Dividenden im ersten Drittel des Monats März

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Spruch des Monats zu Dividenden

»Wissen Sie, was das Einzige ist, das mir Freude bereitet?
Die Dividenden, die auf meinem Konto eingehen«

(John D. Rockefeller)

Kaum bin ich mal fünf Tage am Stück unterwegs, schon fallen die Dividenden wie Tauben vom Himmel!

Als ich gerade eben auf mein Konto schaute, konnte ich vor lauter grünen Zahlen kaum noch etwas erkennen! :yahoo:

Vier Unternehmen haben am achten und neunten März ihre Jahres- beziehungsweise Quartalsdividende ausgeschüttet.

Dividendeneingänge 8. + 9. März 2016
Dividendeneingänge 8. + 9. März 2016

Die Jahresdividende kam vom weltbekannten Pharmaunternehmen Roche. Die Quartalsdividenden wurden von Johnson & Johnson, Unilever und The Southern ausgeschüttet.

Bei den Unternehmen mit der Quartalsdividende wurden jeweils die 15 Prozent Quellensteuer abgezogen. Bei The Southern und Johnson & Johnson wurden zudem die US$-Dividenden in EUR umgerechnet.

Unilever zahlt als niederländisches Unternehmen seine Dividende bekanntermaßen in EUR aus.

Die Schweizer haben (wie immer) mit großen und breiten Händen zu gegriffen und heftige 35 Prozent Quellensteuer abgezogen. Und auch hier spielt der Kurs EUR/CHF selbstverständlich eine Rolle bei der Umrechnung für den gutgeschriebenen EUR-Dividenden-Betrag.

Da die Position mit fünf Aktien (aktueller Wert: 1.139 EUR) noch zu klein ist, hat die Comdirect-Bank die Rückforderung der 20 Prozent (35% – 15%) nicht durchgeführt, da der rückholbare Betrag – wie unten in der Abrechnung zu sehen ist – nicht die Gebühren der Bank decken würde.

Insofern wäre es sinnvoll darüber nach zu denken, die Schweizer Depot-Positionen von Roche und auch Nestlé mindestens zu verdoppeln, um über die Gebühr zu kommen.

Bei einer Verdopplung ist natürlich nicht Schluss, denn die Bankgebühren sind ja fix. Aber je höher der Positionswert ist, umso mehr relativiert sich das Verhältnis von rückholbarem Betrag zu den Gebühren der Comdirect-Bank.

Dividende von Roche März 2016
Dividende von Roche März 2016

 

Ertragsverlauf Dividenden

Lineare Betrachtung:
Plan: 2.400 EUR in 360 Tagen ~ 460,00 EUR nach 69 Tagen
Bisher erhaltene Dividenden: 323,31 EUR ~ 70% Planerfüllung

Dividendenverlauf 2016
Dividendenverlauf 2016

Wie man der obigen Grafik entnehmen kann, läuft bis jetzt alles nach Plan. Das Wort „Plan“ ist natürlich relativ. Einige Leser haben mich bereits darauf hingewiesen, dass man seine Dividendeneinkünfte nicht so genau planen kann.

Aber ich habe mir schon vor Jahren folgenden Spruch zu Herzen genommen:
»Wenn man nicht weiß wo man hin will, kommt man meist woanders raus.«

Dieser Spruch zielt natürlich nicht nur auf die Dividendeneinkünfte ab, sondern kann für fast alle Situationen im Leben verwendet werden.

 

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen ertragreichen März! :yahoo:

Vielen Dank fürs Lesen! :hut:

Euer
Dividenden-Sammler

22 thoughts on “Dividenden im ersten Drittel des Monats März”

  1. Wer hält Dich davon ab, die Erstattung selbst zu erledigen. Ist doch für die Schweiz nicht so kompliziert.

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  2. Interessant, zwei der Unternehmen haben auch auf mein Konto ein bisschen Geld überwiesen 🙂 Weiterhin viel Spaß beim Dividendensammeln, ich verfolge Deinen Blog immer gerne. Weiter so!

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  3. Mittlerweile bekommst Du bei Consors direkt den Tax Voucher ohne Zusatzkosten nach Dividendenzahlung ins Postfach gestellt. Ich warte 3 Jahre und fordere dann gesammelt die Quellensteuer direkt in der Schweiz zurück.

    Kostet mich eine Stunde Zeit.

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  4. Mr.K:
    Mittlerweile bekommst Du bei Consors direkt den Tax Voucher ohne Zusatzkosten nach Dividendenzahlungins Postfach gestellt. Ich warte 3 Jahre und fordere dann gesammelt die Quellensteuer direkt in der Schweiz zurück.

    Kostet mich eine Stunde Zeit.

    Danke schön!!!

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  5. Hat jemand Erfahrung mit dem Verleihen von Aktien? Wird bei lynxbroker angeboten, und liest sich so als ob die Sache nur Vorteile hätte, und bis auf den Verlust der Stimmrechte keinen Nachteil. Während die Aktien verliehen sind wird dem Konto der entsprechende Betrag +2% Risikoaufschlag zugeschrieben.Negativ ist evtl dass damit Leerverkäufer unterstützt werden,wobei da die Anzahl der von mir verliehenen Aktien kaum ins Gewicht fallen wird.
    Würde mich über Informationen\ Meinungen sehr freuen!

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  6. Ist nicht empfehlenswert, weil das Risiko, sei es auch gering nicht adäquat bezahlt wird.
    Ich verleihe daher nur mein Fahrrad oder meine Bohrmaschine. 🙂

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  7. „Hat jemand Erfahrung mit dem Verleihen von Aktien?“

    Habe ich in der Form noch nicht gemacht (Aufwand versus Rendite, Risiko sehe ich gar nicht so dramatisch (bis Einlage auf 100k), müsste man sich bei Lynx genauer geben. Leerverkauf habe ich schon getan, daher auch die Verständnisfrage, wie soll ein Forward zum MM Shortselling begünstigen?? Eltern machen das mit den Kinderdepots um die Freigrenzen auszuschöpfen.
    Auch wenn sich einige wieder schütteln, die Bank oder Broker machen das ständig. Oft werden doch Orders blackbox oder unter Kunden geswitcht und gar nicht an den eigentlichen Börsen gehandelt. Gerade bei CFD´s
    Bei normalen Aktien, wäre das eine Form von Zertifikat oder Capped-Bonus (bin ich auch kein Freund von) und selbst
    wenn alles normal ist (weil es wenig bis keine Derivate, Unternehmensanleihen oder digitale Optionen gibt behält die Bank den kick-back ein. Gibt nur einzige in Deutschland die das nicht macht (Quirin/KMS/Berlin).
    Zweite Frage, wie soll das bei vinkulierten Aktien gehen? „Schreibt“ der MM/Bänker da einen ADR?
    Kann doch nur für interne Geschäfte gehen, (Umsatzbrummer).
    Bei den Beträgen sicher eh kaum signifikant. Kann ja nur in Form einer Arbitrage laufen.
    Wenn man die Divi nicht verliert, glaube ich nicht das es nur um Stimmrechte geht. Divsammler sehen gezielt nach den Vorzügen und Stimmrechte bekommen die meisten auch so geschenkt.

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  8. Danke für die Antworten!
    Hggm, bin ehrlich, verstehen nicht alles was du schreibst.Bin nur Aktionär. Investitionsmöglichkeiten die ich nicht verstehe greif ich nicht mehr an- hab viel Lehrgeld für Dinge bezahlt,von denen ich besser die Finger gelassen hætte.
    So wie ich es verstehe, leiht sich der Broker die Aktien aus meinem Depot und verleiht sie- meist an einen Leerverkäufer weiter. Ich selbst hätte dabei keine Geschäftsbeziehung zum „Endkunden“. Der Broker zahlt mir eine Leihgebühr und verlangt vom Endkunden entsprechende Gebühren. Dass der Broker bei der Sache Hauptgewinner ist steht für mich außer Frage, aber für mich als Langfristanleger ohne Absicht Aktien zu verkaufen, wäre es eine Möglichkeit für zusätzliche Rendite.
    Selbst verliehene Aktien können jederzeit verkauft werden- steht zumindest im Prospekt.
    Maddin: worin besteht deiner Meinung nach das Risiko, wenn meinem Konto der Gegenwert+ 2% Puffer gutgeschrieben wird( die Summe wird lt Prospekt jeden Tag an den Aktienkurs angepaßt)?

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  9. Matthias, du verstehst nicht alles, was HggM schreibt? Ich verstehe keinen einzigen Satz! Der kann halt nur unverständliches Geschwurbel.

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  10. Das Wort Geschwurbel leitet sich etymologisch als Verbalsubstantiv von dem Verb schwurbeln, schwürbeln, schwirbeln (schwindlig werden, taumeln, sich im Kreise drehen, sich wirbelnd bewegen, wirbelnd sich bewegen) her und steht neben den Substantiven Schwurbel und Schwirbel mit ähnlicher Bedeutung, hebt aber im Unterschied zu diesen weniger auf den einzeln gefassten Vorgang ab als auf dessen Wiederholung.

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  11. Zu Hggm:
    Ich glaub,dass der wirklich viel drauf hat!Von dem könnte man schon viel lernen. Das Problem ist halt, dass er eine Sprache spricht, die für „Laien“ kaum nachzuvollziehen ist. Ich glaub er ist aus der Finanzbranche,wo die von ihm verwendeten Fachbegriffe und Abkürzungen jedem verständlich sind. Meinereiner scheitert leider oft!
    Ich finds schade, weil er sich bestimmt auch so ausdrücken könnt, dass wir alle an seinen Ideen teilhaben können. Juristen- oder Medizinersprech verstehst ja auch nicht wennst nicht aus der Branche bist.
    Nichtsdestotrotz einer der informativsten Blogs wie ich finde!
    Dank dafür an alle!

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  12. Matthias

    Ich glaub,dass der wirklich viel drauf hat!

    Das spielt für den Leser keiner Rolle solange er nicht in der Lage ist sein „Wissen“ ordentlich zu vermitteln. Dementsprechend sind seine Kommentare mehr oder weniger für den Leser nutzlos.
    .
    .
    .
    Da es mit der Tabelle so schleift und ich ehr den Eindruck habe, dass Karl die Tabelle gebaut hat, baue ich gerade meine eigene Tabelle.

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  13. Hallo!

    Matthias:
    Hat jemand Erfahrung mit dem Verleihen von Aktien?

    Ich nutze das seit ein paar Monaten. Da kommen keine nennenswerten Beträge rum dabei. Aber ein paar Cents/Euros sind es auch. Man bekommt anstelle von Dividenden, wenn dieser Wert gerade verliehen ist, ein „payment in lieu of dividends“. Wird genau so eingebucht wie die Dividende. Ich habe auch schon Werte verkauft, die verliehen waren. Spielt überhaupt keine Rolle.

    Aber wie gesagt, erhoffe Dir da nicht zu viel. Die Leihgebühren liegen jeweils im Cent-Bereich, wenn überhaupt. Die Gebühren teilen sich auch noch zwischen Broker und Dir auf. Aber Kleinvieh macht eben auch Mist, und es macht ja keine Arbeit.
    Ich zahle derzeit immer monatlich so 8-10 USD an Sollzinsen für meinen negativen USD-Cash-Bestand, und bekomme so 2-4 USD Zinsen für den Verleih. Also wirklich nicht der Rede wert, aber warum nicht nutzen, wenn man die Möglichkeit hat?

    MS

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  14. Danke MS!
    Werd das mal versuchen. Aktien liegen eh nur im Depot herum!
    Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert!

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  15. Matthias: So wie ich es verstehe, leiht sich der Broker die Aktien aus meinem Depot und verleiht sie- meist an einen Leerverkäufer weiter.

    Etwas unlogisch, es ist doch eine Long-Calculation, keine short-Version. Beim Leerverkauf gehe ich davon aus, das
    ich in das underlying billiger rein komme. Bei Long gehe ich immer davon aus, das ich sie teurer verkaufen kann.
    Es ist eher so, das Du Dein Wertvermögen (wie bei einem Grundbuch, oder Anwalt) verbürgst/hinterlegst.
    Dabei ist es der Bank sogar ziemlich gleich, was der Dritte macht, sie lebt davon Gebühren auf beiden Seiten zu ziehen und kann die Gebühren gewerblich geltend machen (und das ohne eigenes Kapital einzusetzen/exakt darum geht es). Lynx arbeitet nach british law&rights (dahinter steckt ib). Das ist analog einem LoC (Letter-of-Credit) dafür braucht es gewisse rechtliche Bestimmungen. Eigentlich wird nur Risiko verschoben.
    Risiko für Dich sehe ich weniger (replay) – bringen wird es nach wenig, nach Aufwand ein rotes Nichts.

    Und an andere humorlose Spaßvögel ohne Interaktion (Wasch mir den Pelz, fütter mich an, kraule mich, mach´mich aber ja nicht nass).
    Es gibt google und wiki, da kann man viele „Schlagwürdder“, sogar Gestattungsbegriffe nachschlagen (sogar ohne Gewalt, nur mit persönlichem Aufwand)…

    Aber Vitamin-K (Übersetzer) wieder herzallerliebst und schlagfertig, fundamental betoniert und dabei nicht ohne Witz.-)

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  16. Hi,

    es ist natürlich so, dass ich als Verleiher meiner Aktien in meiner Longposition bleibe. Ich verkaufe sie ja nicht.
    Der Leihende meiner Aktien geht mit seinem Verkauf der von mir geliehenen Aktien short. Und da es kein naked short selling sein soll, braucht er eben die Aktien, die er nicht selbst hat. Lynx vermittelt die dann zur Leihe. Lynx sammelt die bei den Longpositionen in den Depots der Anleger für die Dauer des Shorts ein und bucht sie danach wieder zurück. Für die Zeit der Entleihe wird wie üblich eine Sicherheitsleistung in bar größer 100% des Wertes hinterlegt.

    @Matthias, Du hast es genau richtig verstanden.

    MS

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  17. Tut mir leid , Jungs ,so etwas würde ich nie machen , jedenfalls nicht , wenn es nicht wirklich lohnend ist .
    Bei mir sind letztens einige AOL vertickt worden , Bereinigung aus einem alten Reverse Split und diese Pappnasen haben sie voll besteuert , insofern wäre mir nicht recht wenn da herumgeschoben werden würde , wer weiß was am Ende gebucht wird .
    Aber das muss jeder selbst wissen , hängt vermutlich auch alles von der Größe ab..

    @ HggM glaubst du wirklich dass es jener war 😉
    „“Aber Vitamin-K (Übersetzer) wieder herzallerliebst und schlagfertig, fundamental betoniert und dabei nicht ohne Witz.-) „“

    Gehab dich 🙂

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  18. Paul: @ HggM glaubst du wirklich dass es jener war

    Das war eher ein Günter….Karrotensuppe mag er nicht…

    Das von MS sehe ich immer noch anders, zumindest sind es für mich drei verschiedene Geschäfte.
    Die Bank hedged dabei nur, für naked short (was auch nur auf gewisse Einlage (Asset, Vermögen, Barmittel) geht,
    muss ich anrufen und die Freigabe einholen.
    Das ist auch nicht anders, wenn ich einen Call schreibe oder nur mit Lieferung bei einer Unternehmensanleihe mit Lieferung rechne/kalkuliere. Macht die Bank auch nicht ungedeckt.
    Steuerrechtlich kann das kompliziert werden, sobald Lagerland oder vor allem Gläubigerwechsel in´s Spiel kommt.
    Das wird man sich gezielt ansehen müssen. Lohnt sich für mich nicht. Interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht mehr.

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