Angst und Furcht vor den Märkten

Beitragsbild - Angst - turbolente Zeiten - pixabay

Unsicherheit und Angst erzeugen Schwankungen

Terroranschlag in Belgien – aber die Börse kümmert sich nicht darum! Die Anleger haben keine Angst und verkaufen nicht panisch ihre Aktien. Die gegenteilige Reaktion hätte man erwarten können.

Warum sind alle so entspannt? Ist denn die Terrorgefahr in Europa nicht gestiegen? Mit Sicherheit! Aber die Börse stürzt trotz allem nicht ab! Was ist da los?

Der DAX hat am 23. März, wenige Tage nach dem schrecklichen Terroranschlag in Belgien über der 10.000 Punkte-Marke geschlossen.

Dabei sollte man doch meinen, dass ein solcher Anschlag die Märkte und auch die Anleger verunsichern würde. Stattdessen steigt der DAX weiter, wie wenn nichts gewesen wäre.

Es scheint so zu sein, dass die Börsen Terroranschlägen in Europa keine größere Bedeutung mehr zumessen würden. Es ist normal geworden! Und damit werden solche Ereignisse keine größeren Schwankungen zukünftig hervor rufen.

Nichts desto trotz ist es so, dass es immer wieder Ereignisse geben wird, welche die Märkte und Anleger “verrückt” spielen lassen.

Die Kurse stürzen ab, der Depotwert verringert sich in wenigen Tagen um fünf bis zehn Prozent, das mühsam angesparte Kapital löst sich rasend schnell in Luft auf!

Bei solchen Ereignissen kann man Anleger verstehen, wenn sie ihre Aktien verkaufen um ihr Geld zu sichern.

Aber ist eine solch überhastete Reaktion überhaupt sinnvoll? Wäre es nicht besser, alles aus zu sitzen und die Nerven zu bewahren.

Je größer die Unsicherheit ist, desto stärker schwanken auch die Kurse. Die Volatilität steigt und mehrere Prozent Verluste an nur einem Tage lassen die Zweifel steigen, ob Aktien doch eine gute Anlage sind!

Beispiele gibt es zu Genüge:

  • 24.08.2015 – Der DAX fällt um bis zu 3,6 Prozent
  • 29.06.2015 – Der DAX wird um 4,6 Prozent gedrückt
  • 01.11.2011 – Der DAX fällt um über 5 Prozent
  • 05.09.2011 – Erneut ein Rückgang im DAX um 5,3 Prozent
  • 24.10.2008 – Bis zu 11 Prozent fällt der DAX nach unten

Wieso sollte ich mich freiwillig so einer Gefahr aussetzen?

Um eine Antwort auf die obige Frage zu finden, sollte jede Leserin und jeder Leser des Blogs sich selbst die Frage von Ken Fisher stellen und versuchen darauf eine Antwort zu finden.

 

Die Frage der Woche von Ken Fisher:

Was bereitet mir den größeren Schmerz:

  1. In turbulenten Zeiten Aktien zu halten
  2. Oder im späteren Leben nicht genug Geld zu haben, weil ich langfristige Renditen verpasst habe?

 

Ich wünsche gutes Philosophieren! :good: :bye:

Vielen Dank fürs Lesen! :hut:

Euer
Dividenden-Sammler

92 thoughts on “Angst und Furcht vor den Märkten”

  1. Die Marktreaktion in Bezug auf den Dax ist rational.

    Statistisch gesehen, ist die Gefahr in Deutschland Opfer eines terroristischen Anschlags zu werden niedriger als von einem Haifisch (in Deutschland) gebissen zu werden.

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  2. Habe Dividende von BBB bekommen.
    2 Abrechnungen. Eine (größere) nur mit dt. Steuer. Die andere mit schweizer Quellen.
    Kann man da was zurückfordern von der 2ten?

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  3. Wort zum Donnerstag (nicht grün, außer auf dem Konto)

    Es macht sich eine totale seltsame, meist nur von Medien gesteuerte, latente Angst bemerkbar,
    die selbst in der ureigensten Geisteshaltung beim Hausgott durchschlägt.

    Tsss, ich schreibe das den fehlenden Gardinen und mangelnder Schokolade zu. (dazu später).
    Erstmal werden hier wirklich Psyche-bombs den Schafen hingeworfen, damit clicks erzeugt werden.
    Sehr platt, sry.

    “Es scheint so zu sein, dass die Börsen Terroranschlägen in Europa keine größere Bedeutung mehr zumessen würden. Es ist normal geworden! Und damit werden solche Ereignisse keine größeren Schwankungen zukünftig hervor rufen.”

    Öhem, RAF, Ramstein, kenne doch nur die Alten….
    Was neu ist, oder zumindest massiv anstieg ist die Kriegslust der Vereinigten Staaten und die Auseinandersetzung
    ohne internationalen Gerichtshof. Davon liest man in der transatlantischen Brücke weniger.
    Wenn dann nur von Rentnern, siehe Willy Wimmer oder Thilo Sarrazin die Tage.

    Ansonsten ist das Politik und die Haltung ist für einen Perma-Bull ziemlicher Unfug.
    Sogar die statistische Aufarbeitung von Long&short zeigt KEINE höhere Steilheit der Vola.
    Etliche Faktoren wurden neu geschrieben, EUR, YUAN und da kommt sicher noch einiges.

    “Die Kurse stürzen ab, der Depotwert verringert sich in wenigen Tagen um fünf bis zehn Prozent, das mühsam angesparte Kapital löst sich rasend schnell in Luft auf!
    Bei solchen Ereignissen kann man Anleger verstehen, wenn sie ihre Aktien verkaufen um ihr Geld zu sichern.”

    Tja, wann gibt es die stärksten Rückschläge? Am ex-Div Tag (in allen Fällen, sogar im Gutfall, im Schlechtfall kommen noch einige andere dazu).
    Das wird hier kaum besprochen und verschwiegen, dafür rechnen sich die Osterhasen an einer Forward Div schwindelig. (Auch ohne Eierlikör im Schoko-Ei)

    Es gäbe so viele andere Theman, zielgerichtet, konstruktiv und auch positiv.
    Die publizierte Haltung ist sehr deutsch, rein non-risikoaffin und ängstlich (wie der Hase vor der Backröhre).
    Zu einem Aktienanleger, der nur eine Seite spielt noch dazu, passt das gar nicht!

    Vorschlag: Derzeit fallen mir nur Stahlwerte, Kupfer, (brent mache ich eh fast jeden Tag) thematisch ein,
    oder Ostern (Häschen und Schoggi)
    Diese Peergroup wäre auch eine Untersuchung wert.-)
    Yankee-lastig würde der Hausherr, Mondolez, Mars, Kraft in´s Rennen rufen.
    Die richtigen Fundis würden mit Nestle kommen, andere grüne Kaninchen mit
    Lindt, Callebaut/BCLN

    Sonst kommt man sich hier vor, wie in einer Mischung aus Friedhof und Dividenden-Tropfbierkneipe.
    Short kann hier ja niemals besprochen werden, die Zeit kommt rein saisonal auch wieder, dauert auch nicht mehr lang.
    Erst mal sind uA die Hasen dran! Saft (CCA+RF3) wäre auch noch so Ding/Thema.

      (Zitieren)

     
  4. HggM: Ostern (Häschen und Schoggi)
    Diese Peergroup wäre auch eine Untersuchung wert.-)
    Yankee-lastig würde der Hausherr, Mondolez, Mars, Kraft in´s Rennen rufen.
    Die richtigen Fundis würden mit Nestle kommen, andere grüne Kaninchen mit
    Lindt, Callebaut/BCLN

    Hershey fällt mir noch zusätzlich ein. Wobei mir persönlich die gute, alte Nestlé reicht.

    Dazu passend:

    200 Millionen Schoko-Osterhasen – viel Zeit für Oster-Einkäufe

    Do, 24.03.16 14:19

    MÜNCHEN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) – Osterhasen mit Fußballtrikots, rosa Schokohäschen für Mädchen, Osterkalender mit Türchen wie im Advent: Für die Süßwarenindustrie ist Ostern nach Weihnachten die wichtigste Saison. Die Regale in den Supermärkten sind prall gefüllt. In den vier Wochen vor dem Fest werden nach Angaben des Handelsverbandes Sweets Global Network Süßwaren im Wert von fast einer Milliarde Euro verkauft – dabei entfallen gut 400 Millionen Euro auf Osterartikel. Allzu eilig haben es viele Kunden mit ihren Einkäufen aber nicht.

    Das Wetter hat Herstellern und Handel beim Ostergeschäft in den vergangenen Wochen in die Hände gespielt: Je kühler die Temperaturen, desto größer der Appetit auf Süßwaren. “Das Saisongeschäft wird kaum von schwankenden Verbraucherstimmungen beherrscht, sondern zunehmend von klimatischen Bedingungen”, erklärt Vorstandschef Hans Strohmaier.

    Allerdings ist die Verkaufssaison in diesem Jahr wegen des frühen Ostertermins kürzer als sonst. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) rechnet deshalb mit rund 200 Millionen verkauften Schoko-Osterhasen weltweit – etwas weniger als im Vorjahr. Mehr als 40 Prozent der Figuren gehen ins Ausland: vor allem in Länder Europas, aber auch in die USA und nach Australien.

    In Deutschland mögen die Verbraucher die Schoko-Hasen noch immer am liebsten ganz klassisch und ohne Firlefanz. Gerade nostalgische Figuren sind nach Angaben des Süßwarenhandelsverbandes hoch im Kurs.

    Große Gewinnsprünge können die deutschen Produzenten jedoch kaum noch machen. Der Schokoladen-Verzehr ist seit Jahren stabil. 2015 lag er nach Angaben des BDSI bei rund 9,5 Kilogramm pro Person und Jahr – das entspricht etwa 95 Tafeln Schokolade.

    Zudem bringen teure Rohstoffe die Firmen unter Druck. “Insbesondere der hohe Kakaopreis belastet die Ertragslage der Süßwarenhersteller”, sagt Torben Erbrath vom BDSI. Im Schnitt kostete die Tonne Kakao im vergangenen Jahr 2800 Euro – doppelt so viel wie noch im Jahr 2007.

    “Das ist natürlich ein Problem für die Hersteller”, sagt Thomas Seeger vom Schokoladenhersteller Ritter Sport. Das Familienunternehmen setzt auf den Bau einer eigenen Kakaoplantage in Nicaragua, wo 2017 erstmals geerntet werden soll. Vom kommenden Jahrzehnt an sollen die Erträge so hoch sein, dass etwa ein Drittel des Bedarfs der Firma an Kakao gedeckt werden kann.

    Die meisten Osterhasen und Schokoladen-Eier werden erst in der Woche vor dem Fest gekauft, stellte das Marktforschungsinstitut Nielsen fest. “Die Osterwoche ist die Rekord-Woche für den Verkauf für Ostersüßigkeiten und beflügelt gleichzeitig auch den Verkauf aller anderen Süßwaren”, sagt Süßwaren-Experte Michael Griess.

    Durchschnittlich geben die Deutschen laut den Daten der Marktforscher 5,65 Euro pro Kopf für Ostersachen vom Schokohasen bis zum Marzipanei aus. Insgesamt summierte sich das 2015 auf 452 Millionen Euro. Favorit unter den Süßigkeiten ist das Osterei – egal ob aus Schokolade oder Marzipan -, dicht gefolgt vom Schoko-Osterhasen.

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  5. HggM

    Ich habe mir das jetzt die letzten Wochen angeschaut. Außer 2-3 Leuten, die mal konstruktiv etwas beitragen, kommt hier kein Austausch zustande. Eher eine Ansammlung von Einzelkommentaren mit wenigen Ausnahmen. Auch D-S geht nur ausgewählt auf Kommentare ein. Ob er Deine Vorschläge aufnimmt…ich bezweifele es. Ich verbuche das mal unter “Warten auf Godot Karl”.

    Mit diesem Beitrag kann ich gar nichts anfangen. Da überwiegt auch für mich der menschliche Aspekt eines solchen Ereignisses und eigentlich widert es mich nur an, wenn mir dann jemand einen Bezug zur Börsenentwicklung herstellen möchte. Sorry, ich muß da so deutlich schreiben. Nos pensées vont aux victimes, aux sauveteurs, aux proches et aux habitants de la région de Bruxelles.

    Wie heißt es so schön…das Leben ist zu kurz.

    P.S.: Die 3er Runde mit Dir & Paul finde ich lustig. Falls wir die weiterführen wollen, wollen wir das vielleicht woanders machen?

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  6. uhii, ich zieh´ den Joker 😀

    Nein, keine Flucht vor Bad girls oder Batman und Robin. :))

    Je Suis – sick of this shit (trifft es auch bei mir). Politisch sollten sich etliche
    erst um die Nato kümmern, Ramstein ist als Drohnenburg immer noch
    ABC-Waffen aktiv, aber falsches Thema.

    Ja, Hershey fiel mir kurz drauf ein, das wäre ja auch der Sinn von Schwarm-IQ

    Gibt auch genug Werte die nicht investierbar sind, Ferrero, Roshen (käm´für mich
    eh nicht in die Schultüte), Roter Otober (mission impossible) usw. nur damit die peer was hergibt.

    Ich sehe mir die Schogis auch als Indiktor (nur nicht gerade zu Ostern) an.
    Nestle & Callebaut & Lindt sind die Perlen. Schokokuchen amerikanischer Art mag ich nur
    mit Roter Beete, bin halt verfressen.
    Stahl hatte ich seltsamerweise nur unter den Maschinenbauern und Absaftern (Abfüller)
    Wie immer es kommt hier halt nix.
    Und nicht falsch verstehen, sehr oft (mich eingeschlossen) sind es die drei von der
    Tankstelle…
    Und ICH suche wirklich andere Meinungen, nicht jemand der mir ein zustimmt, das bringt
    mich nämlich nicht weiter.

    Xaver: P.S.: Die 3er Runde mit Dir & Paul finde ich lustig. Falls wir die weiterführen wollen, wollen wir das vielleicht woanders machen?

    Vorschläge? mail macht weniger Sinn, ich denke eher an eine Aufarbeitung von Peergroups
    Gut mache ich mit xls. Real treffe ich mich nur mit 2 Tradern, sind aber thematisch überhaupt
    keine Investoren, Langfristler.
    Würde etlichen (RO-Langweilern/read only) entgegenkommen und mancher Bleifuss wäre ungestört, was ja auch wieder an den aufmüpfigen grünen Hasen liegt.

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  7. Irgendwie ein komischer Beitrag und ganz ehrlich, den Terror mit der Börse hier vermischen finde ich persönlich ein wenig abstoßend…Wie sagt man so schön:”Es gibt wichtigeres im Leben als Geld”.

    Unabhängig davon erneuere ich meine Kritik von vor ein paar Wochen. Dieser Blog regt immer weniger zum diskutieren an, über was sollen wir denn auch sprechen? Ob wir nach den Bomben in Brüssel unsere JNJ verkaufen sollen? Come on…

    Ich würde einfach mal vorschlagen, dass Michael für den nächsten Aktienkauf einfach mal 3 Aktien seiner Wahl vorstellt und die Entscheidung dafür auch begründet. Das wäre doch mal was zum diskutieren. So wie der Blog jetzt ist, erinnert mich dieser mehr an ein Tagebuch und ganz ehrlich, spannend ist das nicht…”Liebes Tagebuch, heute habe ich wieder 3 Aktien von BASF gekauft.”

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  8. So sieht es aus “Tim” > Es gibt wichtigeres im Leben als Geld. Und zwar nach der Gesundheit die Freizeit mit Familie und Verwandten. Wünsche allen frohe Ostern und erholsame Tage. Sowie gruß an alle Stammblogger Kosta, Rastamann, Maik und KN –
    Geniesse mal wieder eine gute Zigarre Michael und eine gute Zeit

      (Zitieren)

     
  9. Vorschläge? mail macht weniger Sinn, ich denke eher an eine Aufarbeitung von Peergroups
    Gut mache ich mit xls. Real treffe ich mich nur mit 2 Tradern, sind aber thematisch überhaupt
    keine Investoren, Langfristler.
    Würde etlichen (RO-Langweilern/read only) entgegenkommen und mancher Bleifuss wäre ungestört, was ja auch wieder an den aufmüpfigen grünen Hasen liegt.

    Sorry, kennen Du deutchen Sprache strechen, ik haben ane Tipp: Gehen vielleischt sollten Du mal zo dän Vokschhochchelen gehen haben misch auch sähr gehelfen –

    sorry HHgM aber Dein Genuschel ist unerträglich und ich komme aus Köln, da verstehen wir Spaß. ABER RICHTIG. Hier sollten nur Leute interessiert mitmachen die an Dividendenstrategien Interesse haben und wenn Du was besseres auf der Pfanne hast bring das mal so rüber das irgend ne SAU damit auch was anfange kann – Danke fürs Gespräch.

    BBBBBBBBBBOOOOOOOOOOAAAAAAAHHHHH………….

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  10. @Sonny
    Dir auch frohe Ostern!
    Wie bereits mehrfach angeklungen ist die Stimmung hier mittlerweile am Tiefpunkt. Kommt nicht mehr viel, und verstehe auch nicht so ganz warum DS dem nicht entgegenwirkt! Zudem werden hier mittlerweile Sprachen gesprochen die ich nicht mehr verstehe. Vielleicht bin ich doch schon zu alt!

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  11. @Rasta: Du zu alt?? Ist doch eher Berlin, statt Cologne, dort sind sie meist schwul und weniger liberal als in Stuttgart, fehlt noch Hamburg. (mal kurz alle Klischees über einem Kamm).
    Schicke den mal in ein anderes Bundesland, ich würde den nicht mit meinem Rotweile Brötchen holen lassen, hätte Angst um den Hund (und Brötchen komme da auch nie an).

    Die Kicker kapieren es halt nicht, das es einer drauf anlegt, das nicht jeder sie versteht, solange
    nichts dafür rüber kommt. OC, Nerd-Theme

    Oder Tropfbier, nachäffen ist halt leichter als selbst aktiv zu sein. War das übigens vor 5 Jahren hier anders??

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  12. HggM: Ostern (Häschen und Schoggi)
    Diese Peergroup wäre auch eine Untersuchung wert.-)
    Yankee-lastig würde der Hausherr, Mondolez, Mars, Kraft in´s Rennen rufen.
    Die richtigen Fundis würden mit Nestle kommen, andere grüne Kaninchen mit
    Lindt, Callebaut/BCLN

    Hershey fällt mir noch zusätzlich ein. Wobei mir persönlich die gute, alte Nestlé reicht.

    —> Wie kann ich denn bei Schweizer Dividenden die Quellen-Steuern zurückholen ?? Bzw wie viel Div. Rendite würde ich ohne Erstattung verlieren??

    Bei US Unternehmen wird ja anscheinend alles direkt verrechnet ohne “Nachteil” wenn ich richtig liege

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  13. Michael: Wie kann ich denn bei Schweizer Dividenden die Quellen-Steuern zurückholen ?? Bzw wie viel Div. Rendite würde ich ohne Erstattung verlieren??

    Och nö, oder? Nicht zum 1000sten Mal. Bitte Hirn einschalten, im Blog suchen oder die Suchmaschine Deines Vertrauens wählen. Diese passive Konsumhaltung ist echt zum kotzen.

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  14. Frohe Ostern an alle!

    @Sonny
    Danke für den Gruß.
    Weil wir (Du und RastaMann) und auch ich uns mal vor langer Zeit über Roche unterhalten haben: Letzten Dienstag haben die ersten Roche-Anteile zu 217,20 EUR “endlich” den Weg in mein Depot gefunden. Ich hoffe, es ergeben sich in den nächsten Monaten noch bessere Chancen, die Position entsprechend auszubauen.

    Wie von Dir sehr schön erwähnt, sind das auch meine Lebensprinzipien: GESUNDHEIT für alle, die einem wichtig sind und natürlich auch für sich selbst, FREIZEIT für Familie, Verwandte, Freunde / Bekannte und sich selbst und zuletzt kommt erst das GELD. Aber Letzteres hilft schlussendlich enorm (in Form von aussichtsreichen Investments), weniger Lebenszeit gegen Arbeitszeit (zum Erwerb von Geld für den Lebensunterhalt) tauschen zu MÜSSEN.

    Gruß
    Kosto

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  15. Da hier sicher einige auf durchaus größeren Depots sitzen:
    Arbeitet jemand von euch mit covered calls zur Renditesteigerung?
    Käme das auch für den Hausherren infrage? 100 Stück pro Position welche dafür nötig wären sind ja bei manchen Werten im Depot nicht mehr weit entfernt!

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  16. Matthias:
    Arbeitet jemand von euch mit covered calls zur Renditesteigerung?

    Ja, momentan habe ich einen Call verkauft mit Verfallstag 22.04. und noch 2 länger laufende verkaufte Puts.

    Meine Einstellung ist wie folgt. Einen Wert, den ich wirklich behalten will, auf den würde ich auch keinen Call verkaufen, weil ich die Aktie dann nicht abgeben wollen würde. Man kann aber eine Aktie kaufen (100 St.), mit der man nicht unbedingtes Buy&Hold vor hat, und wenn man mit der ein paar Prozent im Plus ist, dann einen Call “aus dem Geld” verkaufen. Also, wenn man zu 5 gekauft hat und die bei 6 steht, verkauft man den Call mit Strike 6,50 oder so. Angenommen, der Call bringt je nach Laufzeit als Beispiel 0,50 (x100) also 50 $ ein, dann steigt der Kurs auf 8, und der Call wird ausgeübt, dann verkauft man statt für 8 zu 6,5 plus Prämie. Man “verliert” halt den entgangenen Gewinn von 1 $ (6,50+0,50 statt 8). Aber man hat dennoch mit Gewinn verkauft. Wenn der Kurs doch wieder fällt, dann bleibt einem die kassierte Optionsprämie und die Aktien.
    Andererseits, wenn ich eine Aktie halbherzig kaufen wollen würde, aber jetzt auch nicht unbedingt sofort und zu dem aktuellen Preis, oder eine Position günstiger aufstocken will, es aber auch nicht schlimm ist wenn ich sie nicht billiger bekomme, dann kann man einen Put verkaufen, mit der Absicht, dass man die Aktie evtl eingebucht bekommt zum Strike, wenn der Put also ausgeübt wird. Wenn die Aktie doch nicht unter den Break Even für den Put-Käufer fällt, dann bekommt man die Aktie nicht, aber hat mit dem wertlosen Verfall des Puts die Prämie behalten. Worst Case ist dann, dass man mehr zahlen muss, als der Kurs ist. Aber hätte man normal die Aktie gekauft, und sie wäre gefallen, dann wäre man auf normalem Weg auch im Minus.

    Naked Short Put Options – Warren Buffett’s Little Secret

    Guten Erfolg
    MS

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  17. Danke MS!
    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Da hätte ich mir die zwei Bücher zum Thema sparen können. :good:
    Habe Teile meines Depots zu Lynx transferiert, und muss gestehen, dass mich die TWS noch etwas einschüchtert, v.a. was die Wahl der entsprechenden Option betrifft.
    Die Strategie ist klar, allein es fehlt (noch) der Mut (auf Verkaufen zu drücken)!
    Schöne Ostern!

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  18. Delura: Hier sollten nur Leute interessiert mitmachen die an Dividendenstrategien Interesse haben und wenn Du was besseres auf der Pfanne hast bring das mal so rüber das irgend ne SAU damit auch was anfange kann – Danke fürs Gespräch.

    HggM geht mir auch auf den Geist, sein Gefassel überspringe ich.
    Seit einiger Zeit lese ich diesen Blog, obwohl ich bisher keinen Fokus auf Dividendenstrategien habe, eher auf Value-Investing , Robustheit und Erkennen von zukünftigen High-Flyern.
    Wie unterscheidet sich diese Orientierung von einer Dividendenstrategie? Worin liegt bei
    letzteren der Fokus? Aktuelle oder zukünftige attraktive Dividenden-Einnahmen? Oder Unternehmen mit attraktiven Dividenden besonders erfolgreich?
    Für eine Nachhilfe wäre ich dankbar.

    Und zur Einleitung dieses Threads:
    Die Frage der Woche von Ken Fisher:

    Was bereitet mir den größeren Schmerz:

    In turbulenten Zeiten Aktien zu halten
    Oder im späteren Leben nicht genug Geld zu haben, weil ich langfristige Renditen verpasst habe?
    Weiss man, wie Fisher dies macht, wie und was er ausgewählt hat.
    efuzzy

      (Zitieren)

     
  19. efuzzy: HggM geht mir auch auf den Geist, sein Gefassel überspringe ich.

    Ist dein gutes Recht , ich vermute allerdings , dass du dann auch noch so einiges überspringen musst .

    Seiteiniger Zeit lese ich diesen Blog, obwohl ich bisher keinen Fokus aufDividendenstrategien habe, eher aufValue-Investing , Robustheit und Erkennen von zukünftigen High-Flyern.

    Wenn du das kannst , solltest du es professionell machen .


    Wie unterscheidet sich diese Orientierung von einer Dividendenstrategie? Worin liegt bei
    letzteren der Fokus? Aktuelle oder zukünftige attraktive Dividenden-Einnahmen? Oder Unternehmen mit attraktiven Dividenden , besonders erfolgreich?
    Für eine Nachhilfe wäre ich dankbar.

    Dividendenstrategie kann jeder , besonders erfolgreiche Unternehmen zu filtern und prognostizieren , kann nicht jeder .

    Und zur Einleitung dieses Threads:
    Die Frage der Woche von Ken Fisher:

    Was bereitet mir den größeren Schmerz:

    In turbulenten Zeiten Aktien zu halten
    Oder im späteren Leben nicht genug Geld zu haben, weil ich langfristige Renditen verpasst habe?

    Die Frage stellt sich nicht , ist so gestellt unsinnig , weil das Ergebnis in Abhängigkeit von der Turbulenz ein ganz anderes sein wird .

    Weiss man, wie Fisher dies macht, wieund was er ausgewählt hat.
    efuzzy

    Willst du etwas nachmachen ?

      (Zitieren)

     
  20. @HggM: Also ich finde deine Beiträge klasse! Sehr humorvoll, besser als all der kalte, möchtegern rationale Datenkram von Karl und Konsorten. 😉

    @Onassis: Der Beitrag ist echt keine Glanzleistung und irgendwie wiederholst du dich darin nur…
    Es ist keine Schande, eine Weile nichts zu schreiben. Besser, als irgendeinen Unsinn.

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  21. Tja, die ganzen Schlaubi-Schlümpfe mögen das Andersartige eben nicht. Hat schon pegidaeske Züge mit HggM. Aber an Karls Rockzipfel hängen sie und saugen jeden noch so kleinen Fetzen seiner Weisheiten auf. Das war hübsch aufbereitet und konnte einfach so konsumiert werden.

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  22. Hallo Matthias,

    Matthias: “… muss gestehen, dass mich die TWS noch etwas einschüchtert, v.a. was die Wahl der entsprechenden Option betrifft.”

    ich nehme die TWS gar nicht so her. Meistens ordere ich einfach über die Android App.

    Die TWS nervt mich manchmal. Immer wenn ich alle Werte schön sortiert habe, dann werden die immer wieder einfach umgeschmissen und alphabetisch angeordnet.
    Ob Du es einfach mal ausprobieren willst musst halt entscheiden. Wenn Du nach Möglichkeit nur die Optionsgebühr gewinnen willst, dann solltest Du natürlich auf Werte mit geringer Wahrscheinlichkeit auf Kurswachstum in der Zeit setzen. Also wenn Du 100 Stück Coca Cola hättest, und sagst, die sind derzeit ausgereizt, und ich glaube nicht, dass sie noch bis 20. Mai groß über 47 USD steigen, dann kann man den Call mit Strike 47 verkaufen und derzeit 42 $ (100 x 0,42) kassieren. Das musst Du halt mit Deinen Werten im Depot durchspielen. Ich schaue mir die Optionen immer bei Google Finance an: Wert eingeben und auf “Option Chain” und dann nach Verfallsdaten auswählen. Hier für KO.
    Oder anders herum… man ist der Meinung, Seadrill könnte man mal wieder kaufen, aber nicht zum jetzigen Kurs. Und wenn ich sie nicht habe, dann ist es auch nicht schlimm. Dann verkaufe ich einen Put, z.B. mit Verfall 29. April und Strike 3 USD. Dafür bekommt man vielleicht 45 $ (100 x 0,45). Der Kurs muss also unter 2,55 USD fallen, um sie mit Verlust eingebucht zu bekommen. Aber dann hat man sie halt immer noch günstiger, als wenn man jetzt normal zu 3,28 USD kauft und sie fallen würde. Sollte sie nicht eingebucht werden, dann bleibt die Optionsprämie hängen. Bei so billigen Werten kann man natürlich mehrere Optionen a 100 Multipler verkaufen. 1 Option kostet (glaub ich) 3,50 USD Gebühr.
    Na ja, probiere einfach mal was harmloses aus.

    Viel Glück
    MS

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  23. Seiteiniger Zeit lese ich diesen Blog, obwohl ich bisher keinen FokusaufDividendenstrategien habe, eher aufValue-Investing , Robustheit und Erkennen von zukünftigen High-Flyern.
    Wie unterscheidet sich diese Orientierung von einer Dividendenstrategie? Worin liegt bei
    letzteren der Fokus? Aktuelle oder zukünftige attraktive Dividenden-Einnahmen?OderUnternehmen mit attraktiven Dividendenbesonders erfolgreich?
    Für eine Nachhilfe wäre ich dankbar.

    Nun, die Dividendenstrategie beinhaltet , dass man sich Aktien von soliden Unternehmen ins Depot legt, die – so ist der Plan – in der Zukunft regelmäßig Divdidenden zahlen und diese zusätzlich noch in einem Maße erhöhen, die die jährliche Inflationsrate schlägt. Sinnvollerweise sollte bereits beim Einstieg eine Dividendenrendite von ca. 3% vorhanden sein.

    Da man ja nunmal kein Hellseher ist, versucht man diese Aktien anhand der Dividendenzahlungen der Vergangenheit zu identifizieren.
    Eigentlich keine besondere Leistung, wie ja hier in den Kommentaren auch schon erwähnt wurde.

    Die besondere Leistung und auch der Punkt, an dem die meisten scheitern ist: Geduld. Ohne eine ausgeprägte Geduld funktioniert das ganze nicht. Mit dieser Strategie muss mit bereit sein, Jahre, eigentlich sogar Jahrzehnte durchzuhalten und sich nicht von der Verlockung des schnellen Gewinns verführen zu lassen.

    Der große Unterschied zum Value-Investor ist die Tatsache, dass den Dividenden-Investor der aktuelle Aktienkurs genau ein einziges Mal interessiert: Am Tag des Kaufes. Der konsequente Dividenden- Investor hat nämlich nicht vor, seine Aktien wieder zu verkaufen. Dies passiert im Prinzip nur dann, wenn es aus Unternehmens-Sicht Situationen gibt, die die zukünftige Dividendenzahlung und Steigerung in Frage stellen. was aber wiederum mit dem Aktienkurs nichts zu tun hat.

    Entschuldige bitte, wenn ich hier ein wenig zu sehr bei Adam und Eva angefangen habe, aber ich möchte damit auch erreichen, dass sich die Leser dieses Blogs mal wieder auf die eigentlichen Inhalte zurück besinnen, da auch mir in der letzten Zeit viel zuviele Dinge in den Vordergrund gerückt worden sind, die mit dem Ursprung dieses Blogs überhaupt nichts mehr zu tun haben.

    Die Dividendenstrategie funktioniert nämlich wunderbar, ich betreibe sie seit fast 20 Jahren. Man muss nur durchhalten, und den Schaumschlägern widerstehen…

      (Zitieren)

     
  24. maddin711:
    @HggM: Also ich finde deine Beiträge klasse! Sehr humorvoll, besser als all der kalte, möchtegern rationale Datenkram von Karl und Konsorten. 😉

    :negative:
    Nachdem ich mehrere Wochen hier nicht mehr rein geschaut habe, hat sich der Stil hier in Richtung “Muppets-Show” entwickelt.
    Besonders auch durch die “humorvollen” Beiträge” gewisser Labertaschen ohne irgendeinen Mehrwert. Leute wie Karl Napf und “Konsorten” machten für mich den BLOG lesenswert.
    Fazit für mich: Ich sehe hier im Moment keinen Nutzen für meine Anlageentscheidungen und der Unterhaltungswert ist auch mehr als mittelmäßig, daher werde ich die Seite von meiner Favoritenliste streichen.
    Schönen Sonntag und viel Spaß weiterhin.

      (Zitieren)

     
  25. HH: Die Dividendenstrategie funktioniert nämlich wunderbar, ich betreibe sie seit fast 20 Jahren. Man muss nur durchhalten, und den Schaumschlägern widerstehen…

    Das heißt , seit etwas 1995….und das wäre Unsinn .
    Du hast also zweimal eine satte Krise hingelegt , 2003 und 2008..die 2011er erspare ich dir .
    Die Dividendenstrategie war 1995 falsch , damals konnte man für AAA Papiere noch fast 8 % bekommen , da waren Divis völlig uninteressant und wären es auch heute noch , wenn es denn Zinsen gäbe .
    Vor zwanzig Jahren musste man sich mit Langläufern eindecken .
    ….Ich sehe gerade , jeden Tag fast 2000 Besucher , Michael verdient sich dumm und dämlich !..

      (Zitieren)

     
  26. HH:

    Die besondere Leistung und auch der Punkt, an dem die meisten scheitern ist: Geduld. Ohne eine ausgeprägte Geduld funktioniert das ganze nicht. Mit dieser Strategie muss mit bereit sein, Jahre, eigentlich sogar Jahrzehnte durchzuhalten und sich nicht von der Verlockung des schnellen Gewinns verführen zu lassen.

    Entschuldige bitte, wenn ich hier ein wenig zu sehr bei Adam und Eva angefangen habe, aber ich möchte damit auch erreichen, dass sich die Leser dieses Blogs mal wieder auf die eigentlichen Inhalte zurück besinnen, da auch mir in der letzten Zeit viel zuviele Dinge in den Vordergrund gerückt worden sind, die mit dem Ursprung dieses Blogs überhaupt nichts mehr zu tun haben.

    Die Dividendenstrategie funktioniert nämlich wunderbar, ich betreibe sie seit fast 20 Jahren. Man muss nur durchhalten, und den Schaumschlägern widerstehen…

    Ciao HH und alle Interessierten,
    nach meiner Auffassung beschreibt der Begriff DIE Dividendenstrategie (genauso wie DAS Value Investing, usw.) sehr vage und letztendlich nur, dass es im Grunde irgendwie um Dividenden geht. Es gibt (wie so oft) verschiedene Formen, das Thema zu realisieren (sehr umstritten, z.B. war schon immer und zur Zeit noch mehr die Strategie des Blogbetreibers): Zum einen gibt es die bekannten Strategien Dogs of the Dow nach Benjamin Graham sowie dessen Weiterführungen Low 5 von Michael O´Higgins bzw. von Robert Sheard . Der Vorteil bei diesen “mechanischen” Strategien sind die jeweils leicht zu bedienenden, regelbasierten Kauf – und Verkaufsvorgaben und Portfoliogewichtungen. Der Nachteil liegt meines Erachtens in der Schwierigkeit, diese “stupide” (man handelt nur einmal im Jahr nach dem gleichen Schema und tut den Rest der Zeit “Nichts”) Vorgehensweise emotionslos Jahr für Jahr durchzuhalten (die von den genannten Autoren berechneten Überrenditen sind – wie so oft- Mittelwerte sehr langer Zeiträume).
    Eine andere Strategie kann sein, auf die Unternehmen zu setzen, die seit mindestens 25 Jahren ohne Unterbrechung die Höhe der Dividende steigern . Die sogenannten Dividendenaristokraten garantieren jedoch nicht: eine angemessene Steigerungsrate der Dividende (kann theoretisch bei 1 Cent pro Jahr liegen) bzw. die zukünftige Sicherheit der Auszahlung (“ungesunde” Bilanz, “ungesunde” Erhöhung der Ausschüttungsquote usw.)
    Wiederum eine andere Strategie ist, die Unternehmen mit der jeweils höchsten Dividendenrendite ins Portfolio zu legen. Die Dividendenrendite ist zwar, nach meiner und vieler anderer Leute Auffassung, als Auswahlkriterium noch weniger als die Steigerungsrate geeignet, und sollte deshalb im Verbund mit anderen Kennziffern einer umfassenderen Strategie gesehen werden. Das ist nur ein Ausschnitt, den ich gerade so parat habe.
    Daneben gibt es noch unzählig andere bekannte oder weniger bekannte Varianten DER Dividendenstrategie. Viele User wandeln dann diese nochmals nach ihren Schwerpunkten um, so dass ganz persönliche “Systeme” entstehen.
    Aus diesem Grund finde ich es wünschenswert, wenn bei Diskussionen (THEMA: DIVIDENDENSTRATEGIE) die jeweiligen Teilnehmer immer eine kurze Skizze oder einen allgemeinen Überschlag ihres ZIELS und Bewertungssystems mitliefern (natürlich nur immer sofern, sie sich an die eigenen Vorgaben auch halten – und somit ihre Erfolge oder Misserfolge dem System zuzuordnen sind). P.S. Ich meine sogar der in letzter Zeit viel gerügte Blogbetreiber hat eine Strategie, die durch die ganzen Wirrungen von Spontankäufen und Versuchen von Bewertungstabellen hindurch scheint. Für mich lautet sie: “Ich habe eine Liste von mir sympathischen großen Unternehmen mit nennenswerter Dividendenhistorie, die ich preis – und zeitunabhängig nach und nach alle in meinem Depot haben will.”

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  27. Zirpegigu:
    @efuzzy

    Was genau ist denn “Gefassel”?

    Im Schwäbischen, wo ich aufgewachsen bin, bezeichnet man unnützes Geschwätz, das an den “Haaren herbeigezogen wird” und keinen Beitrag zur Sache liefert, —-so erinnere ich mich— als Gefassel; man versucht es zu überhören.
    Bei Bekannten und Freunden hat man oft Schwierigkeiten, dies offen so einzustufen. Dieser Kontext macht es einfacher, seine Meinung kund zu tun, zumal ,wenn man sich nicht alleine mit seiner Einschätzung wähnt.

    efuzzy

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  28. GDL: Die besondere Leistung und auch der Punkt, an dem die meisten scheitern ist: Geduld. Ohne eine ausgeprägte Geduld funktioniert das ganze nicht. Mit dieser Strategie muss mit bereit sein, Jahre, eigentlich sogar Jahrzehnte durchzuhalten und sich nicht von der Verlockung des schnellen Gewinns verführen zu lassen.

    Wie wahr; ich kann auf keine erfolgreiche Investor-Karriere zurückblicken und sollte es Alterswegen eigentlich lassen.
    Vielen Dank an HH und GDL für den Nachhilfe-Unterricht
    Delura: hat mit seinem Hinweis auf Dividenden-Strategie meine Frage eigentlich provoziert.
    Nun, mit dem Geduld haben ist es so eine Sache. Entweder ist man sich seiner Sache sicher, unterstellt keine eigenen Fehler oder schickt sich in das Unbekannte —- entspricht nicht ganz meinem Naturell.
    Ein wenig Systematik wäre gut; so fand ich diesen Blog.
    Die Fokussierung auf Dividenden als Mass für die Bewertung eines erfolgreichen Unternehmens war und ist mir momentan so nicht erschlossen, so dass mir Karl Napf`s Ansatz einer “fundamental-basierten” Handelsstrategie näher liegt—-nur kennt man keine Historie.
    Die hier offengelegten Bewertungsansätzen und Auswahlkriterien nützen das Attribut “preiswert” nicht unmassgeblich und Sparen zunächst Unternehmen, die ich unpräzße mal High-Flyer” nennen will, wie Apple , Alphabet oder Gilead , fast a priori aus —- im Gegensatz zum, vielleicht Bauchgefühl oder richtiger Einschätzung Einzelner hier.
    Ich habe mich in Anlehnung an das hier Aufgeschnappte zu einem Aktien-Depot durchgerungen und versuche trotz aktueller Anfangsverluste Geduld zu bewahren. Wenn ich jünger wäre und noch genügend Zeit einbringen könnte, würde ich mich an Karl Napf fast ausschließlich orientieren.
    efuzzy

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  29. Hallo efuzzy,

    also meine Strategie ist ähnlich wie die des DS (nur glaube ich das ich Sie disziplinierter umsetze und nicht 50 verschiedene Aktien ins Depot packe sondern nur max. 25) ich versuche in den jeweiligen Branchen, mir einen guten Wert vor allem hinsichtlich des nachhaltigen Divi – Wachstums mir auszusuchen und lege mir den unter dem Ewigkeitsansatz ins Depot.

    Verkauft wird eigentlich nur wenn das Geschäftsmodell zusammenbricht. Keine Baufirmen, keine Fluglinien, keine Exoten. Marktkapitalisierung beachten, keine Ballerbuden o.ä. (Als aktuelles Beispiel fällt mir STEILMANN ein…) Als persönliche Besonderheit versuche ich das allerdings an einen Mindesteinnahmebetrag pro Monat zu koppeln. Hier ist mein Ziel 1.050€ netto mindestens jeden Monat (Habe allerdings auch noch eine vermietete ETW).

    Und wenn das gewährleistet ist, streue ich Zweimalzahler (z.B. Engländer, Vinci o.ä.), gute Schweizer Werte (z.B. Roche, CIE Richmont, Nestle), vielleicht noch den einen oder anderen Norweger oder Dänen, High-Yielder (z.B. Main Street oder Blackstone) sowie verschiedene R.E.i.T. (Wald, Hotel, Krankenhaus, Storage) oben drüber – vielleicht noch die oder andere Anleihe – und fertig ist mein Dividendenkuchen.

    Ich denke das ich mehr nicht machen kann hinsichtlich Risiko Diversifizierung, jetzt kann man natürlich sagen ja kauf das oder jenes, Du machst so mehr Profit aber das soll mein Rentendepot werden (Albr hat glaube ich schon eins) und ich möchte mich damit irgendwann nur noch nebenbei beschäftigen.

    Besten Gruß!

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  30. Ich bevorzuge auch die Idee von Delura. Man möchte übers Jahr gesehen ….€ bekommen.
    Damit eine gleichmäßige Verteilung stattfindet, ermittle ich wieviel Prozent von der gesamt Dividende eine Position ausmacht.
    Und Versuche die Auszahlung in % in etwa gleich zu verteilen.

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  31. @delura

    Klingt interessant, darf ich fragen welche reits bei dir mit diesen branchen so im Fokus sind… Habe bisher noch keine im Depot, soll sich aber ändern.

    @all: ich bin positiv überrascht, dass die letzten Beiträge konstruktiver Natur waren. Wäre irgendwie schade wenn der Blog weiter so massiv abbaut. Ich nehme mal an unser Gastgeber hat derzeit andere Dinge zu regeln, daher kann ich es verstehen.

    Gruß
    Andreas

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  32. @delura

    Klingt interessant, darf ich fragen welche reits bei dir mit diesen branchen so im Fokus sind… Habe bisher noch keine im Depot, soll sich aber ändern.

    Hallo Iceman,

    also ich habe im Depot Omega Healthcare Investors (Gesundheit). Hatte noch vor kurzem noch mit Chatham Lodging Trust (Hotels) geliebäugelt – konnte mich aber noch nicht so richtig dazu durchringen. Ist für mich persönlich noch zu früh.

    Ich versuche weiter erst mal die konservativen Bestandteile meines Rentendepots weiter auszubauen (Psychologie). Ansonsten füge ich Dir mal einen Link bei, da sind etliche REIT`s aufgezählt. ProLogis (Lagerflächen) habe ich noch auf dem Schirm, die sind weltweit aktiv, sehr groß – aber da gibt es natürlich auch immer für und wieder.

    http://www.reit.com/investing

    Der Rest ist sehr viel Recherche, Marktkapitalisierung ist wichtig, Nachhaltigkeit der Gewinne, wie lange ist der jeweilige R.E.I.T. am Markt aktiv – Dividendenhistorie, KGV (z.B. ist der Modehit Realty Income momentan viel viel zu teuer)

    Good Luck!

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  33. Ja , sind eben Oldies , die da schreiben .
    Nicht schlecht deine Strategie , Delure , und durchaus angemessen , deine Erträgnisaufstellung ..allerdings bei rd. 28 % Abzügen auch wieder nicht so empfehlenswert.#
    Und jetzt kommt das Alter , wer so etwas als Rentner macht , profitiert natürlich erheblich , kaum irgendeiner zahlt Steuern oder wenn , dann ganz gering , die Freibeträge sind zu üppig .
    Dann lohnt natürlich das Abschöpfen , weil im Rahmen der Steuererklärung Rückgezahlt wird..aber für junge Leute empfehle ich eine andere Strategie .

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  34. ..aber für junge Leute empfehle ich eine andere Strategie.

    Na ja, ich denke es geht im ersten Step darum junge Menschen an die Börse zu holen und das diese dann auch dabei bleiben. Sie sollten, nein Sie müssen die Gesamtzusammenhänge nach Zeit X verstanden haben. Und Sie sollten möglichst keine großen Rückschläge (Crashs, auf den falschen “Geheimtip” gesetzt) erleiden.

    Und ich denke, wenn Sie mit 25 Jahren eingestiegen sind und nach 8-10 Jahren vielleicht 50.000 € zusammen haben können Sie mit einem Teil immer noch auf Risiko gehen ohne direkt die Gesamtkonstruktion “Börse” in Zweifel” zu ziehen und frühzeitig auszusteigen wie so viele.

    Vorsicht ist die “Mutter” der Porzellankiste.

      (Zitieren)

     
  35. Delura:
    @delura


    Klingt interessant, darf ich fragen welche reits bei dir mit diesen branchen so im Fokus sind… Habe bisher noch keine im Depot, soll sich aber ändern.

    Hallo Iceman,

    also ich habe im Depot Omega Healthcare Investors (Gesundheit). Hatte noch vor kurzem noch mit Chatham Lodging Trust (Hotels) geliebäugelt – konnte mich aber noch nicht so richtig dazu durchringen. Ist für mich persönlich noch zu früh.

    Ich versuche weiter erst mal die konservativen Bestandteile meines Rentendepots weiter auszubauen (Psychologie). Ansonsten füge ich Dir mal einen Link bei, da sind etliche REIT`s aufgezählt. ProLogis (Lagerflächen) habe ich noch auf dem Schirm, die sind weltweit aktiv, sehr groß – aber da gibt es natürlich auch immer für und wieder.

    http://www.reit.com/investing

    Der Rest ist sehr viel Recherche, Marktkapitalisierung ist wichtig, Nachhaltigkeit der Gewinne, wie lange ist der jeweilige R.E.I.T. am Markt aktiv – Dividendenhistorie, KGV (z.B. ist der Modehit Realty Income momentan viel viel zu teuer)

    Good Luck!

    Naja aufgrund der Abschreibung bei REIT’s ist der KGV ja nicht wirklich aussagefähig bzw. P/FFO deutlich besser. Der Wert ist leider nicht so einfach zu finden 😉

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  36. efuzzy: Wie wahr; ich kann auf keine erfolgreiche Investor-Karriere zurückblicken und sollte es Alterswegen eigentlich lassen.
    Ich habe mich in Anlehnung an das hier Aufgeschnappte zu einem Aktien-Depot durchgerungen und versuche trotz aktueller Anfangsverluste Geduld zu bewahren. Wenn ich jünger wäre und noch genügend Zeit einbringen könnte, würde ich mich an Karl Napf fast ausschließlich orientieren.

    Hallo efuzzy,

    Deine ehrlichen Worte veranlassen mich, wieder ein paar Zeilen zu schreiben.

    Ich kenne einen Anleger, der erst im Rentenalter mit der Aktienanlage von soliden Unternehmen, die regelmäßig Dividende bezahlen, begonnen hat und jetzt sehr schöne Zusatzeinnahmen generiert (dafür ist es also nie zu spät). Natürlich ist es immer besser, so früh wie möglich, damit anzufangen; ein anderer Anleger, ein guter älterer Freund mittlerweile schon ü80 investiert schon seit vielen Jahrzehnten in große solide Unternehmen bei guter Diversifikation – das Depotvolumen hat auch entsprechende Dimensionen und sehr viele Arbeitnehmer wären froh, würden sie annähernd das verdienen, was er jährlich an Dividendeneinnahmen erzielt und dadurch sich und seiner Frau ein schönes finanziell sorgenfreies Leben ermöglichen konnte und kann.

    Lass Dich also nicht entmutigen; ich konnte, seit ich erstmals Ende 1999 meine ersten Aktien kaufte, unglaublich viele Erfahrungen machen. Das war eine Zeit, in der Fehler kurze Zeit später knallhart bestraft wurden. Der meiner Ansicht nach größte Fehler, den man insbesondere damals machen konnte, war der Kauf von Aktien von Unternehmen, die den Anlegern eine “rosige” Zukunft suggerierten, was so bei vielen nicht eintraf; einige Unternehmen verschwanden sogar vom Markt (aus den wenigsten Unternehmen entwickelt sich eine Google/Alphabet, Microsoft oder Cisco) und bescherten den Anlegern Totalverluste. Auch solche Erfahrungen kann, muss, oder soll ich sagen, darf ich zu meinen eigenen zählen.

    Ein Geschäftsmodell, das durch harte Fakten untermauert – d. h. durch steigende Gewinne (und möglichst) ohne größere Gewinneinbrüche begleitet wird, also seit vielen Jahren und Jahrzehnten funktioniert, so meine Überzeugung, ist Grundlage einer seriösen Investition.

    Zu erkennen, ob und wie gut ein Geschäftsmodell funktioniert, bringt Karls Betrachtungsweise der bereinigten Gewinne der Unternehmen mit Performance (aus Gewinnwachstum und Dividende) und der Gewinnrobustheit sehr treffend auf den Punkt.

    Zum anderen, konnte man damals wie heute “falsch machen”, wenn man zwar die erste ganz wichtige Hürde genommen hat, ein Unternehmen mit einem wirklich funktionierendem Geschäftsmodell auszuwählen, aber dieses zu einer völlig falschen, sprich deutlich zu hohen Bewertung zu kaufen – getreu nach dem Motto “Jeder Tag ist Kauftag”.

    Die meisten Anleger denken, so meine Erfahrung nur in Kursen (nach dem Motto, die Aktie, ist in den letzten Jahren um X Prozent gestiegen, oder hat ein neues ATH gemacht, ist also teuer, oder ist um 20 Prozent gefallen, ist also ein “Schnäppchen”) und nicht in Bewertungen – gerade wenn man sich von diesem “Kursdenken” gedanklich distanziert hat, hat man meiner Ansicht nach einen großen Schritt in Richtung Investor gemacht. Denn dieser versucht nicht einfach nur Aktien eines guten Unternehmens mit funktionierendem Geschäftsmodell zu irgend einem Preis, sondern zu einem zumindest angemessen, oder im Optimalfall deutlich niedrigeren Preis zu kaufen, als das Unternehmen wirklich wert ist.

    Ein ausgezeichnetes Bewertungsmodell wie das von Karl oder Hamsterrad soll aufzeigen, ob das Unternehmen gerade kaufenswert ist, oder nicht (wie viel Kursrisiko kaufe ich mit?) – oder eine krasse Überbewertung vorliegt (um es dann ggf. wie von Karl vollzogen, durch den Tausch in ein aussichtsreiches, günstiger bewertetes Unternehmen mit aktuell deutlich weniger Bewertungsluft zu tauschen).

    Kurz- und mittelfristig (so sei Dir sicher) können die Kurse eines Unternehmens u. U. machen was sie wollen, langfristig werden sie sich IMMER an der Unternehmensentwicklung/-bewertung orientieren. Solange es nur Kursschwankungen sind, aber das Geschäftsmodell des Unternehmens funktioniert, sind diese nicht weiter relevant (sofern sie nicht auf den Gemütszustand des Anlegers schlagen) – je teurer man kauft, desto mehr Korrekturrisiko kauft man (selbst bei “guten” Unternehmen) zumindest kurzfristig mit und das kann, muss jedoch nicht zwangsläufig in der nächsten scharfen Marktkorrektur zum Tragen kommen.

    Und vor einem Geschäftsmodell, das nicht mehr funktionieren sollte (aus welchen Gründen auch immer) und man dies vorher nicht rechtzeitig erkennen sollte und nicht entsprechend rechtzeitig gehandelt wird, hilft nur Diversifikation (über Branchen, Währungsräume und vor allem über Assetklassen). Hier muss jeder Anleger selber entscheiden, welchen Prozentsatz seines Depots / bzw. besser bezogen auf das gesamte Vermögen er bereit ist im Worst-Case Fall zu (oder zum Teil zu) verlieren.

    Karl war hier immer ein großer Lehrmeister und hat mir in meiner Entwicklung als Investor enorm geholfen. Erst durch ihn (vielen Dank nochmals dafür), vorher also durch niemanden anderen, erkannte ich, warum bestimmte Geschäftsmodelle eine höhere Bewertung rechtfertigen und durch den Bezug von Kursen zum bereinigten, bzw. erwarteten Gewinn, im Vergleich zu ihrer historisch durchschnittlichen Bewertung, ein vernünftiger Kaufzeitpunkt gefunden werden kann.

    Dadurch, bzw. durch eine selbst erstellte Grafik von ihm, wurde ich inspiriert, unter Excel ein (wie von mir benanntes) Kurs-KGV-Verlaufs-Diagramm für meine Aktienkaufentscheidungen zu entwickeln, das mir seitdem hilft, in “gute” Unternehmen zu einem für mich akzeptablen Preis zu investieren.

    Viel Erfolg mit Deinen Anlageentscheidungen!

    Gruß
    Kosto

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  37. Tja, die ganzen Schlaubi-Schlümpfe mögen das Andersartige eben nicht. Hat schon pegidaeske Züge mit HggM. Aber an Karls Rockzipfel hängen sie und saugen jeden noch so kleinen Fetzen seiner Weisheiten auf. Das war hübsch aufbereitet und konnte einfach so konsumiert werden.

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  38. @Paykasa Bozdurma

    wenn Du etwas konstruktives beitragen möchtest….gerne.

    Wer aber nichts zu sagen hat der sollte besser schweigen.

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  39. efuzzy: Vielen Dank anHH und GDL für den Nachhilfe-Unterricht

    Nichts zu danken. Du kannst dir sicher sein dass ich meine Beitäge NICHT oberlehrerhaft als Nachhilfe-Unterricht verstehe. 😉 sondern, so weit ich kann, eine Hilfestellung geben möchte, so wie ich sie von hilfsbereiten Bloggern erhalten habe (und weiter zu erhalten wünsche).

    Die Fokussierung auf Dividenden als Mass für die Bewertung eines erfolgreichen Unternehmens war und ist mir momentan so nicht erschlossen

    Das ist sie auch gar NICHT. Die Dividende und Aktienrückkäufe sind lediglich eine Form der Gewinnausschüttung. Der (Buch)Gewinn, besser der Cashflow, ist das Maß für den Erfolg.

    Ich habe mich in Anlehnung an das hier Aufgeschnappte zu einemAktien-Depot durchgerungenund versuche trotz aktueller Anfangsverluste Geduld zu bewahren.

    Sich zu etwas durchringen , weil man bei Unbekannten etwas aufgeschnappt hat, ist prekär und sollte ernsthaft überdacht werden.

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  40. Kosto:

    Zu erkennen, ob und wie gut ein Geschäftsmodell funktioniert, bringt Karls Betrachtungsweise der bereinigten Gewinne der Unternehmen mit Performance (aus Gewinnwachstum und Dividende) und der Gewinnrobustheit sehr treffend auf den Punkt.

    Folgende Präzisierung, was vor allem “Neuankömmlinge” (aber auch User, die sich damit schon länger beschäftigen) gerne mal ungenügend zu realisieren scheinen: Karl Napfs “Gier-Methode” ist überhaupt KEIN Aktien – Bewertungsmodell, sondern eine (ausgeklügelte) SORTIERFUNKTION seiner Watchlist. Diese besteht aus IHM beobachtungswerten Unternehmen und wählt im Grunde nach nur 2 Parametern (Gewinnrückgang oder “Robustheit” – fundamentale Komponente und Forward – KGV zu KGV – Schnitt “Timing” Komponente) die entsprechenden Positionen aus, weil sie IHM in dieser Marktlage als die validen Auswahlkriterien scheinen. Das ist etwas anderes als “universale” Signale für Kaufkandidaten zu generieren. Ich habe den Eindruck, dass manche das so verstehen und die Methode nachbauen und dann mechanisch Position 1 kaufen. Aber eigentlich zeigt dir die Methode nur an, welche Unternehmen du dir momentan anschauen solltest.
    Dringend ans Herz lege ich den Interessierten auch, dass die Bereinigung der Buchgewinne um einmalige Sondereffekte bei dieser Vorgehensweise UNVERZICHTBAR ist, weil sonst die Sortierung nicht funktioniert. Und wer schon mal die teils sehr abenteuerlichen Non – US GAAP oder Pro-Forma IFRS Aufstellungen der Unternehmen vor Augen hatte, weiß dass da nicht wenig Gehirnschmalz und Ausdauer dazu gehört, die wirklichen einmaligen Sondereffekte, von den Verschleierungsversuchen der Buchhalter zu unterscheiden.

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  41. Toll , dass ihr euch zutraut Geschäftsberichte analysieren zu können .
    Wenn ihr wüsstet , wieviel gerade damit getrixt wird , wäret ihr wohl auch vorsichtiger .
    Ja , es stimmt , Karl hat KEINE Methode entwickelt mit der man einfach Aktien kaufen sollte , auch hat Karl Aktien gekauft , die eben trotz ausgewerteter Zahlen nicht gelaufen sind , seine Formulierung , der Markt will nicht , verschmäht die Aktie , es fehlen die Trendfolger .
    Das alles zeigt deutlich , auch Karl säuft ab , wenn der Markt absäuft , also das Risiko ist da , ob mit oder ohne Gier-Funktion und all den anderen Parametern .

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  42. Nein, ich denke ich muss mich wirklich entschuldigen und die Kommune um Nachsicht bitten.
    Mea Culpa
    Etliche hatten in den letzten Tage ja ihr coming out und erst da wurde mir klar, wo ich hier
    hingeraten bin.
    Bei etlichen fehlt es ja an den grundlegendsten Dingen in Form von Wissen und Praxis.
    Die Depotgröße soll hier gar kein Kriterium sein.
    Wenn ich die letzten Kommentar lese, teilweise ellenlang ohne verwertbaren Inhalt, selbst in
    sich unschlüssig und mit einer naiven mentalen Grundhaltung die nur einen Rentner zufriedenstellen
    kann, bekommt man fast schon Mitleid, trotz Altersstarrsinn. Die REIT´s mal ausgenommen, aber so Sachen
    wie:

    “Die Dividendenstrategie funktioniert nämlich wunderbar, ich betreibe sie seit fast 20 Jahren. Man muss nur durchhalten, und den Schaumschlägern widerstehen…”

    ” ich kann auf keine erfolgreiche Investor-Karriere zurückblicken und sollte es Alterswegen eigentlich lassen.
    Ich habe mich in Anlehnung an das hier Aufgeschnappte zu einem Aktien-Depot durchgerungen und versuche trotz aktueller Anfangsverluste Geduld zu bewahren.”
    “ich möchte mich damit irgendwann nur noch nebenbei beschäftigen.”

    Eine typische Haltung aus dem web, oder wasch´mir den Pelz, mach´mich nicht nass.
    Oder einfach mal die performance von Karl Napf selber….

    Dabei hatten wir Ansätze. Denke nicht das der student mit shell im Minus ist, das war eine
    reine Long-Strategie auf Dividendenerträge aufgebaut, oder BASF, oder OMV, oder Bayer, oder oder
    Kann mir schwer vorstellen, der Hausgott ist glücklich über seine shell-Position.
    Nur sind die Zeiten mit Aussitzen vorbei.

    Ich kann leider nicht behaupten es hätte mich emotional berührt, es lässt mich einfach nur noch kalt.
    Das Fazit aus bitterer nackter Ernüchterung!

    Fröhlichen Oster-Frühling! Saludos,

      (Zitieren)

     
  43. Das Depot das nicht absäuft wenn der Markt absäuft muss erst noch erfunden werden.

    Man kann die Volatilität aber durch kluge Analyse stark verrringern und Totalverluste weitgehend vermeiden.

    Gerade im Bärenmarkt sind die Trendfolger oft die größten Loser während langweilige Divi-Dickschiffe weit stabiler bleiben. Jeder der 2001 und 2008 dabei war kennt die Unterschiede.

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  44. Lick Neeson: Gerade im Bärenmarkt sind die Trendfolger oft die größten Loser während langweilige Divi-Dickschiffe weit stabiler bleiben.

    Und, was haben wir jetzt? Bären- oder Bullenmarkt? Besonders Clevere erkennen das immer erst hinterher und liefern dann Erklärungen und Ansätze für “Strategien”.

      (Zitieren)

     
  45. @HggM

    Hier möchten ja viele auch nicht einsehen, dass sie mit einer Berkshire und/oder einem S&P 500 ETF weitaus besser bedient wären als mit ihrem “Stockpicking”. Fühlt sich halt besser an.

      (Zitieren)

     
  46. @Zirpegigu

    vollkommen egal was gerade ist aber wenn der nächste Einbruch kommt ist mir die geringe Vola einfach lieber.

    Wer mehr risk and fun mag darf gerne die Growth-Schiene fahren, interessant ist aber daß nach jedem Bärenmarkt die großspurigen Angeber IMMER alle weg sind und die Langweiler weiter Geld verdienen.

    Das war in den 80ern mit japanischen Optionsscheinen so, das war 2001 mit den Internetsuperstars so und das wird immer so bleiben.

    “Dieses Mal ist alles anders” ist der teuerste Satz der Börsenhistorie!

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  47. Professionelle Fondsmanager, welche die besten Analysten beschäftigen und die aufwendigsten Computerprogramme verwenden, die, welche im Highspeedcomputerhandel mitmischen, teilweise Insiderwissen haben, nichts anderes tun als Wertpapiere zu handeln, die sogenannten Wisser und Experten, von denen erwirtschaften nur 10% Alpha! Nicht mal 30 % kommt auf Beta! Und das ist meist nur Glück. Ist das nicht lächerlich?
    Keine Ahnung wie HggM es schafft so eine ausserordentliche Performance zu erreichen. Gut dass manche sich nicht beweisen müssen.

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  48. Ich denke das ich mehr nicht machen kann hinsichtlich Risiko Diversifizierung, jetzt kann man natürlich sagen ja kauf das oder jenes, Du machst so mehr Profit aber das soll mein Rentendepot werden (Albr hat glaube ich schon eins) und ich möchte mich damit irgendwann nur noch nebenbei beschäftigen.

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  49. Wenn ich die letzten Kommentar lese, teilweise ellenlang ohne verwertbaren Inhalt, selbst in sich unschlüssig und mit einer naiven mentalen Grundhaltung die nur einen Rentner zufriedenstellen kann, bekommt man fast schon Mitleid

    “Die Dividendenstrategie funktioniert nämlich wunderbar, ich betreibe sie seit fast 20 Jahren. Man muss nur durchhalten, und den Schaumschlägern widerstehen…”

    JA, JA die Dividendenstrategie funktioniert ganz prima und so schön stressfrei – (GÄHN GÄHN), auch wenn das einige nicht glauben können/möchten – übrigens freut mich HggM das Du das so geschrieben hast das man das auch lesen kann – Sehr schön, wäre sehr gut wenn Du das so fortsetzen könntest/würdest!

    Das Fazit aus bitterer nackter Ernüchterung!

    Die Einstellung ist falsch HggM – Börse ist sehr viel Psychologie, wenn Du so reagierst neigst Du zu Schnellschüssen und das ist nie gut an der Börse….

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  50. “…daß nach jedem Bärenmarkt die großspurigen Angeber IMMER alle weg sind und die Langweiler weiter Geld verdienen.”
    Seltsam ich lies mir mit 14 Jahren BASF erklären, war damals jung und dumm. Jetzt bin ich alt und dumm.
    Glücklich bin ich nur dadurch, das ich verstanden habe ich das ich beides nicht ändern kann.
    Ich habe mich verstanden und damit akzeptiert.
    Hier wird doch nur ein Glaubenskrieg zwischen Fundi´s und Charties betrieben.
    Total daneben.
    Und dem Hausgott geht es nur um traffic…

    Je älter ich werde desto dümmer werde ich (self fulfilling prophecy), trotz Erfahrung, und ich bin ein Experimenteller.
    Und ich wollte den Fortschritt und damit den Verfall, niemals aufhalten, ich habe ihn eher forciert.

    “Die Einstellung ist falsch HggM – Börse ist sehr viel Psychologie, wenn Du so reagierst neigst Du zu Schnellschüssen und das ist nie gut an der Börse….”

    Kennst Du mich? Hast Du irgendwas verstanden?
    Hast Du Berichte oder fundamentals von mir überhaupt gelesen? (Verstanden noch mal ein anderes Ding)
    Ich kann es mir, ehrlich gesagt nicht entfernt vorstellen.
    !!!!
    auch ungeil —>
    “Hier möchten ja viele auch nicht einsehen, dass sie mit einer Berkshire und/oder einem S&P 500 ETF weitaus besser bedient wären als mit ihrem “Stockpicking”. ”

    Null kapiert! Nicht einmal in dieser Partei.
    Sry. Berkshire, never ever! Ok, wir könnten uns herzöglich über blackstone oder blackrock auseinandersetzen.
    Sogar fundamental oder charti, aber nicht über Buffet, eben nichts kapiert.
    Die Diskussion Wal-Mart versus Home-Depot hatten wir! Hier am Ewigkeits-Friedhof.
    ETF lasse ich mal weg, anderes Thema, kann damit aber cash machen, ist daher nicht ehrlich oder aufrichtig.

    Eigentlich, kam ich hier so rein, eigentlich komme ich uneigentlich wieder rein.
    Wie in einer Eckkneipe in Berlin, mit einfachen Pils und Bockwurst.
    Nicht das es mir gefällt, es ist halt so.

    Es nennt sich LEBEN

      (Zitieren)

     
  51. Andre: Professionelle Fondsmanager, welche die besten Analysten beschäftigen und die aufwendigsten Computerprogramme verwenden, die, welche im Highspeedcomputerhandel mitmischen, teilweise Insiderwissen haben, nichts anderes tun als Wertpapiere zu handeln, die sogenannten Wisser und Experten, von denen erwirtschaften nur 10%

    Sry, ist mir zu sehr Bildzeitung, und zu polemisch. Gerade Highspeedhandel und Insiderwissen.
    Das schliesst sich eigentlich per se aus.
    Und die schieben ein Zauberwort, Namens Volumen.
    PS: Das hat hier nicht nur eigentlich, überhaupt nichts verloren!!

    Ansonsten kann jeder der die Zeit und die Rechenpower hat, das selber simulieren und damit sich
    selbst die Schlüsse aus so mancher angeblicher Politik ziehen.
    Olk, Knöpfel ist teuer und lagert IQ und Fehlerquote aus, aber für followers dürfte
    https://www.collective2.com
    reichen!
    Viel zu aufwenig für hier, es sind hier aber nur Taschengeld-Spieler am Werk.
    Kennt auch der Hausherr, so etwas wird vermarktet, nur wo anders.

      (Zitieren)

     
  52. Ja mei – Was ist nur aus diesem Blog geworden! Nur noch inhaltsloses und beledigendes Geschreibe….

      (Zitieren)

     
  53. Kennst Du mich? Hast Du irgendwas verstanden

    1. Frage: Nein 2. Frage: Nein verstanden habe ich nichts bis auf Deine letzten zwei Postings… (hatte ich weiter oben schon geschrieben)

    Wie gesagt Deutsch wäre weiter hin sehr angenehm, würde mich freuen…

      (Zitieren)

     
  54. Paykasa Bozdurma:
    Ich denke das ich mehr nicht machen kann hinsichtlich Risiko Diversifizierung, jetzt kann man natürlich sagen ja kauf das oder jenes, Du machst so mehr Profit aber das soll mein Rentendepot werden (Albr hat glaube ich schon eins) und ich möchte mich damit irgendwann nur noch nebenbei beschäftigen.

    Selam moruk, sen nerelisin? Sen neden burada değilsin? Evin yokmu senin?

      (Zitieren)

     
  55. Kosto: Dadurch, bzw. durch eine selbst erstellte Grafik von ihm, wurde ich inspiriert, unter Excel ein (wie von mir benanntes) Kurs-KGV-Verlaufs-Diagramm für meine Aktienkaufentscheidungen zu entwickeln, das mir seitdem hilft, in “gute” Unternehmen zu einem für mich akzeptablen Preis zu investieren.

    Viel Erfolg mit Deinen Anlageentscheidungen!

    Vielen Dank für den moralische Aufrüstung; Kosto; die technischen Empfehlungen kommen zum Teil zu spät, habe kürzlich— wahrscheinlich vorschnell— investiert. (Ziel-Depot im Anhang)
    Die Hälfte der Wert finden sich im Depot von Michael oder Hamsterrad bzw in deren Watchliste.
    Als Langfrist-Depot gedacht, konnte ich es mir nicht verkneifen, Hellseher spielen zu wollen bezüglich der Chancen zukünftiger Geschäftsfelder; ob das gut geht?
    Auf das Argument „preiswert“ konnte ich nur bedingt achten, ich habe schon viel zu langr gewartet und im Prinzip keine Zeit mehr -–Einmal-Investition bis auf die Werte Altria, McDonalds und Nike, die im Augenblick mir zu teuer erscheinen. Bei etwa gleichem Depotwert wie bei unserem Blog-Betreiber würde ich im kommenden Jahr bei vollständiger Investition ca 1300 € Dividende erhalten gegenüber Michael im letzten Jahr von mehr als 1500 € , daher auch meine Frage zum vermeintlichen Clou der Dividenden-Strategien.
    Die Gesundheitsbranche ist überrepräsentiert, zum Teil, weil ich neue Disziplinen und Newcomer“ berücksichtigen wollte, bei denen ich auch eine Übernahmefantasie bei dem Konzentrationsprozess in der Branche nicht ausschließe.
    Als ehmahliger IT´ler musste ich meine Präferenz für technische Geschäftsfelder zügeln und tat mich schwer an übriggebliebenen Giganten wie IBM, Micrsosft, Cisco, Oracle vorbeizugehen. Wo geht in diesem Bereich die Reise hin? Ich setze mal auf Apple: die haben Geld, waren schon immer innovativ, sind —aus der Ferne betrachtet—noch einigermaßen schlank und haben momentan ein günstiges KGV.
    Nun habe ich meine eigene Sichtweise etwas dargestellt.
    Beim monatlichen Abgeben der Voten vermisse ich dies etwas.

    Nochmals für Deinen Kommentar
    efuzzy

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  56. Leider weiß ich nicht, wie eine Excel-Orginaldatei angehängt werden muß; scrennshot bring ich momentan auch nicht hin,also auf die Schnelle diese Krücke—Entschuldigung

    Depot-Allokation

    Werte
    Konsum 25%
    nicht-zyklisch
    Gebrauchsartikel ReckittBenkiser/GB
    Nahrungsmittel Nestle/CH McDonalds/USA
    Genußmittel Altria/USA
    Luxus-Artikel LVMH/FR
    Konsum
    zyklisch 10%
    Freizeit-Sport NikeUSA
    Unterhaltung/Medien WaltDisney/USA
    div.Branchen 55%
    Gesundheit Roche/CH Gilead/USA Fresenius/Dld Coloplast/DK NovoNordiskDKK
    Versorger NextEra Energy/USA
    Finanzen Blackrock/USA Visa/USA
    Handel HomeDepot/USA
    InformTech Alphabet/USA Apple/USA
    PrivateEquity 10% Investment doppelt
    Mischkonzern Danaher/USA
    Holding BerkshireHathaway/USA

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  57. efuzzy: Auf das Argument „preiswert“ konnte ich nur bedingt achten, ich habe schon viel zu langr gewartet und im Prinzip keine Zeit mehr

    @efuzzy

    Könntest Du das bitte mal näher ausführen, das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Selbst in einem Bullenmarkt ergeben sich doch regelmäßig Möglichkeiten aus den unterschiedlichsten Gründen günstiger einzusteigen.

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  58. Braune Augen vor Goldshop in Düsseldorf: Selam moruk, sen nerelisin? Sen neden burada değilsin? Evin yokmu senin?

    Ach , das ist ja süß…kommt aus einem anderen Thread , deswegen werden es hier manche nicht verstehen ..
    Aber du musst es wirklich mal machen , geh`mal zu Pro Aurum und ich sage dir , ringsherum nur Braune Augen , in die du schaust , insbesondere , wenn du den Laden verlässt…sorry an alle wegen off Topic , aber musste sein .

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  59. @ Efuzzi
    Das wird auch nichts mit Excel …du hast wie so viele hier , ja selbst Karl OPEN OFFICE :wacko:
    Also , wer mit Geld zu tun hat sollte wenigstens den Hunni opfern und Office als Privatprogramm kaufen und damit alles , aber auch wirklich alles daheim und nicht auf irgendwelchen Servern haben , auch wenn ihr anklickt , keine Kopie am Server speichern , glaubt ihr wirklich , dass es so ist ?
    Ansonsten wäre mir das etwas viel , was du da listest und wenn du tatsächlich ausschließlich Divis einfahren willst , dann fehlen die Öler und Berkshire hat ohne Ausschüttung bei dir nichts zu suchen , aber wie gesagt , ausschließlich unter dem Aspekt Dividendenausschüttung .

    @ HggM
    Muss ich mir Sorgen machen ,mein Virtueller Sohn ?..du schreibst plötzlich so Philosophisch , gar vom Alter dazu noch von DEINEM ??

    “””Seltsam ich lies mir mit 14 Jahren BASF erklären, war damals jung und dumm. Jetzt bin ich alt und dumm.
    Glücklich bin ich nur dadurch, das ich verstanden habe , dass ich beides nicht ändern kann.
    Ich habe mich verstanden und damit akzeptiert.
    “”

    Akzeptieren war und ist immer Voraussetzung für Zufriedenheit oder anders ausgedrückt als Einsicht in die Notwendigket .
    Interessanter Exkurs , den du da startest , ursprünglich wohl von Seneca , der aus der Zeit heraus von Glück sprach und jedenfalls behauptete , dass Glück Einsicht in die Notwendigkeit sei .

    Spätere Denker brachten interessanterweise weniger das Glück als vielmehr die Freiheit damit in Verbindung , so zu lesen bei Hegel , Nietzsche oder Kant , letzterer leitete daraus den Kategorischen Imperativ ab , der so ziemlich jedem bekannt sein müsste , leider heute keine Anwendung mehr findet .

    Du jedoch überhöhst alles , indem du auch noch BASF einbindest…Grund zur Sorge , nein mache ich mir wirklich nicht , ich bin begeistert von solchen Ausflügen , allemal du ja selbst vom Ewigkeits-Friedhof dieses Blogs sprichst .

    Ich hatte schon einmal geschrieben , würdest du nicht ab und zu Licht hier hineinbringen , es wäre tatsächlich einer .

    So , ich hoffe nur dass mich die Mitleser nicht beschimpfen , aber wenn wir hier schon eine Spielwiese haben , dann lasst uns doch herumtollen 😉

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  60. Xaver: @efuzzy

    Könntest Du das bitte mal näher ausführen, das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Selbst in einem Bullenmarkt ergeben sich doch regelmäßig Möglichkeiten aus den unterschiedlichsten Gründen günstiger einzusteigen.

    Im Vordergrund stand die Orientierung, bei dem nächsten Marktrückgang endlich einzusteigen mit einer Watchliste, die ich skizziert habe. Wie weit der Markt einbricht, wer weiß das schon? Ich habe auf Kaufkurse festgelegt und gewartet;
    3 wurden nicht erreicht, z.B MCDonalds hatte ich mal 2013/14 günstiger gekauft und dann mich wieder vorschnell getrennt bei dem Gewinneinbruch 2013.
    Bei gleichem EPS heute wie 2013 zahlt man heute ein KGV von heute deutlich über 20 gegenüber damals 17-18. Die prognostiziert en Alternativen in diesem Bereich Yum und Starbucks sind noch teurer —und mir suspekter, na ja ,das Geschäftsmodell liegt mir nicht.
    Keine professionelle Sicht, weiß ich, aber Warten sah ich auch nicht als Ausweg.
    Was wären die Alternativen in den einzelnen Segmenten gewesen?

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  61. efuzzy: Bei gleichem EPS heute wie 2013 zahlt man heute ein KGV von heute deutlich über 20 gegenüber damals 17-18. Die prognostiziert en Alternativen in diesem Bereich Yum und Starbucks sind noch teurer —und mir suspekter, na ja ,das Geschäftsmodell liegt mir nicht.
    Keine professionelle Sicht, weiß ich, aber Warten sah ich auch nicht als Ausweg.
    Was wären die Alternativen in den einzelnen Segmenten gewesen?

    Procter & Gamble , Divi.-Rendite 3,5 % und mindestens ebenso stabil , vermutlich mit weniger Wachstum aber kaum volatil .

      (Zitieren)

     
  62. Hallo efuzzy,

    nicht schlecht dein Depot – aber mir würden da ein paar Hochprozenter fehlen z.B. Öl (Shell oder Exxon) ein hoch ausschüttender Pharma Wert (GlaxoSmithKline) und auch als Beispiel Zurich oder HannoverRück oder auch einen R.E.I.T. als Beimischung.

    Sind jetzt nur Beispiele, klar haben die vorgenannten Werte relativ wenig Kurspotential sind aber sehr stabile Dividendenzahler und Du hast dadurch auch den Effekt, dass Du etwas “merkst” bei den Zahlungseingängen und das ist wichtig bei der Dividendenstrategie.

    Ansonsten läufst Du Gefahr die Flinte ins Korn zu werfen, weil du da Gefühl hast da kommt ja nix bei rum oder Du machst den üblichen Verkaufsreflex wenn die Kurse mal spürbar runtergehen.

    Besten Gruß und hoffentlich genug Ruhe und Geduld bei Deinem zukünftigen Divi Wachstum.

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  63. efuzzy: Im Vordergrundstand die Orientierung, bei dem nächsten Marktrückgangendlich einzusteigen mit einer Watchliste, die ichskizziert habe. Wie weit der Markt einbricht, wer weiß dasschon?Ich habe auf Kaufkurse festgelegt und gewartet;3 wurden nicht erreicht, z.BMCDonalds hatte ich mal 2013/14günstiger gekauft und dann mich wieder vorschnell getrennt bei dem Gewinneinbruch 2013.Bei gleichem EPSheute wie 2013 zahlt man heute ein KGV von heute deutlich über 20 gegenüber damals 17-18. Die prognostiziert en Alternativen in diesem Bereich Yum und Starbucks sind noch teurer—und mir suspekter, na ja ,das Geschäftsmodellliegt mir nicht.
    Keine professionelle Sicht,weiß ich, aber Warten sah ich auch nicht als Ausweg.
    Was wären die Alternativen in den einzelnen Segmenten gewesen?

    Du sprichst von “keine Zeit mehr” und “kaufen müssen”. Das kann ich nicht nachvollziehen. Geduld ist eines der “G”s vom alten Kostolany. Warum muß man als Privatanleger (in alle die Werte der Watchlist) investiert sein? Um mein Depot aufzubauen, habe ich Jahre benötigt – glücklicherweise schenkte mir Mr. Markt ein paar Crashs, so dass ich vereinzelt günstig einsteigen konnte. Diese Zeiten kommen wieder. Das ist keine Frage des “ob”, sondern des “wann”.

    Trotzdem gibt es etliche Werte, die ich immer noch nicht gekauft habe und vor kräftigen Kursrückgängen auch nicht kaufen werde. Wie zum Beispiel ein Tool, wie das “Schwarm-Working” zeigt (welches ich nicht nutze), gibt es immer Werte, die relativ günstig zu haben sind.

    Hatten wir schon an anderer Stelle und weil der Wert hier so oft erwähnt wird und ich heute die Einladung zur HV in der Post hatte…warum soll ich mir eine BASF bei 68 kaufen, wenn ich sie vor kurzem noch für 57 bzw. unter 60 kaufen konnte? Ist natürlich immer noch weit weg vom Tief, aber selbst auf diese Kurse mußte man länger warten. Mir war ein Dax bei 8.xxx tief genug, um zu kaufen.

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  64. Xaver: Du sprichst von “keine Zeit mehr” und “kaufen müssen”. Das kann ich nicht nachvollziehen.

    Muss/soll ich alles offenlegen?
    In einem anderen Beitrag habe ich schon angedeutet, dass ich für solche mit Risiko verbundenen Investitionen eigentlich zu alt bin – ich werde dieses Jahr 82. Wie lange ich noch am Computer sitzen kann, weiß ich nicht.
    Nach meiner augenblicklichen Einschätzung vererbe ich irgendwann das Geld. Man kann den Betrag “risikolos” einfrieren oder den Erben das Risiko übertragen— vielleicht verdammen sie mich oder
    sie freuen sich.

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  65. efuzzy: Muss/soll ich alles offenlegen?
    In einem anderen Beitrag habe ich schon angedeutet, dassich für solche mit Risiko verbundenen Investitionen eigentlich zu alt bin – ich werdedieses Jahr 82. Wie lange ich noch am Computer sitzen kann, weiß ich nicht.
    Nach meiner augenblicklichen Einschätzung vererbe ich irgendwann das Geld. Man kann den Betrag “risikolos” einfrieren oder den Erben das Risiko übertragen— vielleicht verdammen sie mich oder
    sie freuen sich.

    Na , dann zieh ich doch mal den Hut Efuzzi , wer mit 82 noch so hell und wach ist wie du , dem war das Leben hold .

    Und wer denn , wenn nicht du , darf sich frei bewegen , die Erben werden es so oder so danken , ist ja schließlich nicht selbstverständlich etwas zu hinterlassen .

    Vor dem Hintergrund allerdings solltest du meinen und auch Deluras Rat annehmen , die Öler haben eine treffliche Rendite und werden nicht übermorgen vom Markt verschwinden und das schöne , allemal für den , der glaubt keine Zeit zu haben , das Schöne daran ist doch die Tatsache , dass alle drei Monate Geld gezahlt wird .

    Wo bleibt denn eigentlich mein Philosoph HggM ?..Hoffe nicht , dass er das Weite gesucht hat .. 😉

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  66. Paul: Vor dem Hintergrund allerdings solltest du meinen und auch Deluras Rat annehmen , die Öler haben eine treffliche Rendite und werden nicht übermorgen vom Markt verschwinden und das schöne , allemal für den , der glaubt keine Zeit zu haben , das Schöne daran ist doch die Tatsache , dass alle drei Monate Geld gezahlt wird .

    Mir ist bewusst, dass die Div-Quote des Depots mickrig ist. Daher unter anderem der Fokus auf Altria und MCDonalds; allerdings nicht vergleichbar bez Div mit Shell, HCL und GlaxoSmithKine, die doch aber ein sehr hohes KGV haben.
    Könnte mir vorstellen, dass ich anstelle Nike und MCDonalds Shell und HCL ins Depot hole; wäre bei letzteren auch quasi eine Anti-zyklisches Verhalten und eigentlich bei Shell gegen meinen Strom(ÖKO). Soll man Altria auf jetzigem Niveau angehen und sieht man zu HCL eine Alternative?
    Procter und Gamble als Alternative zu ReckittBenckiser habe ich bewusst ausgeschlossen; hinter letzterem steht nicht unerheblich die deutsche Milliardärs-Familie Reimann, was mir ein wenig Vertrauen einflößt.
    Hatte den Fokus bezüglich Verbesserung laufender Einnahmen mir das Stichwort “Nachrang-Bereich” vorgenommen, das erst kürzlich wieder von jemand in Verbindung mit OMV fiel.
    Ist mir momentan zu undurchsichtig, wundere mich, dass man hier nicht mehr darauf anspricht.
    Das Stichwort “Prefered Shares” kommt auch nicht vor.

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  67. Paul: Das wird auch nichts mit Excel …du hast wie so viele hier , ja selbst Karl OPEN OFFICE

    Wäre ich mir nicht sicher, kann er ja unter open docu speichen, sharepoint muss er auch nicht zwangsläufig machen.
    xls ist sicher das wertvollste Officeprogramm, ich mag aber auch mehr die alten Versionen (ist auch schneller) und das
    xls auf MAC besser funktioniert als auf WIN ist auch so ein seltsames paradox. x64 ist immer noch ein Thema und ich fluche oft genug (rechnen mit Punkt oder Komma bei Währungen), oder einfache Punkt vor Addition/Subtraktionen, wenn es etwas länger in der Formel wird, rrrr Hatte die Woche wieder so meinen Kampf, ging eigentlich nur um Quadratwurzel mit Pi als Faktor, naja
    Mein depot-sheet hat 600 Zeilen, sprich 600 roundlots pa, bin auch hier davon abgekommen das fester in vba zu zementieren und habe wieder auf rudimentäre Formeln umgestellt.

    “Akzeptieren war und ist immer Voraussetzung für Zufriedenheit oder anders ausgedrückt als Einsicht in die Notwendigket .”

    War eigentlich mehr Osho, habe ich von einem netten älteren Herren.
    Ich bin nie komplett zufrieden, sonst wäre ich tot oder schlafe friedlich (wobei Schlaf seeeehr wertvoll ist). Ansonsten lausche und tauche ich derzeit mehr in Robert Creeley.

    Seneca, Mensch Nero :)) die alten Stoiker, immer noch wichtig um Ethik und Logik mit einander zu verheiraten.
    Wobei die Logik des Glaubens für mich B. Spinoza am besten und auch sehr schön erklärt hat.
    Wäre nicht der Respekt vor biblischem Alter, müsste ich da auch mit einem Zitat zum Depot kommen, a la
    “Tue nie soviel, wie du glaubst, tun zu können.”
    Oder analog, “Ein kluges Mädchen gibt niemals alles auf einmal.” von mir .-)

    Daher nur zwei Anmerkungen. Ist ein fast komplett Yankeelastiges Depot.
    Was will überhaupt jemand mit Berkshire?? Was soll das sein, ein Call auf IBM?
    IBM sieht vom chart nicht einmal schlecht aus, fundamental halte ich nichts davon.
    Oder LVMH, dann schon eher eine Unilever oder eben GIN und Schoggi
    Wenn schon finance (außer blackrock) warum dann nicht ING, Visa, ALV, MüRü, BB Bio und und und
    Konsum in Form von Abfüllern fehlt total, warum keine CC? CC-A ist eine Alternative, genau
    wie der konservative Saftladen den ich unlängst geschrieben habe.
    Das Depot ist ein Turbo-bull-Zykliker der Weltmarktes, quasi ein Index-Call, im crashfall Hurra.
    Denke das wird dann weniger stabil als selbst eine facebook (die eine Jungbullenstärke hat)
    Es ist kein einziger Antizykler drin, nicht einmal auf eine kleine Position als Risiko unter dem Aspekt
    zeitlicher Ausgleich, gibt genug auch jetzt. Siehe provider, siehe Rohstoffe bei Metallen, siehe Maschinenbau,
    ein Autowert fehlt, mind. ein Chinese, ein Russe, eine lange Liste…
    Mein Afrikaner hat die Divi gut verdaut, Dividendenkuh, mal sehen wie´s weiterläuft.
    Wäre auch eine Dividendenstrategie, und zwar ohne Steuer, einfach nur Erholung nach diesem Monsterabschlag.
    15% Kurs rauf, Divi fast zweistellig und USD zu ZAR ist die Fantasie.

    PS: Gazprom ist aus der Bodenbildung raus, ist also charttechnisch einen Versuch wert (sogar schon etwas her) zahlt Dividende und fundamental ist der Wert massivst politisch bewertet (versteht kein Fundi)

    Von den ganzen US Dickschiffen habe ich derzeit nur INTL, United Health, apple und Du Pont unter meinen aktuellen
    Langfingern, kann sehr schnelle wieder vorbei sein.

    So schlaft wieder! 🙂

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  68. Hallo efuzzy,

    generell habe ich mir angewöhnt, keine Empfehlungen (für Kauf oder Verkauf) von Aktien anderer Anleger zu geben.

    Die Depotzusammenstellung liest sich allerdings recht ordentlich und ist sicherlich deutlich besser (in Bezug auf Gewinnwachstum und vor allem Gewinnrobustheit und der Gefahr möglicher “Totalausfälle” einzelner Positionen) ausgerichtet, als das der allermeisten privaten Anleger – wahrscheinlich auch incl. derer, die sich für besonders schlau halten, aber vor allem durch unmanierliche Art anderer gegenüber in so manchem Blog versuchen, zu profilieren.

    Die “Dividendenqualität” (in Bezug auf Kürzungen oder gar Streichungen) ist von den auszahlenden Unternehmen von Dir meines Erachtens auch sehr gut.

    Der Quellensteuerthematik bist Du Dir ja sicher bewusst; hier bietet es sich an, diese Quellensteuer von der Schweiz und Dänemark (sofern wirtschaftlich sinnvoll – abhängig evtl. anfallender Gebühren seitens Deiner Bank) zurückzufordern. Frankreich ist (für Kleinanleger) nach meinem Wissensstand ein Problem – aber da die Quellensteuer (bei einem guten Unternehmen) nur ein kleinen Teil der langfristigen Performance ausmacht, durchaus logisch nachvollziehbar, wenn Du französische Unternehmen nicht kategorisch ausschließt.

    Prinzipiell gibt es in Deiner Aktien-Liste kaum ein Unternehmen, in das ich (falls ich es nicht auch schon in meinem Depot hätte) nicht investieren würde, außer wohl Gilead; da ist mir eine Amgen, die ich schon sehr lange in meinem Depot habe und wesentlich breiter aufgestellt ist, deutlich sympathischer. Im Technologiebereich setze ich u. a. auf Beteiligungen von drei, der von Dir aufgezählten Alternativen und nicht auf Apple, deren Umsätze mir persönlich zu sehr iPhone-abhängig sind. Ich wünschte, ich hätte einmal Ende der Neunziger mit einem Depot Deiner Qualität gestartet, dann wäre mir früher einiges an Lehrgeld erspart geblieben.

    Der andere Aspekt ist natürlich die aktuelle Bewertung der Unternehmen, wie Du selbst am Beispiel von MCD geschrieben hast. Aber da es sich fast ausschließlich um hervorragende Unternehmen in Deinem Depot handelt, werden die fundamentalen Daten schon den bei machen Unternehmen auch teilweise erheblich vorausgelaufenen Kursen folgen (auch ich habe z. B. immer noch eine stark überteuerte MCD im Depot, die gestern gerade wieder ein neues ATH erreicht hat). Du kannst natürlich generell auch Unternehmen mit höherer Ausschüttung ins Depot nehmen (was natürlich im Rentenalter durchaus Sinn macht) betrachte dies aber bitte am besten immer im Hinblick darauf, dass Du dabei die Performance und die Gewinnrobustheit Deines Gesamtdepots nicht allzu sehr verschlechterst, gerade im Hinblick, dass Du das Depot einmal vererben möchtest. Versuche den potentiellen Erben die Thematik Börse näher zu bringen, damit Sie Dein finanzielles Vermächtnis entsprechend weiter führen (und sehr lange Freude damit haben) und nicht einmal bei einem Crash alles verkaufen.

    Als ich in diesem Zusammenhang gelesen habe, dass Du immerhin dieses Jahr 82 Jahre wirst, kann ich natürlich Deine geäußerten Bedenken besser nachvollziehen – allerdings weiß niemand, wie alt man wird. Ich finde es schön, dass Du Dich schon seit einigen Jahren mit der neuen Materie “Börse” beschäftigst, Dich eben für Neues begeistern kannst (ich hoffe, dass ich mal zu gegebener Zeit auch noch so bin wie Du); so lange man immer noch voraus denkt und Ziele in seinem Leben hat, ist und bleibt man im Kopf noch jung. Ich erinnere mich an die Aussage des fast 102jährigen Telefonjokers von “Wer wird Millionär?”, der mit Anfang 80 meinte, er wird eh nicht mehr viel älter, er müsse sich in diesem Alter nicht mehr mit der Materie Computer beschäftigen und es dann später bereute. Halte Dich nicht nur geistig, sondern auch körperlich fit; der erwähnte gute ältere Freund (noch etwas älter als Du), der schon seit vielen Jahrzehnten anlegt, läuft immer noch jeden Tag mehrere Kilometer.

    Ich wünsche Dir daher noch viele schöne, gesunde Jahre im Kreise der Familie und von Freunden.

    Gruß
    Kosto

      (Zitieren)

     
  69. efuzzy: Muss/soll ich alles offenlegen?

    @efuzzy
    Danke für Deine Antwort. Du mußt hier überhaupt nichts, aber Deine Antwort macht es natürlich nachvollziehbar. Grundsätzlich finde ich kaum etwas an Deinem Depot auszusetzen. Viele Deiner Werte halte ich ebenfalls. Du könntest gewisse Dinge eventuell automatisieren, z.B. eine Limitorder für Wunschwert zum Preis x in den Markt geben.

    Der Typ mit den “Hybriden” war ich übrigens. Anleihen sind ein wichtiger Bestandteil meines Portfolios. Auch Karl hat hier ja immer (erfolglos) auf die Alternative hingewiesen.

    HggM: Das Depot ist ein Turbo-bull-Zykliker der Weltmarktes, quasi ein Index-Call, im crashfall Hurra.

    @HggM
    Diese Einschätzung teile ich nicht ganz. Mit Nestlé, Roche usw. sind doch diverse Werte im Depot, die sich in vergangenen Schwächephasen (relativ) gut gehalten haben. Einige Werte (z.B. Blackrock) sind wohl aus den Kommentaren in diesem Blog gewählt worden.

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  70. “Versuche den potentiellen Erben die Thematik Börse näher zu bringen, damit Sie Dein finanzielles Vermächtnis entsprechend weiter führen (und sehr lange Freude damit haben) und nicht einmal bei einem Crash alles verkaufen.”

    Zwar gut gemeint, aber sicher der schlechteste Rat den man geben kann.
    Auch der Tod ist ein Gläubigerwechsel und sobald es mehrere Erben sind, wird das unter den Verbliebenen zu 85%
    Streit auslösen.
    “Wer nimmt was?”, “Welchen Wert?” “Was ist mit Dividenden usw usw.”
    Daher bleibt nur ein Verkauf (oder Familien-Fond), Cash und wenn einer von den Jungen was verstanden hat,
    baut er neu auf und bitte nicht erst im crash.
    Eine paar hundert Euro Gebühren ist besser als für ziemlich gesicherten Streit unter dem Nachlass zu sorgen.
    Mal abgesehen davon, das intelligentes und nachhaltiges (clever&smart) Alteisen mit warmer, statt kalter Hand, gibt.

    @Xaver: Wir sind da beide weder weit weg, noch grundsätzlich in der Haltung unterschiedlich.
    Wir sind in einem jahrelangen Bullenmarkt (auch wenn viele jammern) Du bist so ziemlich der einzige der daher Anleihen
    (mit denen sich mit den Erträgen, vor allem aber aus Risikomanagementgründen) auch sammeln lässt.

    “Diese Einschätzung teile ich nicht ganz. Mit Nestlé, Roche usw. sind doch diverse Werte im Depot, die sich in
    vergangenen Schwächephasen (relativ) gut gehalten haben.”
    Sind beide global und eigentlich USD Werte. Ging ja bisher immer gut.
    Nur betrachte ich derartige Werte aus einem isoliertem Stärkefaktor heraus, fällt mir eher eine Altria oder CC ein.
    Ich mache es bei Roche auch noch nicht ewig, damals waren die noch 5stellig.
    Und das hören hier viele auch nicht gerne, aber eine facebook ist stark, sehr starkes RSI.
    Nur fundamental ist fressebuch eher Glauben, statt Wissen.
    Ist auch ein Punkt, wo ich hier oft nicht klar komme, oder den Kopf schüttel.
    Die Fundis sind keine und meist plappert da einer nur was nach, was die Herde sagt oder schreibt.
    Bei konservativen Werten (sogar meine holländische Saftbude) kommt eben keine Beiersdorf (ultra-konservative Berechnung) oder LSPN, es kommt dann so was wie Berkshire. Sollen sie machen.

    Wir beide hatten das mit OMV, ich bin mir schon ziemlich sicher, wir hatten uns da verstanden.
    Ich war da nur der Meinung ich bin schneller, irgendwo muss sich der Aufwand (aktives Handeln) ja auch rechnen.
    War für mich ein guter, sportlicher Race und auch hier waren es nur Longtrades und ich hatte den Hybrid immer im
    Auge 🙂 Daher hatte ich AIG aufgegeben, dauert mir zu lange (da bin ich tot) und siehe da AIG kommt hier nie.
    Ebenso wie Autowerte oder shell, Dürfte sich für einige gerechnet haben, wenn nicht auch egal, ist nicht mein Depot.
    Bei BMW gibt´s Vz.

    Ist halt alles etwas stumpf hier ich glaube mich zu erinnern das war mit dem Hausgott auch schon vor Jahren so.
    Stichwort Daimler und Kronseder (ewig her)

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  71. HggM: Wir sind in einem jahrelangen Bullenmarkt (auch wenn viele jammern) Du bist so ziemlich der einzige der daher Anleihen
    (mit denen sich mit den Erträgen, vor allem aber aus Risikomanagementgründen) auch sammeln lässt.

    @HggM

    Und genau das macht mich auch weiter skeptisch. Ich bin kein dogmatischer Buy & Holder, d.h. ich verkaufe auch, wenn es mir sinnvoll erscheint. Auch die Saisonalität lasse ich nicht außer Acht. Bei den aufgeblähten Anleihenpreisen spiele ich mit dem Gedanken. Andererseits fehlt es da an geeigneten Alternativen.

    HggM: Wir beide hatten das mit OMV, ich bin mir schon ziemlich sicher, wir hatten uns da verstanden.

    Absolut. Und auch der Hybrid hat die letzten Wochen Freude bereitet. Zum aktuellen Kurs würde ich sie allerdings nicht mehr kaufen.

    Für wahre Kupong-Schnibbler und heimische Dividendenjäger kommt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Dann wird neu bewertet.

    Trotz größter Bemühungen von FED, Draghi & Co. macht das Ganze immer noch einen recht fragilen Eindruck. Ich wüßte aktuell ehrlich gesagt nicht, was ich noch kaufen würde (bin froh, dass ich nicht muß). Wahrscheinlich eher im Pillenbereich. Weiter oben ging es um teure Werte. Symrise und Givaudan sind bei mir solche Kandidaten. Immer zu teuer.

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  72. HggM: Daher nur zwei Anmerkungen. Ist ein fast komplett Yankeelastiges Depot.
    Was will überhaupt jemand mit Berkshire?? Was soll das sein, ein Call auf IBM?
    IBM sieht vom chart nicht einmal schlecht aus, fundamental halte ich nichts davon.
    Oder LVMH, dann schon eher eine Unilever oder eben GIN und Schoggi
    Wenn schon finance (außer blackrock) warum dann nicht ING, Visa, ALV, MüRü, BB Bio und und und
    Konsum in Form von Abfüllern fehlt total, warum keine CC? CC-A ist eine Alternative, genau
    wie der konservative Saftladen den ich unlängst geschrieben habe.
    Das Depot ist ein Turbo-bull-Zykliker der Weltmarktes, quasi ein Index-Call, im crashfall Hurra.
    Denke das wird dann weniger stabil als selbst eine facebook (die eine Jungbullenstärke hat)
    Es ist kein einziger Antizykler drin, nicht einmal auf eine kleine Position als Risiko unter dem Aspekt
    zeitlicher Ausgleich, gibt genug auch jetzt. Siehe provider, siehe Rohstoffe bei Metallen, siehe Maschinenbau,
    ein Autowert fehlt, mind. ein Chinese, ein Russe, eine lange Liste…

    Einige Ruckfragen zu dem Anmerkungen.
    Was sind reine Antizykliker? Ich bin nicht Karl Napf im Detail beim Procedere für die Beurteilung der Robustheit gefolgt, das sich auf den Einbruch des Gewinns stützt; welche Schlüsse der Markt zieht, ist ja ein Lotteriespiel.l
    Eine Betrachtung auf die Schnelle für die Crashperiode 2007-2010 liefert das für mich nicht allzu negative Ergebnis: 9 von 20 Werten sind dort überhaupt nicht eingebrochen, der Mittelwert der restlichen 11 landet bei knapp 30%. Was wäre der Benchmark? Am stärksten hat es die gescholtene BerkshireHathaway erwischt. Wie die aber bilanzieren? Umhauen wird sie der Einbruch auch nicht. Und BRK ist nicht gleich IBM, sondern 2/3 Holding und 1/3 Aktienportfolio.
    Apropos Finanzbranche: Ich setze doch auf Blackrock und VISA, übersehen?
    Was für ein Chinese, ein Russe drängt sich denn auf? Für den chinesichen Markt scheint mir ein DB-ETF auf den CSI 300 angemessener und bei Gazprom setze ich auf eine gut verzinste $_Anleihe.
    Und die USA-Lastigkeit: Sehe ich eben als Folge der bisherigen Industrie-Geschichte und der ausgeprägteren Aktien-Kultur—-die amerik. Indices sind 2008 min.10% weniger eingebrochen als z.B. die Europäischen. Vielleicht , weil er wahrscheinlich eine stärkere Bedeutung für die Volkswirtschaft, Gesellschaft hat. Oder wie ist das Zitat des ehem. EZB-Dir.-Mitglied Stark zu werten:
    In den USA wirkte QE in erster Linie über den Aktienmarkt und den Vermögenseffekt. Dieser war und ist in Europa

      (Zitieren)

     
  73. @Xaver: Bei Dir wunderte mich nur, das Du nicht mit einer VW Anleihe daher kamst, würde immer noch gehen.
    Ansonsten dürfte Bill Gross einigen die Augen öffnen.

    “Für wahre Kupong-Schnibbler und heimische Dividendenjäger kommt jetzt die schönste Zeit des Jahres.
    Dann wird neu bewertet.”

    Boha, nicht wirklich. Warum spricht Batman-Günter, der virtuelle Papa, seine unheimliche Liebe für Excel aus??

    Alleine shell, waren über 7 Konto-Buchungen und das nur auf den Anrechten und Reststücken. Auch mit den
    Bruchstücken buchen die seit 2 Tagen wie die Berserker lustig rauf und runter. BB+ auch erst den Kurs, dann die Stücke nachgebucht. Kommt mir derzeit arg übel vor, so schlimm kam mir das noch nie vor.
    In einer Zeit von online alles weniger lustig, von wegen Highspeed.
    Ohne xls würde das alles nicht gehen (eher Blindflug) und dabei rede ich von Haltepositionen, sprich Aktien.
    Der richtige Depotstand (nicht nur Buchkurs) stimmt so, auch nie.
    Mich schaudert die Buchhaltung zu Ostern. 🙂

      (Zitieren)

     
  74. Drillisch (nachdem ich die peer frisch beackert hatte)
    Provider JA
    Drillisch schafft es nicht in meine Liste.
    Daher keine Meinung.

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  75. Apropos Finanzbranche: Ich setze doch auf Blackrock und VISA, übersehen?

    Nöö

    IBM kann man machen, aber das ist ein Vola-Wert (nicht nur wie Cisco oder HP, manche kennen vllt. noch Compaq)
    Wie die HL-Branche ein Zykliker der klassischen Definition, siehe INTL
    Berkshire braucht kein Mensch, meine Meinung.
    WB wird nur falsch zitiert, zu dem von Leuten die ihn nicht verstehen. Gepusht wurde er mit Wells Fargo.
    Heinz und CC nehme ich mal nicht übel.
    Alleine was er mit MüRü versucht hat. Das ist kein netter alter Mann.

    Zyklik lautet aber auch auf den Gesamtmarkt, damit immer MSCI (auch kein perfo-Index).

    ETF kann ich nicht leiden. China EM´s sind hier themenfremd, will ja niemand langweilen 😉
    Antizyklisch (per se in der Definition) wären aktuell, Rohstoffe, gerade Metalle und Öl (was gesichert, noch niemand behaupten kann).
    Ich bin auch nicht gierig. Mir reicht bei shell ein Einstand auf 18€ und fast 7% auf die Bruchstücke als Barausgleich nach Steuer und ich will da kein cash.

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  76. HggM: Boha, nicht wirklich.

    Du weißt schon, wie ich das meinte 😉 April und Mai ist heimische Dividenden-Saison + ein Großteil der Anleihen zahlt ebenfalls in der ersten Jahreshälfte.

    Ach ja, VW-Hybride waren für mich zur “Dieselgate”-Zeit interessant. Da habe ich die 2023er gekauft. Die aktuellen Kurse sprechen mich nicht mehr an. Gebe Dir aber Recht. Kann man als Alternative machen, besonders wegen der Zins-Nachzahlung bei Dividendenausfall.

      (Zitieren)

     
  77. HggM:
    Drillisch (nachdem ich die peer frisch beackert hatte)
    Provider JA
    Drillisch schafft es nicht in meine Liste.
    Daher keine Meinung.

    Welche Werte haben es denn auf Deine Liste geschafft und warum nicht Drillisch? Ist doch sehr solide + zunehmende Insiderkäufe.

      (Zitieren)

     
  78. efuzzynicht zu erwarten.: Was für ein Chinese, ein Russe drängt sich denn auf? Für den chinesichen Markt scheint mir ein DB-ETF auf den CSI 300 angemessener und bei Gazprom setze ich auf eine gut verzinste $_Anleihe.

    Wieso muß man denn überhaupt sowas im Depot haben?

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  79. HggM:

    Bei BMW gibt´s Vz.

    Die habe ich schon jahrelang im Depot, in Kombination mit den Vorzügen von Sixt. Das wäre aus meiner Sicht ein gute Möglichkeit für den Hausherr, seine US – Lastigkeit etwas zu reduzieren.

    BMW und Sixt haben sogar ein gemeinsames Unternehmen “Drive Now” und da sehe ich eine Menge Zukunft. Die Vorzüge von BMW haben im Moment eine Divi – Rendite von 4,6% und die Vorzüge von Sixt von 4,1%.

    Im letzten Monat wurden die Dividenden bei BMW um 10% und bei Sixt um knapp 25% erhöht. Die Automobilbranche fehlt dem Hausherr noch komplett und selbst aus strategischer Sicht als Buy+Hold Investor würde DS nichts verkehrt machen, kleine Anfangspositionen kaufen. Und wenn denn irgendwann der “Crash” kommt…. nachkaufen.

    Wie immer nur meine Meinung.

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  80. Delura: ie Automobilbranche fehlt dem Hausherr noch komplett und selbst aus strategischer Sicht als Buy+Hold Investor würde DS nichts verkehrt machen, kleine Anfangspositionen kaufen.

    Das hat Karl Napf verboten. Keine Zykliker. Werden erst gekauft, wenn die Welt untergeht.

      (Zitieren)

     
  81. Leider schreibt´s der AlexXx (der mit dem dickem Pullover an), ich mag keine Dividenden-Blender.
    Hatte da letztes Jahres einige verkauft, diesmal sogar komplett.
    Ich lasse oft Krümel liegen, einfach nur zu sehen, wie sich passiv entwickelt. (zB SAN oder BP), sind
    Werte die ich in´s Kinderdepot schiebe.

    @Delura: Sixt habe ich leider auch verpasst. BMW wäre sogar was für efuzzy, gerade wenn er Kind&Kegel
    was beibringen will. VW war für mich, bis auf Anleihen, immer so wie Wal-Mart.

    Letzter Satz dazu (oder gibt er was aus??) Berkshire raus, dafür BMW Vz. + Schoggi rein (alternativ AIG).
    Die Versorger gefallen mir auch nicht, egal, Dein Depot…

    “Das hat Karl Napf verboten. Keine Zykliker. Werden erst gekauft, wenn die Welt untergeht.”

    Schöne Ironie, stimmt leider nicht, das hat Karl früher gemacht. Der beisst sich da wenigstens
    ehrlich in den Allerwertesten.
    Der Hausgott schiebt das dem bösen trading zu.
    Beides falsch. Es gibt Sondersituation, oder eben Vola, egal ob Metro oder Intel.
    Wie bei DAI/DCX, Stada, meinem Afrikaner oder oder
    Das sind eigentlich Buffet-Werte, aber ich glaube fast das hat auch keiner intensiv gelesen.

    siehe: “Wieso muß man denn überhaupt sowas im Depot haben?”
    Wow, totaler Leuchturm! *irony off*

    “Die Automobilbranche fehlt dem Hausherr noch komplett und selbst aus strategischer Sicht als Buy+Hold Investor würde DS nichts verkehrt machen, kleine Anfangspositionen kaufen. Und wenn denn irgendwann der “Crash” kommt…. nachkaufen.”
    Ja- vllt-Nein

    Er hatte Daimler, nur hat er noch keine Gardinen.
    JA, blödes unverschämtes Beispiel, nur stimmt das sogar allumfassend.

    Nachdem hier jeder nur kopieren will, fehlt auch Aurubis, sogar mir.
    Bin da zu jung dafür, war das nicht Ndt. Affi? Stabil, und haben die Rohstoffkrise durch USD
    gut weggesteckt. Den Wert hatte ich noch auf meiner Indikatorliste, schreibe gerade was um,
    sieht vom charting interessant aus.

      (Zitieren)

     
  82. HggM: Apropos Finanzbranche: Ich setze doch auf Blackrock und VISA, übersehen?

    Nöö

    Was bedeutet Nöö? Ich kaufte Blackrock und Visa.
    Und zu deinem Hinweis auf die Automobilbranche: Keiner der deutschen Autobauer hat bezogen auf Beginn des letzten größeren Crash Anfang 2008 die Performance der gescholtenen BRK erreicht; einige sind noch Dicke im Minus.
    Delura hat vor wenigen Tagen erinnert, dass vorzugsweise Anhänger von Dividendenstrategien-Langfrist-Investoren hier zu Wort kommen sollten.
    Aus deinen kryptischen Halbsätzen würde ich vermuten, dass du eher Trading betreibst; dann lägen deine Empfehlungen
    hier wohl meist daneben—-vielleicht habe ich dich auch nicht verstanden bei der Sprache eines Philosophen.
    Auf jeden Fall würde ich mir wünschen, auf eine vermeintliche klare Frage eine verständliche Antwort zu bekommen —oder keine.

      (Zitieren)

     
  83. “Was bedeutet Nöö? Ich kaufte Blackrock und Visa.”

    Nöö, bedeutet, ich hab´s gelesen.
    Visa gut, Blackrock gut, BRK bringt aus den genannten Gründen gerade langfristig nmM nichts.
    Der angesetzte Vergleich in diesem Zeitraum war GIN und LSPN
    Ich mache da jetzt keinen chartvergleich, wenn mal WB Dividenden zahlt hat er sicher irrsinnige
    Steigerungsraten (dann jubeln hier wieder alle). Von Null zwar mathematisch keine Kunst, aber gut.

    Es sind halt immer die üblichen US-Verdächtigen, muss ich ja nicht verstehen.
    Ist wie LVMH, nocht seltsamer haben die Leute dann auch noch oft Hugo Boss im depot.
    Bei Moet sollte man sich mal Bier dazu im Vergleich ansehen, egal ob Heineken, AB InBev, SAB Miller,
    dagegen hat es selbst eine CC schwer. Und ich mache ja selber den Fehler das ich fast immer gezielt
    Pepsi weglasse (Fehler). Pepsi in der peer, oder direkt mit CC verglichen, immer dagegen entschieden, als
    Vergleich immer noch Fehler (sogar systematisch).
    ZDF Zahlen, Daten, Fakten ist keine Philo, manche hier sind da viel schlimmer.
    Bei Food hatten wir hier schon die alte ewig selbige Leier, neben Nestle nur die Ami´s, aber nie Mondelez,
    nicht einmal beim alten Thema Stärke.
    Bei Chemie fehlte hier Du Pont, bei Healthcare UH…. Versteh´wer will, ich nicht.
    *Klugscheißer-Modus off*

    Ach DAI, seltsam einer der Werte wo ich gar nicht weiß, wie ich die in xls eintrage, da nicht nur pari, sondern lange bezahlt.
    Aus Deiner genannten Zeit. Hört mal bitte auf Trader immer als Schimpfwort zu handeln, vor allem wenn SL
    oder Chargen nicht mal buchhalterisch verstanden werden.
    Investoren sind oft von Angst getrieben. Angst zu investieren und Angst etwas zu verpassen.
    Noch mehr Angst einen Wert zu wechseln und Vola, ja Himmel was für ein schlimmer Gift. 😉
    *Klugscheißer-Modus off* (Ok, jetzt wirklich)
    Amen!

      (Zitieren)

     
  84. Ach, @HggM, das ist doch kein Grund sich aufzuregen. 😉

    Die Grenzen sind doch fließend. Nicht selten werden selbsternannte Trader zu Langfristinvestoren oder Investoren zu Tradern. Auf einem anderen Blog (bezeichnet sich selbst als Langfristinvestor) habe ich gestern gelesen, dass er die “Marktschwäche im Februar” genutzt hat, aber selber kein Markettiming betreibt, weil “das ja nicht funktioniert”. Ja ne, ist klar. Manche machen sich eben ihre Welt widdewie sie ihnen gefällt.

    Die Sparte der Asset Manager (Blackrock & Co) finde ich interessant. Für mich sind das Zykliker par excellence und es wundert mich, dass diese hier als weniger zyklisch eingeschätzt werden als z.B. eine Allianz (Asset Manager inklusive).

    Mondelez habe ich sehr wohl auf dem Schirm. Genauso wie Hershey. Da die Königin in meinem Portfolio (Lindt 2009 gekauft) ***Glückspilz-Modus off*** zusammen mit der guten alten Nestlé den Schokiteil abdeckt, habe ich bei Hershey weiterhin gezögert.

    Anheuser & Diageo habe ich ebenfalls – ist ja weitaus mehr als nur Bier. Beide Werte finde ich immer noch interessant. Der Ordnung halber muß ich als Bondy hier natürlich auch auf die Anleihen von Heineken und Anheuser als Alternativen hinweisen.

    Ach ja, ich wurde gestern zum Trader und habe meine DONG Energy Anleihe zu 107 verkauft (Danke an den Käufer).

      (Zitieren)

     

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Angst und Furcht vor den Märkten

geschrieben von Dividenden-Sammler Lesezeit: 3 min
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