Dividenden Update und Jahresplanung 2016 – 4.215 EUR Netto Dividenden-Einkommen

Gastbeitrag

Liebe Dividenden-Freunde,

Die Tage zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel nutze ich nicht nur, um mit meiner Familie zu entspannen, sondern auch immer, um einen finanziellen Rückblick und zugleich die Jahresplanung für das kommende Jahr zu machen. Dies, zumindest im Hinblick auf das Dividenden-Depot, möchte ich – wie auch bereits letztes Jahr – mit Euch teilen.

Rückblick 2015 – Was wurde erreicht?

Wir erinnern uns, ich wollte ein Forward-Dividenden-Einkommen von 3.500 EUR schaffen. Dank des starken Dollars und wirklich auch gehörigen Investitionen ist mein Forward-Dividenden-Einkommen nun 3.629 EUR. Das sieht natürlich sehr gut aus, allerdings ist es sehr anfällig für eine Dollar-Schwäche, die ich für 2016 nicht ausschließe. Die tatsächlich eingenommen Dividenden 2015 liegen bei 3.440 EUR (eine Zahlung von Union Pacific ist noch ausständig) und sind damit vom Forward-Einkommen nicht weit entfernt. Das liegt daran, dass ich immer versuche, bei Käufen soviel wie möglich bereits im aktuellen Jahr zu bekommen (zB. meine ersten Zukäufe für 2016 ist Cisco und Verizon, da diese noch im Januar/Februar auszahlen).

Anmerkung: Ich plane und manage meine Dividenden wie ihr wisst mit dem Dividenden-Manager, deshalb stammen die abgebildeten Tabellen und Diagramme in diesem Post auch von dort.

3

4

Kenner meines Depots werden vermutlich bemerken, das die Gesamtrendite gesunken ist. Dies liegt nicht zuletzt an meinen neuesten Zukäufen von UNP, CVS (ich weiß, CVS kaufen momentan wirklich viele) und CSCO, die allesamt unter meiner Zielrendite von 3.6% liegen.

Übrigens habe ich nun auch bereits eine annehmbare Verteilung des Dividenden-Einkommens pro Monat erreicht (mit Ausnahme von der Januar/Juli Sequenz). Dass die Peaks im März/Juni/Sept/Dezember liegen, liegt klarerweise an dem hohen Anteil von US-Quartalszahler, die vermehrt in diesen Monaten ausschütten.

6

Das zweite Ziel, den Dividendenstrom besser zu diversifizieren, habe ich nicht geschafft. Öl und Rohstoffe haben mir zu viele gute Möglichkeiten geboten, als dass ich mein Exposure zu Öl vernünftig reduzieren konnte. Die aktuelle Aufteilung meiner Dividenden sieht wie folgt aus:

5

Bedenke – dies betrifft den Dividendenstrom. Das Depot selbst (Marktwert) sieht da weit besser diversifiziert aus:

2

Sehen wir uns heute auch mal an, wer die größten Gewinner und Verlierer in meine Depot sind. Dies tue ich ungern und selten, weil ich mich auf das Einkommen, und nicht auf den Marktwert konzentrieren möchte. Dennoch hilft es, es zu wissen, nicht zuletzt um potentielle Zukauf-Kandidaten zu identifizieren:

1

Dass die Ölwerte und Rohstoffkonzerne die ganz großen Verlierer sind, ist nicht verwunderlich:

  • Royal Dutch Shell – 2.600 EUR
  • BP – 1.200 EUR
  • BHP Billiton – 1.400 EUR
  • CHEVRON – 320 EUR (kleine Position)
  • Emerson Electric und Union Pacific sind auch indirekt vom Rohstoffmarkt betroffen, deshalb auch diese darunter

Als echten Fehlkauf, der auch hier im Blog dokumentiert ist (und heiß diskutiert bzw. kritisiert wurde), kann ich gerne COLLECTOR’s UNIVERSE bezeichnen. Damals eine Rendite von 6%. heute bereits fast 10%, hat fast 30% Martkwert verloren. Solange die Dividende nicht gekürzt oder gestrichen wird, bleibt das schwarze Schaf trotzdem noch im Depot. Zum Glück handelt es sich nur um eine kleine Position.

Die größten Gewinner kommen aus unterschiedlichen Branchen – dem Restaurantsektor, Tabak und auch Versicherungen:

  • Old Republic – freue mich über die gute Dividendenrendite und den schönen Kursgewinn
  • Altria – ohne Worte, die Entwicklung von diesem Aristokraten kann man auch beim Dividenden-Sammler persönlich verfolgen
  • Cracker Barrel Old Countrystore – die Überraschung des Jahres, fast 40% Kursplus sowie im August eine Spezialdividende ausgeschüttet. Tolle Ergänzung aus dem Fast Casual Dining Bereich zu MCD.

Genug zum Rückblick. Sehen wir uns an, was ich für 2016 plane.

Planung und Ziele 2016

Wie bereits oben erwähnt, plane ich mein Dividenden-Einkommen mit dem Dividenden-Manager. Da ich aber noch mehr, als nur Dividenden-Strategien verfolge, verwende ich für die Gesamt-Planung 2016 das Microsoft OneNote aus dem Office 365 Paket (schlappe 45 EUR/Jahr inkl. 1 TB an Cloud-Speicher). Es sei erwähnt, dass es sich bei meinen Verlinkungen um Lesehilfen für Interessierte handelt, und nicht etwa um Affiliate-Links. Übrigens gibt’s den Manager noch im Weihnachtspaket mit der Dividenden-Fibel – siehe Michael’s Posting dazu.

Da setze ich mich hin, und dokumentieren die Wegweiser und Richtlinien, sowie auch meine Ziele in Prosa nieder. Das ganze ist sehr empfehlenswert.

Zum Beispiel hier meine Ziele für die Dividenden-Strategie:

8

Ein Auszug aus den Richtlinien, die ich verwenden möchte:

7

Grundsätzlich werde ich weiter die Augen nach Chancen offenhalten. Ich hoffe, dass sich dabei nicht weiter um Chancen im Rohstoffbereich handelt, sondern dass beispielsweise die IT Branche wieder mal leidet – das ist leider zwar nicht absehbar. Durch das neue Office 365 und das Surface Pro 4, das ich mir zu Weihnachten besorgt habe, bin ich z.B. der Meinung, das Microsoft wieder ganz großartig aufholen wird. Es steht klar auf meiner Watchlist für 2016, allerdings ist die derzeitige Bewertung etwas abgehoben (KGV von 35).

Weitere Watchlist Kandidaten neben MSFT für 2016 sind WP Carey, VS, AAPL, PEP, HSY und einige europäische Titel, über die ich vielleicht mal einen eigenen Beitrag schreibe.

Was habt ihr 2015 erreicht?

Was plant ihr für 2016?

Was sind Eure Watchlistkandidaten?

Ich freue mich wie immer über angeregte Diskussionen – und wünsche dem Forum hier einen tollen Start ins Neue Jahr!

Alle Gute!
Eure Simbi

60 thoughts on “Dividenden Update und Jahresplanung 2016 – 4.215 EUR Netto Dividenden-Einkommen”

  1. Hallo Simbi,

    für meinen Geschmack zuviele amerikanische Aktien und Rohstoffaktien im Depot. Ich selbst habe auch einige amerikanische Aktien im Depot, welche dieses Jahr durch den Euro Verfall eine gute Kursperformance hatten und auch ein sehr gutes Dividendenwachstum gegenüber 2014. Aber es wird der Tag kommen, da verliert der Dollar gegenüber dem Euro und dann kommt der Katzenjammer. Ich selbst habe deshalb noch einige europäische Aktien, wie Nestle, Novartis, Syngenta,Unilever, BASF, Axel Springer, Bechtle, Berkeley, Unibail Rodamco, Allianz, Adidas, Drillisch, Münchner Rück, Novo Nordisk, Coloplast und eine langweilige Siemens und viele mehr. Siemens und BASF sind zwar vom Kurs nicht gut gelaufen, sind aber treue Dividendenzahler und geben dem Depot eine gewisse Stabilität weil es nicht so direkt Dollar abhängig ist. Klar auch die Wechselkurse spielen hier eine bedeudende Rolle auf die Gewinnentwicklung aber der Kurs und die Dividende ist wenigstens in EURO. Mein Tipp an Dich, wäre auf jeden Fall etwas mehr in Europa oder im EURO Raum zu investieren. Übrigens ich bin dieses Jahr richtig stolz, mein Depot hat dieses Jahr 18,86% Gewinnzuwachs erzielt. Da waren natürlich auch die Amis mit vorne dabei wie Microsoft, McDonalds, Altria und Pfizer. Aber ebenso Adidas, Novo Nordisk und einige andere mehr. Aber halt auch stagnierende Werte wie Siemens, BASF und 3M
    Die Höhe der Dividende ist für mich längst nicht alles. Lieber eine geringere Dividende, dafür einigermassen sicher und stärker steigerungsfähig. Mein Ziel, den DAX zu schlagen, habe ich auf jeden Fall das zweite Jahr in Folge geschafft.
    Mein Investitionsvolumen ist EUR 126,754,-
    Mein momentaner Depotwert EUR 203.961
    Meine erhaltene netto Dividende in 2015 EUR 5101,75
    das macht ca. 4% netto von meinem investierten Kapital. Die 18% Kursperformance in 2015 bzw. die Gesamtperformance mit 60% meines Depots bringen mir leider nichts, da ich nichts verkaufe.

      (Zitieren)

     
  2. Hallo Simbi,

    denk mal im kleinen (sind im Moment alle ziemlich teuer) über Gesundheitsaktien nach z.B. Fresenius, Becton Dickinson oder Medtronic. Die würde ich ganz langsam anfangen aufzubauen. Zuerst Spurenelemente und in 6-8 Jahren spürst Du den Rückenwind…

    Ansonsten weiter so – am Anfang Masse zur Grundmotivation, danach Klasse !!

      (Zitieren)

     
  3. Abend!

    Danke fürs Update. Ich bin froh ein Großteil deines Depots nicht in meinem zu haben. BP und RYDAF zahlen ihre Dividenden aus der Substanz und/oder über Unternehmensverkäufe. Deine Telekoms bewegen sich kurstechnisch kaum vom Fleck, sind quasi eine auszahlende Anleihe usw. usw. Viel zu viel Wert legst du auf die Dividende anstatt auf ein nachhaltiges zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Amazon war lange in einer Seitwärtsphase um 300$, Facebook um die 80$ und Google um die 550$. Das sind meine besten Werte dieses Jahr, Werte ohne Dividende. Alle diese haben quasi Monopole aufgebaut, kann man mögen oder nicht, man kommt schwer dran vorbei und vor allen: sie investieren kräftig in zukünftiges Wachstum anstatt Aktienrückkäufe und Dividenden als Hauptaugenmerk zu haben.
    Was auch gut lief: Erneuerbare Energien, ich hatte es ja in früheren Postings von dir schon mal erwähnt. Nordex, Vestas, Capital Stage, ich kann mich nicht beklagen. Ausserdem gabs nach der Fast-Pleite von Sunedison noch kleine Positionen von Terraform Power und Terraform Global, die einfach, mit Abstrichen, in Sippenhaft genommen wurden. Spekulativ, bis jetzt aber sehr lohnenswert.
    Was weniger gut lief: BASF, teilweise AAPL, IBM, UTX, GS, 3M. Komischerweise alles Dividendenzahler :whistle:

    Auf ein kapitalreiches 2016
    Michael

      (Zitieren)

     
  4. Viel zu viel Wert legst du auf die Dividende anstatt auf ein nachhaltiges zukunftsträchtiges Geschäftsmodell.

    Michael, dir ist aber schon klar, dass du dich hier im Dividenden-Blog befindest, richtig? Ob Amazon oder Tesla gut läuft, das interessiert hier niemanden. Zumindest niemanden, der die Dividenden-Strategien verfolgt – wie das bei Simbi und auch unserem Gastgeber hier der Fall ist…

      (Zitieren)

     
  5. Elon, viel viel mehr solcher Kommentare wie von Michael bräuchten wir hier. Eigene Meinungen, die zum Nachdenken anregen und den Blogbetreiber und Andere hier weiterentwickeln. Auch mal den Fokus auf Aktien legen, die noch vordergründig in attraktives Wachstum investieren können ( wo es auch Sinn macht ), anstatt die “Notlösungen” Aktienrückkäufe und Dividenden zu realisieren ( Notlösung deshalb weil eben die Wachstumsinvestitionen in das eigene Geschäftsmodell keine bessere Rendite ermöglicht, wobei Aktienrückkäufe an Bewertungstiefpunkten auch da sinnvoll sein können ).

    Ich glaube der Dividendensammler erkennt mehr und mehr, dass letztendlich die Gesamtperformance einer Aktie entscheidend ist und nicht der alleinige Fokus auf eine hohe Dividendenrendite. Und da können und müssen eben auch Wachstumswerte als Beimischung sinnvoll sein. Zu sagen, weil jemand eine eigene Meinung hier darlegt, die wie ich finde sehr viel Know-how widerspiegelt, man wäre hier falsch, ist Zeugnis davon, dass du Elon für Dich selbst noch erkennen musst wie wertvoll der Kommentar von Michael möglicherweise für Dich und Andere sein kann.

    Möglicherweise kann es auch für den Dividendensammler sinnvoll sein, die Zeit die für alle möglichen Statistiken oder Auswertungen genutzt wird ( was ja ok ist ), zum Teil in Literatur zu investieren die sich mit Aktienbewertungen auseinandersetzt. Ich für mich habe da viel gelernt. Aber klar, das ist Arbeit und nicht jedermanns Sache.

    Möglicherweise sagt der Dividendensammler eines Tages: OK, mit meinem Kenntnisstand bei Gründung des Blogs war es eben so dass der Titel des Blogs als Hauptaugenmerk Dividendenfokus beinhaltete. Aber nun passen wir das Ganze an; nach dem Motto: Aktien suchen und auswählen, die mir den maximal erreichbaren Gesamtertrag ( sprich Performance ) zum aktuellen Zeitpunkt bringen, sprich den bestmöglichen Preis für zukünftiges Gewinnwachstum und Wertsteigerung meiner Unternehmensbeteiligungen. Und schließlich, wenn ich irgendwann Richtung Privatier oder Rentner gehe, kann ich immer noch Performanceabstriche machen indem ich in Aktien umschichte, die höhere, aber immer noch relativ sichere laufende Ausschütten bieten um meine Lebenshaltung zu finanzieren. Gleichwohl wird die Depotbasis dann eine ganz andere sein, wenn zunächst der Fokus auf Gewinnwachstum zum günstigen Preis gelegt wird.

    Aber klar, das erfordert Wissen und Zeit, um dies auch richtig umzusetzen. Andererseits haben wir aber alle doch ein Ziel ( ausgenommen man ist Rentner und muss von der Kapitalbasis laufende Kosten decken und davon leben): Maximale Kohle scheffeln – und da ist die Dividende der falsche Entscheidungsparameter. Günstiges nachhaltiges Gewinnwachstum sammeln….was spricht dagegen?

      (Zitieren)

     
  6. Maik, das seh ich gar nicht so. Der Sinn der Dividendenstrategie ist Einkommen anzuhäufen, Cash, dass durch Unternehmensgewinne augezahlt wird. Weil eh nie verkauft wird, sind Marktwerte völlig egal.

    Bei Amazon & co hast du keine andere Chance als Anteile zu verkaufen, wenn du zu Geld kommen willst. Das ist also so, als wenn du im Bio-Fanatiker-Forum vom Chlorhühnchen predigst….

    Regards
    Elon

      (Zitieren)

     
  7. Nochmal Abend!

    @Elon

    Ja, ist mir klar. Ich setze für einen Teil meines Depots ja ebenfalls auf die Dividendenstrategie. Deswegen sind ja auch einige Werte aus den bekannten Dividendenblogdepots bei mir im Depot. Jedoch setze ich auch ebenfalls auf Wachstum und mit einem kleinen Teil (“Spielgeld”) auf risikoreichere Werte. Wachstum z.B. Apple (dieses Jahr leider mal wieder eines dieser Seitwärtsjahre), die mittlerweile etwas über 2% Dividende zahlen. In nicht allzu ferner Zukunft ist dies vielleicht auch bei Google und etwas weiter noch Amazon zu erwarten. Also warum nicht schon jetzt auf solche Werte setzen?
    Bereich risikoreichere Anlagen: Beispiel Terraform Power. Betreiber von Solar und Windenergieanlagen in USA, Kanada, UK und Chile. Die Stromabnahmeverträge laufen im Schnitt über 15 Jahre zu festen Preisen. Ein planbares Geschäft also mit halbwegs sicherer Kapitalrückzahlung anstatt Dividende die auch noch quellensteuerfrei ist. Die Firma gabs Ende November für den halben Buchwert zu kaufen (frei nach Buffett ” den Dollar für 50$cent kaufen”). Die Börse hatte überreagiert (Sunedison, die “Mutter”, ist zu schnell expandiert und steckt in finanziellen Schwierigkeiten), meinereiner hat investiert und steht mit 65% im Plus, nach einem Monat. Da war zugegebenermassen auch Glück dabei, aber ohne sich mit den Zukunftsbranchen zu beschäftigen wäre ich nicht darauf gestossen. Das meinte ich übrigens damit in dem Artikel, wo es glaube ich um die Anpassung der Dividendenziele ging.

    Michael

      (Zitieren)

     
  8. Genau Elon du sagst es, Einkommen anhäufen. Ob durch Kursgewinne oder Dividenden oder Beides, der maximale Ertrag ist am Ende doch entscheidend oder sehe ich das falsch? Dividenden sammelt Michael in seinem Alter doch nicht zum Selbstzweck, sondern um Geld zu verdienen und das so viel und so schnell als möglich mit gut funktionierenden Geschäftsmodellen die in der Zukunft wachsende Gewinne zum günstigen Preis versprechen.

    Aber He, sollte auch nur ein Denkanstoß sein. Klar, Dividenden hat man vereinnahmt und Kursgewinne können sich – auch fundamental gerechtfertigt- in Luft auflösen wenn man nicht genau prüft was man tut und ein gutes Bewertungssystem lebt wie Karl es hier offengelegt hat.

      (Zitieren)

     
  9. Hi, mal ne blöde Frage, wie macht ihr das mit dem DividendenManager im folgenden Jahr…da ja immer ne Jahreszahl überall vorkommt. Bei Forward etc.

    Neue Datei oder einfach überschreiben alles? oder neues Sheet dann…wäre halt interessant mal zurückblicken zu können, was beim überschreiben schlecht geht dann.

    mfg

    p.s. seit längeren stiller Mitleser, guter Blog Michael und gute Analysen KN und co. 🙂

      (Zitieren)

     
  10. Interesante Diskusion zwischen Elon und Maik und Michael. Mich würde interessieren wie alt Ihr seid. Habt Ihr 1987 an der Börse mitgemacht? Da ging es so 40% bergab im Dax. Oder 1998 -38%. Oder 2000 bis 2003 mit minus 70% im Dax. Oder 2008/2009 mit etwas mehr als minus 50%. O.k. heute rückwirkend betrachtet sind das alles nur noch kleine Häckchen im Chart. Wenn Ihr das alles erlebt habt mit ähnlichen Werten wie Tesla, Amazon, Facebook oder Terraform Power welche damals aktuell waren wie Atari, kennt das noch jemans oder Ballard Power, Juniper Network, F5 network, Lucent Technology oder die Suchmaschine Lycos? Alles schnell wachsende Firmen mit super Kursperfomance aber ohne jemals irgendwelche Gewinne erwirschaftet zu haben. Im Jahr 2000 spielten nur noch die Anzahl der Klicks im Internet auf irgendwelche Seiten von Internetfirmen eine Rolle um irgendeine Bewertung zu rechtfertigen. Habt Ihr das auch miterlebt oder seit Ihr später an der Börse eingestiegen? Keine Ahnung ob sich jemals die Elektromobilität durchsetzen wird oder nicht. Keine Ahnung ob das dann batteriebetriebene oder mit Brennstoffzellen ausgesattete Autos sein werden. Keine Ahnung ob das dann alles nurTesla oder doch Toyota, Hyundai, BMW, VW usw. sein werden. Aber eines weiß ich, Tesla macht heute keine Gewinne und ob es Tesla noch gibt, wenn sich die Elektroautos duchgesetzt haben oder ob dann Gewinne erwirtschaftet werden, weiß heute auch niemand. Und der nächste Börsenchrash kommt. Auch keine Ahnung wann. Da werden dann einige Werte auf den Realwert zurecht gestutz werden. Dann möchte ich alle diejenigen wieder hier treffen die heute auf diese Werte gesetzt haben. Bei Kursverlusten von 25% / 50% / 90%. Dann ruhig Blut. Da habe ich dann doch lieber eine langweilige AT&T im Depot, von welcher ich aber eigentlich überhaupt nichts halte bevor ich in jetzt gutlaufende Tesla, Amazon oder Terraform Power investiere. Die 15 Jahre Preisgarantie kannst Du Dir im Extremfall dann irgenwo hinstecken welche Terraform Power hat.
    Also die Strategie vom Dividendensammler ist meiner Meinung nach absolut richtig. Ist halt ziemlich langweilig aber langfristig erfolgversprechend und richtig. Aber langweilig interessiert halt leider nicht, sonst gäbe es ja nicht so viele Anlagebetrüger auf welche nicht nur arme Dummköpfe reinfallen sondern reiche, gut ausgebildete und wissende Menschen. Aber das Versprechen von zweistelligen Renditen kommt halt besser an als eine Dividendenstrategie bei welchem ich langfristig im negativen Fall von nur 5% pro Jahr ausgehen würde. Das ist momentan bei der Verzinsung auf den Banken super, lockt aber keinen Hund hinter dem Ofen vor, wenn man doch dieses Jahr mit einer Amazon ca. 140% in Euro machen konnte. Ich bleibe bei meinen 5% und freue mich auf den nächsten Crash. Gute Herztropfen für all die Zocker. Übrigens kennt jemand einen Hersteller von Beruhungstropfen? Wäre vielelicht auch eine interesaante Investition.

    Nehmen wir z.B. eine Novo Nordisk, welche dieses Jahr wie auch in den vergangenen Jahren auch eine Superperformance hatte, diese schüttet wenigstens eine Dividende von ca. 1,6% aus. Die Aktie ist teuer, für Karl Napf viel zu teuer, aber ich bekomme eine Dividende, welche deutlich über dem Durchschnitt aller umlaufenden deutschen Staatsanleihen liegt. Insulin wird auch in Zukunft benötigt. Im nächsten Crash wird es auch diese Aktie deutlich schütteln, vielleicht -20 oder -50 oder mehr. Keiner weiß es. Aber der Insulinbedarf wird deshalb nicht zurück gehen. Solange das Geschäftsmodell stabil ist, wird der Wert sich langfristig wieder dem inneren Wert annähern. Das wird übrigens auch bei Amazon, Tesla usw passieren. Wie sagte Kostolany immer, die Börse ist wie ein Hund mit seinem Herr. Mal lauft der Hund vorne vorraus und mal hinterher. Zuhause ankommen werden sie zusammen. Aber möglicherweise hat der Hund zurücklaufen müssen zu seinem Herr und nicht umgekehrt. Und bei manchen dividendenlosen zur Zeit Up-to Date Aktien Aktien scheint mir der Hund (Kurs) doch sehr weit vorraus gelaufen zu sein. Also entweder der Hund bleibt stehen und der Herr schließt auf, oder der Hund dreht irgendwann doch um und kehrt zu seinem Herr zurück. Und da habe ich tatsächlich lieber irgendwelche Aktien im Depot, welche ein verständliches, stabiles und einschätzbares Geschäftsmodell haben und eine stabile Dividende ausschütten als irgendwelche Luftnummern. In aller Regel kommt der Hund zu seinem Herr zurück.

    Im übrigen kenne ich einige Leute die in den Jahren bis 2000 nur in solche tolle Werte investiert haben. das Geld ist verbrannt und heute legen diese wieder auf dem Sparbuch an. Ich hoffe dass deser Blog immer ein Dividendenblog sein wird. Für heiße Werte und Luftnummern gibt es genug andere Seiten. Auch wenn man natürlich mit Werten wie Google, Apple, Amazon, ebay viel Geld verdienen konnte. Aber wer wusste, dass sich eine Goggle durchsetzen würde und nicht eine Yahoo, welche deutlich früher da war und damals das Maß der Dinge war. oder eine Lycos. Oder wer kennt noch Eule, Spider?

      (Zitieren)

     
  11. Moin!

    @Elon

    Etwas Offtopic: Chlorhühnchen. Was denkst du worum es dabei geht? Es geht um die Desinfektion von Geflügelfleisch. In Europa wird dies ohne Chlordioxid gemacht, in den USA mit. In Europa gibt es große Probleme mit Keimbelastungen des Geflügelfleisches, in den USA nicht. Weiterhin bewertet das Bundesinstitut für Risikobewertung diese Methode als unbedenklich. Was denkst du nun, welche Methode zur Desinfektion ist objektiv sinnvoller? Link

    Etwas Grundsätzliches: Ich halte den Ansatz von Simbabwe und dir für teilweise falsch. Es muss die und die Dividende im nächsten Jahr reinkommen, dafür muss man die und die Aktien kaufen. Damit verengt man seine mögliche Kaufkandidaten auf die Üblichen der immer zahlreicher werdenden Dividendenblogs. Ergebnis: ähnliche Depots, ähnliche Erträge skaliert um den Faktor eingesetztes Kapital. Hinzu kommen die Steuern, Simbabwe muss, um die 4200€ netto zu erzielen, 5500€ brutto erhalten, macht 1300€ an Steuern. Ausgehend davon, dass ein Großteil der Leser hier unter 40 Jahre ist, Anlagehorizont 25 Jahre und mehr, stellt sich doch die Frage: Was ist sinnvoller, ein sofortauszahlendes Depot mit nicht geringer Steuerbelastung oder ein breit gestreuteres Depot mit starkien Dividendenzahlern, die den Freibetrag decken und vielen Wachstumswerten und wenigen Risikowerten? Was hält mich davon ab, in 20-25 Jahren beginnend, langsam umzuschichten auf weniger Wachstum/mehr Auszahlung? Brauche ich jetzt die Auszahlungen oder befinde ich mich nicht gerade jetzt in der Aufbauphase, wo Wachstum zählt?
    Ihr denkt zu sehr das Pferd vom Schwanze her, die Dividende ist das letzte Glied in einer langen Kette. Die aktuelle Dividende ist der Ergebnis des Erfolgs aus der Vergangenheit. Ich lege aber mein Geld für 35 Jahre+ an. Also muss ich mir doch als erstes überlegen, was sind die Wachstumsfelder der näheren Zukunft, möglichst Unternehmen die einen hohen Burggraben um ihr Geschäftsmodell gezogen haben, diese machen einen nicht unbedeutenden Teil meines Depots aus. Beispiel Symrise, Hersteller von Duft- und Geschmacksstoffen. Klingt banal, ist es nicht, überlege mal wo das Zeug alles zum Einsatz kommt. Der Weltmarkt gleicht einem Oligopol und wächst ständig viel stärker als die gesamte Wirtschaft. Und sie zahlen auch Dividende, das ist aber sozusagen die Krönung 🙂 .

    Guten Rutsch
    Michael

      (Zitieren)

     
  12. @ star

    Seit 2007 ist meinereiner an der Börse aktiv. Also ja, ich habe eine tiefe Durststrecke mitgemacht, sie hat mich aber genauer hinsehen lassen, in was ich da eigentlich investiere. Tesla habe ich nie erwähnt, habe ich nicht und ist viel zu sehr abhängig von Faktoren die Tesla selbst nicht beeinflussen kann. Zu Terraform Power, hast du dich mit diesem Unternehmen auseinandergesetzt, die Bilanzen mal gelesen, das Geschäftsmodell verstanden? Es stehen reale Werte, Anlagen dahinter, keine Luftschlösser wie in der Dotcomblase.

    Michael

      (Zitieren)

     
  13. Hamsterrad: Falls sich jemand dafür interessiert – ich habe gerade noch die Transaktionen ergänzt 🙂

    Sehr schön , so etwas ist ein Muss !
    Am Jahresende pflege ich die Zukäufe in Summa darzustellen und zu bewerten …ich war schon verwundert , dass du mit IBM im plus liegst , bis ich gesehen habe , dass es zuvor einen Kauf gab , der Verlust zeigt , insofern bevorzuge ich als Jahresbilanz das Ergebnis als Zusammenfassung , dann weiß man ob es grün oder rot ist .
    Beeindruckend sind die Verkäufe , bzw. der anschließende Kursverlauf , hier zeigt rot eben eindeutig dein gutes Timing .

      (Zitieren)

     
  14. star: Also die Strategie vom Dividendensammler ist meiner Meinung nach absolut richtig. Ist halt ziemlich langweilig aber langfristig erfolgversprechend und richtig. Ich bleibe bei meinen 5% und freue mich auf den nächsten Crash.

    Das kann nicht dein Ernst sein….jedenfalls nicht nachdem ich nun feststellen muss , was du schon mitgemacht hast 😉
    Also seit 87 dabei zu sein , da ist schon Urgestein und nach all den von dir aufgezeigten Einbrüchen immer noch dabei zu sein ,..Respekt !
    Ich habe um die 2000 angefangen und war mir nach 2008 nicht mehr so sicher dabei zu bleiben , allerdings habe ich im Laufe von etwa 15 Jahren ein Depot aufgebaut , welches den Einbruch relativ moderat mit ewa 25% Gesamtverlust überstanden hat .
    Woran lag es , vornehmlich an den Anleihen , die in jedes Depot gehören und da waren es überwiegend tripple A Anteile , die , wenn ich sie zu der Zeit hochgerechnet hätte , den Verlust vermutlich noch reduziert hätten , aber ich halte sie nun mal bis zur Endfälligkeit und deswegen habe ich nur nominal gerechnet .
    Was ich damit sagen will ist , dass auch Michael eine Rutschpartie mitmachen wird , auch ein scheinbar robustes Dividendendepot bleibt davon nicht ausgenommen , insofern ist dir das mit der Freude auf den nächsten Crash vermutlich nur so rausgerutscht 😉 .
    Die Sogwirkung des Aktienmarktes , hervorgerufen durch die Gelddruckerei , durch die Negativzinsen und all den Experimenten , die niemand , auch ein Drahgi nicht , richtig einschätzen kann , diese Sogwirkung kann eine noch größere Gegenreaktion im Crashfall hervorrufen als wir sie jeh gesehen haben und ob danach die Entwicklung so sein wird wie nach 2008 bezweifele ich doch sehr , das war eine Ausnahmesituation und genau deswegen warne ich vor diesem einfachen Schema , wenn Aktien eingebrochen sind , dann nachkaufen , der Schuss kann auch nach hinten losgehen .
    Was bedeutet das ,?.. Gelanlage nur in Aktien kann keine Lösung sein um halbwegs abgesichert Zukunftserwartungen zu realisieren .

    Das aber wäre eine interessante Diskussion mit einigen hier von mir geschätzten Gesprächspartnern , bei denen ich allemal Karl vermisse , was derzeit bleibt , ist Michael ein Danke für den Blog auszusprechen , Simbi unserer Wohnungsneueigentümerin in München , die allein damit in diesem Jahr eine mehr als richtige Entscheidung getroffen hat , für ihren Beitrag zu danken :rose: , und allen hier Schreibenden ein gutes Jahr 2016 zu wünschen verbunden mit der Hoffnung auf Gute Geschäfte !
    Gruß
    Günter

      (Zitieren)

     
  15. Hallo Simbi,

    Dein Depot hat sich gut entwickelt! Mögliche Nachkaufkandidaten wären derzeit für mich:

    – IBM
    – Wal*Mart
    – RDS
    – United Pacific
    – Schneider Electric
    (- Air Liquide)

    Über IBM streiten sich ja die Geister. Ich hatte den Wert bereits einmal nachgekauft und ein weiterer Nachkauf im Laufe des nächsten Jahres wäre denkbar. Zu stark möchte ich das Unternehmen allerdings dann doch nicht gewichten.

    Wal*Mart erwartet zwar weiter Umsatzwachstum. Jedoch steigen die Betriebskosten stärker und es soll in den Online-Handel investiert werden. Erst für 2019 erwarten die Analysten wieder höhere EPS. Hier würde ich nur nachkaufen, wenn andere Depotwerte zu teuer sind.

    RDS und Schneider Electric leiden unter der Schwäche im Energiemarkt. Bei RDS wäre ein Nachkauf denkbar. Die Bilanz ist solide und die Dividende wohl gesichert. Fragt sich nur, wie lange der Olpreis noch so niedrig bleibt. Bei Schneider Electric bin ich langfristig wegen der starken Stellung im Energiebereich und auch schlichtweg erforderlicher Investitionen in die Infrastruktur zuversichtlich. Schneider Electric habe ich bereits einmal nachgekauft.

    Air Liquide übernimmt den Konkurrenten Airgas. Hier warte ich zunächst Details ab, wie genau die Übernahme finanziell bewerkstelligt werden soll. Praxair oder Linde sind Alternativen. Analysten prognostizieren für die Branche 2016 als schwieriges Jahr.

    Andere Unternehmen wie Johnson & Johnson kann man fast immer kaufen. Meine deutschen Nebenwerte im Depot sind schon etwas überteuert.

    Wünsche Dir und allen LeserInnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Gepanzerte Grüße

      (Zitieren)

     
  16. Michael:
    Moin!

    @Elon

    Etwas Offtopic: Chlorhühnchen. Was denkst du worum es dabei geht? Es geht um die Desinfektion von Geflügelfleisch. In Europa wird dies ohne Chlordioxid gemacht, in den USA mit. In Europa gibt es große Probleme mit Keimbelastungen des Geflügelfleisches, in den USA nicht. Weiterhin bewertet das Bundesinstitut für Risikobewertung diese Methode als unbedenklich. Was denkst du nun, welche Methode zur Desinfektion ist objektiv sinnvoller? Link

    Etwas Grundsätzliches: Ich halte den Ansatz von Simbabwe und dir für teilweise falsch. Es muss die und die Dividende im nächsten Jahr reinkommen, dafür muss man die und die Aktien kaufen. Damit verengt man seine mögliche Kaufkandidaten auf die Üblichen der immer zahlreicher werdenden Dividendenblogs. Ergebnis: ähnliche Depots, ähnliche Erträge skaliert um den Faktor eingesetztes Kapital. Hinzu kommen die Steuern, Simbabwe muss, um die 4200€ netto zu erzielen, 5500€ brutto erhalten, macht 1300€ an Steuern. Ausgehend davon, dass ein Großteil der Leser hier unter 40 Jahre ist, Anlagehorizont 25 Jahre und mehr, stellt sich doch die Frage: Was ist sinnvoller, ein sofortauszahlendes Depot mit nicht geringer Steuerbelastung oder ein breit gestreuteres Depot mit starkien Dividendenzahlern, die den Freibetrag decken und vielen Wachstumswerten und wenigen Risikowerten? Was hält mich davon ab, in 20-25 Jahren beginnend, langsam umzuschichten auf weniger Wachstum/mehr Auszahlung? Brauche ich jetzt die Auszahlungen oder befinde ich mich nicht gerade jetzt in der Aufbauphase, wo Wachstum zählt?
    Ihr denkt zu sehr das Pferd vom Schwanze her, die Dividende ist das letzte Glied in einer langen Kette. Die aktuelle Dividende ist der Ergebnis des Erfolgs aus der Vergangenheit. Ich lege aber mein Geld für 35 Jahre+ an. Also muss ich mir doch als erstes überlegen, was sind die Wachstumsfelder der näheren Zukunft, möglichst Unternehmen die einen hohen Burggraben um ihr Geschäftsmodell gezogen haben, diese machen einen nicht unbedeutenden Teil meines Depots aus. Beispiel Symrise, Hersteller von Duft- und Geschmacksstoffen. Klingt banal, ist es nicht, überlege mal wo das Zeug alles zum Einsatz kommt. Der Weltmarkt gleicht einem Oligopol und wächst ständig viel stärker als die gesamte Wirtschaft. Und sie zahlen auch Dividende, das ist aber sozusagen die Krönung .

    Guten Rutsch
    Michael

    Die Dividende ist das Ergebnis der Vergangenheit? Interessante Interpretation. Bei einem Unternehmen wie bspw. UNP oder AT&T weiß ich seit Jahrzehnten, dass diese Firmen profitabel arbeiten. Und weil diese jedes Jahr Gewinn machen, können sie Dividende zahlen. Und weil diese auch noch über die Jahre immer mehr verdienen, können sie die Dividende sogar noch steigern.

    Ist schon klar das die, die eher auf Growth-Aktien setzen, den Ansatz von Michael schlecht machen. Allerdings doch bitte nicht mit Amazon…ja ich geb zu, die Aktie ist gut gelaufen und ja das Geschäftsmodell ist gut aber mal ernsthaft, ein KGV von knapp 1000??? Klar das Unternehmen wächst stark aber wo bitte soll der ganze Gewinn herkommen?? Ich höre dauernd das Walmart durch die Konkurrenz so stark angegriffen wird und deshalb nicht mehr wachsen kann. Warum soll das bei Amazon anders sein? Also wenn bei Amazon alles plötzlich 20% mehr kostet als bei Walmart oder bei Media Markt online, dann überlege ich mir das schon. Klar wird da noch einiges an Wachstum kommen, aber ganz ehrlich, auf dem Niveau wo die Aktie ist, das hat für mich mit seriösem Investieren nichts mehr zu tun. Das ist zocken und darüber eine Diskussion zu führen, ob er lieber Amazon oder AT&T kaufen soll, ist irgendwie müssig. Und mit Facebook genauso. Das ist eine Aktie für ein paar Jahre aber würdest du jetzt Facebook kaufen und mit mir wetten, dass es die Firma in 20 Jahren noch gibt? So wie die StudiVZ’s, Kwicks und Yahoo’s der Welt.

    Das ist ein anderer Ansatz den du wählst und beide haben seine Berechtigung. Ich denke welche besser war, wird sich erst in 50 Jahren zeigen.

      (Zitieren)

     
  17. Amazon anhand eines KGVs zu bewerten ist aber auch nicht wirklich zielführend

    Allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes Neues jahr

      (Zitieren)

     
  18. @Simbi

    Du hast doch letztens über die hohen Steuern gejammert.

    Hier ein Tipp: Bei der EZB arbeiten.

    Warum? Steuerfreies Einkommen (EZB Mitarbeiter zahlen keine Einkommenssteuer), Kindergarten/Schule wird bezahlt, Wohnung wird ganz oder teilweise bezahlt plus diverse Vergünstigungen.

      (Zitieren)

     
  19. Hallo Star,

    zunächst einmal hast du Recht was du sagst. Zockerbuden oder Unternehmen wie Amazon meinte ich auch nicht. Ich habe das Buch “Der intelligente Investor” mehrfach gelesen und habe die mahnenden Worte im Hinterkopf. Ich meinte anstatt Aktien mit überdurchschnittlich hohen Dividendenrenditen, die bestenfalls noch stagnieren in der Gewinnentwicklung lieber Unternehmen mit (moderatem )Gewinnwachstum den Vorzug zu geben und auch bei der Aktienauswahl von Michael lieber den Fokus auf eine gesunde Gewinnentwicklung anstatt auf Sachen wie – …kaufe Aktie im Januar um Dividende im Februar mitzunehmen usw. rund um die Dividende zu legen. Ich meine so Kanditen wie Novo Nordisk, Brown Forman, Mead Johnson Nutrition, Dentsply, United Technolgies oder auch Stericycle zu einem günstigen Preis gekauft. Also gut geführte Unternehmen mit gesunden Gewinnen die steigen in Branchen die nicht so schnelllebig sind wie Technologie. Da ist eben die längerfristige Gesamtperformance besser und wenn ich doch mal etwas zu teuer kaufe, kann ich bei starken Kursrückgängen eben verbilligen, so dass ich insgesamt mit diesen Kandidaten längerfristig wahrscheinlich ( genau wissen kann man es nicht ) immer noch besser fahre als wie mit Telekoms, Öltankern etc.

    Zockerbuden oder Apples dieser Welt liegen mir fern. Das wurde hier etwas missverstanden. Ich meinte das es möglicherweise für Michael rentierlicher wäre, den Fokus bei der Aktienauswahl mehr auf eine gesunde Gewinnentwicklung bei historisch aktionärsfreundlich gut geführten Unternehmen in stabilen Branchen die nicht zu schnelllebig sind zu legen anstatt sich in Dividendenkleinkram, sorry für den Ausdruck, bei der Aktienauswahl zu verlieren. Er wählt ja schon ( Dank der Gemeinschaft hier ) gute Unternehmen aus, jedoch kommt mir irgendwie der Fokus und die Bedeutung eines stetigen und gesunden Gewinnwachstums zu einem günstigen Preis eingekauft für die Gesamtperformance bei Ihm selbst noch zu kurz in seinem eigenen Fokus ( siehe seine definierten Richtlinien oben ).

      (Zitieren)

     
  20. Paul du schreibst von Crash und bezweifelst das sich die Aktien nochmal in so einem Fall erholen könnten und bist skeptisch in Bezug auf Nachkäufe in so einer Situation. Nun, inwiefern haben sich denn die Gewinne von Unternehmen a la Procter, Coke oder Colgate in diesen Phasen – als fundamentale Grundlage für den Wert dieser Assets – entwickelt? Sind die auch zusammengebrochen oder konnte man hier nicht vielmehr großartige Assets zu Schnäppchenpreisen bekommen um sein Vermögen nachhaltig zu steigern?

    Star, wenn ich fundamental gute Unternehmen auswähle und nur Diese mit gesunden Gewinnen werde ich nie auf deine beschriebenen Zockeraktien stoßen. Wenn der Markt meint wie 2000 rum nach oben übertreiben zu müssen oder nach unten zu anderen Zeiten dann kann ich als Investor diese Preisanomalien nutzen, um “meine Unternehmen” ( die auch für die Übertreibungen der Märkte nichts können ) entweder überbewertet zu verkaufen oder unterbewertet zu kaufen. Allein der Fokus auf die zugrundeliegenden Gewinne und Assets zählt und allgemeine Panikmachen sind da nicht zielführend. Viele werden auch in der Zukunft viel Geld an der Börse verlieren. Aber mit Topunternehmen und einigermaßen Know-how was Bewertung angeht kann man die Volatilität an der Börse zu seinem Vorteil nutzen. Und ja wenn eine Procter, Unilever oder Colgate usw. im nächsten Crash vom Kurs her stark nach unten gezogen werden, dann werden sie garantiert danach wieder umso steiler im Kurs zulegen, immer und immer wieder, solange die Gewinne stabil bleiben und wer bezweifelt das bei diesen Geschäftsmodellen der Top Markenplayer von Gütern des täglichen Bedarfs?

      (Zitieren)

     
  21. Ich für meinen Teil möchte hier nur von Wachstumswerten lesen, wenn sie auch eine Dividende ausschütten. Firmen die eine Dividende zahlen beweisen, das das Geschäftsmodell funktioniert. Kurssteigerungen sind nett, aber nichts worauf man sich verlassen sollte.

    Die CEO’s von Facebook, Amazon, Google, Tesla, Apple kennt man komischerweise mit Namen, bei Firmen wie P&G, KO, JNJ, Hershey wirds schon dünn. So wie anno 2000. Schon ein Grund für mich, diese “Wachstumswerte” nicht mal mit einer Kneifzange anzufassen.

    Weshalb Solar- und Windenergieanlagen wiederholt auf den Tisch kommen verstehe ich nicht; Deutschland hatte doch sein Prokon?

    Mit der Tatsache, das mein Blickfeld auf Dividendenzahler beschränkt ist und ich somit einen Großteil des Anlageuniverums ausblende, kann ich gut leben. Ich will einen Erfolg zum Anfassen, und wenn es eine schäbige Dividende ist (die jährlich steigt). Versprochene Kurssteigerungen für die Zukunft lehne ich ab; dann kann ich auch auf Riester und die gesetzliche Rente spekulieren.

    Wir hantieren hier -wie ich so überblicke- mit Summen, die an eine kleine Eigentumswohnung heranreichen oder übersteigen. Wir spielen hier nicht. Hatten wir schon. Bitte kein Wort mehr von substanzlosen Wachstumswerten oder was man dafür hält. Man möchte hier passives Einkommen generieren und ist nicht auf der Suche nach dem noch grösseren Deppen, der einem die überteuerten Wachstumswerte abnimmt.

    Da ich recht konservativ unterwegs bin, erachte ich den Kauf einer Unternehmensbeteiligung ohne Dividendenausschüttung als Spekulation. Ich hoffe/denke unser Gastgeber ist ähnlich gestrickt unterwegs.

    Das mit dem “Dividendenkleinkram” möchte man in diesem Zusammenhang schon fast persönlich nehmen, aber ein Beispiel des Exxon-Anteilscheins lässt aufhorchen:

    http://theconservativeincomeinvestor.com/2015/12/30/the-dividend-production-of-a-single-exxon-share/

    Und da hier Tesla erwähnt wurde folgendes:

    http://theconservativeincomeinvestor.com/2015/09/14/tesla-investors-await-a-rude-awakening/

    Im übrigen bin ich der Meinung, das Paypal möglichst bald durch Visa ersetzt gehört, so wie seinerzeit Glaxo duch JNJ.

      (Zitieren)

     
  22. Es sollte nicht so verstanden werden den Dividendenblog in einen Zockerblog zu verwandeln. Es war lediglich ein Vorschlag zur Feinjustierung, das Gewinnwachstum mit zu berücksichtigen in Michaels Leitlinien. Dieses bildet den Nährboden für üppige steigende zukünftige Ausschüttungen.

    Sorry mit dem Ausdruck Kleinkram. Damit war nicht gemeint, das mit den Dividenden zu wenig Profit rüberkommt oder Dividenden negativ wären. Es ging darum, dass sich Michael nicht ausschließlich in statistischen Spielereien verlieren soll, sondern fundamentale Treiber der Unternehmenswertsteigerung bei seinen in Frage kommenden Unternehmen stärker in den Fokus rücken sollte.

    Nifty, funktionieren Geschäftsmodelle die aus der Substanz ausschütten und am Schrumpfen sind? Funktionieren Geschäftsmodelle nicht, weil sie keine Dividende ausschütten da sie das Geld noch rentierlicher in das eigene Geschäftsmodell investieren können um den Wert der Aktionäre so maximal zu steigern? Ich meine hier die Gewinne zum Beispiel Berkshire in der Vergangenheit. Ist das eine Zockerbude? Oder Unternehmen die sich eben nur für Aktienrückkäufe entscheiden zu günstigen Preisen? Klar muss ich differenzieren als Investor und meine Hausaufgaben in Bezug auf eine Investition machen.

    Wenn eine Berkshire zum Beispiel jahrzehntelang die Gewinne und den Buchwert steigert, kann ich da nicht von ausgehen, das sich das irgendwann im Preis niederschlägt?
    Entscheidend für den Erfolg meiner Investition ist, ob die zukünftige Gewinnentwicklung und die Cashflowströme im Verhältnis zum Preis den ich aktuell bezahle maximale Wertsteigerung bringen. Ob als Dividende oder in Form von Kursgewinnen, wurscht ( Steuersachen mal außen vor ), wenn ich nicht auf laufende Auschüttungen angewiesen bin. Natürlich muss ich prüfen, wenn keine Dividende gezahlt wird, ob wirklich die Mittel im Unternehmen besser angelegt sind, Stichwort optimale Verwendung der Mittel durch das Management im Sinne der Aktionäre.

    Sicher wird für die meisten Leser hier der Weg über die klassischen Aristokraten der Weg sein, der in Sachen Fehlervermeidung der Sicherste ist bei Einzelaktien. Alles andere ist nur was für Personen die sich mit viel Liebe mit der Bewertung von Unternehmen auseinandersetzen wollen und können. Dies aber grundsätzlich als Zockerei zu verallgemeinern ist aber nicht fair, das ist einsame harte und schwere Arbeit!!!

      (Zitieren)

     
  23. nifty: Die CEO’s von Facebook, Amazon, Google, Tesla, Apple kennt man komischerweise mit Namen, bei Firmen wie P&G, KO, JNJ, Hershey wirds schon dünn. So wie anno 2000. Schon ein Grund für mich, diese “Wachstumswerte” nicht mal mit einer Kneifzange anzufassen.
    […]
    Im übrigen bin ich der Meinung, das Paypal möglichst bald durch Visa ersetzt gehört, so wie seinerzeit Glaxo duch JNJ.

    Bei angenommen 50 Unternehmen im Depot bin ich durchaus bereit, Wachstumswerten ohne großartige Dividendenausschüttung eine Chance zu geben.

    Einzig bei Facebook bin ich mir sehr unsicher…
    Da habe ich ein komisches Gefühl…

    Bei Tesla bin ich zuversichtlicher – aber immer noch eher unsicher als sicher!

    Alle anderen genannten Werte wie PayPal, Amazon, Google und Apple hätte ich gerne a la longue im Depot. Ich bin langfristig auf 20 bis 30 Jahre mehr als überzeugt von diesen vier Unternehmen.

    Zumal das 4 aus 50 Werten wären – also nicht mal 10 Prozent Depotanteil (bei gleicher Gewichtung).

    Beste Grüße
    Michael

      (Zitieren)

     
  24. Michael, welche Fundamentale Analyse hast du bei Apple, Google, PayPal und Amazon erarbeitet um zu dieser Entscheidung zu kommen? Oder gehst du hier einfach nach Gefühl und frei Schnauze….sozusagen 10 Prozent Anteil im Depot so just for fun?

      (Zitieren)

     
  25. Moin im Neuen Jahr!

    @Tim

    Klar ist die Dividende die Beteiligung am Gewinn, der ja erstmal verdient werden will, ergo eine rückwartsgewandte Größe. Oder soll sie aus dem Eigenkapital wie bei BP oder zum Teil durch Unternehmensverkäufe wie bei Shell gezahlt werden?
    Zu Amazon und Facebook: Ich bin Aktionär, bei Amazon bin ich schon eine Weile am Überlegen zu verkaufen, die Bewertung ist sportlich, keine Frage. Was mich aber an diesem Unternehmen überzeugt ist die Investitionsbereitschaft auch neue Wege einzuschlagen, auch wenn es Fehlschläge gibt, Firefon z.B.. In dieser Phase waren viele skeptisch gegenüber Amazon, ich habe investiert. Ähnlich bei Facebook: Selbst nicht bei Facebook, aber schau dich doch mal in deinem Umfeld um. Facebook ist ähnlich wie Amazon, aus einer starken, monopolartigen Position in einem Markt expandiert es in andere. Was ist besser für ein Unternehmen: Investieren, um neue Märkte zu erschliessen und alte zu festigen oder Großteile des Gewinns auszuschütten und fremdkapitalfinanzierte Aktienrückkäufe zu stemmen? Meinereiner bevorzugt eine Kombination, mit Tendenz zu ersterem, hier im Blog wird zweiteres als Mantra angesehen.

    Um mal auf Simbabwes Depot zu kommen: Mich würden die Kaufzeitpunkte interessieren, um die Jahresperformances zu ermitteln, oder ist nur die Dividendenrendite entscheidend?

    @nifty

    Prokon: Prokon finanzierte sich zuerst über geschlossene Fonds, danach über Genussscheine. Mit ein wenig Sachverstand müßte es jetzt bei dir im Kopf im Bimmeln. Was genau ist ein Genussschein und welche Rechte hat denn so ein Inhaber, nur mal Stichworte 😉 Du könntest genauso gut sagen, Borgward ist Pleite gegangen, also sind Daimler, BMW und VW großer Mist. Kannst du mir sagen, was an dem Geschäftsmodell Energieerzeugungsanlage kaufen, aufstellen, produzieren mit sehr gut kalkulierbaren Kosten, Verkauf über Festverträge mit Laufzeiten über 15 und mehr Jahre schlecht sein soll? Daran bin ich direkt, nicht über Genussscheine, beteiligt, das ist planbare Wirtschaft mit sehr sicheren Erträgen, eigentlich das, was vielen hier vorschwebt.
    Und vielen Dank übrigens mich in eine Ecke mit einer Drückerkolone, die auf der Suche nach “Deppen” ist, zu stecken. Weiter schreibst du nimmst es fast persönlich wenn jemand eine andere Meinung/andere Strategie als deine vertritt? Ok, da fehlen mir jetzt doch ein wenig die Worte. Aber keine Sorge, wenn ich den Drang verspüre mich mitzuteilen :mail: , werde ich dies auch tun, solange ich kein Hausverbot erhalte B-) .

    :hut:
    Michael

      (Zitieren)

     
  26. So ist es hier oft Michael. Andere Meinungen, Gedankengänge oder kritische Aussagen werden hier von Vielen nicht dankbar zum Nachdenken und weiterentwickeln wahrgenommen sondern oft gerüffelt. Sie sind mehr ein Störfeuer und man erhält mehr oder weniger direkt einen Mundkorb.

    Ich bin dankbar, dass du hier deine eigene Handschrift beim Investieren dargestellt hast.

    Und Nifty, ein scheinbar heute überteuerter Wachstumswert kann möglicherweise günstiger sein – im Hinblick auf die zukünftigen Cashflowströme – als ein scheinbar günstiger Wert mit einer schicken Dividendenrendite möglicherweise noch aus der Substanz bezahlt. Um es mit deinen Worten zu sagen: kein Wort mehr über scheinbar tolle Aktien mit einer stattlichen Dividendenrendite….weil sie genauso in der Zukunft Underperformer sein können wie überteuerte Wachstumswerte. Heißt: Man muss alles differenziert betrachten und nicht andere Vorgehensweisen gleich komplett als Murks oder Deppenzeugs abstempeln. Es kommt immer auf die einzelne Aktie an und Verallgemeinerungen nicht zielführend.

    Du sagst Dividenden sind ein Zeichen dass das Geschäftsmodell funktioniert. Beispielsweise können eben starke Dividendensteigerungen auch ein Warnzeichen sein, dass das Geschäftsmodell nicht mehr so gut funktioniert, da die Mittel in das eigene Geschäft nicht mehr gut rentierlich Verwendung zu finden scheinen und das Wachstum zu Neige geht, hat Karl schon mal gut erläutert.

      (Zitieren)

     
  27. @Allen, schönes neues :hut:

    wir sind hier in einem Dvidenden-Forum !!
    wie bereits geschrieben, Technilogieaktien, wie z.B. Amazon, Facebook, Tesla, Alphabet, (evtl. Apple) sind hier zweitrangig… es sind alles Unternehmen, die unser Leben verändern KÖNNEN… (ich bin in allen o.g. Unternehmen mit relativ “kleinem” Geld investiert und teilweise mit deutlich mehr als 200% “im Gewinn”, ich WEISS dass sich das sehr schnell ändern kann)

    Amazon verändert unser aller Leben gerade, z.B. wie wir Fernseh schauen, wie wir einkaufen (ich kaufe praktisch nur noch Lebensmittel und Getränke und ein paar Kleinigkeiten im stationären Handel ein), in den USA sind die Auswirkungen noch wesentlich gravierender, WalMart hat Umsatzanteile deutlich an Amazon verloren, Amazon ist dabei die Lieferketten zu optimieren, eine eigene Flugzeugflotte für den Warentransport aufzubauen, frische Waren anzubieten u.v.a…. Amazon vergleiche ich mehr mit Microsoft, die es heute schliesslich immer noch gibt (sogar den Gründer kennt jeder mit Namen), MSFT schüttet mittlerweile auch eine ordentliche Div. aus, die regelmässig steigt…

    Facebook verwenden mittlerweile mehr als 1,5 Mrd. Menschen (ich gehör nicht dazu 😉 ), auch FB hat/wird unser Leben veändern, wer will FB Paroli bieten ? selbst Google hat es mit Google + nicht geschafft, irgendwann werden wir FB nicht mehr verlassen müssen, wir können dort einkaufen, Taxi bestellen (Uber), Fernseh/Filme schauen, Handwerker bestellen, Geld überweisen, etc….

      (Zitieren)

     
  28. Maik: Paul du schreibst von Crash und bezweifelst das sich die Aktien nochmal in so einem Fall erholen könnten und bist skeptisch in Bezug auf Nachkäufe in so einer Situation. Nun, inwiefern haben sich denn die Gewinne von Unternehmen a la Procter, Coke oder Colgate in diesen Phasen – als fundamentale Grundlage für den Wert dieser Assets – entwickelt? Sind die auch zusammengebrochen oder konnte man hier nicht vielmehr großartige Assets zu Schnäppchenpreisen bekommen um sein Vermögen nachhaltig zu steigern?

    Ja , ich bin skeptisch , was die lockere Aussage angeht beim Crash kaufen und ab geht die Post…

    Nein , ich bezweifle nicht , das sich Aktien erholen können , ich bezweifele lediglich , dass sie sich so rasant erholen können , wie es insbesondere nach 2008 geschehen ist , die Gründe habe ich dargelegt.
    Eine Aktie , die ” nur ” um 50 % fällt und das schafft sie locker in so einem Szenario , die braucht 100%Zuwachs um dahin zu kommen , wo sie mal stand ! Das kann verdammt lange dauern , wenn sie es schafft und das muss nicht einmal so sein.

    Und jein , die Gewinne sind nicht bei allen im gleichen Umfang eingebrochen , von der Bewertung gibt es bzw. gab es interessante Möglichkeiten , allein ist so etwas aus meiner Sicht nach einem Crash nicht unbedingt ausschlaggebend , sicherlich bei einer Kaufentscheidung wichtig , was nach einem Crash langanhaltend fehlen kann sind Trendfolger , es gibt zahlreiche Beispiele die davon zeugen , sei es dass der Invest.-Teil bei Versicherungen reduziert wurde oder man die Börse in allen Investorenbereichen generell gemieden hat , ohne Signale für Aktien können Zahlen allein dieselben nicht bewegen .
    Bestes Beispiel aus meiner Sicht IBM , Zahlen OK und dennoch , die Trendfolger fehlen der Markt verschmäht sie , bei IBM hält es etwa drei Jahre an und das in einem solchen Umfeld , wo es normalerweise nur eine Richtung gibt .

      (Zitieren)

     
  29. G´sunds Neues

    “wir sind hier in einem Dvidenden-Forum !!”
    Wirklich? Nur weil es drauf steht? BIO?
    Dafür widersprechen sich mAn zu viele Komponenten, sieht man doch an der ewigen Strategie-Diskussion.
    Die eigentliche Bibel-Strategie sind rein (oder fast ausschließlich) amerikanische Valuewerte mit Ziel einer verteilten Ausschüttung. Low Beta + high Yields mit Kauf und tot.
    So sollte der Blog eigentlich heißen, dabei gibt es anderes und die Welt ist groß.
    Will wirklich nicht provozieren, aber eine AT&T sieht doch sogar im Vergleich mit einer DTAG lahm aus.
    Halte mal im Chart eine DTT Doto/ Nippon TT oder BT Group dagegen, die Welt ist wie der Zoo, eben groß, nicht klein.
    Ebenso die Haltung zu Zyklikern oder der automobil-Branche, man meint hier das wird als Airline oder Bank eingestuft.
    Dabei ist PayPal oder Visa nichts anderes.
    Von der Warte her (POV) kann ich nicht einmal value als Strategie-Ansatz gelten lassen, gerade nicht wenn dann mit einer Tesla dagegen gehalten wird.

    http://www.onvista.de/aktien/chart-popup/NIPPON-TELEGRAPH-AND-TELEPHONE-CORP-Aktie-JP3735400008?notation=218174&activeType=line&activeTab=MAX&displayVolume=true&min=1260878400000&max=1451478617000&zoom=false&scaling=linear&assetName=NIPPON TELEGRAPH AND TELEPHONE CORP.&isPopup=true&indicatorselect=%7B%22benchmark%22%3A%5B%5B%22Peergroup%22%2C%7B%22_assetName%22%3A%22Verizon%22%2C%22id%22%3A290534%7D%5D%2C%5B%22Peergroup%22%2C%7B%22_assetName%22%3A%22China%20Mobile%22%2C%22id%22%3A205925%7D%5D%2C%5B%22Peergroup%22%2C%7B%22_assetName%22%3A%22Deutsche%20Telekom%22%2C%22id%22%3A2025437%7D%5D%2C%5B%22Peergroup%22%2C%7B%22_assetName%22%3A%22NTT%20DOCOMO%22%2C%22id%22%3A20679519%7D%5D%2C%5B%22Peergroup%22%2C%7B%22_assetName%22%3A%22AT%20%26%20T%22%2C%22id%22%3A1549994%7D%5D%2C%5B%22Peergroup%22%2C%7B%22_assetName%22%3A%22BT%20GROUP%22%2C%22id%22%3A9454511%7D%5D%5D%7D

    Und das ohne Gewinnausschüttung (Kurs statt perfo) und dabei sind das alles Dividenwerte!

    Gehabt euch wohl!

      (Zitieren)

     
  30. Hast schon recht Paul, dass man eben auch und insbesondere in Crashphasen differenzieren muss. Viele Unternehmen können in wirtschaftlich schlimmen Zeiten auch dauerhaft Schaden erleiden oder noch schlimmer. Ich bezog mich bei Nachkäufe im Crash ausschließlich auf die Konsorten der starken Markenhersteller von Gütern des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Coke, wo Gewinne relativ sicher prognostizierbar sind und bleiben ( meint man zumindest ). Diese Unternehmen werden – so glaube ich – nicht dauerhaft erheblich unter ihrer durchschnittlichen Bewertung gehandelt.

    Aber sehr gutes Beispiel mit IBM, dass insgesamt die Marktteilnehmer eine relativ kurzfristige Perspektive für die Zukunft einnehmen bei der Unternehmensbewertung und das längerfristige Ertragspotenzial nicht entsprechend honorieren. Genau hier ist die Chance für uns geduldige Privatanleger mit dem aktuellen Preis einen hohen Discount zum Wert zu kaufen der uns überdurchschnittlich in der Zukunft belohnen kann. Umso weniger Begeisterung im Markt ( und in den Medien ) bei gut geführten Unternehmen, umso wohler fühle ich mich mit diesen Aktien und umgekehrt kann man das genauso beobachten.
    Mensch Maier wie wurden die Modeaktien, 3D Druck, Brasilien, Rohstoffe usw. in der Vergangenheit gelobt und nun? Man muss gar nicht so wahnsinnig viel ( etwas schon ) von Unternehmensbewertung verstehen. Um überdurchschnittliche Erträge zu erzielen oder zumindest keine großen Fehler zu begehen indem man Blasen kauft kann es ausreichend sein, einfach sachlich unaufgeregt die Medienberichterstattung zu verfolgen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Indien – 2013 dunkelschwarz sah man da – auf einmal waren neue Wahlen, neuer Minister und auf einmal zogen die Kurse an wie Schmitz Katze. Heute sieht man Indien mit als das hoffnungsvollste Schwellenland, weil kein großer Rohstoffexporteuer, im Gegenteil. Oder nimmt Prada 2012, eine fabelhafte Zukunft gerade auf dem chinesischen Markt lies hohes Wachstum über viele Jahre als sicher erscheinen. Chipotle Mexican Grill: Schaut euch das Medien und Analystenecho der Vergangenheit an und nun? Es ist kein schlechtes Unternehmen, nur die übertriebenen Wachstumserwartungen ( Luft im Kurs ) scheinen nun langsam zurückzukommen. Nehmt Daimler 2012 im Vergleich zu BMW, abgehängt, BMW fährt in China davon, alte Produktpalette usw. Daimler sollte man überwiegend verkaufen!!!! Das war 2012 und ich habe Daimler gekauft und nun verkauft, Daimler fährt nun BMW davon, tolle neue Produktpalette, hat nicht nur aufgeholt sondern überholt, Daimler heute der Toppick und hat eine schöne Zukunft vor sich ? Wirklich? Möglicherweise aber nicht so, als das der aktuelle Preis dies rechtfertigen würde zumindest wenn man nur nach dem Medienecho gehen würde, was das die fundamental Einschätzung bestätigen könnte ( KBV usw. ). Und Zykliker halte ich nicht dauerhaft, weil ich zu sehr Realist bin, dass der nächste größere Kursrückschlag kommen wird, auch weil die Gewinne zu stark schwanken. Sehr hilfreich sich alte Artikel vor Jahren durchzulesen – habe ich aktuell über Brasilien gemacht ( ein Land dem eine rosige Zukunft und überdurchschnittliches Wachstum sicher war ) – und dann zu schauen was die Entwicklung war und ist.

    Sorry, bin bisschen abgeschweift. Aber auch solche Aspekte – die menschliche Mentalität mit Gier und Angst und Begeisterung und deren Beeinflussung – führen auch zu Chancen durch Fehlbewertungen. Auch dies sollte man bei der Aktienauswahl als Unterstützung zu nackten Zahlen berücksichtigen. Ich habe einen kleinen Anteil im Depot, der nur solche Stimmungen spielt. Jetzt Brasilien, früher Indien, einzelne Aktien aus Branchen die gerade völlig aus der Mode sind, die vorher Spitze waren. Seit Jahren ist dieser Teil im Depot mein Turboboost. Trotzdem wird es immer nur ein kleiner Anteil bleiben, um das Gesamtkonzept nicht zu gefährden.

      (Zitieren)

     
  31. @Maik: Absolut richtig, was Du zu Wachstum versus Dividendenrendite geschrieben hast! Wir sollten das nicht so puristisch sehen und alle Chancen nutzen, die sich bieten. Ich nehme jedenfalls sehr gerne auch solide Wachstumswerte ins Depot. Übrigens ist auch hier wieder das Problem der Mathematiker und Nichtmathematiker zu sehen: Für einen Nichtmathematiker sind 4% Dividendenrendite einer Ölfirma besser als 10% jährliches Gewinnwachstum einer soliden(!) Wachstumsfirma. Du hast ja ein paar typische Beispiele genannt. CVS Health, Oracle, Smucker, Stryker und Walt Disney wären weitere Vertreter dieser Art.

    Ach ja, noch ein schöner Denkfehler: “Eine Aktie, die ‘nur’ um 50 % fällt und das schafft sie locker in so einem Szenario , die braucht 100% Zuwachs um dahin zu kommen, wo sie mal stand!” Mathematisch zwar richtig, aber trotzdem sinnfrei.

      (Zitieren)

     
  32. Maik:
    Michael, welche Fundamentale Analyse hast du bei Apple, Google, PayPal und Amazon erarbeitet um zu dieser Entscheidung zu kommen? Oder gehst du hier einfach nach Gefühl und frei Schnauze….sozusagen 10 Prozent Anteil im Depot so just for fun?

    Nothing!
    Keine Daten und keine Analyse.
    Eher das Too-big-to-fail-Syndrom.

    Und auch wenn es zwei von vier Unternehmen nicht schaffen und von der Oberfläche verschwinden ist es kein Beinbruch. Die anderen beiden werden das auf lange Sicht (+20 Jahre) mehr als kompensieren.

    Vielleicht ist hier mein “Zockergen” am Werk…
    Aber die Chance – die ich sehe – möchte ich nicht so ohne Weiteres an mir vorbei ziehen lassen.

    Viele Grüße
    Michael

      (Zitieren)

     
  33. Gut, also sollten hier auch Meinungen und Überzeugungen zu soliden Wachstumswerten ohne bisherige Dividende aber mit überzeugender Gewinnentwicklung zumindest thematisiert werden dürfen.

      (Zitieren)

     
  34. Karolus: Ach ja, noch ein schöner Denkfehler: “Eine Aktie, die ‘nur’ um 50 % fällt und das schafft sie locker in so einem Szenario , die braucht 100% Zuwachs um dahin zu kommen, wo sie mal stand!” Mathematisch zwar richtig, aber trotzdem sinnfrei.

    Richtig , Karolus , sinnfrei als Synonym für ergebnislos…unterschätze hier nicht die User , die sind sehr wohl in der Lage eine solch Mathematisch richtige Aussage mit Leben zu füllen , du kannst ja einmal versuchen , die Vielzahl der Lösungen , die sich aus einer solchen Aussage ergibt , darzustellen , ein Denkfehler ist etwas anderes , das würde eine falsche Aussage beinhalten und ein schöner Denkfehler wäre dann noch etwas anderes 😉

      (Zitieren)

     
  35. Hallo zusammen , Michael hat eine neue Übersicht geschaffen , mich interessiert , ob ich allein die alte für übersichtlicher halte oder ob es letztlich doch nur Gewohnheit ist ?
    Bei der alten Übersicht konnte man alle Kommentare im Ansatz erkennen und sehen , ob sich jemand auf den eigenen Kommentar bezog , für mich war es einfacher zu antworten , ich fürchte dass durch die Blog-Unterteilung einiges verloren geht oder mache ich da etwas falsch ?

      (Zitieren)

     
  36. Maik: Gut, also sollten hier auch Meinungen und Überzeugungen zu soliden Wachstumswerten ohne bisherige Dividende aber mit überzeugender Gewinnentwicklung zumindest thematisiert werden dürfen.

    Nicht nur thematisiert , Maik , ich hatte noch nicht einen einzigen Augenblick das Gefühl , dass unser Gastgeber Michael etwas gegen Gedankenaustausch hätte ,ich halte es so wie hier auch schon angesprochen wurde , nicht schwarz oder weiß , sondern auch grau , ich bin aufgrund meiner Erfahrung ein absoluter Verfechter der Differenzierung , also des nicht ausschließlichen Aktiendepots mit dem absoluten Wunsch ein Teildepot ohne Investitionsanteil zu fahren mit dem Wunsch Dividendenaristokraten neben Wachstumswerten zu halten und immer auch bereit ein wenig durch Spekuletion zu pushen , wie hat Albr. so trefflich geschrieben , ” mit kleinem Geld ” , Simbi nannte es wohl Spielanteil , jedenfalls bin ich nicht allein mit dieser Versuchung.
    Im übrigen gibt es hier einen Karl , der immer wieder auf seine Passion für unterbewertete Wachstumsaktien mit voraussichtlicher Gewinnentwicklung hingewiesen hat und der Wachstumsaktien und nicht Dividendenaktien gepredigt hat , müsste demnach lt. Karolus ein Mathematiker sein 😉 , der aber immer auch im Sinne des Gastgebers zu informieren wusste , so etwas macht einen Blog zu dem , was dieser ist .

      (Zitieren)

     
  37. Paul ich betrachte die Aussage auch insofern sinnfrei, da mich ausschließlich die fundamentalen Werte der Unternehmen interessieren. Der Markt dient mir ausschließlich mit den angebotenen Kursen bzw. Preisen., allein der Wert zählt für mich. Wenn der Markt – alles auf Unternehmen wie Coke , Colgate usw. bezogen – über bzw. untertreibt dann nutze ich das in meinem Sinne. Wenn eine Coke massiv fällt, weil Panik herrscht, aber die Gewinne ( Geschäftsentwicklung ) davon unberührt sind, heißt es kaufen!!!! Wenn Immobilien täglich liquide gehandelt würden, wäre das ähnlich. Selbst wenn gute Zykliker massiv einbrechen und sogar temporär auch die Gewinne, ich aber überzeugt bin das sie in Zukunft wieder eine gute Gewinnhistorie abliefern werden kaufe ich genauso, sofern ich mit überdurchschnittlicher Performance als Belohnung kalkuliere für das höhere Risiko, sonst könnte ich ja ausschließlich bei den Nichtzyklikern bleiben. Mir scheint, dass du die Kurse zu sehr überschätzt. Denke doch mal die Kurse weg und konzentriere dich mehr auf die Leistungsfähigkeit der Unternehmen. Das ist zielführend als Sachwertbesitzer und nicht die Angst vor temporären Verwerfungen an den Märkten die aufgrund der täglichen Handelbarkeit zu Stande kommen können. Wenn du eine TopImmobilie besitzt ( Beispiel München Innenstadt ) und diese ausschließlich aufgrund Panik temporär vom Preis um die Hälfte einbricht, wenn du eine tägliche Preistafel hättest, hättest du dann die gleichen Bedenken, ob der angemessene Wert ( notwendige Verdopplung des eingebrochenen Preises ) wieder erreicht wird ( strukturelle Veränderungen am Standort mal außen vor gelassen, geht ja ums Prinzip )?

      (Zitieren)

     
  38. Michael hat nichts dagegen, das ist korrekt aber es gab von Teilnehmern hier schon eindeutige Hinweise. Deine Antwort.

    Karolus meinte mit “sinnfrei” in diesem Zusammenhang wohl, dass allein der wahre Wert der Investition zählt und eben Marktpreise temporär wild um diesen schwanken können. Jedoch sich der Preis auch immer wieder dem inneren Wert annähert und es somit auch Gelegenheiten gibt diesen zu monetarisieren.

      (Zitieren)

     
  39. Michael, deine Gesamtrendite ist durch die genannten Aktien nicht gesunken, im Gegenteil. Das betrifft ausschließlich die aktuelle Dividendenrendite. Schau beim Fokus auf Einkommen steigern – wie du geschrieben hast – dass dieses potenzielle Einkommen auch durch entsprechende Gewinne gedeckt ist, Stichwort Öl….sonst kann dieses Einkommen schnell zusammenschmilzen.

      (Zitieren)

     
  40. Paul: Richtig , Karolus , sinnfrei als Synonym für ergebnislos…unterschätze hier nicht die User , die sind sehr wohl in der Lage eine solch Mathematisch richtige Aussage mit Leben zu füllen , du kannst ja einmal versuchen , die Vielzahl der Lösungen , die sich aus einer solchen Aussage ergibt , darzustellen , ein Denkfehler ist etwas anderes , das würde eine falsche Aussage beinhalten und ein schöner Denkfehler wäre dann noch etwas anderes😉

    Na gut, ich erklär’s mal. Also, wenn ein Gespenst um die Ecke kommt und “Buh” ruft, dann sacken, um in diesem Beispiel zu bleiben, alle Aktien gleichmäßig um 50% ab. Nun verschwindet das Gespenst, alle Marktteilnehmer beruhigen sich wieder, und die Kurse kehren auf das alte Niveau zurück. Warum sollte das länger dauern als das Absacken? Das sollen die Zahlen 50% und 100% in diesem Beispiel ja suggerieren. Wie wir im September/Oktober gesehen haben, ist dies jedoch nicht zwingend der Fall. Natürlich kann es auch mal länger dauern, aber das hat nichts damit zu tun, dass Hundert doppelt so viel ist wie Fünfzig.

      (Zitieren)

     
  41. Dividenden-Sammler: Nothing!
    Keine Daten und keine Analyse.
    Eher das Too-big-to-fail-Syndrom.

    Und auch wenn es zwei von vier Unternehmen nicht schaffen und von der Oberfläche verschwinden ist es kein Beinbruch. Die anderen beiden werden das auf lange Sicht (+20 Jahre) mehr als kompensieren.

    Vielleicht ist hier mein “Zockergen” am Werk…
    Aber die Chance – die ich sehe – möchte ich nicht so ohne Weiteres an mir vorbei ziehen lassen.

    Viele Grüße
    Michael

    Naja unabhängig was man von den Unternehmen wie Amazon, Facebook und Co. hält, dass ist wirklich die schlechteste Möglichkeit, um sich an diese Unternehmen ran zu wagen. Dann lieber eine “langweilige” AT&T kaufen und sich beim nächsten Crash vielleicht nicht zu fragen, ob man eine Netflix mit einem KGV von >500 bzw. 374 forward hätte kaufen sollen. Und jetzt kommt mir bitte niemand mit dem Argument das der KGV für solche Unternehmen nicht zählt. Wer keinen Gewinn macht, macht keinen Gewinn und ein solches Unternehmen kann nicht ewig seinen Gewinn jedes Jahr verdoppeln. Und selbst wenn das passiert, kann sich ja jeder ausrechnen, wie lange es dauert, bis der KGV “normale” Formen annimmt. Wo da noch das Kurspotenzial herkommen soll, außer Stichwort Blase, weiß ich auch nicht. Solche Unternehmen aber noch ohne Analyse zu kaufen, ist für mich mehr als blauäugig. Klar verschwindet Amazon nicht so schnell, aber was passiert, wenn es Amazon doch nicht schafft, 15 Mrd. $ pro Jahr zu verdienen (KGV ca. 20), sondern nur 5 Mrd $? Und sich das Wachstum auf der Umsatzseite so verändert wie bei Walmart, nämlich nur gering? Dann will ich keine Amazon-Aktien für einen KGV von 1000 kaufen^^

      (Zitieren)

     
  42. Paul: Richtig , Karolus , sinnfrei als Synonym für ergebnislos…

    Das wäre pari was eben vergessen wird ist die Zeitachse und damit die Opportunitätskosten.
    Im übrigen ist das die Gewinnleiter a la Tharp.

    Will den Hausgott wirklich nicht ärgern, wirklich nicht, aber er achte mal auf Daimler. Müssteersichinden Allerwertestenbeissen:)

    Und übrigens verstehe ich immer wenige die Theologie hier. Am nächsten kommt noch albr.

    Wenn die Börse eine Sau durch´s Dorf treibt, dann geh´ich vllt. mit, bei Lust und kleinem Einsatz mit und setze TSL.
    Wenn ich eine Qualität haben will, dann hole ich sie mir und skaliere es.
    Wenn es eine fundamentale Sondersituation gibt, greife ich antizyklisch mit längeren Atem zu, dafür brauche ich liquide Mittel.
    Wachstumswerte sind keine big Player, eher Nebenwerte (no venture capital), das ist eine große Arbeit und funktioniert auch nicht immer (gerade die Politk wir immer schwerer kalkulierbar).
    2-3% Prozent auf null laufen zu lassen ist Wahnsinn.
    Dann lieber Werte wie eine Blackrock und BB Biotech und den Rest Long einkaufen und 2-Seasons als Hedge absichern.
    Das wäre die gleiche Mathematik, aber wesentlich weniger Arbeit und erolgeicher, weil sich ein Hedge immer auf Null aufrechnet.

    Ihr macht mir echt Spaß. Ich werde den 8ten15 Jan abwarten, aber ich rechne mit einer hohen Vola die nächsten 1,5 Jahre.
    Für Kauf und Tot wird da nicht viel übrig bleiben.

      (Zitieren)

     
  43. Abend!

    @Tim

    Wenn du bei AT&T wegen der sicheren Dividende kaufen wolltest, wärst du mit einer der Anleihen besser dran. 2008/09 stürzte der Kurs von über 40$ auf etwas über 20$ ab. Bis heute nicht wieder erreicht. Dann schau dir doch mal an ,wasdiese 5,5% Anleihe damals gemacht hat (im Chart auf “Price” gehen und Zeitraum ändern). Bei solchen Unternehmen ist es halt besser die risikolosere Anleihe zu kaufen anstatt die Aktie.
    Zu Amazon: Das KGV ist eine Größe um ein Unternehmen zu bewerten, ohne weitere Infos jedoch ziemlich nutzlos. Was nützt mir ein tolles KGV wenn das Geschäftsmodell nicht zukunftsfähig ist? Walmart und Amazon hatten im letzten berichtenden Quartal fast genau denselben FCF. Walmart befindet im stationären Handel in einen gesättigten, aufgrund des Onlinehandels (Amazon!), stagnierenden Markt, mit Margen von 2% und steigenden Kosten. Amazon ist der Platzhirsch im Onlinehandel, welcher zweistellige Wachstumsraten aufweist. Walmart hat dies erkannt und beginnt jetzt erst mit einer Onlinestrategie und sagt selbst, das frühestens 2018 mit steigenden Erträgen zu rechnen ist. Der Kurs von Walmart wird in den nächsten Jahren nicht gerade Purzelbäume schlagen. Worauf ich bei Amazon achte: Zahl der Primekunden. Wer Prime gewählt kauft so ziemlich jede bestellbare Ware bei Amazon (“Ist ja kostenlos geliefert und am nächsten Tag,freu!”), die anderen Dinge bei Prime mal unerwähnt. Herr Bezos macht das schon recht schlau. Gibt übrigens auch Amazon-Anleihen 😉 .

    Michael

      (Zitieren)

     
  44. Tim ich bin bei Amazon und Co. mit so hohen KGVs voll bei dir. Jedoch wenn man beispielsweise über Investitionen wie beispielsweise über Alphabet oder Mead Johnson nachdenkt, die ungefähr gleich viel Gewinnvielfaches kosten wie Coke oder Colgate, jedoch im Vergleich ein wesentlich höheres Gewinnwachstum anbieten und dies seit Jahren beweisen, das hier versucht rüber zu bringen, was hat das mit “Schlecht machen” zu tun, so wie du oben kommuniziert hast?

      (Zitieren)

     
  45. Maik:
    Tim ich bin bei Amazon und Co. mit so hohen KGVs voll bei dir. Jedoch wenn man beispielsweise über Investitionen wie beispielsweise über Alphabet oder Mead Johnson nachdenkt, die ungefähr gleich viel Gewinnvielfaches kosten wie Coke oder Colgate, jedoch im Vergleich ein wesentlich höheres Gewinnwachstum anbieten und dies seit Jahren beweisen, das hier versucht rüber zu bringen, was hat das mit “Schlecht machen” zu tun, so wie du oben kommuniziert hast?

    Ich hab Mead Johnson Nutrion auch im Depot, von dem her bin ich da voll bei dir. Alphabet ist so eine Sache. Sicher nicht schlecht, allerdings nichts für mich, da ich das Geschäftsmodell einfach nicht komplett verstehe (oder verstehen will). Aber die beiden in einen Topf zu stecken mit Amazon, Netflix, Tesla und Co., dagegen wehre ich mich doch entschieden. Die letztgenannten haben bisher noch nicht bewiesen, dass sie ihre “Marktmacht” auch wirklich in große Gewinne ummünzen können. Ich würde dem Blogger auch mehr Wachstum empfehlen, allerdings bitte nachhaltiges und nicht solche Zuckeraktien wie Netflix oder Tesla. CVS, VFC, BLK, TROW, gerne auch ein paar Zykliker wie PII, CMI oder MGA aber das sind Unternehmen die schon seit Jahren und teilweise Jahrzehnten bewiesen haben, dass sie ein Geschäftsmodell besitzen, dass gewinnbringend funktioniert.

    @Michael: Ja wachstumsstark, wunderbar, der Platzhirsch im Internet, auch damit bin ich einverstanden nur bei dem ganzen Gerede über “KGV zählt bei dem Unternehmen nicht” und “das ist eine Wachstumsrakete” sollte man nicht vergessen, dass der Gewinn bisher alles andere als gewachsen ist. Es ist relativ einfach die anderen Onlinemärkte, die Buchhandlungen etc. zu zerstören und zu wachsen, ohne damit je wirklich Gewinn zu machen. Das gab es auch schon während der Dotcom-Blase. Allerdings sollte dieses unglaubliche Wachstum auch irgendwann in Gewinnwachstum umgemünzt werden und mir kann keiner erklären, warum ich eine Amazon-Aktie einer CVS-Aktie vorziehen sollte. CVS hat wenigstens schon gezeigt, dass sie Geld verdienen kann und trotzdem eine Wachstumsaktie ist. Aber irgendwann ist auch das Wachstum von Amazon vorbei. Ein Unternehmen mit einem Marktwert >300 Mrd. $ verdoppelt sich nicht jedes Jahr und auch ein Umsatz von >100 Mrd. $ wächst nicht jedes Jahr um 30%. Bevor mir das Unternehmen nicht erstmal zeigt, dass es mit dem Geschäftsmodell das es gerade fährt auch wirklich nachhaltig hohe Gewinne machen kann, halte ich davon Abstand. Und irgendwann wird das Wachstum auch in normale Bahnen zurückkommen und wenn hier darüber diskutiert wird, dass ein KGV von 30 für Novo Nordisk zu viel ist, kann man sich ja gerne mal ausdenken, um wie viel der Gewinn von Amazon pro Jahr wachsen muss, damit ein KGV von 30 erreicht wird und dann bedeutet das nur, dass der jetzige Kurs “nachhaltig” ist und die Rendite wäre in diesen Jahren dann erstmal 0%.

    Michael glaubst du wirklich Amazons Kurs schlägt die nächsten Jahre Purzelbäume? Wohin bitte? Zu Apple, die 2015 60x so viel verdient haben?

      (Zitieren)

     
  46. Michael: Wenn du bei AT&T wegen der sicheren Dividende kaufen wolltest, wärst du mit einer der Anleihen besser dran. 2008/09 stürzte der Kurs von über 40$ auf etwas über 20$ ab. Bis heute nicht wieder erreicht. Dann schau dir doch mal an ,wasdiese 5,5% Anleihe damals gemacht hat (im Chart auf “Price” gehen und Zeitraum ändern). Bei solchen Unternehmen ist es halt besser die risikolosere Anleihe zu kaufen anstatt die Aktie.

    Na ja, wenn ich die Rendite deiner Anleihe berechne, komme ich auf magere 1,9%. Das ist schon noch ein gewaltiger Unterschied zur Aktie mit 5,6% Dividendenrendite für die ich gerne das Aktienrisiko eingehe. Bei anderen Werten (Öl, Rohstoffe) würde ich dir aber tendenziell zustimmen.

      (Zitieren)

     
  47. Tim: gerne auch ein paar Zykliker wie PII, CMI oder MGA aber das sind Unternehmen die schon seit Jahren und teilweise Jahrzehnten bewiesen haben, dass sie ein Geschäftsmodell besitzen, dass gewinnbringend funktioniert.

    Aber gerade PII (Polaris Industries) ist doch auch ein super Beispiel für eine solide Wachstumsaktie, bei der das Wachstum plötzlich und unerwartet (!?) abflacht: der Kurs halbiert sich innerhalb von 6 Monaten. Amazon, Apple und Google sind die Wachstumswerte der letzten 10 Jahre. Bei denen ist zu erwarten, dass das Wachstum in den nächsten Jahren auch abflachen wird (reine Mathematik des Wachstums). Wenn man sie schon 5 Jahre oder länger besitzt, ist das super. Sie jetzt zu kaufen ist zumindest hoch riskant. Wenn man Wachstum sucht, sollte man doch die Werte suchen, die dieses Wachstum noch vor sich haben. Ich befürchte nur, dass man dazu ein Glaskugel braucht. Und man überschreitet wirklich die Themengrenze dieses Blogs.

      (Zitieren)

     
  48. HggM: Das wäre pari was eben vergessen wird ist die Zeitachse und damit die Opportunitätskosten.
    Im übrigen ist das die Gewinnleiter a la Tharp.

    Will den Hausgott wirklich nicht ärgern, wirklich nicht, aber er achte mal auf Daimler. Müssteersichinden Allerwertestenbeissen:)

    Opportunitätskosten muss man in der Tat berücksichtigen , so eine ” Erholung ” kann Jahre , wenn nicht Jahrzehnte dauern , wenn man denn daran festhält , Trost wären allenfalls Dividenden in der Zeit .

    HggM , was meinst du mit Daimler , den Satz verstehe ich nicht ,ihr Österreicher liebt ja das Morbide 😉 ..man muss euch halt verstehen , aber so wie ich es in Erinnerung habe , bist du bullish für Daimler oder ?
    Auch ich rechne mit einer hohen Vola , bin mal gespannt , wie es wieder losgehen wird , BB Biotech hat jetzt lange genug die 260 gesehen , auch das sollte sich wieder entwickeln ….

      (Zitieren)

     
  49. Tom: Aber gerade PII (Polaris Industries) ist doch auch ein super Beispiel für eine solide Wachstumsaktie, bei der das Wachstum plötzlich und unerwartet (!?) abflacht: der Kurs halbiert sich innerhalb von 6 Monaten. Amazon, Apple und Google sind die Wachstumswerte der letzten 10 Jahre. Bei denen ist zu erwarten, dass das Wachstum in den nächsten Jahren auch abflachen wird (reine Mathematik des Wachstums). Wenn man sie schon 5 Jahre oder länger besitzt, ist das super. Sie jetzt zu kaufen ist zumindest hoch riskant. Wenn man Wachstum sucht, sollte man doch die Werte suchen, die dieses Wachstum noch vor sich haben. Ich befürchte nur, dass man dazu ein Glaskugel braucht. Und man überschreitet wirklich die Themengrenze dieses Blogs.

    Ja allerdings hat PII insbesondere bei Motorrädern noch einiges vor sich und bisher musste man immer einen KGV von ca. 20 bezahlen, jetzt 12. Klar das sind Zykliker, aber kurzfristige Probleme können hier durchaus gute Einstiegschancen bieten, insbesondere da das Wachstum gerade zwar abflacht, trotzdem wird PII 2017 15% mehr verdienen als jetzt (jedenfalls laut Vorhersagen). Wenn das die Durststrecke ist, halte ich das gerne aus, insbesondere wenn ich die Aktie jetzt für die Hälfte kaufen kann wie vor ein paar Monaten. Aber klar da ist natürlich deutlich mehr Risiko dabei als bei AT&T z.B.

      (Zitieren)

     
  50. Also eine Mead Johnson Nutrion mit einer Google als Wachstumsaktie gleichzusetzen halte ich doch für gewagt. Mead Johnson Nutrion kostet eine KGV von über 22 bei zuletzt SINKENDEM Umsatz/Gewinn. Evtl. ein einmaliger Ausrutscher nur im Bereich Nahrungsmittel bin ich bei Rückschlägen um die 10% schon sehr skeptisch, denn eigentlich wird ja genau dieser Bereich für superstabile Erträge überbewertet. Eine Nestle, Coca Cola etc .alle für KGV um die 20 sind rein aus der Logik völlig überbewertet bei nur minimalem einstelligen Wachstum (falls überhaupt). Wenn ich aber schon einen stabilen Wert aus dem Nahrungsmittelsektor haben möchte dann kauf ich gleich die wesentlich größerer Nestle etc. zu einem gleichen KGV wie Mead Johnson Nutrion und bin damit viel breiter aufgestellt.

      (Zitieren)

     
  51. @make83:
    Ist alles Ansichtssache, eine Nestle ist aus meiner PoV nur leicht überbewertet, eine Coke schon höher, analog einer LVMH
    am schlimmsten ist für mich McDonalds.
    Ich rechne bei den Werten aber mehr Forward, statt backward und nehme in die Peergroup Abfüller und Maschinenbau (Kronseder) mit rein. So eine Brauerei kostet selbst in Asien gut 150 Mill. aufwärts, daher sind die zukünftigen Planungen schon ein Anhaltspunkt.
    Meine Entscheidung war daher Coke gegen CCA zu tauschen.
    Das einer alleine mit Coke das komplette Netzwerk durchschaut glaube ich nicht, dafür wurde die Struktur weltweit zu weit aufgeteilt (siehe Mexico&Türkei)

      (Zitieren)

     
  52. Paul: HggM , was meinst du mit Daimler , den Satz verstehe ich nicht ,ihr Österreicher liebt ja das Morbide 😉 ..man muss euch halt verstehen , aber so wie ich es in Erinnerung habe , bist du bullish für Daimler oder ?

    Schnuckig, geh dra di

    Ich hab´s schon mal geschrieben, auch wenn einige Wiener neidisch werden, ich bin kein AuA (Redewendung für Österreicher aufgrund der airline)

    Joo, Autowerte sehen gut aus. Wäre doch eine perfekte Dividenden-Aktie hier, allerdings nicht mit der Kauf&TOT Strategie.
    Wenn die Seitwärtsrange abgelaufen ist und damit das Doppeltop überwunden, lässt sich das kurzfrisitg hebeln.
    Alleine da 10% auf Kurs, verringert eben den Einstand. Nur so wird irgendwann so ein Wert etwas für die private Pensionskasse.
    Aus der Warte raus, wäre peugot das Ding der Dinger, jetzt sind wir wieder bei Strategie und automotive….

      (Zitieren)

     
  53. Make83, klar folgendes ist auch nur eine subjektive Meinung, aber ich bin davon überzeugt das Mead Johnson – auch schon wegen der Größe – mehr Gewinnwachstum über die Zeit erzielen wird wie eine Nestle in Zukunft. Deshalb halte ich den aktuellen Preis für attraktiv. Auch bekomme ich hier möglicherweise einen Schuss Übernahmefantasie gratis dazu, man weiß ja nie…

      (Zitieren)

     
  54. Moin!

    @Axel

    Es ging mir um die Tatsache ,dass die Anleihen zügig wieder auf ihrem alten Niveau waren, der Kurs bis heute nicht.

    @Tim

    Amazon zu bewerten auf einen aktuellen Marktwert fällt mir schwer. Bei Unternehmen wie den hier oft behandelten (von denen ich ja ebenfalls welche im Depot habe, nur mal zur Erinnerung) ist eine Bewertung über die Bewertungstabelle gut möglich, bei Amazon jedoch schlecht zu gebrauchen. Meinereiner berechnet den Unternehmenswert zusätzlich über das DCF-Verfahren, so kann man gut für unterschiedlichen Wachstumsaussichten Unternehmenswerte bestimmen, und bildet sich darüber eine Bewertung. Auch das hilft bei Amazon nicht weiter. Also muss man sich gezwungermassen andere Parameter anschauen. Die Prim-Abonnementzahl ist für mich sehr wichtig, siehe oben. Weiter wichtig:Umsatzwachstum, auch im Vergleich zum Onlineeinzelhandel, je mehr Marktmacht umso bessere Preisgestaltungsmacht (Einkauf wie Verkauf). Amazon geht beim Eintritt in neue Märkte sehr aggressiv vor, wird der Markt dominiert wird dies ausgenutzt, siehe Buchmarkt. Das ist für den Endverbraucher unschön, für den Aktionär schön. Also ja, ich denke die Amazonaktie läuft besser als der Markt. Heute grade nicht, an solche Tagen (politische (Naher Osten) und wirtschaftliche (China) Besorgnisse) lassen gut gelaufene Aktien wie Amazon gerne Federn. Allgemein: Dies kann man für Einstiege nutzen, ein gewisser Warren wird ja hier gerne zitiert, Gierig, wenn andere ängstlich. Ängstlich, wenn andere gierig oder so.

    Michael

      (Zitieren)

     
  55. Michael: Es ging mir um die Tatsache ,dass die Anleihen zügig wieder auf ihrem alten Niveau waren, der Kurs bis heute nicht.

    Das ist richtig, allerdings ist das in meinen Augen nur für einen Trader interessant, der Markettiming machen will.
    Das scheint aber weder die Startegie vom DS noch von der Beitragserstellerin Simbi zu sein.
    Wenn die Aktie über Jahrzehnte oder die Anleihe bis zur Endfälligkeit gehalten wird, finde ich es relativ uninteressant, ob sich Kurse schnell wieder erholen oder nicht, solange es keine ernsten wirtschaftlichen Probleme im Unternehmen gibt.
    In dieser Zeit kann der Aktionär meistens von steigenden Dividenden profitieren, während der Anleihebesitzer nur konstante und deutlich niedrigere Erträge hat.

      (Zitieren)

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

:bye: 
:good: 
:negative: 
:scratch: 
:wacko: 
:yahoo: 
B-) 
:heart: 
:rose: 
:-) 
:whistle: 
:yes: 
:cry: 
:mail: 
:-( 
:unsure: 
;-) 
:hut: 
 

Dividenden Update und Jahresplanung 2016 – 4.215 EUR Netto Dividenden-Einkommen

geschrieben von Simbabwe Lesezeit: 6 min
60
Beitrag
Comments