Schwäche in einem anderen Parameter kompensieren kann.

    Die Hälfte unserer Aktien (d. h. derjenige Teil unseres Depots, der mein Bewertungssystem am besten verkörpert) hat ein KGV zwischen 15,5 und 18.
    In dieser Gruppe gibt es aber sowohl super-robuste „6+2“ als defensiven Baustein als auch günstig erworbene „14+4“ als Wachstumsgranate oder leicht wackelige „5+5“ mit -30% Robustheit (und sehr hoher Ausschüttungsquote) als Dividendenbringer.
    Glatte 10% Performance mit nur -30% Robustheit sollten da schon ein KGV von weniger als 16 kosten.
    (Ölservice-Weltmarktführer Schlumberger hat exakt diese Daten und schafft gerade mal Position 114 der Gesamtliste, obwohl die Aktie aktuell sogar leicht unterbewertet ist.)

    Gekauft habe ich bisher nichts mit einem KGV über 17 (außer Coca-Cola); einige unserer Aktien sind aber inzwischen spürbar im Plus, wobei ihnen dann ggf. eine Gewinnmitnahme „droht“.
    Diese KGV-Obergrenze könnte demnächst auf eine harte Probe gestellt werden, falls eine der performance-stärksten Aktien meiner Gesamtliste ihre laufende Bewegung in Richtung Durchschnitts-KGV weiter fortsetzt (das hat viel mit der weiteren Entwicklung der Krimkrise zu tun): Für eine Performance von deutlich super-robusten „17+1“ wäre ich wohl bereit, dieses durchschnittliche KGV von 19 zu bezahlen

    Das Depot insgesamt hat ein (geometrisch) durchschnittliches KGV von 14,2 und der Durchschnitt der 10-Jahres-KGVs seiner Titel liegt ebenfalls bei 14,2.
    Ein Viertel unserer Aktien kostet derzeit mehr als 10% Aufschlag gegenüber ihrem Langzeit-KGV, aber wir haben auch unterbewertete Titel im Depot, um dies auszugleichen.

    Die schwächste Performance unter den Titeln, die nach meinen Regeln gekauft wurden (es gibt auch noch „Altlasten“, die ich nicht verkaufen darf), hat Coca-Cola mit „4+3“, einer Robustheit von -13,3% und einem KGV von 18,8 (gegenüber einem Schnitt von 18,3), dem höchsten KGV in unserem Depot.
    Gekauft habe ich die Aktie bei einem KGV von 18,0 und vor der Einführung des „Lex Apple“, als ihr (abflachendes) Wachstum noch eine Performance von „7+3“ anzubieten schien; das hohe KGV habe ich in diesem Fall ausnahmsweise bezahlt, weil die meisten anderen defensiven Aktien noch mehr kosteten und ich bei Coca-Cola die Markenreputation mit 1-2 KGV-Punkten Aufschlag bewertet habe.
    Ich halte eine Rückkehr zu diesem Wachstumspfad auch für möglich (nachdem Pepsico in 2013 vorgemacht hat, was ein konsequent durchgezogenes Sparprogramm bewirken kann).
    Dennoch ist Coca-Cola im Augenblick der „entbehrlichste“ Titel in unserem Depot (und das aktuelle Selbstbedienungprogramm der führenden Angestellten macht den weiteren Aufenthalt dort nicht wirklich wahrscheinlicher), und ich würde die Aktie aktuell (Gesamtlistenplatz 149) auch nicht mehr kaufen.

    Wenn ich für ein KGV von weniger als 17 auch deutlich mehr als 10% Performance bekommen kann, dann nehme ich diese natürlich gerne.
    (Der Tabellenführer meiner Gesamtliste ist eine Aktie mit „14+2“ für ein KGV von 12 bei einer Robustheit von -23%! Das ist allerdings ein kleiner Nebenwert, aber ich verfolge dessen erfolgreiche Übernahmestrategie mit großem Wohlwollen.)
    In unserem Depot haben wir 7 Aktien mit einer Performance von mehr als 12%, und keine davon hat ein höheres KGV als Roche mit 17,1 (bei Robustheitswerten zwischen 0% und -27%).

    Insgesamt ergibt das dann einen Performance-Durchschnitt des gesamten Depots von „6,6 + 3,4“ = 10,0% für KGV 14,2.
    Zum Vergleich:
    Dow Jones 30 (gleichgewichtet) = „4,4 + 2,6“ = 7,0% für KGV 15,4
    Dividendensammler-Depot = „1,1 + 4,4“ = 5,5% für KGV 14,7
    DAX 30 (gleichgewichtet) = „0,2 + 2,7“ = 2,9% für KGV 14,2

    Der Median in Sachen Robustheit liegt in unserem Depot bei -21%.
    Robustheitswerte schlechter als -32% weisen nur vier Aktien auf (zwei zwecks Home-Bias gewollte und derzeit relativ günstig bewertete Altlasten aus dem DAX, eine notgedrungene Turnaround-Spekulation ebenfalls aus dem Altlasten-Bereich und eine erfolgreiche Buchwertspekulation, der ich die Vergangenheit ihrer Tochterfirma zwangsverordnet habe, um die fehlenden Daten zu ergänzen).

    Seit der Einführung des „Lex Apple“ benutze ich den schlechteren der beiden Wachstumswerte 2006-2015e bzw. 2011-2015e.
    4-traders.com ist meine Datenquelle für Prognosen 2014e und 2015e.

    Als „reinrassige Wachstumsaktien“ betrachte ich solche Aktien, die eine eher symbolische Dividende (weniger als 2%) ausschütten, bei denen das Gewinnwachstum diese Dividende aber um ein Vielfaches übersteigt und die eine gewisse Mindest-Robustheit aufweisen (denn andernfalls müsste ich z. B. Volkswagen hier mitzählen).
    Performance-Werte größer als 10% findet man bei Aktien mit einer Dividendenrendite von 4% fast überhaupt nicht mehr: Unter den 50 Aktien mit dem höchsten Performancewert sind das gerade mal drei Stück (darunter der hochspekulative Daten-Exot Seadrill mit „11+11“ und „Robustheit“ -115% sowie Lorillard mit „9+5“ als zweitbester Tabakwert), während nicht weniger als 31 dieser 50 Performance-Riesen (u. a. Apple, Google, Hermes, Inditex, Mastercard, Monsanto, Samsung, Starbucks und Visa) eine Dividende von weniger als 2% ausschütten.

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  21. Hallo Karl,

    vielen Dank für die Erklärung.

    Woher holst du dir denn die Daten für 2006-2013 ?

    Aus welche Grund benutzt du denn schlechteren Wachstumswert bzw warum berechnest du von 2006-2015e und 2011-2015e ???

    Ich weiß du hast das schon mal erklärt aber ich finde den Beitrag nichtmehr 🙂

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  22. Ältere Daten im Zweifelsfall aus den Bilanzen des Unternehmens.
    (Bei US-Aktien: EDGAR; für deutsche Aktien bietet der Godmode Trader eine lange Historie mit recht guter Qualität.)

    Es gibt zahlreiche Unternehmen, bei denen das KGV eingebrochen ist, weil das Gewinnwachstum abflachte (u. a. die Riesen der Internet-Blase und die gesamte Pharmabranche; zuletzt insbesondere Apple, nachdem ich diese Regel benannt habe), aber mir ist kaum ein Unternehmen bekannt, dass sein Gewinnwachstum in jüngerer Vergangenheit nachhaltig beschleunigt hätte.
    Wenn ich den schlechteren der beiden Wachstumswerte 2006-2015e bzw. 2011-2015e verwende, dann bewerte ich nachhaltiges und gleichmäßiges Wachstum höher als abflachendes – und das ist so gewollt, denn ich will lieber die zu pessimistische Gegenwart in die Zukunft hochrechnen als die zu optimistische Vergangenheit.

    Den Durchschnitt der beiden Wachstumswerte darf ich schon deshalb nicht nehmen, weil ein Unternehmen mit besonders schlechten 2011er-Zahlen durch den Sockeleffekt ein abstrus hohes Gewinnwachstum 2011-2015e haben kann, das auf keinen Fall nachhaltig sein wird.
    Beispiel: Toyota mit +4,5% Gewinnwachstum 2006-2015e, aber über +50% Gewinnwachstum 2011-2015e; hier wird der schlechtere der beiden Werte dem langfristigen Potenzial der Aktie viel eher gerecht.

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  23. Ältere Daten im Zweifelsfall aus den Bilanzen des Unternehmens.
    (Bei US-Aktien: EDGAR; für deutsche Aktien bietet der Godmode Trader eine lange Historie mit recht guter Qualität.)

    Es gibt zahlreiche Unternehmen, bei denen das KGV eingebrochen ist, weil das Gewinnwachstum abflachte (u. a. die Riesen der Internet-Blase und die gesamte Pharmabranche; zuletzt insbesondere Apple, nachdem ich diese Regel benannt habe), aber mir ist kaum ein Unternehmen bekannt, dass sein Gewinnwachstum in jüngerer Vergangenheit nachhaltig beschleunigt hätte.
    Wenn ich den schlechteren der beiden Wachstumswerte 2006-2015e bzw. 2011-2015e verwende, dann bewerte ich nachhaltiges und gleichmäßiges Wachstum höher als abflachendes – und das ist so gewollt, denn ich will lieber die zu pessimistische Gegenwart in die Zukunft hochrechnen als die zu optimistische Vergangenheit.

    Den Durchschnitt der beiden Wachstumswerte darf ich schon deshalb nicht nehmen, weil ein Unternehmen mit besonders schlechten 2011er-Zahlen durch den Sockeleffekt ein abstrus hohes Gewinnwachstum 2011-2015e haben kann, das auf keinen Fall nachhaltig sein wird.
    Beispiel: Toyota mit +4,5% Gewinnwachstum 2006-2015e, aber über +50% Gewinnwachstum 2011-2015e; hier wird der schlechtere der beiden Werte dem langfristigen Potenzial der Aktie viel eher gerecht.

    2006 als Startjahr hat den Vorteil, etwa gleich weit entfernt von den beiden Wirtschaftskrisen-Jahren 2003 und 2009 zu sein – es beschreibt einen „mittleren“ Zeitpunkt innerhalb eines Wirtschaftszyklus und eignet sich deshalb dafür, um Zykliker von Wachstumswerten zu unterscheiden (weil in 2006-2015e mit dem Crash 2008/09 ein zyklischer Abschwung mit drin ist).
    Ich hätte auch 2005 nehmen können; tatsächlich verwende ich das arithmetische Mittel der Gewinne 2005-2007 als Basiswert für das Wachstum (sofern ich genügend Daten habe – bei Aktien, die erst 2006 oder 2007 an die Börse gegangen sind, muss ich manchmal „basteln“, sofern deren Bilanzen keine Angaben über den Gewinn pro Aktie vor dem Börsengang enthalten).
    Ich erfasse die Daten für Gewinn pro Aktie und KGV ab 2004 – deshalb weiß ich aus Erfahrung, wie oft die 2004er-Daten eine stark verzerrte Aussage liefern würden: Ich hatte früher mal das Wachstum 2004-2013 zum Vergleich mit berechnet, weil dieser Wert ohne Analystenschätzungen auskam, aber seine Aussagekraft war wegen der 2004er-Basis eher gering.
    Die geeignetste Alternative wäre wohl 1997 als Startjahr, das weit genug entfernt ist von der Internetblase.
    Es hätte allerdings den Nachteil, dass sich die Struktur eines Unternehmens in 17 Jahren stärker verändert als in 9 Jahren – und wenn ich die nächsten 2-3 Jahre in die Zukunft blicken will, halte ich 9 Jahre Vergangenheit für relevanter als 17 Jahre.
    (Außerdem dürfte es schwierig sein, Daten für 1997-2003 für europäische Aktien aufzutreiben.)

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  24. Ok vielen Dank nochmal.

    Das mit dem Wachstum habe ich auch nicht so ganz verstanden.

    Du sagst Dividende + Wachstum ( 5+5 ) bringt soviel wie ( 2+8) ?
    Klar der Wert der Aktie steigt aber das bringt mir doch nur beim Verkaufen was oder wie kann ich das verstehen ?!

    Sorry wenn ich mich blöd anstelle 😉

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  25. Bei deinen oben Berechneten Performancewerten komme ich auch nicht ganz mit :

    Für Roche bekomme ich eine Performance von 8,73 % raus bei KGV von 16,83 ( 2006-15 –>5,46% ; 2011-15 –>7% ) + 3,27 % Dividende
    = 5,4 + 3,27
    Bei McDonalds komme ich auch 6,77 bei einem KGV von 17,02
    ( 2006-15 –>8,2% ; 2011-15 –>3,5% ) + 3,27 % Dividende
    = 3,5 + 3,27

    Hast du andere Werte für die Jahre 2006-2011 bzw 2011-2015 raus ?

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  26. Der Wert der Aktie bringt mir dann etwas, wenn ich sie verkaufen kann.
    Ich muss es nicht unbedingt auch tun.

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  27. Ich hab alles in den Währungen gerechnet wie auf Godmodetrader angegebe. Also bei McD in $ und bei Roche in CHF. Aber das dürfe doch keinen so großen Unterschied machen.

    Des Weiteren hast du geschrieben das AT&T max -25 % Gewinnrückgang hatte. Was war zwischen 2011 und 2012 ? Da verbuche ich einen rückgang von 80 % oder waren da irgendwelche Sondereffekte ?

    Berechnest du deine Durchnittliche DividendeRendite / Wachstum des Depot mit Mittelwert oder Median?

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  28. Doch, das macht einen gewaltigen Unterschied.
    Schau Dir mal an, wie sich der Schweizer Franken als Fluchtwährung in der Eurokrise entwickelt hat.
    Und der Dollar war noch schwächer als der Euro.

    Wenn Du nicht Äpfel mit Birnen vergleichen willst, dann musst Du die Währung normalisieren.
    Ich rechne alles in Euro um, weil ich als Euro-Investor denke, aber für die Vergleichbarkeit ist es egal, welche Währung Du nimmst – es muss lediglich dieselbe Währung für alle Aktien sein.

    AT&T hat Ende 2010 sein Bilanzierungsverfahren für Pensionsrückstellungen geändert, was die Bilanzen für 2011 und 2012 stark verzerrt hat, deshalb habe ich diese beiden Jahre für die Robustheit nicht berücksichtigt.

    Die durchschnittliche Dividendenrendite ist ein tagesgenau gewichteter Blick 365 Tage voraus (also aus den Schätzungen für die beiden nächsten Bilanzjahre).

    Der Wachstumswert 2006-2015e ist die 9. Wurzel aus (3 * EPS2015 / (EPS2005+EPS2006+EPS2007)).
    Es sei denn, einer dieser drei Werte ist ein klarer Ausreißer, den ich ausblenden (und die Wurzel entsprechend anpassen) würde.

      (Zitieren)

     
  29. Wenn ich die Kursgewinne mitnehme und anschließend eine viel größere Stückzahl der Dividendenaktien dafür kaufen kann, habe ich insgesamt mehr erreicht.

      (Zitieren)

     
  30. Vielen Dank für die Erläuterungen, Karl.
    Vor allem für die recht ausführliche Beantwortung meiner Frage. Das Minus hab ich glatt übersehen.

    Gruß
    ZaVodou

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  31. Hallo Karl,

    kannst du nochmal erklären wie du den Fairen Wert ( Kurs ) einer Aktie berechnest?

    (10 Jahres Median KGV ) * ( EPS für 2014 ) = Fairer Kurs ??? Das müsste doch eigentlich passen oder?

    Ich komme bei JnJ auf ein geometrisches KGV von 16,8 und ein 10 Jahres Median-KGV von 17,7 sodass der Kurs 2% unter dem Fairen Wert liegen müsste ?

      (Zitieren)

     
  32. Ich nehme beim langfristigen KGV nicht den Median, sondern den geometrischen Mittelwert (d. h. die elfte Wurzel aus dem Produkt aller Forward-KGVs zu den Jahresanfangskursen 2004-2014) – und der liegt bei 16,1.

    Beim aktuellen KGV nehmen ich den tagesgenauen Blick 365 Tage voraus (also ebenfalls ein Forward-KGV, aber passend zum heutigen Aktienkurs), der bei 17,1 liegt.

    Einen „fairen Kurs“ berechne ich gar nicht.
    Was ich berechne, das ist ein theoretischer Kurs, den die Aktie hätte, wenn sie Ende 2014 exakt mit ihrem Langzeit-KGV bewertet wäre und die Gewinnschätzung 2015 sich später als exakt korrekt erweisen würde.
    Dies ist also ein Wert, der mehr als 365 Tage voraus blickt, weil er den 2014er-Gewinn pro Aktie bereits nicht mehr berücksichtigt.
    Im Fall von J&J (mit jeweils 11% erwartetem Wachstum für 2014 und 2015) liegt dieser „theoretische Jahresendkurs“ knapp über 73 € (während der aktuelle Kurs bei 72 € liegt).

    Das 2015er-KGV von J&J liegt also mit 15,9 um etwa 2% unter seinem Langzeitschnitt. Bis Jahresende sehe ich daher an Potenzial nicht mehr als eine Seitwärtsbewegung (was innerhalb der Gruppe der Pharmariesen aber schon die zweitbeste Perspektive knapp hinter Roche darstellt).

      (Zitieren)

     
  33. [a href=“http://dividenden-sammler.de/wp-content/uploads/2014/04/Bewertung.jpg“][img src=“http://dividenden-sammler.de/wp-content/uploads/2014/04/Bewertung-150×150.jpg“][/a]
    Hallo Karl,

    mit Interesse habe ich deine Beiträge hier verfolgt und mir mal die Mühe gemacht, dein Bewertungssystem in eine mathematische Definition zu pressen (siehe Anhang). Ich hoffe, ich habe alles korrekt wiedergegeben.

    Da ich an etwas ähnlichem arbeite, habe ich eine Anmerkung dazu:

    Ich frage mich, ob der von mir als „KGV-Gewinneinbruchselastizitätsmalus“ bezeichnete Term sinnvoll ist. Er ist eigentlich doppelt-gemoppelt, weil er erneut den schon im Gewinneinbruchsmalus enthaltenen größten Gewinneinbruch verwurstet. An der von mir gewählten Bezeichnung sieht man, was ich vermute, was du mit diesem Term hintergründig bezweckst.

    Im Grunde willst du wahrscheinlich die massiven Ausreißer nach oben im KGV der Jahre 2008 und 2009 aufgrund herber Gewinneinbrüche, die einem teilweise das 10-Jahres-Langzeit-KGV stark nach oben ziehen, sinnvoll berücksichtigen. Das macht Sinn, weil sonst das Langzeit-KGV bei manchen Unternehmen unrealistisch hohe KGV-Werte als „normal“ propagiert und dazu führen könnte, dass man den jetzigen KGV-Stand fälschlicherweise als zu günstig einschätzt.

    Mir schwebt da eine Art Elastizitätsterm vor…also ein Term, der bewertet, wie heftig das KGV auf Gewinnveränderungen reagiert. Die KGV-Bewertung müsste dann um diese Elastizität korrigiert werden, so dass Unternehmen, die bei sinkendem Gewinn auch einen sinkenden Kurs und somit ein weniger heftig nach oben ausschlagendes KGV besitzen, anders eingeschätzt werden als solche, die brutale KGV-Spikes nach oben zeigen. Eventuell wäre auch eine Art „Robust Sigma“-Ansatz sinnvoll, der sehr heftige KGV-Ausschläge noch schwächer gewichtet.

    Was ich persönlich als eine erste Maßnahme eingeführt habe, ist Folgendes: Ich bewerte das KGV eines Jahres mit dem Median von vier Kurswerten eines Jahres (ein Wert pro Quartal). So nehme ich beispielsweise das EPS 2004 und ermittle den Median der Kurswerte vom 01.01.04, 01.04.04, 01.07.04 und 01.10.04. Damit errechne ich das KGV 2004. Vorteil: Stürzt der Kurs während des Jahres massiv ab oder steigt annormal schnell an, so wird einer massiven Verfälschung des KGVs für das Gesamtjahr entgegengewirkt.

    Eine Aktie, die über das Jahr von 100 auf 70 EUR fällt, würde bei einem EPS von 5 EUR ein KGV von 20 aufweisen, bei primitiver Ermittlung mit dem Kurs des 01.01.04. Bei meiner Methode würde 17 herauskommen (linearer Kursverfall angenommen). Tritt der Kursverfall schnell und plötzlich ein (z. B. komplett im ersten Quartal), wäre das mit Median errechnete KGV sogar bei 14 (und damit sehr nah an 12, dem wahren Jahresendwert).

      (Zitieren)

     
  34. Das Langzeit-KGV ist die 11. Wurzel und beinhaltet auch das KGV vom 1.1.2014 (alle historischen KGVs basieren auf Kursen und Crossrates vom 1. Januar des Jahres und dem EPS-Wert desselben Kalenderjahres, also „365 Tage Forward“ genau wie das aktuelle KGV).

    Das Gewinnwachstum 2006-2015e ist die 9. Wurzel aus (3 * EPS2015e) / (EPS2005 + EPS2006 + EPS2007), zumindest falls alle drei Werte sich für eine Basis „eignen“ (also keine „erkennbaren Ausreißer“ sind).
    Ich habe auch Titel, bei denen nur zwei oder sogar nur einer dieser drei EPS-Werte als Basis dient, und bei einem Börsengang erst in 2008 (Visa Inc. im Dow Jones!) nehme ich ausnahmsweise EPS2008 als Nenner, wenn ich nichts anderes habe.
    Die Wurzel für das Gewinnwachstum ist normalerweise die 9. Wurzel (weil ja 9 „Wachstumsstufen“ von 2006-2015e vorliegen), wird aber je nach verwendeter Basis angepasst: Falls ich beispielsweise (2 * EPS2015e) / (EPS2005 + EPS2006) als Wachstumsbruch verwende (weil EPS2007 verzerrt ist), ziehe ich daraus die 9,5-te Wurzel etc.

    Analog verwendet das „Wachstum 2011-2015e“ die 4. Wurzel aus (3 * EPS2015e) / (EPS2010 + EPS2011 + EPS2012), inklusive allen oben genannten Modifikationen. (Bei AT&T muss ich auf 2009 als Basis und die 6. Wurzel ausweichen, weil alle nachfolgenden Werte verzerrt sind…)
    Die beiden Wachstumswerte müssen ja annualisiert werden, wenn ich den kleineren der beiden Werte verwenden will.

    Der KGV-Malus (Spaltenüberschrift bei mir: „billig“) hat (inzwischen) ein Gewicht (Faktor) von „1,5“ (statt bei Dir „2“).

    Der Gewinneinbruchsmalus (Spaltenüberschrift bei mir: „robust“) hat die Funktion, die Robustheit generell zu bewerten (unabhängig vom KGV).

    Der „Elastizitätsmalus“ (Spaltenüberschrift bei mir: „preiswert“) hat die Funktion, hohe KGVs dann zusätzlich abzustrafen, wenn ihr Verhältnis zur Robustheit unangemessen erscheint.
    Dieser Term hat ein Gewicht von (aktuell) 1/12. (Mit diesem Faktor experimentiere ich noch – ich habe ihn gerade mal versuchsweise auf 1/10 gesetzt, was innerhalb meiner Top 50 aber relativ wenig ändert.)
    Das bewirkt aktuell de facto eine Bestrafung von Aktien, die bereits normalerweise ein KGV von mehr als 20 haben (das ich nicht bezahlen möchte) und die ansonsten gut aussehen.
    Ich will aber nicht allein auf das KGV referenzieren, sondern die Höhe dieser Strafe durchaus von der Robustheit abhängig machen.
    Ich kann mir durchaus vorstellen, für eine Aktie mit 20% super-robustem Wachstum ein KGV von knapp 20 zu bezahlen (also ihr Robustheits-KGV) – aber kein KGV von 26, selbst wenn dies die normale Bewertung für diese Aktie ist. (Den an anderer Stelle diskutierten Eigenkapitalquoten-Bonus in diesem 3. Term werde ich nicht implementieren.)
    Für eine nur normal-robuste Aktie mit hohem Wachstum und sehr hohem normalen KGV (über 20) würde ein aktuelles KGV von 20 ohne diesen Term gut aussehen, aber relativ zur nur durchschnittlichen Robustheit (von ca. -30%) wäre mir in diesem Fall ein KGV von 20 zu teuer – genau das „erkennt“ dieser Term, der also eine Art „robustheitsabhängige KGV-Zumutbarkeitsgrenze“ pro Titel bewirkt.
    (Die Aktie, wegen der ich ihn eingebaut habe, ist Julius Bär mit „13+2“ bei -23% Robustheit, die bei KGV 18,4 andernfalls super-billig aussähe, weil sie – aufgrund einer sehr kurzen Historie seit einem Spin-Off – ein „Langzeit“-KGV von sage und schreibe 27 hat; selbst mit diesem Faktor ist sie noch ein Top-10-Titel meiner Gesamtliste, aber noch mehr „Druck“ kann ich aus dem KGV von 18,4 nicht ableiten – ich muss mir einfach merken, dass das Langzeit-KGV von 27 „schuld“ ist an der viel zu guten Platzierung. Zu diesem Zweck ist Julius Bär in meiner Gesamtliste „rot angemalt“.)

    Die Median-Methode zur Glättung der KGVs mag eine gute Idee sein, würde aber mein Datenformat sprengen. Wirklich etwas bewirken würde sie bei fast allen Aktien nur in 2008 und 2009 etwas – und in solchen Fällen greife ich per Hand ein und blende „unnormale“ KGVs aus der Durchschnittsbildung aus (was ich auch bei anderen „Ausreißern“ tun muss, und zwar bei Ausreißern in beide Richtungen – tatsächlich ist hinter meinen Formeln viel mehr Willkür verborgen, als Dir im Moment bewusst ist).

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  35. Ich habe eine Frage zum Kriterium der „Robustheit“.

    Wenn ich mir die Daten bei finanzen.net anschaue, fällt der 2008-Wert ja deutlich heraus. Wird bei dem Robustheitskriterium in irgendeiner Weise berücksichtigt, dass seitdem der Gewinn je Aktie gestiegen ist? Anders ausgedrückt: In welchem Verhältnis befinden sich die Kriterien „maximaler Gewinnrückgang“ und „Gewinnwachstum innerhalb einer bestimmten Periode“? Ohne ein Mastercard-Apologet zu sein (purer Zufall, dass ich diese Aktie nenne) würde mich interessieren, ob ein Unternehmen für einen Rückgang innerhalb eines 10-Jahres-Zyklus mit einem Malus behaftet wird, wenngleich seit diesem Einbruch das Gewinnwachstum positiv ist.

    Viele Grüße
    Leolux

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  36. Leolux: Wenn ich mir die Daten bei finanzen.net anschaue, fällt der 2008-Wert ja deutlich heraus.

    2008 nahm Mastercard eine einmalige Rückstellung („Litigation Settlement„) in Höhe von $2,438 Mrd. für bevorstehende Belastungen aus einem Kartellprozess vor.

    Wenn ich diese Belastung aus dem Gewinn pro Aktie herausrechne (und das tue ich, weil ich bei der Robustheit die Abhängigkeit von allgemeinen Rezessionen messen und solche Verzerrungen davon bewusst ausnehmen will), dann komme ich auf ein EPS2008 von +$1,05 (und eine super-robuste Gewinnentwicklung von Mastercard seit mindestens 2004).

    Die tatsächliche Verurteilung in diesem Fall erfolgte erst im Jahr 2012; zu diesem Zeitpunkt nahm dann auch Visa eine entsprechende Wertberichtigung vor.
    (Wobei die EPS-Werte von Visa für 2013 und 2014 bei finanzen.net falsch sind – da wurde der 1:4-Split nicht berücksichtigt.)

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  37. Karl Napf: 2008 nahm Mastercard eine einmalige Rückstellung (“Litigation Settlement“) in Höhe von $2,438 Mrd. für bevorstehende Belastungen aus einem Kartellprozess vor.

    Vielen Dank für die Erläuterung. Ich wünschte, diese Akkuratesse würde in den Finanzportals enthalten sein. Mir fehlt die Zeit, das alles nachzuhalten – ich bemühe mich, aber das reicht oft nicht.
    Hinsichtlich Performance und KGV (hoch, aber im Durchschnittsbereich) macht Mastercard ja durchaus Appetit – wie gesagt, purer Zufall, weil ich die Aktie in einer Watchlist fand.

    Viele Grüße
    Leolux

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  38. Leolux: Vielen Dank für die Erläuterung. Ich wünschte, diese Akkuratesse würde in den Finanzportals enthalten sein. Mir fehlt die Zeit, das alles nachzuhalten – ich bemühe mich, aber das reicht oft nicht.

    Ich schaffe das auch nicht bei allen Aktien.

    Meine „Gier“-Funktion hat letzten Endes die Aufgabe, diejenigen Aktien in der Gesamtliste nach oben zu sortieren, bei denen sich am wahrscheinlichsten ein genauerer Blick in die Annual Reports lohnt, um solche (mehr oder weniger) offensichtlichen Ausreißer zu bereinigen.

    Das Problem bei der „Akkuratesse“ ist, dass eine solche Bereinigung eine Abweichung von der Realität ist, denn diese Sonderbelastung hat ja tatsächlich den Gewinn von Mastercard einmalig deutlich reduziert – und dies komplett zu verschweigen wäre auch nicht richtig.

    Die Frage lautet also: Was genau will ich über die Gewinne des Unternehmens wissen?
    Mich interessiert einerseits die Tatsache, dass solche milliardenschweren Belastungen möglich sind (denn so etwas könnte sich auch wiederholen), andererseits aber auch die Tatsache, dass der um diesen Sondereffekt bereinigte Gewinn von Mastercard durch die Finanzkrise hinweg lückenlos gewachsen ist (was eine Indikation dafür gibt, wie sich das Unternehmen in der nächsten weltweiten Wirtschaftskrise schlagen könnte); für die erste dieser beiden Aussagen muss ich den realen Gewinn sehen, für die zweite jedoch den bereinigten.

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Watchlist 2014 – so wird sie aussehen…

geschrieben von Dividenden-Sammler Lesezeit: 5 min
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