Depotvorstellung (Depot gemanagt) vom Leser SSS

Depotvorstellung

Mitte Oktober bekam ich eine nette E-Mail von einem treuen Dividenden-Sammler-Mitglied mit den Synonym “Der SSS“. Er bat mich, sein Depot unseren Leserinnen und Lesern vor zu stellen.

Durch ein kleines Missverständnis meinerseits, wartete ich auf eine überarbeitete Version von ihm. SSS meinte allerdings, dass ich es bereits veröffentlichen konnte.

Dadurch hat sich seine Depotvorstellung nun knapp um drei Monate verschoben… :whistle:
Aber verschoben ist ja nicht aufgehoben! 😉

Wenn es noch mehr Leserinnen oder Leser gibt, welche ihr Depot hier im Blog vorstellen und besprechen lassen möchten, schickt mir einfach eine E-Mail über das Kontaktformular. Ich sage Euch dann, welche Informationen für einen guten Beitrag benötigt werden! Das ist kein dringender Aufruf, aber ein gut gemeintes Angebot! Schaden kann es mit Sicherheit nicht…

Wie immer, bitte ich die Community / Leserschaft um Kommentare zu SSS´s Depot und seiner Geschichte! :good:

Auf zur Depotbesprechung… Smilie by GreenSmilies.com

Vielen Dank! :hut:

Depotvorstellung (gemanagtes Depot) des Lesers SSS

Seine Geschichte:

Liebe DS-Blog Leser,

lange, lange Zeit war ich nur stiller Mitleser oder in sporadischem Kontakt mit dem Michael gestanden, nun ist es soweit und ich möchte meinen Beitrag zur Depotvorstellung leisten.

Doch vorher kurz zu mir: Ich bin 24 Jahre alt und genieße mein Leben momentan noch im Studium. 

Ich investiere seit etwas mehr als 3 Jahren immer mehr Zeit in das Thema Geldanlage zu dem ich mehr oder weniger zufällig durch einen Börsenverein einer Uni gekommen bin. 

Meine “Kenntnisse” und Anlageentscheidungen nahm ich bisher primär aus bekannten, regelmäßig erscheinenden Zeitschriften: € am Sonntag, Focus Money oder Börse online – nach tieferem Eindringen in diesen Blog wurde mir aber immer klarer, dass dieses kurzfristige Geschehen dort mich nur weniger interessiert/interessieren sollte. 

Daher hab ich mich mir Literatur beschafft, welche das langfristige (B&H) halten von Aktien anpreist… Kostolany, Buffett, (teilweise) Dirk Müller und Konsorten…

Meine Anlageentscheidungen begründe ich bisher, wenn mir Unternehmen begegnen die oft “empfohlen” werden und deren Konzept mir langfristig sinnvoll erscheint (die ganze Kennzahlen-Analyse findet dabei zurzeit immer mehr Betrachtung! Mitunter Schwarm-Working sei Dank.

Zu meiner persönlichen Depotvorstellung werde ich allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt kommen, da ich euch das nach aufmerksamem Studium des Blogs noch nicht zumuten möchte (es noch Umstrukturierungs-Bedarf…)

Daher zuerst das von mir “gemanagte” Depot meiner Brüder, die mir ihr Geld zum langfristig sinnvollen Investieren anvertrauen (!). 

(Ich glaube der Drang hier alles richtig zu machen ist nachvollziehbar…)

Ausschlaggebend für die Investitionsentscheidung war der Erhalt einer mittleren bis niedrigen fünfstelligen Summe, die wir innerhalb der nächsten 5-7 Jahre durch einen Sparplan (oder besser Investitionsplan) und einzelne Aktienkäufe möglichst nachhaltig investieren wollen.

Ehrlich gesagt besteht die Depot-Philosophie hier nicht zu 100% dem Blog-allgegenwärtigen Thema des “Dividenden-Sammelns”, da neben nicht ausschüttenden Unternehmen (Berkshire) auch eher dividendenschwache Unternehmen (Danaher) oder solche die im Blog-Dialog bisher weniger Beachtung fanden (Wirecard).

Die Investitionen haben immer +/- 1000€ wert. Wie man an den Einstandskursen sieht, glänzen die meisten Käufe nicht durch Timing – was bei der angestrebten Haltedauer aber egal sein sollte/wird.

Die Anlageentscheidungen sind nicht immer ganz stringent – das sieht man auf den ersten Blick.

Während Berkshire ein primär die USA abbildendes, depotstabilisierendes Investment sein soll und mit Danaher und Nestlé an Konstanz (niedrige Vola., bei Danaher und Nestlé stetig wachsende Dividenden) mitbringen soll, versuchen Apple und Wirecard mit stärkeren Wachstum zu glänzen. 

Die Allianz soll hier einen dividendenstarken Posten und Diversifizierung in das amerikanische Übergewicht (sorry für die ungewollte Zweideutigkeit  😉 ) bringen.

Ziel ist es auch weiterhin attraktive Positionen zu eröffnen.

Zu Jahresbeginn 2016 sind Investitionen in bekannte Dividenden-Aristokraten (3M, J&J) sowie in Philip Morris und Cisco geplant.

Ergänzt wird das Depot durch einen monatlichen ETF-Sparplan der Erträge thesauriert. 

Zu dieser Entscheidung kam es, da der allgegenwärtige Tenor, den Markt zu schlagen sehr schwer bis unmöglich ist und in unserem Fall weder Depotführungskosten noch Orderkosten oder Ausgabeaufschläge vorhanden sind; außerdem entgeht man dem “richtigen Kaufzeitpunkt” und hat mittels Cost-Average-Effect weitere Vorteile (oder könnt ihr diesen Marketing-Slogan entkräften?).

Die angepeilte Haltedauer soll mindesten 30-35 Jahre betragen.

Das ETF-Portfolio soll über denselben Zeitraum gefüttert werden, um dann später in die ausschüttenden Pendants (oder Alternativen? – ist ja noch genug Zeit…) getauscht zu werden.

Also übergeordnetes Ziel: Zusatzrente 

Doch nun zum bisherigen Depotinhalt (Depot besteht seit Mai/Juni diesen Jahres):

Anteil Startkauf von SSS
Anteil Startkauf von SSS

Stückzahl, Aktie, Kaufpreis, Gesamtbetrag:             
7    x   Allianz,         153€,           1.071 €
9    x   Apple,          119€,           1.071 €
8    x   Berkshire,    132€,          1.056 €
13  x   Danaher,       79€,           1.027 €
14  x   Nestlé,           70€,              980 €
28  x   Wirecard,      37€,           1.036 €

Die etablierten Titel dürften bekannt sein, Danaher (Technologie für Industrie, Medizin und Handel) und Wirecard (elektr. Zahlungslösungen) ggf. weniger. Beide Unternehmen sind dem Growth anstatt dem Value-Ansatz anzurechnen.

Zu den vorherrschenden Branchen sollte ich also auch nichts sagen müssen, da hier massiver Diversifikationsbedarf besteht, der teils durch die Neuinvestitionen 2016 gedeckt werden soll.

monatliche Einlage, ETF (Kosten):
50 €      EuroStoxx50           (0,08%)
50 €      China A50                (0,4%)
130 €    MSCI World             (0,2%)
60 €      Portfolio ETF TR      (0,42%)
110 €   Emerging Markets  (0,25%)

Die jährliche Steigerung der Sparleistung beträgt hier 2,5%. Ab 2016 erhöht sich der monatlich Sparanteil also von 400€ auf 410€.

Die einzelnen Indizes dürften bekannt sein, der “Portfolio ETF TR” (WKN DBX0BT) ist ein relativ aktiver ETF, der je nach Situation zwischen 30% & 70% Aktienanteil wechselt, Rest sind Rentenwerte.

Das Thema Diversifikation sollte hier einigermaßen annehmbar gelöst sein.

So viel mal zu mir, der Strategie, dem momentanen Aufbau und den geplanten Käufen.
Ich freue mich über negative wie positive Kritik und bin für Vorschläge jeglicher Art offen.
Sollte ich etwas Wichtiges vergessen haben – scheut bitte nicht nachzufragen!

Ich bin gespannt was ihr über das Depot und die Strategie denkt!

Liebe Grüße,

Der SSS

 

Würde mich sehr freuen, wenn eine anregende Diskussion zu seinem Beitrag entsteht. :good:

Vielen Dank fürs Lesen! :hut:

Euer Dividenden-Sammler

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung von Stuart Miles / FreeDigitalPhotos.net

45 thoughts on “Depotvorstellung (Depot gemanagt) vom Leser SSS”

  1. Ich halte es für sehr kritisch, Geld für die Verwandtschaft anzulegen und dazu auch noch in Einzelwerte.

    Tritt ein Crash ein oder einer der Einzelwerte stellt sich als Enron 2.0 heraus, besteht das Risiko, dass dir die Schuld an den Verlusten im Portfolio zugeschrieben wird.

    Ein gutes Verhältnis zur engeren Verwandtschaft ist unbezahlbar und sollte meiner Meinung nach niemals durch “Geld-Angelegenheiten” belastet oder riskiert werden.

    Investitionsentscheidungen kann jeder für sich selbst treffen, umsetzen und verantworten.

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  2. Berkshire ist wie ein ETF auf den Dow.
    Evtl überschneidungen mit Apple+und den ETF.

    Allianz ist wie BrkB Versicherungslastig, also hm.

      (Zitieren)

     
  3. MichaDerXte:
    Ich halte es für sehr kritisch, Geld für die Verwandtschaft anzulegen und dazu auch noch in Einzelwerte.

    Tritt ein Crash ein oder einer der Einzelwerte stellt sich als Enron 2.0 heraus, besteht das Risiko, dass dir die Schuld an den Verlusten im Portfolio zugeschrieben wird.

    Ein gutes Verhältnis zur engeren Verwandtschaft ist unbezahlbar und sollte meiner Meinung nach niemals durch “Geld-Angelegenheiten” belastet oder riskiert werden.

    Investitionsentscheidungen kann jeder für sich selbst treffen, umsetzen und verantworten.

    Hallo MichaDerXte,

    du hast meine Problematik erfasst.
    Aber da nicht jeder (wie wir) sich mit Freude in die ganze Börsen-Thematik bzw. das “richtige Investieren” einarbeitet fehlt mir auch irgendwo das Verständnis zu sehen, wie (relativ) große Beträge ohne richtige Anlage sich nicht entwickeln können/werden.
    Ich habe für mich schon beschlossen mit Freunden nur zu diskutieren, “Tipps” oder auch nur Ratschläge aber nicht zu erteilen.
    Ich bin mir trotz alledem durchaus der von dir angesprochenen Problematik bewusst. Auch habe ich meine Brüder so gut es ging über die jeweiligen Investments aufgeklärt – sie stehen voll hinter jeder getätigten Anlage.
    Langfristig hat sich bisher jede der o.g. Anlagen (ausgenommen der noch jungen Geschichte Wirecards) als verglichen mit dem Girokonto bessere Anlage gezeigt – ob dies weiterhin der Fall sein wird kann man natürlich nicht sagen, wenn auch man davon ausgehen kann (–> Anlagehorizont +30 Jahre).

      (Zitieren)

     
  4. Ich möchte mich der Meinung von MichaDerXte anschließen. Geld für die Verwandschaft Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen anzulegen ist keine gute Idee. Ich hatte mal 2003 einer Kollegin einen Aktien und einen Rentenfond empfohlen. Beide sind in der nachfolgenden Zeit gefallen. Dann verstehen die Leute selbst nichts, bekommen Panik und meine Kollegin hat beide mit Verlust verkauft. Beide stehen aber heute fett im Plus.
    Ich werde das also nie wieder tun. Grundsätzlich spreche ich mit interessierten Familienangehörigen, Freunden oder Arbeitskollegen über Aktien oder die Börse, aber zu jedem sage ich, dass er selbst wissen muss, was er tut.
    Sollte es kurzfristig nach oben gehen, bist Du der Star. Sollte es kurz oder langfristig nach unten gehen, dann “gute Nacht”
    Es ist schwierig mit Menschen, welche die Börse und Aktien als Teufelszeug sehen und keine Ahnung haben.

    Zu Deinem momentanene Depot würde ich sagen 3x Amerika von sechs Werten, wäre mir zuviel. Irgendwann dreht der Wechselkurs. Apple und Wirecard wäre mir bei nur 6 Werten zu risikoreich. Wirecard wäre mir auch noch zu klein und bei Apple steht und fällt der Erfolg mit dem iphone. Für mich zu riskant. Da gab es mal Blackberry. Das war damals der große Guru. Dann war Nokia absoluter Marktführer. Heute ist es Apple und Samsung. Samsung macht wenigstens noch mehr als Apple, wobei ich keine Samsung kaufen würde. Technologien ändern sich zu schnell.

    Gegessen wird immer. Nestle ist mit Sicherheit Top. Ebenfalls werden immer Versicherungen benötigt. Und die Allianz ist da Marktführer und hat sich tatsächlich in der letzten Finanzkrise im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern top geschlagen.

    Ich würde versuchen etwas Pharma oder Medizintechnik noch in das Depot zu bringen. Weil die Menschen sind auch in Krisen krank. Allerdings aufpassen, manche Pharmahersteller haben nur wenige Blockbuster und sind auf Gnade und Verderb auf die Einnahmen, weniger Medikamente angewissen. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die staatliche Regulierung in diesem Bereich. Werden irgendwelche Produkte dann nicht mehr5 von der Krankenkasse der einzelnen Länder bezahlt, kann es auch hier plötzlich drastische Verschiebungen geben. Ebenfalls das Auslaufen einiger wichtiger Patente kann hier zu starken Verwerfungen führen.

    Im übrigen würde ich Finanzzeitungen komplett vergessen. Die müssen jede Woche etwas schreiben um Ihre Zeitungen zu verkaufen. Mach Dir mal den Spass und google im Internet nach Aktien oder Anlageempfehlungen 2014 und 2015. Und dann schaue was die empfohlen haben. Oder nehme mal ein paar alte Börse Online Hefte oder Der Aktionär und schaue was die empfohlen haben. Ich habe alle meine Börse Online Hefte schon lange weggeworfen. Eines die Ausgabe Nummer 25 v. 12.06.1997 habe ich aufgehoben. Philip Holzmann für spekulative Anleger interessant. Sind schon seit Jahren pleite. Barmag. Kenne ich überhaupt nicht. Schau Dir mal den Kursverlauf der damals empfohlenen Aktien Ahold, Nintendo, Buderus oder Anglo American an. O.k. Hannover Rück und SAP war auch noch empfohlen. Um Himmel willen, vergiss Börsenzeitungen. Die meisten der hier im Blog besprochenen Aktien sind nicht schlechter als die in den Börsenmagazinen. Und das ist relativ pessimistisch ausgedrückt. Ich würde sagen, die hier besprochenen Aktien sind um Welten besser.Aber hier muss man nicht jede Woche etwas empfehlen.
    Du solltest aber wirklich trotz allem auf die Bewertung und den Kaufzeitpunkt achten.

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  5. Hallo star:

    Nachdem die Kommentare zur “Geld-Anlage in Verwandtschaftskreisen” doch überwiegen regt mich das doch sehr zum Nachdenken / zweifeln an. Du hast Recht – im bisherigen Marktumfeld war es schwer sich mit soliden Aktien massiv zu vergreifen, aber früher oder später werden auch solche Werte korrigieren.
    Vielleicht werde ich mich (trotz dem Bruch der B&H-Philosophie) zu einem trailing-stop-los für wirecard bewegen…
    Deine kurze Apple-Analyse ist nachvollziehbar, allerdings sehe ich neben den angesprochenen Risiken auch Chancen (Appel-car, appleTV, applePay + als Puffer noch cash-reserven) – darüber lässt sich jetzt natürlich trefflich streiten; Ziel der Investition war allerdings ein erstes Engagement im Tech-Bereich zu haben.
    Der noch fehlende Pharma/Medizin-Sektor soll durch Johnson&Johnson abgedeckt werden. Meines Erachtens ein sehr defensives Investment – allerdings erhöht dies auch den USA-Anteil… Aus Diversifikationsgründen allein (Wechselkurs beachte ich aufgrund der angestrebten Laufzeit weniger/nicht) würde sich hier ein europäischer Wert gut machen, diesen habe ich aber noch nicht gefunden…

      (Zitieren)

     
  6. star:
    […]
    Im übrigen würde ich Finanzzeitungen komplett vergessen. Die müssen jede Woche etwas schreiben um Ihre Zeitungen zu verkaufen. Mach Dir mal den Spass und google im Internet nach Aktien oder Anlageempfehlungen 2014 und 2015. Und dann schaue was die empfohlen haben. Oder nehme mal ein paar alte Börse Online Hefte oder Der Aktionär und schaue was die empfohlen haben. Ich habe alle meine Börse Online Hefte schon lange weggeworfen. Eines die Ausgabe Nummer 25 v. 12.06.1997 habe ich aufgehoben. Philip Holzmann für spekulative Anleger interessant. Sind schon seit Jahren pleite. Barmag. Kenne ich überhaupt nicht. Schau Dir mal den Kursverlauf der damals empfohlenen Aktien Ahold, Nintendo, Buderus oder Anglo American an. O.k. Hannover Rück und SAP war auch noch empfohlen. Um Himmel willen, vergiss Börsenzeitungen. Die meisten der hier im Blog besprochenen Aktien sind nicht schlechter als die in den Börsenmagazinen. Und das ist relativ pessimistisch ausgedrückt. Ich würde sagen, die hier besprochenen Aktien sind um Welten besser.Aber hier muss man nicht jede Woche etwas empfehlen.
    Du solltest aber wirklich trotz allem auf die Bewertung und den Kaufzeitpunkt achten.

    Die Präteritum-Form “Meine “Kenntnisse” und Anlageentscheidungen nahm ich bisher primär aus bekannten, regelmäßig erscheinenden Zeitschriften:…” war hier wohl nicht aussagekräftig genug.
    Ich überfliege die o.g. Zeitschriften noch gerne (besonder die steuerl. Themen) aber als ausschlaggebendes Kriterium dienen sie nicht mehr. Nichtsdestotrotz finde und fand ich den Einstieg in die Börsenwelt über solche Zeitschriften und Bücher sehr gut. Das breite Universum der Anlagemöglichkeiten kann so recht übersichtlich betrachtet werden und jeder kann sich so eine Richtung aussuchen. Bei uns hier hauptsächlich der Dividenden-Weg.
    Zwischenzeitlich ist es wirklich so, dass bei mir primär (aber nicht ausschließlich) Werte, die im DS-Blog durchgekaut wurden und mittels Schwarm-Working kennzahlen-technisch bestätigt werden können auf die Order-Liste kommen.

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  7. Das gefährlichste ist die Familienzusammenführung.
    Aus der Lebenserfahrung vieler, kann ich davon nur abraten.

    Damit ist auch das Orakel von Delaware nicht wirklich sinnvoll. Der Mann ist alt, auch Lemmy hat wie
    Beate Uhse irgendwann mal die Möhren von unten begrüsst.
    Sinnvoller wäre es, es wie Berkshire zu machen, nicht ihn zu kaufen, quasi ein Family trust aus Delaware
    WBT! Wealth Brother´s Trust:)
    Es lässt sich einfach handhaben, Tausch Berkshire gegen blackrock.
    Sehe da, mehr Potential, große Streuung und genug Zeit um nachzukaufen.

    Ich bin ein Gegner des cos-average-effects, erkläre das aber nicht noch einmal.
    Median, Chargen, arithmetisches Mittel, all das funktioniert ist aber Aufwand und vor allem keine Kauf&Tot-Strategie

    Allianz ist übrigen nur zT eine Versicherung und ist sicher nicht allein ein EURO-Wert, er lässt sich wie BASF aus dem USD handeln. Siehe zur Skalierung auch ALV/ALVA (ist der 1:10 ADR, mit vollem Bezugsrecht der Dividenden)
    Ist keine reine Versicherung wie AIG, sondern geht immer mehr in Richtung Finanztitel.

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  8. Bezügl. Wirecard und Apple muss Deine Anlageentscheidung nicht schlecht sein. Du hast Recht, beide eröffnen gute Chancen. Aber auch auch erhebliches Risiko. Ich bevorzuge weniger Chancen aber auch weniger Risiko. Ich weiß genau, dass wenn eine Wirecard 50% im Minus ist, die Aktie immer noch nicht sehr günstig ist und ich vermutlich dann Muffe bekomme. Also für mich Hände weg von Wirecard, wobei wie gesagt die Firma vielleicht sogar ein gutes Investment ist. Wenn Du das genau analysiert hast und Dir einigermassen sicher bist, durch alle Höhen und Tiefen mit der Firma zu gehen, dann bleib drinn. Es nützt natürlich nichts, wenn Du dann unterwegs auch Muffe sausen bekommst und dann doch noch mit großem Verlust verkaufst. Aber bei so einem geringen Depotvolumen gehst Du natürlich ein gewisses Risiko ein.
    Wirecard scheint auf jeden Fall die letzten Jahre eine possitive Geschäftsentwicklung gehabt zu haben.

    Was sagt Warren Buffet. Wenn Du nicht bereit bist eine Aktie 10 Jahre zu halten, dann solltest Du die Aktie nicht einmal 10 Minuten besitzen. Und dann solltest Du schon überzeugt sein, dass die Aktie auch noch in 10 Jahren ein gutes Investment war.

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  9. Lieber DerSSS,

    ich beziehe mich ebenfalls auf das von Dir investierte Geld deiner Verwandten oder Bekannten und sage dazu nur eines: Egal, ob deine “Anleger” aufgeklärt sind (und hinter Deiner Entscheidung stehen) oder nicht, lass die Finger davon. So etwas tut man nicht. Oder würdest Du mit diesem Geld auch ins Casino gehen und dort spielen?

    Gruss,
    DD

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  10. Hallo zusammen,

    hat von euch auch jemand den Eindruck, dass die Werte in der Schwarm Working Tabelle sich stark verändert haben? Gerade Bayer usw.. waren für 100 % des KGV Schnittes gelistet. Aktuell sind das 20% mehr.. Bei anderen Werten ist das genauso..!??

      (Zitieren)

     
  11. SpeedyGonzalez:
    Hallo zusammen,
    hat von euch auch jemand den Eindruck, dass die Werte in der Schwarm Working Tabelle sich stark verändert haben? Gerade Bayer usw.. waren für 100 % des KGV Schnittes gelistet. Aktuell sind das 20% mehr.. Bei anderen Werten ist das genauso..!??

    Die Berechnung des Vorwärts-KGV im Blatt “KGV-Berechnung” ist durch den Jahreswechsel kaputt gegangen. Momentan wird mit 356 Tage für 2014 und 4 Tage für 2015 gerechnet (Spalte D und E). Es muss aber natürlich 356 Tage für 2015 und 4 Tage für 2016 sein (Spalte E und F). Momentan wird also kein Vorwärts-KGV berechnet sondern ein extremer Rückwärts-KGV.

    Wer darf das fixen? Michael?

      (Zitieren)

     
  12. Tom: Die Berechnung des Vorwärts-KGV im Blatt “KGV-Berechnung” ist durch den Jahreswechsel kaputt gegangen. Momentan wird mit 356 Tage für 2014 und 4 Tage für 2015 gerechnet (Spalte D und E). Es muss aber natürlich 356 Tage für 2015 und 4 Tage für 2016 sein (Spalte E und F). Momentan wird also kein Vorwärts-KGV berechnet sondern ein extremer Rückwärts-KGV.
    Wer darf das fixen? Michael?

    Ich bin bis Mittwoch Abend unterwegs und kann es mir erst am Donnerstag anschauen!
    Muss sehen ob ich es hinbekomme!

    Viele Grüße
    Michael

      (Zitieren)

     
  13. Dividenden-Sammler: Ich bin bis Mittwoch Abend unterwegs und kann es mir erst am Donnerstag anschauen!
    Muss sehen ob ich es hinbekomme!

    Hallo Michael , hatte hier vor einiger Zeit geschrieben , dass ich die frühere Möglichkeit auf “Letzte Beiträge” zu klicken für wesentlich übersichtlicher hielt als die jetzige Aufteilung , früher konnte man verfolgen , wo jemand auf eigene Beiträge geantwortet hat ,jetzt nicht mehr .
    Wundert mich , dass es mich alleine stört 😉 .
    Ach ja , heute RDS nachgekauft , der Ölpreis zieht an , m.E. kann er nicht auf Dauer da unten bleiben , wenn es zu Verwerfungen am Golf kommt , mal sehen , was dann aus dem Preis wird .

      (Zitieren)

     
  14. Paul
    Wundert mich , dass es mich alleine stört😉.

    Man macht halt weniger, ist wie mir wie die xls-Tapete/sheet habe zweimal ziemlichen Datenmüll bekommen,
    dann tut man ich das halt nicht mehr an.

    “Ach ja , heute RDS nachgekauft , der Ölpreis zieht an , m.E. kann er nicht auf Dauer da unten bleiben , wenn es zu Verwerfungen am Golf kommt , mal sehen , was dann aus dem Preis wird .”

    RDS ist nebenbei (wie mit BB Biotech) ein wunderschönes Beispiel für obiges Depot.
    a) BB Bio ist analog blackrock .\.Berkshire der rechnerische Beweis für Yield-Roll
    b) Bei RDS mit DRIP/scrip der steuerlich als Sparplan eingestuft wird, lassen sich die ausgetauschten stocks mit Steuerstundung als Pensionsaktien behandeln. Und es braucht bei dem Teiler nicht viel, derzeit reichen 1200€ als Divisor/Teiler.

    Beides wäre exakt die Longterm-Strategie, die hier angepriesen wird. Und ich bin mir fast sicher, das es hier nicht gemacht wird.

    Ich habe RDS auch noch nicht so lange, ob das Scenario von Paul (Sunniten./.Schiiten./.fracking) jetzt so eintrifft ist Spekulation, sogar eine blutige poltische). Nachdem cruded oil (WTI/brent) der angeschlagene Rohstoffkönig ist, zeigt sich das die Art (das zweite W, nach WAS, das WIE) stimmt. Und es ist KEIN cost-average-effect, es ist nur skalieren.

    Ich mache das noch etwas anders, sprich spekulativer, oder temporär aggressiver.
    Heute 5ter Jänner, wurden die letzten Bruchstücke abgerechnet (Barausgleich), komme bisher auf einen Einstand von 18,33€/5,48% pa nach Steuer, dabei kann ich wieder meine Steuerquote drücken.
    Für nicht einmal ein halbes Jahr, eigentlich 1,5 Q, nicht schlecht, hochgerechnet auf komplett 2016 werden das rund 15% kick back.
    Und dabei bin ich derzeit zu ängstlich brent im future zu traden neben Devisen mein Steckenpferd.

      (Zitieren)

     
  15. @HggM

    Wie meinst du das mit BBBiotech?

    Und was meinst du mit Skrip/Steuer bei RDS?
    Muss man nicht trotzdem die Aktiendividende besteuern?

    Grüße und danke

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  16. @oilmoney

    BB Bio ist ein Tip für obiges Depot, eigentlich ein fund und eben longterm, dabei kurzfristig einer der besseren Charts für Long. oder einfacher.
    Am Anfang mit breit gestreuten Werten anfangen, die ein komplettes Thema oder Peergroup abdecken.
    BB Bio wäre Wachstum, blackrock value, RDS antizyklisch
    Wirecard würd ich auf 43,75 € uffpassche, das ist dort der Damm, oder einfach SL-Zielmarke.
    Ich mag so Konsolidierungsphasen auf hohem Niveau nicht, Wundheilung, soll aber mein Thema bleiben.

    DRIP/scrip lässt sich googeln, oder hier:
    http://www.shell.com/investors/dividend-information/scrip-dividend-program.html
    Bieten viele Unternehmen, gerade aus UK, eben zur Pensionssicherung.

    Wenn ich antizyklisch oder nicht) die Einkaufsphase habe, sind direkt widerangelegte Stück bis zum Verkauf
    von der Steuer gestundet. Auf einer Zeitachse von 25 Jahren werfen die zusätzlichen Stücke damit mehr Rendite ab.
    Wichtiger ist der verbilligte Einstand, das “federt” in Schwächephasen und hebelt bei Erholung.
    Derzeit reichen 1200€ als Teiler bei 4 Aktien pa (lässt sich einfach mit xls simulieren) wie sich das rechnet.

      (Zitieren)

     
  17. @HggM

    Bei Unilever wird die Dividende erst besteuert und dann in Aktien umgetauscht.
    Wieso sollte das bei RDS anders sein?
    Für Ausländische Anleger ok, aber in DE doch nicht oder?

      (Zitieren)

     
  18. Kann am Lagerland liegen. RDS hat 3 mögliche, scrip ist immer nur RDS A
    Auch da sind es 2 mögliche Lagerländer. NL & UK
    Es kommt doch darauf an wie die Gesellschaft selber DRIP handhabt.

    Hat bei mir lange gedauert, es klappt. Ob da noch Unterschiede von Broker zu Broker gibt
    vermag ich nicht zu sagen. Ich habe den Weg für mich gefunden.
    Müsst ihr halt mal selber in Eigenleistung gehen.
    Und dabei rede ich von dt. Broker, dt. Privatanleger Account.
    Das andere baue ich gerade auf, ist aber Themawechsel.

      (Zitieren)

     
  19. Oilmoney:
    @HggM

    Bei Unilever wird die Dividende erst besteuert und dann in Aktien umgetauscht.
    Wieso sollte das bei RDS anders sein?
    Für Ausländische Anleger ok, aber in DE doch nicht oder?

    Das ist bei meinen RDS A auch so: kein Steuerstundungseffekt

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  20. Galvyn: Das ist bei meinen RDS A auch so: kein Steuerstundungseffekt

    Egal, ich bin keni Dutch inividual, jedoch kann ich doch nur 2 Sachen machen.
    Ich sehe den unterschiedlichen Teiler bei scrip und ich kann den Barausgleich der Reststücke hochrechnen.
    Der Teiler ist kleiner, also habe ich im Dez, zu damals aktuellem Wechselkurs und zu dem veröffentlichten Referenzpreis meine Stücke brutto eingeliefert bekommen, zumindest ist der Abzug schon rechnerisch unter 10%
    , was soll das für eine Steuerquote sein? (Das sind eher Gebühren, gerade auf Wechselkurs/spread)
    Der Barausgleich ist IMMER versteuert, die Aktien werden demnach steuerlich unterschiedlich behandelt, nur auf RDS A bezogen.
    Ich habe meinen Betreuer angerufen, passt alles, sonst währe die Charge nicht extra ausgewiesen.
    Ich will jetzt nicht sagen, das ich der Clearing Stelle mehr glaube als das was in einem Internet-Forum steht, ich
    kann es nur nicht ändern, da die Stücke eben so eingebucht wurden.
    Ob die das nun mit einem anderen Teiler machen, oder mit einer Steuergutschrift (das sind wirklich Peanuts) rechnen hilft mir nix.
    Ich würde mit der Bardividende (OHNE Gebühren für Ankauf nicht auf diese Stücke kommen, ich habe die Bruchstücke auf 1 gerechnet und der Kurs ist gefallen).
    Die Abrechnung ist mit dem 5ten durch – Alles gut.

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  21. Womit erwirtschaftet BB Biotech seinen Gewinn??????????

    Bezügl BB Biotech habe ich mal eine Frage, wenn das hier genannt wurde. Ich weiß dass die schweizer Firma in ausgewählte Biotech Firmen investiert. Kann man ja soweit nachlesen auf der Homepage und auch in welche ist zu lesen.

    Soweit so gut. Das habe ich verstanden. Auch dass BB Biotech unter der Bewertung liegt der in Summe gehaltenen Aktien. Auch das habe ich verstanden. Jetzt macht aber BB Biotech einen Gewinn und schüttet eine Dividende aus. Wie wird das Geld erwirtschaftet?
    Also nur von investieren in die entsprechenden Biotech Firmen und halten der Aktien gibt es keinen ausschüttbaren Gewinn. Oder werden die Werte permanent gehandelt und versucht daraus einen positiven Handelsgewinn zu erwirtschaften.

    HggM Du hast das hier angesprochen. Ich hoffe Du weißt wie die Firma Geld erwitschaftet. Für mich absolut unverständliches Geschäftsmodell.

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  22. BB Biotech ist eine Beteiligungsgesellschaft, die wie ein Fonds handelt…der grosse unterschied ist die extrem gute Expertise und Branchennähe …da hier keine herkömmlichen Fondsmanager die entscheidungen treffen sondern ausgewiesene Kenner der Branche.

    Für einen Fonds ist es ja immer toll die Benchmark zu schlagen wobei man das in diesem fall natürlich sehr gut vergleichen kann…und wenn ein Fonds (BB Bio) es über jahre hinweg schafft einen toll laufenden index zu schlagen so ist das kein zufall.

    Primär investiert BB Biotech in schon gewinn abwerfende Geschäftsmodelle, zumindest in den 6-7 kernpositionen…dazu kommen einige kleiner gewichtete werte sowie zum teil auch schon beteiligungen die vor einem IPO eingegangen werden, wie es zb bei Radius Health der fall war.

    und ich kann nur empfehlen sich den letzten Quartalsbericht und auch mal einen annual report vorzunehmen, ja den kann man lesen…da steht auch drin wie man “geld verdient” aber hauptsächlich bekommt man einen eindruck davon das man es mit Experten zu tun hat….

    wenn man Biotech grundsätzlich positiv gegenüber steht…dann auch noch über einen möglichst langen Anlagehorizont verfügt, dann ist BB Biotech eine sehr gute wahl, vor allem da man ggü Einzelwerten risiko diversifiziert, dazu eine Dividende erhält (die allerdings ziemlich stark an einen guten geschäftsverlauf gekoppelt ist)…naja und man sollte sich im klaren sein das Biotech grundsätzlich schon eine riskantere Branche ist entsprechend volatil kann so ein Chart auch mal aussehen…aber eben auch eine sehr chancenreiche, da die meisten neuen Medikamente hier erforscht werden (weniger in der kapitalstarken Pharmaindustrie)
    Es hat in den letzten Jahren einige Übernahmen gegeben (mit zum teil heftigen prämien) und sehr oft war BBB bei den gewinnern…auch da scheint man über einzigartige insiderkenntnisse zu verfügen.

    Ganz klar eine der besten möglichkeiten langfristig zu investieren, zumal deutlich unter NAV (das geht teils bis zu -25%) aber für einen beteiligungsgesellschaft auch nicht untypisch….

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  23. Danke für die Info. Soweit war ich schon selbst. Das kann ich z.B. auf der comdirekt Seite https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/firmenportrait/unternehmensbericht.html?ID_NOTATION=22491872 nachlesen oder auf der Seite von BB Biotech.
    Aber ich verstehe immer noch nicht, wie generiert BB Biotech Cash um einen Gewinn zu erwirtschaften, eigene Aktien zurück zu kaufen und eine Dividende auszubezahlen? Ja die größten Beteiligungen von BB Biotech erwirtschaften Gewinn und schütten eine Dividende aus. Somit fließt Cash in Form von Dividende der Beteiligungen an BB Biotech. Das kann aber doch nicht ausreichend sein, um diese hohe Dividende zu bezahlen.
    BB Biotech hat maximal 25% Beteiligung, somit gibt es hier auch keine Gewinn und Abführungsverträge. Also kommt BB Biotech auch nicht an den Cash der gehaltenen Beteiligungen.

    brothering01 alles was Du geschrieben hast, ist richtig, aber das beantwortet die Frage nicht, wie generiert BB Biotech Cash? Ich werde auch aus dem 90 seitigen Geschäftsbericht von 2014 nicht schlau. O.k. ich habe nicht alle Seiten gelesen. Aber derjenige der in BB Biotech investiert ist, sollte doch wissen, wie hier Geld erwirtschaftet wird. Ganz ehrlich bei Amzon, Adidas, BASF oder Daimler ist mir das klar. Selbst bei Berkshire Hathaway ist mir das klar. BB Biotech lässt sich meiner Meinung nach am ehesten damit vergleichen. Aber Berkshire hält entweder 100% der Aktien an den Beteiligungen und hat damit einen Gewinnabführungs- und Beherschungsvertrag und kommt somit an den Cash oder generiert über die ausbezahlte Dividende der gehaltenen Beteiligungen Cash oder über die Differenz zwischen Kauf und Verkaufskurs. Z.b. wurden Munich Re zu ca. 113 EUR gekauft und jetzt nach und nach zu höheren Kursen verkauft. Das ist logisch.

    Aber BB Biotech hält weder 100% der Beteiligungen, viele der Beteiligungen machen noch keinen Gewinn, da gibt es eh nichts zu holen. Die anderen wie Gilead oder Novo Nortis oder Atelion schütten zwar aus, das reicht aber nie für Dividende. Oder doch? Keine Ahnung. Vielleicht kann mal jemand erklären, wie die Gewinn erwirtschaften.Aber ohne zu erklären, dass dies eine ganz tolle Beteilungsgesellschaft ist Dass die gehaltenenen Firmen ganz toll sind Dass der Biotechnologie die Zukunft gehört. Alles vielleicht richtig. Aber das beantwortet nicht die Frage. Wie generiert BB Biotech Cash.

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  24. Zurück zum Thema

    Bei Verwandtschaft/Freunde muss man schon sehr genau überlegen, was man macht. Ich manage auch 3 “Fremddepots”. Es kommt immer auf die Beziehungen und das Verhältnis untereinander an. Ich habe von Anfang an klargestellt, dass Totalverlust droht und ich mein bestes gebe. Ich kommuniziere auch, was ich mache und warum und binde die Geldgeber in die Entscheidungen ein. Das läuft sehr gut. Allerdings wäre ich mit Arbeitskollegen etc. sehr sehr vorsichtig.

    Zu den Aktien
    Wirecard würde ich behalten, die Chancen auf lange Sicht sind nicht schlecht. Allerdings muss man mit einer hohen Volatilität rechnen.
    Apple habe ich nicht und will ich auch nicht. Die Abhängigkeit vom IPhone ist mir zu hoch. PayTV, selbstfahrende Autos etc. haben andere auch im Programm. Ob sich das dann von Apple durchsetzt, bezweifle ich stark. Google ist da schon viel weiter.

    Der Rest passt. Klassische Werte und was in 5 Jahren ist, weiss keiner.

    Zeitschriften lese ich, um mir Anregungen zu holen. Aber eigenes Nachdenken ist trotzdem gefragt.
    Um ein bisschen anzugeben: Die Musterdepots, Wikifolio von Börse online schlage ich seit Jahren regelmäßig. Die kochen auch nur mit Wasser, müssen aber den Lesern dauernd was bieten. Ich bin da nur mir gegenüber verantwortlich.

    Gute Investments weiterhin

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  25. HggM:

    BB Bio ist ein Tip für obiges Depot, eigentlich ein fund und eben longterm, dabei kurzfristig einer der besseren Charts für Long. oder einfacher.
    Am Anfang mit breit gestreuten Werten anfangen, die ein komplettes Thema oder Peergroup abdecken.
    BB Bio wäre Wachstum, blackrock value, RDS antizyklisch
    Wirecard würd ich auf 43,75 € uffpassche, das ist dort der Damm, oder einfach SL-Zielmarke.
    Ich mag so Konsolidierungsphasen auf hohem Niveau nicht, Wundheilung, soll aber mein Thema bleiben.

    Sehr guter Anklang! Damit habe ich Diversifikation in der Länder- und Währungsthematik!
    Dem werde ich weiter nachgehen.
    Frage dazu: Ich habe gerade die in meinem Deopt befindliche BBB Kapitalrückzahlung von 2015 angeschaut – wieso wird hier keine 35% Steuer der Schweiz abgezogen?
    Hat die ISIN hier nichts zu sagen?

    Und um auf das weiter oben angesprochene nochmal einzugehen: Michael (DS) ich finde es fehlt so ein “allgemein”-Thema, um allgemeine Fragen nicht zu sehr mit schon einem Thema zugewiesenen Threads zu vermischen.

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  26. @Star
    Schreib deine Frage doch einfach mal an die Investor Relations Managerin von BB Biotech! Die haben ganz gute Leute dort, ich habe mich dort auch schon hilfesuchend mit diversen Fragen an BB Biotech gewandt und relativ schnell eine aussagefähige Antwort bekommen!
    Zu deiner Frage bezgl. des Cashflows bei BB Biotech, kann ich ansonsten leider nichts sagen! Aber interessant wäre eine Antwort allemal!

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  27. Alexander:
    Zurück zum Thema

    Bei Verwandtschaft/Freunde muss man schon sehr genau überlegen, was man macht. Ich manage auch 3 “Fremddepots”. Es kommt immer auf die Beziehungen und das Verhältnis untereinander an. Ich habe von Anfang an klargestellt, dass Totalverlust droht und ich mein bestes gebe. Ich kommuniziere auch, was ich mache und warum und binde die Geldgeber in die Entscheidungen ein. Das läuft sehr gut. Allerdings wäre ich mit Arbeitskollegen etc. sehr sehr vorsichtig.

    Zu den Aktien
    Wirecard würde ich behalten, die Chancen auf lange Sicht sind nicht schlecht. Allerdings muss man mit einer hohen Volatilität rechnen.
    Apple habe ich nicht und will ich auch nicht. Die Abhängigkeit vom IPhone ist mir zu hoch. PayTV, selbstfahrende Autos etc. haben andere auch im Programm. Ob sich das dann von Apple durchsetzt, bezweifle ich stark. Google ist da schon viel weiter.

    Der Rest passt. Klassische Werte und was in 5 Jahren ist, weiss keiner.

    Zeitschriften lese ich, um mir Anregungen zu holen. Aber eigenes Nachdenken ist trotzdem gefragt.
    Um ein bisschen anzugeben: Die Musterdepots, Wikifolio von Börse online schlage ich seit Jahren regelmäßig. Die kochen auch nur mit Wasser, müssen aber den Lesern dauernd was bieten. Ich bin da nur mir gegenüber verantwortlich.

    Gute Investments weiterhin

    Trotz all der spannenden Themen hier: Danke für die Rückleitung zum Thema.
    Den angesprochenen Totalverlust habe ich ehrlich gesagt bisher nicht angesprochen – hohe zeitweilige Verluste jedoch schon – da die Titel (resp. Wirecard) verglichen mit vielen anderen doch sehr valide sind und eine gewisse Substanz bieten. Allerdings hör ich schon die Stimmen: Man weiß nie was morgen ist. Und ja – ich kann einen Totalverlust nicht ausschließen. Auch Michael (DS) hat schon angesprochen, dass er auf die Laufzeit betrachtet einen Totalausfall durchaus in Betracht zieht.
    Darf man fragen wie sich deine fremd-gemanagten Depots zusammensetzen? Eher sehr defensiv, oder gehst du auf das Risikoprofil/Vorlieben deiner “Gemanagten” ein?

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  28. DERSSS:
    Dem werde ich weiter nachgehen.
    Frage dazu: Ich habe gerade die in meinem Deopt befindliche BBB Kapitalrückzahlung von 2015 angeschaut – wieso wird hier keine 35% Steuer der Schweiz abgezogen?
    Hat die ISIN hier nichts zu sagen?

    Das wurde hier bereits besprochen:

    RastaMann: Sehr geehrte Damen und Herren,
    wir bedanken uns für Ihr Interesse an BB Biotech. Nach Rücksprache mit unseren Finanzexperten im Haus und externen Steuerberatern kann ich Ihnen folgende Antwort geben:
    Die BB Biotech AG verfügt sog. Kapitaleinlagereserven, die nach Schweizer Steuerrecht steuerneutral, also insbesondere ohne Einbehalt von Schweizer Verrechnungssteuer, an die Aktionäre ausgeschüttet werden können.
    Auf Grundlage der Bestimmungen des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz unterliegen Aktionäre der BB Biotech AG, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, mit ihren Dividendeneinnahmen jedoch grundsätzlich in Deutschland der Besteuerung. Somit kommt es hinsichtlich der Steuerfreistellung für diese Aktionäre auch auf das einschlägige Steuerrecht Deutschlands an.
    Dieses sieht unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls eine Steuerfreiheit von Dividenden auf Aktionärsebene vor, soweit die Dividenden aus dem sog. steuerlichen Einlagekonto einer Gesellschaft quasi als Kapitalrückzahlung ausgeschüttet werden. Die deutsche Finanzverwaltung vertritt nach Informationen unseres steuerlichen Beraters jedoch die Auffassung dass solche steuerfreien Ausschüttungen aus dem steuerlichen Einlagekonto nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut (§ 27 Abs. 8 des deutschen Körperschaftsteuergesetzes) nur von Gesellschaften aus einem anderen Mitgliedsstaat der europäischen Union getätigt werden können. Die BB Biotech AG als in der Schweiz ansässige Kapitalgesellschaft erfüllt diese Voraussetzungen leider nicht. Vor Einführung der genannten Vorschrift im Jahr 2006 hatte der deutsche Bundesfinanzhof unter bestimmten Voraussetzungen steuerfreie Ausschüttungen auch von Gesellschaften außerhalb der EU für möglich gehalten. Es ist aber unklar, ob nach der Gesetzesänderung diese Rechtsprechung weiterhin Bestand hat.
    Nach Auskunft unseres steuerlichen Beraters gibt es gute steuerliche Argumente, dass die Nichtgewährung der Steuerfreiheit auf aus der Schweiz stammende Dividenden gegen die sog. unionsrechtliche Kapitalverkehrsfreiheit verstößt und rechtswidrig ist. Allerdings kann dies grundsätzlich nur von dem individuellen Aktionär im Rahmen seiner persönlichen Einkommensteuerveranlagung geltend gemacht werden und müsste ggf. gerichtlich in Deutschland durchgesetzt werden.
    Wir regen an, dass Sie zusammen mit ihrem steuerlichen Berater weitergehend besprechen, ob und inwieweit Ihr Berater die Durchsetzung der Steuerfreiheit der Dividenden der BB Biotech AG in Deutschland für erfolgsversprechend und natürlich vor dem Hintergrund des hiermit potentiell verbunden Aufwands auch für zweck- und verhältnismäßig erachtet.
    Wir bitten Sie zu beachten, dass unsere oben stehenden Ausführungen nicht als steuerliche Beratung verstanden werden sollten, zu der wir gesetzlich nicht befugt sind. Dennoch hoffen wir, dass die Informationen für Sie nützlich,sind!

    Diese Erklärung habe ich im Netz gefunden. Gruß RastaMann

    Kurzum, bei BBB sollte nur die deutsche Steuer fällig werden.

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  29. Rob: Das wurde hier bereits besprochen:

    Kurzum, bei BBB sollte nur die deutsche Steuer fällig werden.

    Shame on me. :wacko: Du hast natürlich Recht! Sorry und Danke! :hut:

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  30. brothering01: Ganz klar eine der besten möglichkeiten langfristig zu investieren, zumal deutlich unter NAV (das geht teils bis zu -25%) aber für einen beteiligungsgesellschaft auch nicht untypisch….

    Ich bin seit Anfang 2000 dabei , nicht nur BB Biotech auch DWS , auch DEKA …10 Jahre nichts , dann der Durchbruch insofern kann langfristig auch wieder anders aussehen …kennt hier jemand Fine 😉 ..der hat vor geraumer Zeitgeschrieben GAME OVER BIOTECH…ich teile die Meinung nicht .

      (Zitieren)

     
  31. Rob: Wir regen an, dass Sie zusammen mit ihrem steuerlichen Berater weitergehend besprechen, ob und inwieweit Ihr Berater die Durchsetzung der Steuerfreiheit der Dividenden der BB Biotech AG in Deutschland für erfolgsversprechend und natürlich vor dem Hintergrund des hiermit potentiell verbunden Aufwands auch für zweck- und verhältnismäßig erachtet.

    Das funktioniert nicht , ich müsste nachsehen aber aus der Erinnerung gibt es diese Regelung zum Unmut des Finanzwesens in der Schweiz seit etwa drei Jahren , seitdem heißt es eben nicht mehr Dividenden sondern Kapitalrückzahlung , Schweizer zahlen nichts , Deutsche den üblichen Schmonzes..neuerdings zuzüglich Kirchensteuer oh ja , die Kirche greift seit einiger Zeit direkt ab , sie verlässt sich nicht mehr allein darauf , dass auch Steuererklärungen gemacht werden , wozu auch , die meisten liegen drüber , aber die Kirche schläft ja nicht , wenn es um Geld geht , die Bischöfe brauchen schließlich fette Fahrzeuge und van Elst in Limburg hat ja wohl gezeigt , dass die Kirche zu leben versteht .

    Wenn jemand eine bessere Anlage kennt möge er sich melden..HggM du nicht AUA 😉 sonst noch in Bio unterwegs ?

      (Zitieren)

     
  32. BB Biotech hält beteiligungen an Biotech unternehmen, und geldfluss generiert man durch
    a) Verkäufe dieser
    b) Dividenden dieser

    Nach prüfung geht BB Biotech eine beteiligung ein…wie ein Fonds

    dann gibts kaufen halten verkaufen und aus diesen erträgen wird der gewinn ermittelt bzw eine Dividende generiert…Kursgewinne werden im inneren wert abgebildet

    im GB/Quartalsgewicht sieht man doch welche positionen zugekauft/abverkauft wurden…daraus generiert sich der gewinn von BB Biotech

    ist vielleicht zu einfach….

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  33. Paul: Ich bin seit Anfang 2000 dabei , nicht nur BB Biotech auch DWS , auch DEKA …10 Jahre nichts , dann der Durchbruch insofern kann langfristig auch wieder anders aussehen …kennt hier jemand Fine😉 ..der hat vor geraumer Zeitgeschrieben GAME OVER BIOTECH…ich teile die Meinung nicht .

    Hallo Paul
    du hast dann wohl langfristig an Biotech festgehalten weil du an deren erfolg geglaubt hast, vor 15 jahren während der dotcom blase hat sich auch der Biotechbereich in schwindelnde höhen geschaukelt…das war zuviel, zu schnell….diese zu der zeit noch sehr junge Branche konnte diesem tempo real nicht folgen, kaum ein unternehmen konnte damals nachhaltig gewinne ausweisen…und so hat es sehr lange gedauert bis sich bewertung und die branche annäherten…und da die börse zu übertreibungen -positiv wie negativ- neigt, kam es anschliessend zu einem jahrelangen Run in der branche…mit dem Unterschied zu damals das sich mittlerweile die unternehmen bei Umsätzen, gewinnen und auch in den pipelines viel weiter entwickelt hatten.

    damals war man sozusagen 10 jahre im voraus mit den bewertungen und es liegt wie immer in der aktuellen einschätzung wie man die heutige bewertung sieht….viele Investitionen werden nicht aufgehen, einige andere werden wie Gilead oder Celgene abgehen…aber um genau da sinnvoll agieren zu können ist BB Biotech ein gutes Vehikel…die haben das knowhow welches den allermeisten privatanlegern logischerweise fehlt.

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  34. DERSSS: Shame on me.Du hast natürlich Recht! Sorry und Danke!

    Kein Ding. Ist ja auch nicht böse gemeint sondern sollte lediglich ein Hinweis sein 😉

      (Zitieren)

     
  35. Bin mir zwar nicht klar, warum gerade ich ran muss, noch weniger bei dem Markt, aber gut.

    BB Biotech ist sicher keine reine Venture Capital Holding.
    Wer sich das Verhältnis (Aktien-) zu sonstigen Verpflichtungen ansieht, sieht das die Bilanz
    für so einen volatilen Markt sehr konservativ gerechnet ist. Das derzeitige Umfeld kann mich
    Lügen strafen. Ein Schneeball-System ist es für mich NICHT.

    Demnach generieren sich Gewinne aus:
    a) Beteiligungen mit Consultantaufgaben (die werden in Rechnung gestellt) + Aufgeldbetreuungen
    (Größere Anleger geben nicht nur über die Aktie, Geld zur Wiederanlage)
    b) Aktiver Handel bei den direkten Beteiligungen (keine Branchenrotation, sondern Firmenrotation)
    zB ist der größte Wert jetzt Incyte & Celgene, Incyte war noch vor einigen Jahren underdog
    c) Aktiver Handel mit Hebelinstrumenten (spekulativer Anteil 0,3%)
    d) Scheinen sie eine eigene Vermittlung von Führungskräften zu haben, quasi ein BIO-MED-Xing (crossing).
    (Das ist aber zT ungesichert oder wenig veröffentlicht)
    d.h. nicht nur Ärzte, sondern auch sonstige Fachkräfte werden auf Freelancer-Basis Auftragsbezogen vermittelt,
    siehe Bellevue Asset Management Gruppe

    Alles wird der Fund sicher nicht verraten, die Handelspositionen sind aber veröffentlichungspflichtig.
    Mir wurde mal erzählt, das alleine der spekulative Anteil, die Kapitaleinlagereserven hälftig “bezahlt”.
    Wenn ich das so schreibe, denke ich mir manche hier bekommen Zahnfleischblutung, BB Bio macht´s aber richtig.
    Die “umdefinierten” Dividenden sind auch für das zahlende Unternehmen in der Form von steuerlichen Vorteil.
    BB Biotech bilanziert imho sehr solide&konservativ. Wenn ich das mit WB vergleiche, macht der mehr “Sauereien” (Delaware & Mister Warrant Buff)
    Darf man nicht vergessen, nicht nur der Empfänger auch das Unternehmen zahlt Steuer.
    Die Frage, die in der Presse nie veröffentlicht wird, sollte eher lauten:
    Mit welchem Recht zieht sich ein Staat eine Marge von über 30% OHNE jegliche Risikobeteiligung?
    Gerade bei kleinen Unternehmen und startups. Deutschland eine so hohe Belastungsquote, das viele
    Firmen nur noch aufgrund Substanz leben können.

    Analog puts im Jänner, wie krank ist das? Es ist als Hedge notwendig, holt aber sicher den drowdown nicht komplett auf,
    geht auch nicht mit einer Hedgeposition von, bei mir, gerade 3%. Nur wurde hier alleine Hedge schon falsch verstanden und Steuern werden auch da wieder fällig.

    Bleibe in dem Wert nicht nur dabei, es ist in meinem Depot als longterm eingestuft.

      (Zitieren)

     
  36. Heute ist ein “schöner” Tag, um sich mal Aktien vs. Anleihen/Hybride der Unternehmen anzuschauen.

    Da OMV hier schon genannt wurde, empfehle ich mal einen Blick auf A1Z6ZR vs 874341.

    Nächstes Kauflimit bei Bayer liegt bei 102 Euro bei mir. Die sehen wir noch B-)

    Auch dieser Rücksetzer wird vorbei gehen. Würde mich wie gesagt nicht wundern, wenn wir dieses Jahr sowohl die 8.xxx und 12.xxx im Dax sehen.

    Keep cool!

      (Zitieren)

     
  37. brothering01: Hallo Paul
    du hast dann wohl langfristig an Biotech festgehalten weil du an deren erfolg geglaubt hast, vor 15 jahren während der dotcom blase hat sich auch der Biotechbereich in schwindelnde höhen geschaukelt…

    So , ich hab`mal nachgeschaut , es war genau im August 1999 und damals zum Kurs von 43 Euro ..endlos seitwärts gelaufen und ich war von Anfang an überzeugt , das ist richtig , deswegen habe ich auch noch zwei Fonds genommen , Deka wollte zwischendurch liquidieren , weil sie nur Verluste vorweisen konnten , sind dann von Irland nach Luxemburg gezogen , haben neu aufgelegt und siehe da , in ihren Veröffenlichungen der Performance dann auch immer den Neuauflagetag genannt und nicht die zurückligenden – 50% erwähnt , kleine Taschenspielertricks der Fonds eben , alles Gauner diese Banker , inzwischen haben alle extrem zugelegt , wieviel es bei BB Biotech ausmacht kann man selbst rechnen , die Bescheidenheit verbietet mir , die Zahl zu nennen… 😉

      (Zitieren)

     
  38. Leute, wie siehts denn mit Verkaufen aus? Das sieht mir sehr stark nach einem 2008er Szenario aus, was sich da gerade zusammenbraut.

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  39. Hab mit dem Aktien investieren anfang November begonnen, derzeit sehe ich nur rot -.-. Hab noch etwas Cash fürs Investieren übrig, sowie es mit dem Markt ausschaut werde ich bald shoppen.

      (Zitieren)

     
  40. Hab auch im Oktober zugekauft und die Kursgewinne schmelzen dahin oder sind es schon. Verkaufen tue ich nicht. Hab noch Cash in der Pipeline, aber werde nochmal abwarten. Denke 2016 sollte man auf Kursrückgänge warten anstatt kontinuierlich zu investieren. Könnte ein sehr volátiles Jahr werden. Wenns dann doch wie 2008 laufen sollte einfach ein wenig Cash in Beruhigungsmittel investieren und so seine Pharmawerte pushen.

      (Zitieren)

     
  41. Also an alle die jetzt an verkaufen denken, haben das “Trader-Gen” noch in sich und die Dividendenstrategie noch nicht verinnerlicht.

    Alle reden von Crash und Weltuntergang… Aber für mich ist es vollkommen klar, dass es auch mal nach unten geht. So ist das halt an der Börse.

    Mein Motto: Tee trinken und sich über günstige Kurse freuen.

      (Zitieren)

     
  42. Wieder zurück zum Thema

    Die drei Depots sind in erster Linie defensiv mit kleinen chancenorientierten Anteil. Sicherheit und Dividenden stehen im Vordergrund. In erster Linie überwache ich eigentlich die Unternehmen, ob Ungemach droht. So haben wir schon länger z. B. RWE und E.ON eleminiert, VW dagegen behalten. Das ganze eher mit ruhiger Hand. Der kurzfristige Wert ist nicht gefragt, sondern der langfristige Vermögenszuwachs, d. h. wir rechnen in Jahren und Jahrzehnten.

      (Zitieren)

     

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Depotvorstellung (Depot gemanagt) vom Leser SSS

geschrieben von Dividenden-Sammler Lesezeit: 7 min
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